Wir sind die Allianz der Freien Künste. Ein Gastbeitrag von Johannes Weiss, Musiker

Mein Beruf ist das Musikmachen – Barockmusik, um genau zu sein. Ich bin Künstler. Freiberuflich. Und das sehr gerne. Was mir und vielen Kolleginnen und Kollegen aber sauer aufstößt, ist nicht die Art der Beschäftigung, es sind die sozialen Umstände und die unangemessene öffentliche Förderung der Freien Künsten, meinem Tätigkeitsfeld.

Mein Weg in die künstlerische Selbständigkeit erscheint mir typisch, so oder ähnlich mag es vielen Kolleg*innen ergangen sein: Nach einer Findungsphase im Schulmusikstudium wuchs mein Interesse am Musikmachen selbst. Einige meiner Professoren, vor allem Lars Ulrik Mortensen, waren die Gärtner dieses Pflänzchens. Ich hing an ihren Lippen, wenn sie über Musik sprachen, mein Herz schlug höher, wenn sie Musik machten. Anfangs verfolgte ich das Ziel der künstlerischen Laufbahn eher locker, aber bald schon konnte ich mir nichts Anderes mehr vorstellen als Musik zu machen. Ausschließlich. Als Beruf. Ich stellte Weiche um Weiche, um dem Ziel näher zu kommen, wechselte zwei Mal die Hochschule, um weiterzukommen, zog schließlich nach Paris, als sich die Gelegenheit bot, dort einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

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