Teilhabe ermöglichen, Selbstermächtigung fördern und lebenslanges Lernen unterstützen: Seit vielen Jahren kommt der Kulturellen Bildung ein hoher Stellenwert im BFDK zu.

Kulturelle Bildung ist eine Querschnittsaufgabe für den BFDK. Ein Meilenstein ist das 2013 gestartete BFDK-Projekt „tanz + theater machen stark“. Dort können Kinder und Jugendliche aus sozialen und ökonomischen Risikolagen zeitgenössische Praktiken der freien darstellenden Künste kennenlernen und ausprobieren. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“; 2023 beginnt die dritte Förderphase.

Auf welche Förderinstrumente können die Akteur*innen der freien darstellenden Künste zugreifen, wenn es um Kulturelle Bildung geht? Welches Verständnis von Kultureller Bildung liegt den Förderkriterien der einzelnen Bundesländer zugrunde? Welchen Herausforderungen begegnen Einzelakteur*innen und Landesverbände, Verwaltungen sowie Schulen und Pädagog*innen in diesem Feld? Diesen Fragen widmet sich die Studie „Freie darstellende Künste und Kulturelle Bildung im Spiegel der bundesweiten Förderstrukturen“ im Auftrag des BFDK. Erarbeitet wurde die Studie von Aron Weigl im Namen der Initiative EDUCULT – Denken und Handeln in Kultur und Bildung; sie wurde 2018 veröffentlicht.

Der BFDK formulierte daraufhin ein Positionspapier zum Thema Kulturelle Bildung. Darin stellt er fest: Kulturelle Bildung ist ein elementarer Bestandteil der freien darstellenden Künste. Schließlich sind 60 Prozent der Einzelakteur*innen in diesem Arbeitsfeld aktiv! Künstlerische Prozesse anzustoßen und Kunstfreiheit zu stärken, werden als zentrale Themen Kultureller Bildung ausgemacht. Als Schlüsselbegriffe werden genannt: ganzheitliche Vermittlung, Selbstermächtigung, Teilnahme und Teilhabe an künstlerischen Prozessen sowie lebenslanges Lernen.

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Aktuelle Projekte des BFDK zum Thema Kulturelle Bildung

Meldungen zu "Kulturelle Bildung"

Termine zu "Kulturelle Bildung"

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    In den Projektformaten von GLOBAL VILLAGE KIDS im Digitalen Raum sollen Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren, insbesondere in sozialen, finanziellen oder bildungsbezogenen Risikolagen, Kinder und Jugendliche mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung angesprochen werden. Gesucht…

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