30.11.
Culture Moves Europe: Individual Mobility Action 3
The Individual Mobility Action supports artists and cultural professionals to carry out a project with a partner of their choice in another Creative Europe country
The Individual Mobility Action supports artists and cultural professionals to carry out a project with a partner of their choice in another Creative Europe country
Berlin
Demokratische Regeln werden missachtet, im Thüringer Landtag eskaliert die Debatte, völkische Forderungen im Wahlkampf, „Remigrations“-Pläne – all diese und noch viel mehr Beispiele geben Anlass zur Sorge um die Zukunft unserer Demokratie. Abgeordnete des Bundestages planen, einen Antrag zur Prüfung eines Parteiverbotes zu stellen, sie werfen der AfD vor, die freiheitlich-demokratische Grundordnung abschaffen zu wollen und gegenüber dieser Grundordnung eine "aktiv kämpferisch-aggressive Haltung" einzunehmen.
WIESE, Hamburg
Bald erblickt das Digitale Archiv der Freien Darstellenden Künste das Licht der Welt! Beim Launch der beta-Version kommen Künstler*innen, Archivar*innen, Theaterwissenschaftler*innen und Kulturpolitiker*innen zusammen, um die Plattform gemeinsam vorzustellen, sie zu testen und über Potentiale und Zukunft einer neuen Form von Archivierung zu diskutieren. Die zweitägige Veranstaltung bietet einen vielfältigen Format-Mix aus Performances, Vorträgen, Panels und einem interaktiven Archivierungs-Camp. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ein Objekt aus Ihrer eigenen Sammlung und ein Laptop oder Tablet mitbringen und sofort mit dem Archivieren zu beginnen.
Cultural Bridge fördert bilaterale Partnerschaften zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland. Das Programm zielt darauf ab, neue Beziehungen aufzubauen und die künstlerische Zusammenarbeit und kulturelle Demokratie zu fördern.
Köln, Comedia Theater
Innerhalb des Projekts „Nachhaltig produzieren“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste soll ein Maßnahmenkatalog für eine Selbstverpflichtung für nachhaltiges Produzieren entwickelt werden. Dieser soll in engem Austausch mit Akteur*innen der Freien Darstellenden Künste erarbeitet werden.
Kernstück der kollaborativen Phase bilden zwei Runde Tische (in Köln und Berlin) zu denen jeweils rund 50 Akteur*innen eingeladen sind, die Maßnahmen und Handlungsfelder der Matrix zu konkretisieren und zu diskutieren. Ziel ist es, sicher zu stellen, dass der fertige Katalog für die heterogene Zielgruppe passend und umsetzbar ist und den Spezifika der Freien Darstellenden Künste gerecht wird. Inhaltlich soll der Fokus auf betriebsökologischer Nachhaltigkeit liegen, ohne jedoch Aspekte sozialer, kultureller und ökonomischer Nachhaltigkeit außer Acht zu lassen.
online
Anmeldung erforderlich
Unserer Gesellschaft ist gespalten: Rechtspopulist*innen werden in Deutschland immer lauter, rechtsextreme Politiker*innen erhalten großen Zuspruch. Dies bedroht unsere Demokratie und auch die Freiheit der Kunst.
Die Darstellenden Künste ermöglichen es, gesellschaftliche Zustände kritisch zu reflektieren, die eigene Urteilfähigkeit zu schärfen und die demokratische Haltung zu stärken. Sie wirken sinn- und gemeinschaftsstiftend und schaffen Begegnungen. Sie sind ein Möglichkeitsraum, in dem Debatten angeregt und Diskurse geführt werden, und in dem Utopien nicht nur entworfen, sondern auch erprobt werden. Theater ist ein Ort der Vielfalt, der die Demokratie stärkt.
Ludwigsburg, Film- und Medienzentrum (FMZ)
Anmeldung erforderlich
Aktuelle Veränderungen in der Theaterlandschaft betreffen Gastspielhäuser und Freie Szene gleichermaßen: Publika werden diverser und anspruchsvoller, Digitalität verändert die Produktion genauso wie die Rezeption, Produktionsorte stehen vor einem Generationenwechsel. Das sind Herausforderungen, die für die INTHEGA und für den BFDK gleichermaßen von Belang sind. Gemeinsame Lösungen können Kräfte bündeln und Synergien schaffen. Beim ersten bundesweiten Symposium zwischen Gastspielverantwortlichen der INTHEGA und Akteur*innen der Freien Darstellenden Künste geht es deshalb um die Entwicklung von Kooperationen und Vernetzungsmöglichkeiten.
Zeit für Zirkus feiert das vielfältige Genre des Zeitgenössischen Zirkus in verschiedenen Städten in ganz Deutschland mit Aufführungen, Premieren, Workshops, Austauschformaten, Parties, Online-Formaten und Vielem mehr! Mit dabei sind dieses Jahr Berlin, Köln, Hamburg, Karlsruhe, Oldenburg, Herne und weitere Städte.
Online
Anmeldung erforderlich
Der Workshop richtet sich an freischaffende Produzent*innen, Manager*innen, Agent*innen und Vertreter*innen von Produktionsbüros, die internationale Projekte durchführen (wollen) und / oder mit Künstler*innen / Veranstalter*innen aus dem Ausland zusammen arbeiten (wollen). Grundkenntnisse des deutschen Steuerrechts sind für die Teilnahme erforderlich.
Online
Das europäische Produktionshaus für Figurentheater‘
Das Deutsche Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst plant gemeinsam mit dem Figurentheater-Kolleg Bochum ein Europäisches Produktionshaus für Figurentheater. Ziel des Projekts ist es, eine Plattform zu schaffen, die den internationalen Austausch und die Produktion von Figurentheaterstücken fördert. Es soll eine Infrastruktur entstehen, die Figurentheaterkünstler*innen die nötigen Räume und Rahmenbedingungen bietet, die sie für ihre außergewöhnlichen Arbeiten benötigen – einzigartig in Europa und mit dem Gütesiegel „Made in Bochum“.