entwickelt gemeinsam mit Spielstätten Strategien und Strukturen für mehr Gleichstellung und Partizipation in den Freien Darstellenden Künsten.

Obwohl es in den Freien Darstellenden Künsten Initiativen für Chancengleichheit, Gleichstellung und den Abbau von Ausschlüssen gibt, stehen Spielstätten bei der Umsetzung dieser Ziele weiterhin vor strukturellen Hürden:

  • Marginalisierte Personen sind in den Institutionen und im Diskurs unterrepräsentiert
  • Es fehlen erprobte Strategien für eine nachhaltige Öffnung.

Mit dem Projekt „Vielfalt gestalten“ tragen wir dazu bei, diese Hürden abzubauen. In 14 Spielstätten der Freien Darstellenden Künste initiieren wir passgenaue, diskriminierungskritische Veränderungsprozesse, die Mitarbeitende und Leitungsebene gleichermaßen aktiv einbeziehen. Die daraus gewonnenen praxisnahen Modelle fließen in eine Handreichung, die anderen Kulturinstitutionen als Instrument für inklusive und antidiskriminierende Arbeitskulturen dienen soll.

Das Projekt „Vielfalt gestalten“ wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiterbilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Die sieben Spielstätten („Initiativspielstätten“) der ersten Phase sind:
Ballhaus Ost, Berlin, FFT Düsseldorf – Forum Freies Theater, LOFFT – DAS THEATER, Leipzig, Schwankhalle, Bremen, Sophiensæle | Freies Theater in Berlin, tanzhaus nrw Düsseldorf, Theater RAMPE, Stuttgart

Im Februar 2026 wird die Ausschreibung für sieben weitere Spielstätten („Transferspielstätten“) der zweiten Phase veröffentlicht.

Die Sozialpartner sind:
Deutscher Bühnenverein, Vereinte Dienstleistungs­gewerkschaft

„Vielfalt gestalten“ wird unterstützt von LAFT Berlin – Landesverband freie darstellende Künste Berlin e. V., Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e. V., Landesverband der Freien Theater in Sachsen e. V. und NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e. V.

Ausschreibung

Spielstätten gesucht

Bewerbungsfrist: 03. Mai 2026

Im Rahmen von „Vielfalt gestalten“ sucht der BFDK Spielstätten der Freien Darstellenden Künste, die ihre Arbeitsstrukturen diskriminierungssensibel, inklusiv und partizipativ weiterentwickeln möchten.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren nehmen die ausgewählten Spielstätten an einem strukturierten Weiterbildungs- und Entwicklungsprogramm teil. Das Angebot umfasst Workshops, Beratungen und moderierte Arbeitstreffen mit Expert*innen sowie den Austausch mit anderen teilnehmenden Häusern. Gemeinsam werden konkrete Strategien und langfristig wirksame Veränderungsprozesse für eine offene und faire Arbeitskultur entwickelt und Strategien zur Verankerung erprobt.

Die Ausschreibung richtet sich an Spielstätten aus stärker entwickelten Regionen, die mit einem festen Team arbeiten und bereit sind, aktiv Zeit und Engagement in den gemeinsamen Prozess einzubringen. 

Die ausführliche Ausschreibung finden Sie im Download-Bereich. Der Antrag wird direkt über das Online-Formular eingereicht. Eine zusätzliche E-Mail ist nicht erforderlich. 

Das Team des Projekts „Vielfalt gestalten“ steht für Rückfragen gerne zur Verfügung: @email
Häufig gestellte Fragen beantworten wir in unserem FAQ-Katalog.

 

Downloads

  • In der ausführlichen Ausschreibungen finden Sie weitere Informationen, wie Zeitrahmen, Teilnahme- und Auswahlkriterien.

    Ausführliche Ausschreibung

    In der ausführlichen Ausschreibungen finden Sie weitere Informationen, wie Zeitrahmen, Teilnahme- und Auswahlkriterien.

    Ausführliche Ausschreibung

  • Das Antragsformular ist ein Online-Formular und muss nicht zusätzlich per E-Mail gesendet werden. Bitte füllen Sie es nur einmal aus.

    Hier geht's zum Antragsformular.
     

    Das Antragsformular ist ein Online-Formular und muss nicht zusätzlich per E-Mail gesendet werden. Bitte füllen Sie es nur einmal aus.

    Hier geht's zum Antragsformular.
     

FAQ 
Vielfalt gestalten

Unsere FAQ dienen als Hilfe bei der Antragstellung und im Bewerbungsprozess und sollen schonmal einen Ausblick auf den Projektverlauf geben.

Allgemeine Fragen zum Projekt

  • Ziel ist die Verankerung von Strukturen zur Förderung einer diskriminierungssensiblen und -kritischen, inklusiven und barrierefreien Arbeitskultur. Die Spielstätten werden gezielt in der Entwicklung nachhaltiger Maßnahmen unterstützt.

    Ziel ist die Verankerung von Strukturen zur Förderung einer diskriminierungssensiblen und -kritischen, inklusiven und barrierefreien Arbeitskultur. Die Spielstätten werden gezielt in der Entwicklung nachhaltiger Maßnahmen unterstützt.

  • Die Ausschreibung richtet sich an Spielstätten der Freien Darstellenden Künste aus strukturstarken Regionen, die ihre organisatorischen, strukturellen und inhaltlichen Kompetenzen in den Bereichen Gleichstellung, Partizipation und Antidiskriminierung weiterentwickeln möchten. Vorerfahrungen sind keine Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt. 

    Die Ausschreibung richtet sich an Spielstätten der Freien Darstellenden Künste aus strukturstarken Regionen, die ihre organisatorischen, strukturellen und inhaltlichen Kompetenzen in den Bereichen Gleichstellung, Partizipation und Antidiskriminierung weiterentwickeln möchten. Vorerfahrungen sind keine Voraussetzung für die Teilnahme am Projekt. 

  • Laut Förderrichtlinien des ESF-Bundesprogramm „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ gehören Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Leipzig, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein dazu.

    Laut Förderrichtlinien des ESF-Bundesprogramm „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ gehören Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Leipzig, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein dazu.

Teilnahme und Voraussetzungen

  • Bewerben können sich Spielstätten der Freien Darstellenden Künste aus folgenden Regionen:
    Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Leipzig, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein.

    Bewerben können sich Spielstätten der Freien Darstellenden Künste aus folgenden Regionen:
    Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Leipzig, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein.

  • Die Spielstätte muss:

    • eine feste Ansprechperson benennen, die als „Projektlots*in“ mindestens sechs Arbeitsstunden pro Monat für das Projekt aufwendet,
    • eine aktive und kontinuierliche Beteiligung der Leitung sicherstellen.

    Die Spielstätte muss:

    • eine feste Ansprechperson benennen, die als „Projektlots*in“ mindestens sechs Arbeitsstunden pro Monat für das Projekt aufwendet,
    • eine aktive und kontinuierliche Beteiligung der Leitung sicherstellen.
  • Ja. Die teilnehmenden Spielstätten verpflichten sich zur Teilnahme an allen verbindlichen Programmbausteinen sowie an den vorgesehenen Treffen, Workshops und Beratungen.

    Ja. Die teilnehmenden Spielstätten verpflichten sich zur Teilnahme an allen verbindlichen Programmbausteinen sowie an den vorgesehenen Treffen, Workshops und Beratungen.

Zeitlicher Umfang und Ablauf

  • Die Projektlots*innen der Spielstätten müssen mindestens sechs Arbeitsstunden pro Monat für die Projektarbeit einplanen. Diese Zeit wird als unbarer Eigenanteil der Spielstätte angerechnet. Außerdem sind pro Spielstätte drei ganztätige Workshop für das gesamte Team der Spielstätte geplant sowie drei Beratungen durch externe Expert*innen. Zusätzlich finden bis September 2028 vier ganztägige Arbeitstreffen zusammen mit den Initiativspielstätten statt.

    Die Projektlots*innen der Spielstätten müssen mindestens sechs Arbeitsstunden pro Monat für die Projektarbeit einplanen. Diese Zeit wird als unbarer Eigenanteil der Spielstätte angerechnet. Außerdem sind pro Spielstätte drei ganztätige Workshop für das gesamte Team der Spielstätte geplant sowie drei Beratungen durch externe Expert*innen. Zusätzlich finden bis September 2028 vier ganztägige Arbeitstreffen zusammen mit den Initiativspielstätten statt.

  • Verbindlich sind u. a.:

    • Am 3. September 2026 findet ein verbindliches Arbeitstreffen mit allen teilnehmenden Spielstätten statt.
    • Zwischen Februar und April 2027 folgt ein weiteres Arbeitstreffen.
    • Im Zeitraum Oktober bis Dezember 2027 gibt es erneut ein Arbeitstreffen.
    • Zum Abschluss gibt es im Zeitraum von April bis Juni 2028 ein letztes Arbeitstreffen.

    Die genauen Termine werden gemeinsam mit den Spielstätten festgelegt.

    Verbindlich sind u. a.:

    • Am 3. September 2026 findet ein verbindliches Arbeitstreffen mit allen teilnehmenden Spielstätten statt.
    • Zwischen Februar und April 2027 folgt ein weiteres Arbeitstreffen.
    • Im Zeitraum Oktober bis Dezember 2027 gibt es erneut ein Arbeitstreffen.
    • Zum Abschluss gibt es im Zeitraum von April bis Juni 2028 ein letztes Arbeitstreffen.

    Die genauen Termine werden gemeinsam mit den Spielstätten festgelegt.

Zeitlicher Umfang und Ablauf

  • Das Programm besteht aus:

    • vier moderierten Arbeitstreffen mit anderen Spielstätten,
    • drei themenspezifischen Workshops,
    • drei begleitenden Beratungen,
    • optionalen informellen Austauschformaten.

    Das Programm besteht aus:

    • vier moderierten Arbeitstreffen mit anderen Spielstätten,
    • drei themenspezifischen Workshops,
    • drei begleitenden Beratungen,
    • optionalen informellen Austauschformaten.
  • Der inhaltliche Fokus kann aus mehreren thematischen Schwerpunkten gewählt werden:

    • (Rechtlich) verbindliche Standards der Zusammenarbeit (z.B. Code of Conduct, Awarenesskonzept, Dienstvereinbarung, Betriebsvereinbarung)
    • Anlaufstellen und -instanzen bei Diskriminierung und Konflikten (z.B. Betriebsrat, Vertrauenspersonen und AGG-Beschwerdestellen)
    • Wissensmanagement und -transfer (z.B. Betriebshandbuch, Ablagesystem)
    • Physische und sprachliche Barrierefreiheit

    Der inhaltliche Fokus kann aus mehreren thematischen Schwerpunkten gewählt werden:

    • (Rechtlich) verbindliche Standards der Zusammenarbeit (z.B. Code of Conduct, Awarenesskonzept, Dienstvereinbarung, Betriebsvereinbarung)
    • Anlaufstellen und -instanzen bei Diskriminierung und Konflikten (z.B. Betriebsrat, Vertrauenspersonen und AGG-Beschwerdestellen)
    • Wissensmanagement und -transfer (z.B. Betriebshandbuch, Ablagesystem)
    • Physische und sprachliche Barrierefreiheit

Finanzierung und Förderung

  • Ausgewählte Spielstätten erhalten eine Finanzierung für ihre geplanten Workshops und Beratungen.

    Ausgewählte Spielstätten erhalten eine Finanzierung für ihre geplanten Workshops und Beratungen.

  • Projektlots*innen werden für die geleisteten Stunden von der Spielstätte „freigestellt“.

    Projektlots*innen werden für die geleisteten Stunden von der Spielstätte „freigestellt“.

  • Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiterbilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

    Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiterbilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Bewerbung und Auswahlverfahren

  • Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular, das vollständig auszufüllen ist. Das ausgefüllte Formular wird automatisch an das Projektteam weitergeleitet.

    Die Bewerbung erfolgt über ein Online-Formular, das vollständig auszufüllen ist. Das ausgefüllte Formular wird automatisch an das Projektteam weitergeleitet.

  • Die Bewerbungsfrist endet am 03. Mai 2026.

    Die Bewerbungsfrist endet am 03. Mai 2026.

  • Die Auswahl erfolgt durch ein unabhängiges Auswahlgremium, bestehend aus Expert*innen und Akteur*innen der Freien Darstellenden Künste mit Erfahrungen in den Bereichen Gleichstellung, Partizipation und Antidiskriminierung.

    Die Auswahl erfolgt durch ein unabhängiges Auswahlgremium, bestehend aus Expert*innen und Akteur*innen der Freien Darstellenden Künste mit Erfahrungen in den Bereichen Gleichstellung, Partizipation und Antidiskriminierung.

  • Alle Bewerber*innen werden voraussichtlich bis Ende Juli 2026 über die Entscheidung informiert.

    Alle Bewerber*innen werden voraussichtlich bis Ende Juli 2026 über die Entscheidung informiert.

Mitwirkung und Transfer

  • Teilnehmende Spielstätten verpflichten sich zur:

    • Mitwirkung an begleitenden Online-Terminen zur öffentlichen Präsentation des Projekts,
    • Mitarbeit an der Auswertung der Workshop- und Beratungserfahrungen,
    • Mitwirkung an der Erstellung einer abschließenden Handreichung.

    Teilnehmende Spielstätten verpflichten sich zur:

    • Mitwirkung an begleitenden Online-Terminen zur öffentlichen Präsentation des Projekts,
    • Mitarbeit an der Auswertung der Workshop- und Beratungserfahrungen,
    • Mitwirkung an der Erstellung einer abschließenden Handreichung.
  • Zum Projektabschluss wird eine Handreichung veröffentlicht, die anderen Kulturorten praxisnahe Beispiele und Empfehlungen für die Verankerung von Strategien für eine offene, diskriminierungssensible Arbeitskultur bietet.

    Zum Projektabschluss wird eine Handreichung veröffentlicht, die anderen Kulturorten praxisnahe Beispiele und Empfehlungen für die Verankerung von Strategien für eine offene, diskriminierungssensible Arbeitskultur bietet.

Beratung

  • Bei inhaltlichen oder organisatorischen Fragen zur Ausschreibung oder zum Projekt können sich Bewerber*innen per E-Mail an das Projektteam wenden:
    vielfalt.gestalten@darstellende-kuenste.de

    Bei inhaltlichen oder organisatorischen Fragen zur Ausschreibung oder zum Projekt können sich Bewerber*innen per E-Mail an das Projektteam wenden:
    vielfalt.gestalten@darstellende-kuenste.de

  • Zum Projektabschluss wird eine Handreichung veröffentlicht, die anderen Kulturorten praxisnahe Beispiele und Empfehlungen für die Verankerung von Strategien für eine offene, diskriminierungssensible Arbeitskultur bietet.

    Zum Projektabschluss wird eine Handreichung veröffentlicht, die anderen Kulturorten praxisnahe Beispiele und Empfehlungen für die Verankerung von Strategien für eine offene, diskriminierungssensible Arbeitskultur bietet.

Team + Kontakt

Porträt von Clara, weiße Frau, braune Haare, schwarzen Rollkragen

Referent*in für Programm & Kommunikation
Clara Manderscheid
@email

Porträt von Lena, weiße Frau, braune Haare

Projektmitarbeit
Lena Kron
@email

Porträt von Roisin, weiße Frau, rote Haare

Referent*in für Diversitätsentwicklung
Roisin Kessler
@email

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Diversität

Als Interessenvertretung der Akteur*innen der Freien Darstellenden Künsten befasst sich der BFDK mit Diversität: Er wirkt darauf hin, Diskriminierungen, die in der Gesellschaft und somit auch in den Freien Darstellenden Künsten bestehen, abzubauen.

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