wird nach drei erfolgreichen Jahren der Vermittlungs- und Inklusionsarbeit in ländlichen Räumen ab August 2022 weiterentwickelt: Im Vordergrund stehen nun gleichberechtigte Austauschformate, in denen kurzfristig Allianzen und Synergien entstehen, die nachhaltig wirken sollen.

Um Akteur*innen der freien darstellenden Künste jenseits der Metropolen zu stärken sowie die kulturelle Vielfalt und Teilhabe in ländlichen Regionen zu steigern, fördert der BFDK seit 2019 innerhalb von „Performing Exchange“ verschiedene Vermittlungsansätze. Nach einer kurzen Pause wird das Programm auf den Erkenntnissen der vergangenen drei Jahre und in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedsverbänden sowie weiteren Projekten des BFDK fortgeführt.

Dabei stehen vor allem die Vernetzung zwischen den freien darstellenden Künsten und Dritten Orten, sowie zwischen Generationen, Regionen und anderen Künsten im Zentrum des Programms. Ziel ist es, durch kurzfristige Netzwerke und das gemeinsame Wirken im Kollektiv Methoden des Wissensaustausches für die freien darstellenden Künste zu erarbeiten. Die dabei gebündelten Informationen innerhalb der diversen Projektformate sollen grundsätzlich einen Fokus auf die Akteur*innen legen, die in ländlichen Räumen ansässig sind. Über mehrere Residenzen, Stammtische und eine Landakademie werden die Ergebnisse im Anschluss überregional bundesweit sichtbar gemacht.

 

Zwischen 2019 und 2021 lag der Fokus auf Tätigkeiten und Ansätzen, die sich der Beziehung von Publikum und freien darstellenden Künsten widmen: Menschen unabhängig von Herkunft, Bildungsgrad und Alter an den freien darstellenden Künsten teilhaben lassen, neue Publikumskreise erschließen, vertiefte Auseinandersetzung mit darstellenden Künsten bieten, öffentliche Wahrnehmung von Kunstproduktionen in ländlichen Regionen allgemein steigern sowie spezifisches Wissen über die freien darstellenden Künste vermitteln. Weitere Ziele waren außerdem die Beratung, Qualifizierung und Vernetzung von Akteur*innen in und aus ländlichen Regionen.

Informationen über die seit 2019 stattgefundenen Formate, wie Fachtagungen, Konzeptwerkstätten und digitale Meetups, stehen in den Dokumentationen des Programms zur Verfügung.

Kooperationen

Ehemalige Kooperationen

Ehemalige PEX-Partner*innen

  • Negar Foroughanfar & Marlene Helling (2020), Rechercheprojekt zu „Translating Pasts into Future“
  • Yolanda Morales (2020), „TWENTY-TWENTY PLACES TO BE SAFE“
  • Tümay Kılınçel & Julius Schape (2020), Rechercheprojekt zu „Dürre“, eine Mystery-Mockumentary
  • Christoph Bautz (2021), „TriebHausEuropaSpiel“
  • Stefanie Hauser (2021), „THEATER TANDEM – STADT LAND LOFFT“
  • Annika Keidel (2021), „Sintflut“
  • Jörg Thums (2019), „(Atmo)Sphärenforschung“
  • Jacoba Arekhi & Das Opernale Team (2020), „Dahingehen, wo die Menschen sind“
  • Lisa Ina Blaschke & Jana Kühn (2020), Traumschüff – Theater im Fluss, „Kapitän*innen-Tisch“
  • Andrea Hingst, Anja Imig & Thomas Matschoss (2020), Jahrmarkttheater, Gesprächsreihe Dorfgedanken „Folgelosigkeit“
  • Libken liest (2020), „Herkunft“
  • Beate Albrecht (2021), Theater Theaterspiel, „Nachgespräch+plus“
  • Marie Golüke (2021), Festival Für Freunde
  • Jarmila Lee-Lou Kuznik (2021), „An Schbäggtakl vrfihrat“
  • Markus Vongries (2021), „Behutsame Wiederbelebung“
  • Stephan Rätsch (2019), Theater mit Puppen, Penzlin/Mecklenburg Vorpommern
  • Wolfram Scheller (2020), theater.land, Impulsveranstaltung „Quijote de la Mark“
  • Anka Hirsch (2021),“ GODOT kommt an – eine Kommunale Oper“, Konzeptentwicklung, Workshops, Diskussionen, Recherche und Planungen
  • Manuel Kern, Daria Malygina & Mona Wahba (2020), IGRATEKA, „Zeig Dich Zeig Dich Nicht“
  • Jana Kühn (2021), „Schatzgrube – Ein Dorf klingt!“
  • Juliane Torhorst (2021), „BruchStück Vol. 2“
  • Hoernemann & Walbrodt (2020), CommunityArtWorks, „InneHalteStellen“
  • Elisabeth Schilling & Lea Winkler (2020), „Invisible Dances: Art in & around Lockdown“
  • Thomas Hof & Patrizia Schuster (2021), „Spur der Steine“, partizipativer Audiowalk in Gudensberg
  • Isolde Matkey (2021), Tristan Produktionsbüro, „Mit.Nachbarn 2021: Ackern in Oderwitz“
  • David Schnaegelberger (2021), „After the End // An der Rheinischen Riviera“
  • Dr. Annette Storr (2021), „wald als buehne“
  • Amadeus Pawlica & Katerina Vlasova (2019), „HÄNSEL UND GRETEL – ein Familientanzstück“
  • Beate Albrecht (2021), Theaterspiel, „Nachgespräch+plus“
  • Malte Andritter (2021), Kulturvermittlung im Elbeforum Brunsbüttel
  • Das Letzte Kleinod (2021), manufaktur theater, Mobilität im ländlichen Raum
  • Evelyn Stadler (2021), „ohne Worte“
  • Julia Dick (2020), Katze und Krieg, Konzeptentwicklung „Die Dorftournee“
  • Kathrin Ollroge & Sina Schmidt (2020), Gedanken-Räume e. V., „Gedanken-Konstrukte“, Entwicklung einer ortsspezifischen Installation in der Gemeinde Demmin
  • Felix Forsbach & Franz KAfKA e. V. (2021), „Augustusburg 1933 –1945“
  • Lennart Scheuren (2021), Kooperation zwischen Lindenfels und Lindenfels

Team + Kontakt

Projektleitung

Karen Appel

E-Mail: @email

 

Sandra Bringer

E-Mail: @email

Projektmitarbeit

Elisabeth Klug
E-Mail: @email

 

Mehr zum Thema "Ländliche Räume" ist hier zu finden:

Ländliche Räume

Der BFDK ermöglicht, unterstützt, vernetzt und verstetigt Projekte der freien darstellenden Künste in ländlichen Räumen. Damit trägt er dazu bei, eine kulturelle Grundversorgung in der Fläche zu gewährleisten.

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