stärkt Akteur*innen der freien darstellenden Künste in ländlichen Räumen und fördert Teilhabe und kulturelle Vielfalt jenseits der Metropolen.

Der ländliche Raum hält besondere Herausforderungen, aber auch Chancen für die freien darstellenden Künste bereit. Wie können die lokalen Akteur*innen gestärkt, wie können Teilhabe und kulturelle Vielfalt gefördert werden? Mit „Performing Exchange“ (PEX) unterstützt der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) seit 2019 verschiedene Ansätze der Vermittlung und Inklusion; ab 2022 stehen Formate im Vordergrund, die auf gleichberechtigten Austausch setzen.

Gefördert werden zeitlich begrenzte Vernetzungsprojekte, deren Allianzen und Synergien jedoch eine nachhaltige Wirkung versprechen. Im Zentrum stehen dabei die Vernetzung zwischen den freien darstellenden Künsten und Dritten Orten, zwischen den Generationen, zwischen verschiedenen Regionen und zwischen verschiedenen Künsten. Das Wissen, das in diesen Vernetzungsprojekten entsteht, wird gebündelt und zugänglich gemacht: im Rahmen mehrerer Residenzen, bei Online-Stammtischen und in einer Landakademie am 14. Dezember.

2019 bis 2021 widmete sich PEX der Beziehung zwischen den freien darstellenden Künsten und dem Publikum. Verfolgt wurden folgende Ziele: Menschen unabhängig von Herkunft, Bildungsgrad und Alter an den freien darstellenden Künsten teilhaben zu lassen und neue Publikumskreise zu erschließen; Kunstproduktionen in ländlichen Regionen allgemein stärker wahrnehmbar zu machen; Wissen über die freien darstellenden Künste zu vermitteln und eine tiefer gehende Auseinandersetzung mit ihnen zu fördern. Mittels Beratung, Qualifizierung und Vernetzung wurden Akteur*innen aus ländlichen Regionen unterstützt.

Informationen über die bisherigen Veranstaltungen und Formate (darunter Fachtagungen, Konzeptwerkstätten und digitale Meetups) finden Sie in den Dokumentationen zum Projekt.

Das Projekt wird bis Ende 2022 gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Grundlage eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Laufende Kooperationen

Landkarte auf der die PEX-Teilnehmenden abgebildet sind.

Unsere Partner*innen

Vergangene Kooperationen

Ehemalige Partner*innen

  • Negar Foroughanfar und Marlene Helling (2020), Rechercheprojekt zu „Translating Pasts into Future“
  • Yolanda Morales (2020), „TWENTY-TWENTY PLACES TO BE SAFE“
  • Tümay Kılınçel und Julius Schape (2020), Rechercheprojekt zur Mystery-Mockumentary „Dürre“
  • Christoph Bautz (2021), „TriebHausEuropaSpiel“
  • Stefanie Hauser (2021), „THEATER TANDEM – STADT LAND LOFFT“
  • Annika Keidel (2021), „Sintflut“
  • Jörg Thums (2019), „(Atmo)Sphärenforschung“
  • Jacoba Arekhi und Das Opernale Team (2020), „Dahingehen, wo die Menschen sind“
  • Lisa Ina Blaschke und Jana Kühn (2020), Traumschüff – Theater im Fluss, „Kapitän*innen-Tisch“
  • Andrea Hingst, Anja Imig und Thomas Matschoss (2020), Jahrmarkttheater, Gesprächsreihe Dorfgedanken „Folgelosigkeit“
  • Libken liest (2020), „Herkunft“
  • Beate Albrecht (2021), Theater Theaterspiel, „Nachgespräch+plus“
  • Marie Golüke (2021), Festival Für Freunde
  • Jarmila Lee-Lou Kuznik (2021), „An Schbäggtakl vrfihrat“
  • Markus Vongries (2021), „Behutsame Wiederbelebung“
  • Stephan Rätsch (2019), Theater mit Puppen, Penzlin/Mecklenburg Vorpommern
  • Wolfram Scheller (2020), theater.land, „Quijote de la Mark“
  • Anka Hirsch (2021), “GODOT kommt an – eine Kommunale Oper“, Konzeptentwicklung, Workshops, Diskussionen, Recherche und Planungen
  • Manuel Kern, Daria Malygina und Mona Wahba (2020), IGRATEKA, „Zeig Dich Zeig Dich Nicht“
  • Jana Kühn (2021), „Schatzgrube – Ein Dorf klingt!“
  • Juliane Torhorst (2021), „BruchStück Vol. 2“
  • Hoernemann & Walbrodt (2020), CommunityArtWorks, „InneHalteStellen“
  • Elisabeth Schilling und Lea Winkler (2020), „Invisible Dances: Art in & around Lockdown“
  • Thomas Hof und Patrizia Schuster (2021), „Spur der Steine“, partizipativer Audiowalk in Gudensberg
  • Isolde Matkey (2021), Tristan Produktionsbüro, „Mit.Nachbarn 2021: Ackern in Oderwitz“
  • David Schnaegelberger (2021), „After the End // An der Rheinischen Riviera“
  • Dr. Annette Storr (2021), „wald als buehne“
  • Amadeus Pawlica und Katerina Vlasova (2019), „HÄNSEL UND GRETEL – ein Familientanzstück“
  • Beate Albrecht (2021), Theaterspiel, „Nachgespräch+plus“
  • Malte Andritter (2021), Kulturvermittlung im Elbeforum Brunsbüttel
  • Das Letzte Kleinod (2021), manufaktur theater, Mobilität im ländlichen Raum
  • Evelyn Stadler (2021), „ohne Worte“
  • Julia Dick (2020), Katze und Krieg, „Die Dorftournee“, Konzeptentwicklung
  • Kathrin Ollroge und Sina Schmidt (2020), Gedanken-Räume e. V., „Gedanken-Konstrukte“, Entwicklung einer ortsspezifischen Installation in der Gemeinde Demmin
  • Felix Forsbach und Franz KAfKA e. V. (2021), „Augustusburg 1933 –1945“
  • Lennart Scheuren (2021), Kooperation zwischen Lindenfels und Lindenfels

gefördert von

Logo der Beauftragten für Kultur und Medien

Team + Kontakt

Projektleitung

Karen Appel

E-Mail: @email

 

Sandra Bringer

E-Mail: @email

Projektmitarbeit

Elisabeth Klug
E-Mail: @email

 

Mehr zum Thema "Ländliche Räume" ist hier zu finden:

Ländliche Räume

Der BFDK ermöglicht, unterstützt, vernetzt und verstetigt Projekte der freien darstellenden Künste in ländlichen Räumen. Damit trägt er dazu bei, eine kulturelle Grundversorgung in der Fläche zu gewährleisten.

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