infodienst - Das Magazin für kulturelle Bildung: In der Luxusfalle: Arme Kinder – Reiches Land

Die Aprilausgabe des »infodienst – Das Magazin für kulturelle Bildung« führt praxisorientiert vor Augen, wie Kulturelle Bildung Kinder in die Lage versetzen kann, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und die Gesellschaft mitzugestalten.

Frühe Förderung ist das wichtigste Mittel zur Armutsprävention. Die Stärkung ihrer Ressourcen von klein auf erhöht die Bildungschancen von Kindern aus benachteiligten Familien. Sie brauchen Möglichkeiten zur Nachahmung, zum Ausprobieren und zur unmittelbaren Erfahrung von Selbstwirksamkeit. Gerade Kindern in prekären Lebenssituationen kann kulturelle Bildung Wege zur Selbstfindung aufzeigen. Aber noch zu oft prallt ihre Lebensenergie auf äußere Grenzen, weil ihnen unsere Gesellschaft Räume vorenthält. Für den Abbau von Kinderarmut ist die enge Verzahnung von formeller, non-formalen und informeller Bildung sehr wichtig. Damit dies gelingt, ist der Abbau von Zugangshürden auch in den Einrichtungen der kulturellen Bildung wichtig. Das Freunde-werben-Freunde-Prinzip kann hier Türöffner sein.

Kulturelle Bildung bietet Raum für Begegnungen zwischen Welten. Kinder und Jugendliche, aber auch Praktiker* werden angeregt, die jeweiligen Codes des anderen zu entziffern. In Einrichtungen und Projekten der kulturellen Bildung können junge Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen mit künstlerischen Mitteln verschiedene Lebensentwürfe erproben und Handlungsalternativen testen und dabei erfahren, dass ihre Meinungen und Ansichten zählen.

Publikation: Bundesverband der Jugendkunstschulen und Kulturpädagogischen Einrichtungen e. V., infodienst – Das Magazin für kulturelle Bildung, Nr. 127, In der Luxusfalle: Arme Kinder – Reiches Land, 48 Seiten, ISSN 0936-6636 - Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeit.

 

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