Viele hochqualifizierte Gäste und bereits zahlreiche Anmeldungen: Das Programm des Bundeskongresses der freien darstellenden Künste steht

Das ausführliche Programm von UTOPIA.JETZT, dem Bundeskongress der freien darstellenden Künste, ist ab sofort online auf www.utopia-jetzt.de.
Der Bundesverband Freie Darstellende Künste lädt vom 16.–19. Januar 2020 die Akteur*innen und Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft gleicher­­maßen ein, an den über 60 Veranstaltungen teilzunehmen. Wir freuen uns sehr über die Zusagen so vieler hochqualifizierter, nationaler und internationaler Redner*innen und Podiumsteilnehmer*innen, die das vielfältige Spektrum der Freien Darstellenden Künste und die Wechselwirkungen mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen umfassend beleuchten werden.

Im zentralen Themenblock »Freiheiten der Kunst« geht es, ausgehend vom Verhältnis der Kunst zu einer diversen Gesellschaft, um die hochaktuellen Fragen von Macht­strukturen sowie systemischen oder institutionellen Machtasymmetrien. Der Diskurs wird erweitert in eine europäische und internationale Dimension. Erwartet werden Inputs von Gästen wie dem Hamburger Kultursenator Dr. Carsten Brosda, der Intendantin Martina Grohmann (Theater Rampe), Prof. Dr. Thomas Schmidt (Leiter der Studie »Macht und Struktur im Theater«), Philippe Bischof (Direktor der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia) und Julia*n Mending (Performancekünstler*in).

Die bundesweite Honoraruntergrenzen-Empfehlung, als ein entscheidendes Ergebnis des letzten Bundeskongresses 2015, ist Ausgangspunkt der Veranstaltungen im Bereich »Soziale Lage«. Erweitert wird der Themenkreis um Fragen der Generationen­gerechtigkeit durchgängiger Künstler*innen-Biografien: Wie sieht die Zukunft der Arbeit in den Künsten aus und wie muss sie sich in sozialen Sicherungssystemen manifestieren, wenn prekäre Erwerbsbiographien einen Generationenwechsel bereits heute 
(ver-)hindern? Mit Dr. Joana Breidenbach, Sozialunternehmerin und Gründerin von betterplace.orgJanina Benduski, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Freie Darstellende Künste, sowie Vertreter*innen aus Gewerkschaft und Politik wird die Debatte, getreu des Leitmottos des Kongresses »UTOPIA.JETZT« nach vorne getrieben und zu Lösungsansätzen verdichtet.


Der Themenstrang »Europa und Internationales« steckt zunächst mit der Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur und Bildung im Europaparlament, Sabine Verheyen, den europäischen Rahmen der jetzigen und künftigen Kulturpolitik ab. Im Dialog mit u.a. Ulrike Kuner, der Präsidentin des Europäischen Dachverbandes EAIPA (European Association of Independent Performing Arts) wird es um eine Kursbestimmung gehen.

Außerdem wird der Status quo und das Utopia von nicht-europäischen Künstler*innen in einer Session mit Chang Nai Wen (Regisseurin und Vorstandsmitglied im Landesverband der freien darstellenden Künste Berlin, LAFT) beleuchtet. 

Das weitere Programm von UTOPIA.JETZT erstreckt sich mit den inhaltlichen Linien »Kulturelle Bildung«, »Räume und Regionen« und»Qualifikation« mit den drei zusätzlichen »Utopischen Räumen« zu den Themen »Nachhaltigkeit«, »Solidarität« und »Diversität« über die aktuellen Kernthemen der Freien Szene und auf vielseitigste Veranstaltungsformate wie Talks, Inputs, Netzwerkveranstaltung und Sessions. Bis zu 500 Teilnehmer*innen aus dem In- und Ausland werden erwartet. Die Teilnahme am Kongress ist nach Akkreditierung über die Website kostenfrei.

Für eine Presseakkreditierung schreiben Sie bitte an Alexander Möller, erreichbar unter presse@darstellende-kuenste.de. Gerne koordinieren wir Interviews mit Beteiligten und stellen weiteres Material zur Verfügung.

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