VfdKB: Ausschreibung der Koproduktionsförderung und Suche nach Jurymitgliedern

Für das Jahr 2020 überarbeitete der Vorstand des Verbands freie darstellende Künste Bayern (VfdKB) das Regelwerk der Koproduktionsförderung in Kooperation mit den Mitgliedern. Die Regeln wurden modifiziert, um auch kleineren Theatergruppen sowie Theaterschaffenden die Beantragung zu ermöglichen. Eine grundlegende wichtige Neuerung ist außerdem, dass die Förderung über eine Jury, die aus drei Personen (zwei Kolleg*innen aus der Mitgliedschaft und jemand aus einem anderen Bundesland) vergeben wird. Bis zum 15. Juni 2020 besteht die Möglichkeit, sich als Jurymitglied für ein Jahr aufstellen zu lassen. Die Förderung soll explizit Koproduktionen bzw. künstlerische Zusammenarbeit innerhalb des Flächenstaats Bayern ermöglichen und damit den Austausch und die Präsenz der freien und professionellen Akteur *innen der freien darstellenden Künste innerhalb Bayerns stärken. Pro Produktion können bis zu 12.500 Euro beantragt werden. Antragsfrist ist der 5. Juli 2020. 

Bezüglich etwaiger Auswirkungen der Corona-Pandemie: Sofern die geplanten Kooperationen verschoben und insbesondere die Aufführungen zu einem späteren Zeitpunkt, spätestens jedoch im Jahr 2021, nachgeholt werden, besteht Einverständnis, dass bei der Weiterreichung der Zuwendungen die Bewilligungszeiträume bis in das Jahr 2021 verlängert werden.

Am Stichtag werden die Anträge durch eine unabhängige Jury gesichtet, die anhand der Antragslage Empfehlungen zur Vergabe gibt. Übersteigt die Summe der Anträge die vorhandenen Mittel, so wird zunächst eine Reihenfolge gebildet, in der berücksichtigt wird, dass jedes Theater zunächst nur eine   Förderung erhalten soll. Danach wird nach formalen und künstlerischen Kriterien (regionale Ausgewogenheit, Ausgewogenheit der Sparten, künstlerischer Mehrwert für die Region u.a.) durch die Jury eine Reihenfolge der Anträge vorgeschlagen.Aufruf zur Jury-Tätigkeit: Beurteilung der Anträge zur Koproduktionsförderung.
 
Die Jury besteht aus drei Mitgliedern – eine Person stammt aus einem überregionalen Zusammenhang und wird durch den Vorstand gewählt. Die zwei weiteren Juror*innen sind Mitglieder des Verbandes. Aus allen Interessensbekundungen der Mitgliedschaft werden zwei Mitglieder per Zufallsprinzip ausgewählt. Falls es bis zum 15. Juni nicht genügend Interessent *innen geben wird, fragt der Vorstand Mitglieder bzw. Verbandsnahe für die Tätigkeit an. Die Jurytätigkeit wird vergütet. Aufgabe der Juror *innen ist die Sichtung von Anträgen und die gemeinsame Beurteilung der Projekte in einer angemessenen Anzahl von Videokonferenzen entsprechend der Antragsanzahl. Im Falle der Befangenheit, wenn ein Mitglied als Juror*in tätig ist und gleichzeitig ein Projekt einreichen möchte, wird er*sie von der Beurteilung des entsprechenden Antrags befreit.

Mehr unter https://vfdkb.de/

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