Soziale Lage

Die soziale und wirtschaftliche Lage der Tanz- und Theaterschaffenden ist eines der wichtigsten Themen des BFDK. Die meisten Künstler*innen verfügen heute über einen Hochschulabschluss, sie sind hochqualifiziert. Sie haben spezifische künstlerische Fähigkeiten und Fertigkeiten erworben und damit die persönliche Grundlage für ein erfolgreiches Berufsleben gelegt. Trotz ihrer hohen Qualifikation verfügen sie aber oft nur über ein bescheidenes Einkommen und arbeiten unter risikoreichen Bedingungen.

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Projekte

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste regt wissenschaftliche Arbeiten und Publikationen zu den Freien Darstellenden Künsten an und führt eigene Studien und Modellprojekte durch.

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Honoraruntergrenze

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) hat auf seiner Delegiertenversammlung am 13. März 2017 beschlossen, die bereits 2015 herausgegebene Empfehlung einer Honoraruntergrenze im Bereich der freien darstellenden Künste entsprechend der Aktualisierung des Tarifvertrages Normalvertrag Bühne (NV Bühne) anzupassen. Mit sofortiger Wirkung empfiehlt der BFDK eine Anhebung der Honoraruntergrenze auf 2.490 Euro im Monat für Berufsgruppen mit Versicherungspflicht in der Künstlersozialkasse (KSK) sowie auf 2.875 Euro im Monat für Berufsgruppen, bei denen eine soziale Absicherung über die KSK nicht möglich ist.

Im November 2017 wurden auch Empfehlungen für Vorstellungs- und Probenhonorare verabschiedet. Der Beschluss lehnt sich an den Manteltarifvertrag an, der im Bereich der institutionellen Theater im Mai des gleichen Jahres zwischen den Tarifparteien verabschiedet worden ist.

Unter Berücksichtigung der zusätzlichen finanziellen Belastung bei der in den freien darstellenden Künsten ausgeübten Freiberuflichkeit empfiehlt der BFDK für Vorstellungen ein Mindesthonorar in Höhe von 280,00 Euro (ohne KSK-Mitgliedschaft) bzw. von 250,00 Euro (mit KSK-Mitgliedschaft) sowie für Proben (pro Tag/pro Darsteller*in bzw. pro Tag/pro Akteur*in) ein Mindesthonorar in Höhe von 130,00 Euro (ohne KSK-Mitgliedschaft) bzw. von 105,­00 Euro (mit KSK-Mitgliedschaft).

Die Empfehlung richtet sich gleichsam an alle Akteur*innen im Bereich der freien darstellenden Künste, d. h. sie dient als Mindesthonorar-Empfehlung sowohl für freie Theater, Veranstalter*innen und Fördermittelgeber*innen, als auch für die Akteur*innen der Szene.

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Nachrichten zur Soziale Lage

Aktuelle Nachrichten zum Thema Soziale Lage

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