Der BFDK engagiert sich international und steht in engem Austausch mit anderen europäischen Verbänden. Er tritt ein für die Freiheit der Kunst, die in Europa mehr und mehr gefährdet ist.

Einzelakteur*innen, Kollektive und Theater kooperieren zunehmend international. Entsprechend wichtig sind die Rahmenbedingungen, die in anderen Ländern Europas bestehen, auch für die Mitglieder des BFDK. Dem trägt der Verband Rechnung durch seine Beteiligung in internationalen Organisationen: Er ist Mitglied im Internationalen Netzwerk der zeitgenössischen darstellenden Künste (IETM) und im Europäischen Dachverband der Freien Darstellenden Künste (EAIPA). Auf diese Weise wirkt der BFDK an kulturpolitischen Entscheidungsprozessen innerhalb Europas mit und tauscht sich auf internationaler Ebene mit seinen Partnernetzwerken aus.

2021 bis 2023 stehen der europaweite Austausch und die Zusammenarbeit im Rahmen des BFDK-Projektes Systemcheck im Zentrum. Das Projekt befasst sich mit der Arbeitssituation und der sozialen Absicherung von Solo-Selbstständigen und Hybrid-Beschäftigten in den darstellenden Künsten. Um das sozialpolitische Instrumentarium in Deutschland zu verbessern und zu erweitern, werden Good-Practice-Beispiele aus anderen europäischen Ländern in den Blick genommen.

Der BFDK fördert zudem den Kontakt und Kooperationen zwischen und mit Verbänden, Festivals, Häusern und Einzelakteur*innen aus den Anrainerstaaten Deutschlands.

Meldungen zu "Internationales"

Termine zu "Internationales"

Medien zu "Internationales"

  • EAIPA: Introduction To The Independent Performing Arts In Europe

    Als erstes gemeinsames Projekt von EAIPA (European Association Of Independent Performing Arts) wurde im Herbst 2018 eine Publikation vorgestellt, die sich mit der Situation der freien darstellenden Künste in den europäischen Ländern Bulgarien, Deutschland, Italien, Österreich, Rumänien, Spanien, Schweden, Schweiz beschäftigt. Zum ersten Mal wurde damit die Fördersituation in acht Ländern Europas strukturell untersucht und vergleichend dargestellt. Vor allem statistische, finanzielle und soziale Indikatoren – wie etwa Armutsrisiken für Künstler*innen – fanden in diesem Vergleich eine besondere Beachtung aber auch die Fördersituation bildet einen wichtigen Schwerpunkt.

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  • Report Darstellende Künste

    Mit seinem zweiten Buch legt der 1985 gegründete Fonds Darstellende Künste einen komplexen Report zur wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Lage der Theater- und Tanzschaffenden in Deutschland – im Kontext zu internationalen Entwicklungen – vor.

    Titelbild Report Darstellende Künste
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