Diese Erfahrungsbörse richtet sich an Mitarbeitende von Kulturministerien, Kulturämtern, Förderinstitutionen, Verwaltungsbehörden und kulturpolitische Entscheidungsträger*innen. Sie bietet einen praxisnahen Einblick in die kulturpolitischen und verwaltungsbezogenen Hintergründe von Honoraruntergrenzen sowie deren Umsetzung in der Förderpraxis.
Themen
- Warum Honoraruntergrenzen zunehmend Bestandteil zeitgemäßer Kulturförderung werden
- Kulturpolitische Argumente für die Einführung und Anwendung von Honoraruntergrenzen
- Auswirkungen auf Förderprogramme, Antragsverfahren und Zuwendungspraxis
- Erfahrungen aus einem Landesministerium im Umgang mit Honoraruntergrenzen
- Herausforderungen und Lösungsansätze bei der praktischen Umsetzung
- Austausch zu aktuellen Entwicklungen in Ländern und Kommunen
Paul Hess stellt die zentralen Argumente und Berechnungsgrundlage der BFDK-Honoraruntergrenzenempfehlung vor. Dabei wird aufgezeigt, warum faire Vergütung nicht nur eine Frage guter Arbeitsbedingungen ist, sondern auch zur Sicherung kultureller Infrastruktur, künstlerischer Qualität und nachhaltiger Förderstrukturen beiträgt.
Nil Berber berichtet in ihrem Impuls aus der Verwaltungspraxis im Umgang mit der Honoraruntergrenze, erläutert Herausforderungen bei der Umsetzung und zeigt Lösungsansätze auf, die sich in der Praxis bewährt haben.
Im anschließenden Austausch besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und Erfahrungen aus unterschiedlichen Verwaltungs- und Förderkontexten zu diskutieren.
Weitere Informationen und Anmeldung hier: https://www.eventbrite.de/e/erfahrungsborse-honoraruntergrenzen-tickets-2004003693995?aff=oddtdtcreator