entwickelt gemeinsam mit Spielstätten Strategien und Strukturen für mehr Gleichstellung und Partizipation in den Freien Darstellenden Künsten.
Obwohl es in den Freien Darstellenden Künsten Initiativen für Chancengleichheit, Gleichstellung und den Abbau von Ausschlüssen gibt, stehen Spielstätten bei der Umsetzung dieser Ziele weiterhin vor strukturellen Hürden:
- Marginalisierte Personen sind in den Institutionen und im Diskurs unterrepräsentiert
- Es fehlen erprobte Strategien für eine nachhaltige Öffnung.
Mit dem Projekt „Vielfalt gestalten: Strategien & Strukturen für Gleichstellung und Partizipation in den Freien Darstellenden Künsten“ tragen wir dazu bei, diese Hürden abzubauen. In 14 Spielstätten der Freien Darstellenden Künste initiieren wir passgenaue, diskriminierungskritische Veränderungsprozesse, die Mitarbeitende und Leitungsebene gleichermaßen aktiv einbeziehen. Die daraus gewonnenen praxisnahen Modelle fließen in eine Handreichung, die anderen Kulturinstitutionen als Instrument für inklusive und antidiskriminierende Arbeitskulturen dienen soll.
Das Projekt „Vielfalt gestalten“ wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiterbilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Die sieben Spielstätten der ersten Phase sind:
Ballhaus Ost, Berlin, FFT Düsseldorf – Forum Freies Theater, LOFFT – DAS THEATER, Leipzig, Schwankhalle, Bremen, Sophiensæle | Freies Theater in Berlin, tanzhaus nrw Düsseldorf, Theater RAMPE, Stuttgart
Die Sozialpartner sind:
Deutscher Bühnenverein, Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
„Vielfalt gestalten“ wird unterstützt von:
LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e. V., Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e. V., Landesverband der Freien Theater in Sachsen e. V. und NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e. V.
Das Projekt wird von unserem Beirat fachlich beraten:
Almuth Fricke (kubia • Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und inklusive Kultur.), Anna Mülter (Kuratorin), Anna Zosik (Culture Consulting Diversity & Participation), Claudia Schmitz (Gemeinsam gestalten | Deutscher Buehnenverein), Dodzi Dougban (Tänzer, Choreograf, Schauspieler) , Eva Lange & Carola Unser-Leichtweiß (Hessisches Landestheater Magdeburg), Hendrik Quast (Aktions- und Performancekünstler), Hikmat El-Hammouri (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft | ver.di), Lydia Ziemke (tak Theater Aufbau Kreuzberg | Artist Village), Marie-Zoe Buchholz (Performancekünstlerin und Kuratorin), Mey Seifan (Choreografin, Dozentin, Kuratorin und Aktivistin), Olympia Bukkakis (Dragqueen, Choreografin, Moderatorin und Autorin), Teresa Monfared (Künstler*innen solidarische Community im Austausch fördern - BÜHNENMÜTTER e. V.), Zwoisy Mears-Clarke (Choreograf*in, Community Organiser)
Ausschreibung
Die Frist zur Ausschreibung für Spielstätten ist abgelaufen. Das Projektteam und die Jury befinden sich aktuell im Auswahlverfahren.
FAQ
Vielfalt gestalten
Unsere FAQ dienen als Hilfe bei der Antragstellung und im Bewerbungsprozess und sollen schonmal einen Ausblick auf den Projektverlauf geben.
Allgemeine Fragen zum Projekt
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Was ist das Ziel des Projekts „Vielfalt gestalten“?
Ziel ist die Verankerung von Strukturen zur Förderung einer diskriminierungssensiblen und -kritischen, inklusiven und barrierefreien Arbeitskultur. Die Spielstätten werden gezielt in der Entwicklung nachhaltiger Maßnahmen unterstützt.
Ziel ist die Verankerung von Strukturen zur Förderung einer diskriminierungssensiblen und -kritischen, inklusiven und barrierefreien Arbeitskultur. Die Spielstätten werden gezielt in der Entwicklung nachhaltiger Maßnahmen unterstützt.
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An wen richtete sich die Ausschreibung?
Die Ausschreibung richtete sich an Spielstätten der Freien Darstellenden Künste aus strukturstarken Regionen, die ihre organisatorischen, strukturellen und inhaltlichen Kompetenzen in den Bereichen Gleichstellung, Partizipation und Antidiskriminierung weiterentwickeln möchten. Vorerfahrungen sind keine Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt.
Die Ausschreibung richtete sich an Spielstätten der Freien Darstellenden Künste aus strukturstarken Regionen, die ihre organisatorischen, strukturellen und inhaltlichen Kompetenzen in den Bereichen Gleichstellung, Partizipation und Antidiskriminierung weiterentwickeln möchten. Vorerfahrungen sind keine Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt.
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Was sind „strukturstarke Regionen“?
Laut Förderrichtlinien des ESF-Bundesprogramm „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ gehören Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Leipzig, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein dazu.
Laut Förderrichtlinien des ESF-Bundesprogramm „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ gehören Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Leipzig, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein dazu.
Teilnahme und Voraussetzungen
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Welche Spielstätten konnten sich bewerben?
Bewerben konnten sich Spielstätten der Freien Darstellenden Künste aus folgenden Regionen:
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Leipzig, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein.Bewerben konnten sich Spielstätten der Freien Darstellenden Künste aus folgenden Regionen:
Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Leipzig, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein. -
Welche personellen Voraussetzungen mussten erfüllt sein?
Die Spielstätte musste:
- eine feste Ansprechperson benennen, die als „Projektlots*in“ mindestens sechs Arbeitsstunden pro Monat für das Projekt aufwendet,
- eine aktive und kontinuierliche Beteiligung der Leitung sicherstellen.
Die Spielstätte musste:
- eine feste Ansprechperson benennen, die als „Projektlots*in“ mindestens sechs Arbeitsstunden pro Monat für das Projekt aufwendet,
- eine aktive und kontinuierliche Beteiligung der Leitung sicherstellen.
Zeitlicher Umfang und Ablauf
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Wie viel Zeit müssen die teilnehmenden Spielstätten einbringen?
Die Projektlots*innen der Spielstätten müssen mindestens sechs Arbeitsstunden pro Monat für die Projektarbeit einplanen. Diese Zeit wird als unbarer Eigenanteil der Spielstätte angerechnet. Außerdem sind pro Spielstätte drei ganztätige Workshop für das gesamte Team der Spielstätte geplant sowie drei Beratungen durch externe Expert*innen. Zusätzlich finden bis September 2028 vier ganztägige Arbeitstreffen zusammen mit den Initiativspielstätten statt.
Die Projektlots*innen der Spielstätten müssen mindestens sechs Arbeitsstunden pro Monat für die Projektarbeit einplanen. Diese Zeit wird als unbarer Eigenanteil der Spielstätte angerechnet. Außerdem sind pro Spielstätte drei ganztätige Workshop für das gesamte Team der Spielstätte geplant sowie drei Beratungen durch externe Expert*innen. Zusätzlich finden bis September 2028 vier ganztägige Arbeitstreffen zusammen mit den Initiativspielstätten statt.
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Welche Inhalte umfasst das Weiterbildungsprogramm?
Das Programm besteht aus:
- vier moderierten Arbeitstreffen mit anderen Spielstätten,
- drei themenspezifischen Workshops,
- drei begleitenden Beratungen,
- optionalen informellen Austauschformaten.
Das Programm besteht aus:
- vier moderierten Arbeitstreffen mit anderen Spielstätten,
- drei themenspezifischen Workshops,
- drei begleitenden Beratungen,
- optionalen informellen Austauschformaten.
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Zu welchen Themen wird gearbeitet?
Der inhaltliche Fokus kann aus mehreren thematischen Schwerpunkten gewählt werden:
- (Rechtlich) verbindliche Standards der Zusammenarbeit (z.B. Code of Conduct, Awarenesskonzept, Dienstvereinbarung, Betriebsvereinbarung)
- Anlaufstellen und -instanzen bei Diskriminierung und Konflikten (z.B. Betriebsrat, Vertrauenspersonen und AGG-Beschwerdestellen)
- Wissensmanagement und -transfer (z.B. Betriebshandbuch, Ablagesystem)
- Physische und sprachliche Barrierefreiheit
Der inhaltliche Fokus kann aus mehreren thematischen Schwerpunkten gewählt werden:
- (Rechtlich) verbindliche Standards der Zusammenarbeit (z.B. Code of Conduct, Awarenesskonzept, Dienstvereinbarung, Betriebsvereinbarung)
- Anlaufstellen und -instanzen bei Diskriminierung und Konflikten (z.B. Betriebsrat, Vertrauenspersonen und AGG-Beschwerdestellen)
- Wissensmanagement und -transfer (z.B. Betriebshandbuch, Ablagesystem)
- Physische und sprachliche Barrierefreiheit
Finanzierung und Förderung
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Welche Kosten werden übernommen?
Ausgewählte Spielstätten erhalten eine Finanzierung für ihre geplanten Workshops und Beratungen.
Ausgewählte Spielstätten erhalten eine Finanzierung für ihre geplanten Workshops und Beratungen.
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Welche Kosten werden nicht übernommen?
Projektlots*innen werden für die geleisteten Stunden von der Spielstätte „freigestellt“.
Projektlots*innen werden für die geleisteten Stunden von der Spielstätte „freigestellt“.
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Wer fördert das Projekt?
Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiterbilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiterbilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Bewerbung und Auswahlverfahren
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Bis wann war die Bewerbung möglich?
Die Bewerbungsfrist endete am 03. Mai 2026.
Die Bewerbungsfrist endete am 03. Mai 2026.
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Wer trifft die Auswahlentscheidung?
Die Auswahl erfolgt durch ein unabhängiges Auswahlgremium, bestehend aus Expert*innen und Akteur*innen der Freien Darstellenden Künste mit Erfahrungen in den Bereichen Gleichstellung, Partizipation und Antidiskriminierung.
Das sind unsere Mitglieder des Auswahlgremiums der Ausschreibung für Spielstätten:
Anna Mülter (Kuratorin), Anna Zosik (Culture Consulting Diversity & Participation), Dodzi Dougban (Tänzer, Choreograf, Schauspieler), Lydia Ziemke (tak Theater Aufbau Kreuzberg | Artist Village), Marie-Zoe Buchholz (Performancekünstlerin und Kuratorin), Mey Seifan (Choreografin, Dozentin, Kuratorin und Aktivistin), Olympia Bukkakis (Dragqueen, Choreografin, Moderatorin und Autorin), Zwoisy Mears-Clarke (Choreograf*in von Begegnungen)
Die Auswahl erfolgt durch ein unabhängiges Auswahlgremium, bestehend aus Expert*innen und Akteur*innen der Freien Darstellenden Künste mit Erfahrungen in den Bereichen Gleichstellung, Partizipation und Antidiskriminierung.
Das sind unsere Mitglieder des Auswahlgremiums der Ausschreibung für Spielstätten:
Anna Mülter (Kuratorin), Anna Zosik (Culture Consulting Diversity & Participation), Dodzi Dougban (Tänzer, Choreograf, Schauspieler), Lydia Ziemke (tak Theater Aufbau Kreuzberg | Artist Village), Marie-Zoe Buchholz (Performancekünstlerin und Kuratorin), Mey Seifan (Choreografin, Dozentin, Kuratorin und Aktivistin), Olympia Bukkakis (Dragqueen, Choreografin, Moderatorin und Autorin), Zwoisy Mears-Clarke (Choreograf*in von Begegnungen)
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Wann werden die Bewerber*innen informiert?
Alle Bewerber*innen werden voraussichtlich bis Ende Juli 2026 über die Entscheidung informiert.
Alle Bewerber*innen werden voraussichtlich bis Ende Juli 2026 über die Entscheidung informiert.
Mitwirkung und Transfer
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Welche zusätzlichen Verpflichtungen gehen teilnehmende Spielstätten ein?
Teilnehmende Spielstätten verpflichten sich zur:
- Mitwirkung an begleitenden Online-Terminen zur öffentlichen Präsentation des Projekts,
- Mitarbeit an der Auswertung der Workshop- und Beratungserfahrungen,
- Mitwirkung an der Erstellung einer abschließenden Handreichung.
Teilnehmende Spielstätten verpflichten sich zur:
- Mitwirkung an begleitenden Online-Terminen zur öffentlichen Präsentation des Projekts,
- Mitarbeit an der Auswertung der Workshop- und Beratungserfahrungen,
- Mitwirkung an der Erstellung einer abschließenden Handreichung.
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Was entsteht zum Abschluss des Projekts?
Zum Projektabschluss wird eine Handreichung veröffentlicht, die anderen Kulturorten praxisnahe Beispiele und Empfehlungen für die Verankerung von Strategien für eine offene, diskriminierungssensible Arbeitskultur bietet.
Zum Projektabschluss wird eine Handreichung veröffentlicht, die anderen Kulturorten praxisnahe Beispiele und Empfehlungen für die Verankerung von Strategien für eine offene, diskriminierungssensible Arbeitskultur bietet.
Beratung
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Was entsteht zum Abschluss des Projekts?
Zum Projektabschluss wird eine Handreichung veröffentlicht, die anderen Kulturorten praxisnahe Beispiele und Empfehlungen für die Verankerung von Strategien für eine offene, diskriminierungssensible Arbeitskultur bietet.
Zum Projektabschluss wird eine Handreichung veröffentlicht, die anderen Kulturorten praxisnahe Beispiele und Empfehlungen für die Verankerung von Strategien für eine offene, diskriminierungssensible Arbeitskultur bietet.