Der Fonds Darstellende Künste hat 28 neue Projekt-, Konzeptions- und Initialvorhaben zur Förderung frei produzierender Künstler*innen(-kollektive) ausgewählt

In seiner ersten von vier Entscheidungssitzungen in diesem Jahr hat sich das Kuratorium für Förderungen in Höhe von mehr als 569.300,00 Euro ausgesprochen, die durch den Fonds Darstellende Künste an frei produzierenden Künstler*innen(-kollektive) der Darstellenden Künste vergeben werden. Aus insgesamt 177 eingereichten Anträgen wurden 18 Projekt- und 7 Initial- und 3 Konzeptionsvorhaben ausgewählt. Dabei werden Mittel in Höhe von 569.300,00 Euro (Projektvorhaben: 268.400,00 Euro; Initialvorhaben: 51.562,00 Euro; Konzeptionsvorhaben: 294.300,00 Euro für dreijährige Konzeptionen), aus der Zuwendung der Staatsministerin für Kultur und Medien vergeben. Die 28 Vorhaben verteilen sich über viele Bundesländer und auf die ganze Vielfalt der Darstellenden Kunst – vom Figuren- und Objekttheater über Musiktheater, Tanz und Schauspiel bis hin zur Performance und partizipatorischen bzw. offenen Formaten.

Die Anträge widmen sich vielfach den Fragestellungen nach Zukunftsperspektiven und wie sich diese mit Hinblick auf Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung verändern. Zudem ist die Beeinflussung der Meinungsbildung ein wiederkehrendes Moment in den Anträgen. Wann und wie finden wir uns solchen Einflüssen ausgesetzt, wie wirken sie sich aus und wann gilt es Stellung zu beziehen und sich eben nicht beeinflussen zu lassen. Darüber hinaus wird die Nachhaltigkeit von Theaterabenden und Installationen hinterfragt: Kollektive tendieren zur Kombination ihrer Performances mit eigens dafür aufgesetzte Webseiten, Blogs oder Posts, die sowohl zur überregionalen Verbreitung als auch der Archivierung der Produktionen dienen.

Die hohe Zahl der Antragsstellungen verdeutlicht, wie stark die freien darstellenden Künste, das künstlerische Wirken in der bundesdeutschen Theaterlandschaft bestimmen. Dank der Etaterhöhung für die Kulturförderfonds im vergangenen Jahr, kann der Fonds in 2019 mehr Volumen für Projekte zur Förderung bereitstellen, die Förderquote bleibt jedoch immer noch ausbaufähig.

Die Antragsfrist für die zweite Förderrunde – für Projekt- und Initialvorhaben – läuft noch bis zum 2. Mai 2019. Zudem können bis zum 3. Juni 2019 Projektvorhaben für das Sonderprogramm KONFIGURATION, mit dem Schwerpunkt Figuren- und Objekttheater, eingereicht werden.

Weiterführende Informationen finden sich unter www.fonds-daku.de.

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