PEX-Jury empfiehlt 16 Vorhaben für Unterstützung nach Open Call

39 Anträge bewarben sich um die Förderung, die insbesondere Akteur*innen in ländlichen Regionen bei der Entwicklung, Erprobung und Durchführung von Vorhaben, die sich der Beziehung zwischen freien darstellenden Künsten und Zuschauer*innen widmen, unterstützen und stärken soll. Die Expertise der Bewerber*innen und die Vielfalt der Ansätze und Vorhaben mit dem besonderen Fokus auf Publikumsbegegnung in ländlichen Regionen sind beeindruckend!

Am 14. September hat sich eine Jury – bestehend aus Ilona Sauer (Kultur_Vermittlung_Projekte bei »FLUX – Theater und Schulen«), Wolfram Scheller (Künstlerischer Leiter des Kollektivs theater.land), Ute Bansemir (Leiterin von theaterperipherie Frankfurt) und Andreas Jendrusch (Leiter von Regionentheater - aus dem schwarzen Wald) – für die Förderung von insgesamt 16 Projektvorhaben ausgesprochen.

Die ausgewählten Vorhaben überzeugten insbesondere durch ihre Anbindung an das lokale Feld, eine Auseinandersetzung mit Zugangshürden, Interesse an Orten und seinen Bewohner*innen, Einbeziehung der Bewohner*innen in die künstlerischen Entstehungsprozesse, Expertise der Akteur*innen, Begegnungen und Teilhabe auf Augenhöhe.

Folgende Ansätze hat die Jury zur Förderung empfohlen:

  • „InneHaltestellen – ein Kunstprojekt im ländlichen Raum mit 19 Bushaltestellen und beliebig vielen kreativen Menschen“ - von Hoernemann&Walbrodt 2020 (Nossen, Sachsen) (Option #1)
  • Kooperative Konzeptphase zwischen Lindenfels (Hessen) und Leipzig (Sachsen) zum Angehen von gemeinsamen „(partizipativen) Projekten, die sich mit der lokalen Geschichte beschäftigen und ein solidarisches und gemeinschaftliches Verständnis von Kunst und Kultur“ befördern – von Live`21. Lindenfels Festival / Lennart Scheuren (Lindenfeld, Hessen) (Option #2)
  • Gesprächsreihe Dorfgedanken „Folgenlosigkeit“ - von Jahrmarkttheater (Altenmedingen, Niedersachsen) (Option #1)
  • „Die Dorftournee“ - von Katze und Krieg / katharinajej und Julia Dick (Orte noch unbekannt) (Option #2)
  • „Godot kommt an – eine Kommunale Oper“ von Kollaborative Magnetfeld / HIrsch&Co – Musik und Theater in der Region (Lauterbach, Hessen) (Option #2)
  • Werkstattgespräche „ohne Worte“ - von Evelin Stadler (Gudensberg, Hessen) (Option #1)
  • „Gedanken-Konstrukte“ (AT) – von Kathrin Ollroge & Sina Schmidt (Demmin, Mecklenburg Vorpommern) (Option #1)
  • „Translating Pasts into Future“ - von Negar Foroughanfar und Marlene Helling (Versmold, NRW) (Option #2)
  • „Dürre“ - von Cornelius Schaper und Tümay Kılınçel / Dancing in the box (Vogelsberg, Hessen) (Option #2)
  • „Invisible Dances – Art after lockdown“ – von Lea Winkler (Rheinland-Pfalz) (Option #1)
  • „Zeig dich zeig dich nicht!” - von IGRATEKA / Daria Malygina (Brandenburg) (Option #1)
  • „Twenty - Twenty places to be safe“ - von Yolanda Morales (Ländliche Regionen im Havelland) (Option #2)
  • „Mini-Kulturrausch“ - von Eva Glitsch / Glitch AG GbR (Waltershausen, Thüringen) (Option #1)
  • Moderiertes Publikumsgespräch, kulinarisches Angebot, Theaterpädagogisches Angebot und Ausstellung vor oder im Anschluss an die szenische musikalische Lesereihe „Libken liest“ - von Libken e.V. (Gerswalde, Uckermarkt / Brandenburg) (Option #1)
  • Mobilität im ländlichen Raum: mit dem Zug zur Theatervorstellung „Stinas Reise in die Steinzeit“ - von Das Letzte Kleinod (Geestenseht, Niedersachsen) (Option #1)
  • Veranstaltungsreihe „Der Stein als Bruder” - von Thomas Hof und Patrizia Schuster (Gugensberg, Hessen) (Option #1)

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