Nachrichten zu den Freien Darstellenden Künsten

Aktuelle Nachrichten zum Thema Freie Darstellende Künste

Neues Produktionszentrum für die freie Szene in Berlin

Das ehemalige Gebäude der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin-Schöneweide wird zum größten Produktionsstandort für freischaffende darstellende Künstler*innen der Stadt entwickelt. Die bisher in dem Gebäude ansässige Hochschule hatte Ende 2018 ihren neuen Zentralstandort in der Zinnowitzer Straße in Berlin-Mitte bezogen. Das geplante Produktionszentrum könne in einem einzigen Objekt den größten Teil des akuten Bedarfs an Probenräumen unterschiedlicher Größe für die freie Szene decken, so die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

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Der Fonds Darstellende Künste hat 28 neue Projekt-, Konzeptions- und Initialvorhaben zur Förderung frei produzierender Künstler*innen(-kollektive) ausgewählt

In seiner ersten von vier Entscheidungssitzungen in diesem Jahr hat sich das Kuratorium für Förderungen in Höhe von mehr als 569.300,00 Euro ausgesprochen, die durch den Fonds Darstellende Künste an frei produzierenden Künstler*innen(-kollektive) der Darstellenden Künste vergeben werden. Aus insgesamt 177 eingereichten Anträgen wurden 18 Projekt- und 7 Initial- und 3 Konzeptionsvorhaben ausgewählt. Dabei werden Mittel in Höhe von 569.300,00 Euro (Projektvorhaben: 268.400,00 Euro; Initialvorhaben: 51.562,00 Euro; Konzeptionsvorhaben: 294.300,00 Euro für dreijährige Konzeptionen), aus der Zuwendung der Staatsministerin für Kultur und Medien vergeben. Die 28 Vorhaben verteilen sich über viele Bundesländer und auf die ganze Vielfalt der Darstellenden Kunst – vom Figuren- und Objekttheater über Musiktheater, Tanz und Schauspiel bis hin zur Performance und partizipatorischen bzw. offenen Formaten.

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Im Rahmen der ersten Konferenz der Landesverbände: Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) wählt neuen Vorstand - Janina Benduski als Vorsitzende bestätigt.

Im Rahmen seiner jährlich stattfindenden Klausurtagung und der erstmalig stattgefundenen Konferenz der Landesverbände vom 19.-21. März 2019 in Leipzig, widmete sich der BFDK aktuellen Themen der freien darstellenden Künste. Die Bundesdelegiertenversammlung des BFDK wählte außerdem einen neuen Vorstand. Den Auftakt der drei Tage in Leipzig bildete die Bundesdelegiertenversammlung des BFDK, an der Vertreter*innen aus allen sechszehn Bundesländern sowie der ASSITEJ Deutschland und des Bundesverbands Theater im öffentlichen Raum teilnahmen. Im Rahmen der Wahl zum Vorstand wurden die bisherige Vorsitzende, Janina Benduski (Berlin), sowie ihre beiden Stellvertreter*innen, Anne-Cathrin Lessel (Sachsen) und Tom Wolter (Sachsen-Anhalt), in ihren Ämter bestätigt. Auch die beiden Beiräte Ulrike Seybold (Niedersachsen) und Harald Redmer (Nordrhein-Westfalen)wurden erneut von den Delegierten gewählt. Als Beiräte neu gewählt wurden Elisabeth Bohde (Schleswig-Holstein) und Matthias Schulze-Kraft (Hamburg).

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TANZPAKT Stadt-Land-Bund fördert sieben Projekte mit rund 2,2 MillionenEuro

TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Exzellenzförderung im Tanz. Ziel ist die Förderung langfristiger Projekte, die zur strukturellen Stärkung und künstlerischen Profilierung der Kunstform Tanz in Deutschland beitragen. In der Jurysitzung zur zweiten Antragsrunde wurden sieben Projektezur Förderung ausgewählt. TANZPAKT Stadt-Land-Bund fördert die mehrjährigen Vorhaben mit insgesamt 2,178 Millionen Euro, die beteiligten Kommunen, Bundesländerund weiteren Förderer stellen Mittel in Höhe von 2,676 Millionen Euro bereit.

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Vorsitzende des BFDK, Janina Benduski, im Interview: Fair Pay ist möglich

Die höchst prekäre Arbeitsbedingungen mit unregelmäßiger, schlechter Bezahlung gelten vielfach als Normalzustand in der freien Kulturarbeit. Wer »frei« tätig sein will, muss eben auch bereit sein, diese Bedingungen zu akzeptieren bzw. akzeptieren können. Immerhin ist es die »Freie Szene«. Wer so argumentiert, verkennt und verschleiert, dass Arbeitsbedingungen gestalt- und damit veränderbar sind. Das ist keine Utopie, das ist möglich. Und in der Berliner Kulturförderung bereits etablierte Praxis. Das Magazin der IG Kultur Österreicht hat Janina Benduski, Vorsitzende des BFDK und Projektleiterin des Performing Arts Programms vom Landesverband freie darstellenden Künste Berlin (LAFT), der sich seit 2009 für die Umsetzung der Honoraruntergrenzen-Empfehlungen in der Kulturförderung Berlins engagiert, interviewt.

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NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste: Leitbild zur Arbeit kommunaler Initiativen der Freien Szene (NRW)

Der Arbeitskreis Kommunale Initiativen, 2017 vom NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste initiiert, versammelt Vertreter*innen kulturpolitisch ausgerichteter lokaler Netzwerke. Kommunale Initiativen machen mit ihrer Arbeit die vielfältige Freie Szene vor Ort in ihrer Gesamtheit handlungsfähig und sichtbar. Ein gemeinsames Leitbild der im Arbeitskreis vertretenen Initiativen zeigt das Selbstverständnis und zentrale Handlungsfelder auf.

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Aktualisierung Informationsschrift Nr. 9 zur Künstlersozialabgabe

Die Künstlersozialkasse hat ihre Informationsschrift Nr. 9 zur Anwendung des Abgrenzungskataloges für im Bereich Theater, Orchester, Rundfunk- und Fernsehanbieter, Film- und Fernsehproduktionen tätige Personen aktualisiert! Auf Empfehlung des Geschäftsführers des Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg, Alexander Opitz und Rechtsanwältin Sonja Laaser hat die Künstlersozialkasse ihre Informationsschrift dahingehend ergänzt, dass der Abgrenzungskatalog für im Bereich Theater, Orchester, Rundfunk- und Fernsehanbieter, Film- und Fernsehproduktionen tätige Personen bei Freien Tanz- und Theaterschaffende nicht ohne weiteres anwendbar ist.

Mittelerhöhung für die Freie Szene in Leipzig

Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat von Leipzig am 31. Januar 2019 eine deutliche Erhöhung der Fördermittel für die Freie Szene beschlossen. 2019 gibt es 1,6 Millionen Euro mehr und 2020 noch einmal 2 Million Euro on top! Möglich wird das auch durch die Erhöhung der Mittel aus dem Sächsischen Kulturraumgesetz.

IG Freie Theater: Soziale Situation Kunstschaffender in Österreich

»Die sozialen Absicherungen «sind nicht ausreichend, die Armutsgefährdung ist überproportional hoch, trotz akademischer Ausbildung kann kaum das eigene (Über-)Leben, geschweige denn das einer Familie gesichert werden …« Noch immer ernüchternd fällt der Befund der Interessengemeinschaft (IG) Freie Theater zur sozialen Lage von Kunstschaffenden in Österreich aus.

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Der neue Survival Kit ist da

Der neue »Survival Kit« informiert in 12. Auflage über alles, was für freiberufliche Künstler*innen beim Einstieg wichtig ist: Solotätigkeit, Gesellschafter*in in einer GbR, Vor- und Nachteile eines Vereins, Buchführung, EÜR, Steuern, Umsatzsteuerbefreiung, Gemeinnützigkeit, die Rolle als Auftrag-/Arbeitgeber*in, KSK-Abgabe, Künstlersozialversicherung, Urheberrechte, Förderungen, Finanzierungen und vieles mehr. Mit diesen Themen für den Bereich Publizistik und Kunst ist das Handbuch unerlässlich für Profis und alle, die es werden wollen. Einiges ist gekürzt worden, einiges kam hinzu, jedenfalls up to date und völlig überarbeitet.

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LAFT Berlin: Handbuch »Zwischen Publikum und Bühne«

Das im November 2018 veröffentlichte Handbuch des Performing Arts Programm Berlin enthält acht experimentelle Vermittlungsformate die zwischen 2016 und 2018 in den freien darstellenden Künsten Berlins initiiert, getestet und weiterentwickelt wurden – mit praktischen Tipps für ihre Umsetzung und der Einladung, Konzepte der Kunstvermittlung weiterzudenken.

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