Fonds Darstellende Künste verleiht Tabori Preis 2019 an Monster Truck und zwei Tabori Auszeichnungen 2019 an Ben J. Riepe Kompanie und machina eX

In ihrer Sitzung am 11. Februar 2019 hat die diesjährige Fachjury des Fonds Darstellende Künste die Preisträger*innen 2019 ausgewählt. Neu in diesem Jahr: Künftig werden neben dem mit 20.000 Euro dotierten Tabori Preis zusätzlich zwei, mit 10.000 Euro dotierte, Tabori Auszeichnungen vergeben. Der Tabori Preis 2019 geht an das Kollektiv Monster Truck. Mit der Tabori Auszeichnung 2019 ehrt die Jury die Ben J. Riepe Kompanie und das 2010 aus der Universität Hildesheim hervorgegangene Kollektiv machina eX.

Der Preis und die Auszeichnungen werden bei der feierlichen Verleihung am 24. Mai 2019 um 19.00 Uhr im Hebbel am Ufer (HAU1) vergeben. Anlässlich der Jubiläumsausgabe wird Prof. Monika Grütters, MdB Staatsministerin für Kultur und Medien, ein Grußwort sprechen. Weiterhin wird es einen Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre Tabori Preis sowie Beiträge von den ehemaligen Preisträger*innen copy & waste, Gintersdorfer/Klaßen, kainkollektiv, LIGNA, She She Pop und das Figurentheater Wilde & Vogel geben.

Die fünfköpfige Fachjury wählt die Preisträger*innen jährlich aus allen Gruppen und Künstler*innen, die in den vergangenen fünf Jahren vom Fonds Darstellende Künste befördert wurden, aus. Die diesjährige Preisjury setzt sich zusammen aus: Sabine Gehm (Künstlerische Leitung Tanz Bremen, Kuratoriumsvorsitzende des Fonds), Martina Grohmann (Intendantin Theater Rampe, Kuratoriumsvorsitzende des Fonds), Wolfgang Kaup-Wellfonder (Puppenspieler, Vertreter des Verbandes Deutscher Puppentheater, Vorstandsmitglied des Fonds), Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Professor für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim, Vorstandsvorsitzender des Fonds) und Carena Schlewitt (Intendantin Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste, Kuratoriumsmitglied des Fonds).

Der George Tabori Preis wurde erstmals am 31. Mai 2010 anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Fonds Darstellende Künste vergeben. Der Namensgeber Tabori inszenierte zuletzt bis zu seinem Tod 2007 am Berliner Ensemble und war Zeit seines Lebens Grenzgänger zwischen Freier Szene und Stadt- und Staatstheatern. Der Preis würdigt nicht nur Werk und Leben des Autors und Regisseurs, er legt vor allem besonderen Fokus auf den für Tabori so wichtigen Ensemble-Gedanken. Im Gedenken an George Tabori wird die Verleihung traditionell rund um den Geburtstag des Namensgebers ausgerichtet, der in diesem Jahr seinen 105. Geburtstag begehen würde.

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