Nachrichten zur Soziale Lage

Aktuelle Nachrichten zum Thema Soziale Lage

Gründer der Künstlersozialversicherung Dr. Herbert Ehrenberg ist tot

Dr. Herbert Ehrenberg (SPD) ist am 20. Februar 2018 im Alter von 91 Jahren gestorben. Er war von 1976 bis 1982 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. In dieser Zeit trieb er beharrlich und erfolgreich die Gründung der Künstlersozialversicherung voran. Die Gründung der Künstlersozialversicherung 1983 (Gesetz erlassen 1981) war ein Meilenstein in der sozialen Absicherung von Künstlern und Publizisten in Deutschland.

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Kulturrat Österreich: Studien zu Problemen von Kunstschaffenden in der sozialen Absicherung veröffentlicht

Der Kulturrat Österreich hat im Dezember 2017 zwei Studien zu Problemen von Kunstschaffenden in der sozialen Absicherung in Österreich veröffentlicht. Die beiden Studien haben einen klaren Befund ergeben und legen konkrete Schritte auf mehreren Ebenen nahe. Die Studie analysiert in zwei Teilen ausgehend von der aktuellen Rechtslage (und Durch­führungs­praxis) sowie unter Einbeziehung der kulturpolitischen Auseinandersetzung des Kulturrat Österreich Reibungs­punkte im Sozialsystem für Kunstschaffende.

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Der BFDK gibt eine Empfehlung zu Mindesthonoraren für Vorstellungen und Proben heraus

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) hat auf seiner Delegiertenversammlung Anfang November für freiberuflich tätige Akteur*innen eine Empfehlung zu Mindesthonoraren für Vorstellungen und Proben verabschiedet. Der Beschluss lehnt sich an den Manteltarifvertrag an, der im Bereich der institutionellen Theater im Mai dieses Jahres zwischen den Tarifparteien verabschiedet worden ist.

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Hauptthema Versicherungen: Neuer Touring Artists Newsletter

Ein Tanzensemble ist für ein Gastspiel nach Frankreich eingeladen, der Veranstalter fordert eine spezielle Technik- und eine Veranstalterhaftpflichtversicherung. Oder: Bei einer Ausstellung in Berlin wird die Arbeit eines italienischen Künstlers gestohlen - welche Versicherung greift hier? Diese und andere Problemstellungen berühren existentielle Fragen international tätiger Künstler*innen und Kreativer.

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Auslandsaufenthalt! - Und die Krankenversicherung?

Wer beruflich viel unterwegs ist, sollte während eines Auslandsaufenthaltes ebenfalls krankenversichert sein. Ob der gesetzliche Krankenversicherungsschutz im Ausland - außerhalb der EU - weiter besteht, hängt davon ab, ob es zwischen Deutschland und dem jeweiligen Zielland ein bilaterales Sozialversicherungsabkommen gibt. 

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Die Delegiertenversammlung des Bundesverbands Freie Darstellende Künste beschließt Anpassung der Honoraruntergrenzen-Empfehlung

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) hat auf seiner Delegiertenversammlung am 13. März 2017 beschlossen, die bereits 2015 herausgegebene Empfehlung einer Honoraruntergrenze im Bereich der freien darstellenden Künste entsprechend der Aktualisierung des Tarifvertrages Normalvertrag Bühne (NV Bühne) anzupassen. Mit sofortiger Wirkung empfiehlt der BFDK eine Anhebung der Honoraruntergrenze auf 2.300 Euro im Monat für Berufsgruppen mit Versicherungspflicht in der Künstlersozialkasse (KSK) sowie auf 2.660 Euro im Monat für Berufsgruppen, bei denen eine soziale Absicherung über die KSK nicht möglich ist.

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Lohnerhöhungen an Stadt-, Staatstheatern und Landesbühnen

Die Vergütungen für Mitarbeiter*innen an deutschen Stadt- und Staatstheatern sowie an Landesbühnen steigen an. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung der Tarifparteien DOV (Deutsche Orchestervereinigung), GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger), VdO (Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer) und des Arbeitgeberverbands Deutscher Bühnenverein hervor.

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art but fair-Studie: KünstlerInnen für soziale Mindeststandards in der Kulturförderung

Die Initiative "art but fair" hat eine neue Studie zu Arbeitsbedingungen und zur sozialen Lage der Theater- und Musikschaffenden vorgelegt. Ausführlich wurde auch die Akzeptanz von kulturpolitischen Instrumenten bei direkt Betroffenen und weiteren Akteuren befragt. Dabei fand die Verknüpfung öffentlicher Kulturförderung mit der Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen hohe Zustimmung.

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