• Total Plural e.V.
    Berlin

    Streit, eine Kunst - ein vereinendes Theaterprojekt

    Worüber streiten wir und wie?  Kann Streit auch ein Dialog, eine Diskussion, ein Austausch sein? Diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema Streit wird in fünf Impulstagen, einem dreitägigen Workshopangebot und einem Kursangebot über knapp 10 Monate mit Schüler*innen einer Neuköllner Grundschule auf den Grund gegangen. Die Kinder nähern sich dem Thema auf unterschiedliche Weisen - durch Lesen, durch Rollenspiele, durch Reflexion eigener Erfahrungen und vieles mehr. Die Ergebnisse dieser Streit-Schau werden in der Schule präsentiert.

     

    Das Projekt wird von Total Plural e.V.  in Kooperation mit der Hans-Fallada-Grundschule in Berlin und tandem BTL durchgeführt.

  • theater und buchkollektiv GbR
    Berlin

    © Katrin Hieronimus

    Willkommen- Bi xêr hatî ! Hoş geldin ! Kinder zaubern Zirkus

    In mehreren Impulstagen und Workshops lernen vor allem türkisch-kurdische Kinder einer Kreuzberger Kita spielerisch die Welt des Zirkus  kennen. Nach einem Zirkusbesuch können die Kinder sich in verschiedenen Zirkusdisziplinen ausprobieren und ein eigenes Programm entwickeln. Die gesamte Zirkuswelt wird hier als Fundus für Rollenspiele erforscht. Eine besondere Rolle nimmt die Gestaltungsebene ein. Die Kinder basteln Masken und Kostüme sowie Plakate und Flyer für eine abschließende Aufführung für die Eltern.

     

    Das Projekt wurde vom theater und buchkollektiv in Kooperation mit der Kindervilla Waldemar und Yekmal, dem Verein der Eltern aus Kurdistan in Deutschland, durchgeführt.

  • WERK 2 - Kulturfabrik Leipzig e.V.
    Leipzig

    „Hrydya“- Frieden kreieren

    Kinder zwischen 8 und 12 Jahren setzen sich inhaltlich setzen mit dem Thema Frieden und Nachhaltigkeit auseinander. Wie können wir jeder selbst dazu beitragen Frieden und somit auch Nachhaltigkeit zu kreieren? Frieden in der äußeren Welt kann nur entstehen, wenn Frieden im Inneren kultiviert wird. Im Fokus steht die Begegnung mit den Anderen in Form der indischen Kultur und der Natur. In Kooperationsspielen aus Tanz und Theater wird durch ein achtsames Miteinander gelernt und ausprobiert. Zu dem Thema Frieden in all seinen Facetten werden mythologische Geschichten aus dem indischen und europäischen Raum erzählt. Die künstlerischen Fertigkeiten in den verschiedenen Tanzstilen werden ausgebaut. Die Kinder schreiben ihre eigenen Geschichten, den Stoff dazu finden sie in ihren alltäglichen Herausforderungen. Über verschiedene Improvisationstechniken, szenisches Spiel, Methoden aus dem Tanztheater und der Yogapraxis werden die unterschiedlichen Aspekte des Themas „Frieden“ ins eigene Erleben gerufen. Die Verbindung von Kunst, Philosophie, Natur und Gemeinschaft und die Möglichkeit das Erlebte auf die Bühne zu bringen soll ein bereicherndes, stabilisierendes und nachhaltiges Erlebnis für die Kinder bieten. Das Projekt präsentiert sich mit einer Tanzperformance im Freien und zusätzlich im Werk 2.

     

    WERK 2 - Kulturfabrik Leipzig e.V. führt das Projekt zusammen durch mit Halle 5 e.V. und Freiraum e.V.

  • Freundeskreis DAS HAUS e.V.
    Niedergörsdorf

    Unsere Maskottchen erzählen!

    „Unsere Maskottchen erzählen!“- ein generationsübergreifendes Geschichtenerzählprojekt, das als Ferien-Intensivprojekt im ländlichen Raum mit in der Gemeinde Niedergörsdorf lebenden Kindern im Alter zwischen 7 und 11 Jahren angeboten wird. Es geht, um das Bedürfnis von Heranwachsenden biografische Geschichten zu hören und selbst zu erzählen.

    Ein Maskottchen bezeichnet zumeist einen Glücksbringer oder eine Puppe einer Person oder Personengruppe. Oft werden dem Maskottchen übernatürliche Kräfte zugeschrieben. Das Maskottchen gibt Menschen Beistand in schwierigen Situationen und es beschreitet dabei irrationale Wege. Zunächst gestalten die Kinder ihr Maskottchen als Objekt oder Puppe im weitesten Sinne. Spielfiguren entstehen und dabei werden Fragen auftauchen: Wie heißt das Maskottchen? Was ist es? Mensch? Tier? Gegenstand? Wie alt ist es? Wer sind seine Freunde? Was macht es den ganzen Tag? Woher kommt es? Wer ist seine Familie? Wer sind seine Freunde? Mit der Beantwortung der Fragen entstehen Rollenbiografien wie für eine Theaterfigur.

    Die Kinder gehen nun mit ihren gestalteten und sprecherprobten Maskottchen zu den Senior*innen und erzählen die persönlichen Geschichten ihres Maskottchens. Anschließend werden die Senior*innen eingeladen, ob nicht in ihrer Hosen- oder Rocktasche ein Maskottchen schlummert und seine Geschichten erzählen möchte.

    Im besten Falle entsteht ein reger Austausch zwischen den Generationen und sie schenken sich gegenseitig Gehör für die persönlichen Geschichten ihrer Maskottchen.

    Am Ende entscheidet sich jedes Kind für seine Maskottchen Geschichte, die es hörte oder selbst mit dem Maskottchen erlebte. Die Kinder üben sich im freien Erzählen von Geschichten oder darin, dass das Maskottchen selbst die Geschichte, wie die Puppe, in der Hand eines/einer Puppenspieler*in erzählt. Das Format für die abschließende Aufführung wird sich im künstlerischen Prozess entwickeln.

     

    Freundeskreis DAS HAUS e.V. führt das Projekt zusammen mit Familienzentrum Altes Lager und Kinder- und Jugendtreff JUMP e.V. durch.

  • Theater Joschik GbR
    Nadrensee

    Die wunderbare Welt der Fabeln und Märchen - Finden und Erfinden!

    In der mecklenburgischen Gemeinde Nadrensee im Grenzgebiet zu Polen beschäftigen sich 20 Kinder einer Grundschule und einer Kita mit deutsch-polnischen Märchen und Fabeln.

    Über 12 Monate unterteilt in drei Phasen entwickeln die Kinder aus denen von ihnen ausgewählten Geschichten einzelne Figuren und untersuchen deren Charaktere, Erfahrungen sowie Bewegungsrepertoire. Die körperliche, tänzerische Weiterentwicklung der ausgewählten Charaktere, Ideen und Probleme führt über Improvisation zu kleinen Choreografien und Tanzsequenzen. Die Kinder werden ermutigt eigene Bewegungselemente zu entwickeln, choreografisch zu arbeiten und sich gemeinsam eine Geschichte auszudenken.

    Höhepunkt des Projektes für alle Beteiligten werden drei Aufführungen vor Angehörigen und Freund*innen sein.

     

    Das Projekt wird von Theater Joschik in Kooperation mit der Grundschule Penkun und Kita Löwenzahn Nadrensee durchgeführt.

  • Show and Tell GbR
    Hamburg

    GENDER BENDER

    Fünfzehn Jugendliche forschen auf der Grundlage von philosophischen Gesprächen und Interviews und Mithilfe des Aufklärungsbuches "You Know, Sex" von Cory Silverberg zu den Themen Geschlechterrollen, Geschlechterbilder und Geschlechter-identitäten in drei Arbeitsphasen.

    Mit den Jugendlichen werden kurze Theaterszenen mit und ohne Sprache zum Thema Geschlechterrollen und Choreografien, die Geschlechterbilder aufgreifen und analysieren, Schritt für Schritt erarbeitet.  Es wird ein Geschlechter-Spiegelkabinett auf der Bühne erschaffen - eine Echokammer im realen Raum aus Spiegeln, Handykameras und Projektionsflächen, in der die Teilnehmer*innen Geschlechterbilder untersuchen, anschauen und frei zusammensetzen können. Mit Snapchat Filtern werden geschlechtliche Stereotypisierung übertrieben und zusammen erforscht. Die Ergebnisse werden mit einer kleinen Aufführung für Freunde und Familien der Teilnehmer*innen präsentiert.

     

    Das Projekt wird umgesetzt vom Theaterkollektiv Show and Tell GbR zusammen mit der Stadtteilschule Eidelstedt und die Kulturagenten e.V.

  • Kinder- und Jugendbüro Staufenberg
    Staufenberg

    Im Zauberwald

    In den Sommerferien können sich rund 15 bildungsbenachteiligte Grundschulkinder im Dorf Escherode (Niedersachsen) mit der Frage „Was würde ich tun, wenn ich zaubern könnte?“ beschäftigen. Angeregt durch Sagen und Märchen entwickeln die Kinder ein eigenes Theaterstück – mit eigenen Figuren, selbstgemachten Kostümen und Requisiten.  Die Erarbeitung des Stückes und die  abschließende Präsentation für Angehörige und Freund*innen finden im Freien statt. 

     

    Das Projekt wird vom Kinder- und Jugendbüro Staufenberg in Kooperation mit theatre TheaterKunst und Kommunikation e.V. und dem Verein für Naturbildung e.V. durchgeführt.

  • theaterBurg e.V.
    Roßlau

    Mein Profil und ich - Theaterworkshop für Jugendliche auf Burg Roßlau

    In dem Ferien-Intensivangebot setzen sich 15 Jugendliche mit dem Thema Identität auseinander. Ausgangspunkt ist die Beschäftigung mit dem Stück „Er hatte zwei Pistolen und seine Augen waren schwarz und weiß“ von Dario Fo. Von dort ausgehend, vom „Schwarz und Weiß", vom Doppelgänger und seinem Original, beschäftigen sich die Teilnehmer*innen mit Fragen der Identitätsbildung im virtuellen und analogen Raum. – Wer will ich sein und wie will ich sein? Wie stelle ich mich dar und wer bin ich? Gibt es diese Identität? Oder schaffe ich sie die ganze Zeit neu? Welches „Profil“ lege ich mir zu, um mit der Welt zu interagieren? Auf dieser Grundlage entwickeln die Jugendlichen durch Improvisation, Theaterspiele, Musik und Bewegung eine eigene Stückfassung. In einer Abschluss-Präsentation für Angehörige und Interessierte werden die Ergebnisse dargeboten.

     

    Das Projekt wird von der theaterBurg e.V. zusammen mit dem Förderverein Burg Roßlau e.V. und der Ölmühle e.V. durchgeführt.

  • Künstler an die Schulen e.V.
    Ingolstadt

    “Phantasien“ - ein Ferienintensivtanztheaterprojekt im Wald

    In dem Ferienintensivangebot haben 19 Jugendliche aus Ingolstadt die Möglichkeit im Sommer ihr gewohntes städtisches Umfeld zu verlassen, um in die „Unendliche Geschichte“ einzutauchen. Eine Woche verbringen sie auf der Kulturfarm Westliche Wälder und entwickeln auf Grundlage des Buches ein Tanztheaterstück zum Thema Phantasie. Ausführlich beschäftigen sie sich mit Fragen wie "was ist Phantasie, wofür kann sie wichtig sein, wie mein Leben beeinflussen,  was 'beflügelt' die Phantasie". Gleichzeitig werden die Jugendlichen in die Elemente des Tanztheaters eingeführt. Am Ende der Woche wird das Stück als Stationentanztheater im Wald einem größeren Publikum präsentiert.

     

    Das Projekt wird vom Verein „Künstler an die Schulen“ in Kooperation mit der Freiherr-von-Ickstatt Realschule in Ingolstadt und dem Stadtjugendring Ingolstadt durchgeführt.

  • Künstler an die Schulen e.V.
    Ingolstadt

    Von Freundschaft, Lügen und Abenteuern - Theater mit Musik

    Über ein Jahr entwickeln Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren gemeinsam aus der Stückvorlage „Schule der magischen Tiere“ ein Theaterstück und lernen dabei unterschiedlichste Formen von darstellender Kunst kennen. Mittels Imaginationsübungen versetzen sich die Teilnehmer*innen in erlebte Situationen zu Freundschaften, Lügen und Abenteuern. Die Lieder und Texte des Stücks werden musikalisch-theatral aufbereitet. Dabei lernen die Kinder und Jugendlichen Schauspieltechniken, Bühnenpräsenz und ihre Stimme zu nutzen. Im Szenenkarussell sammeln sie eigene Ideen zur ästhetischen Umsetzung der Buchvorlage und erarbeiten sich ihre eigenen Ausdrucksformen. Abschließend entscheiden sich die Teilnehmer*innen selbst für den Szenenablauf, ihre Kostüme, das Bühnenbild und teilen die Rollen ein.Die Szenen werden durch Gesang, Tanz, Performance, Action Theater, Schwarzlicht und/oder Choreographisches Arbeiten weiterentwickelt und zu einer Werkschau zusammengetragen, die vor Freunden und Familien präsentiert wird.

     

    Künstler an die Schulen e.V. führt das Projekt in Zusammenarbeit mit g´scheiterhaufen theater e.V. und Jugendfreizeitstätte Piustreff / Sozialdienst katholischer Frauen e.V. durch.

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