Nachrichten zu den Freien Darstellenden Künsten

Aktuelle Nachrichten zum Thema Freie Darstellende Künste

LAFT Berlin: Stellungnahme zum Entwurf des Doppelhaushalts Kultur 2020/21

Der LAFT Berlin hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er u. a. eine starke Förderstruktur für freie Künstler*innen fordert, um selbstbestimmte künstlerische Entwicklungen langfristig zu sichern und soziale Absicherung zu ermöglichen. Auch die kontinuierliche dezentrale künstlerische Arbeit – vor allem im Bereich Kinder- und Jugendtheater – muss mehr unterstützt werden, um die kommunalen Strukturen in Berlin zu stärken.

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Dachverband freie darstellende Künste: Einflugschneise Antragsfrist 15. November 2019

Jedes Jahr im November schreiben Hamburger Künstler*innen der freien darstellenden Künste hunderte von Antragsseiten für die wichtigste Antragsfrist des Jahres: Bis 15.11.2019 läuft das Antragsverfahren der Behörde für Kultur und Medien für die Freie Projektförderung. Weitere Infos (https://www.hamburg.de/bkm/theaterfoerderung/179736/theater-foerderung-projekte). Neben einer nach Sparten sortieren Projektförderung werden Nachwuchsförderung, Basis-, Konzeptions-, und in diesem Jahr zum ersten Mal eine Rechercheförderung vergeben. Ebenfalls zum ersten Mal in diesem Jahr begleitet das Netzwerkbüro den Countdown bis zum mit einem breit angelegten Beratungs- und Weiterbildungsangebot zum Thema Anträge stellen für alle Erfahrungsstufen. Infos dazu gibt es im Vorfeld auf  https://dfdk.de

Schleswig-Holstein: 500.000 Euro für die freie Kulturszene

Insgesamt 27 Institutionen der freien Kulturszene in Schleswig-Holstein werden vom Land mit insgesamt 500.000 Euro gefördert. Das teilte Kulturministerin Karin Prien (CDU) mit. Im laufenden Bewilligungsverfahren durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) wurden kürzlich die Bescheide für die ersten 15 Einrichtungen und Projekte verschickt, die aus Mitteln des Landesprogrammes IMPULS 2030 in Höhe von 225.574,18 Euro gefördert werden. Weitere 12 Einrichtungen werden in den nächsten Wochen ihre Förderbescheide erhalten. Mit den Fördermitteln könnten dringend benötigte Modernisierungen, Umbauten und Sanierungen finanziert werden, um die kulturelle Infrastruktur zu stärken und die Grundlage für neue Ideen, Innovationen und Entwicklungsprozesse zu schaffen.

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Wortwechsel: Wie viel institutionalisiertes Geld braucht und verträgt die Freie Szene? von Theresa Ziegler

Soziale Sicherheit und freie Kunstschaffung sind für freie Künstler*innen in Österreich keine Selbstverständlichkeit. Die Abhängigkeit von Institutionen und zu wenig Fördergelder drängen viele in die Armut. In ihrem Artikel führt Theresa Ziegler an verschiedene Meinungen zu dieser Thematik heran. Inge Gappmaier, Sara Ostertag (Vorstandsmitglieder der IG freie Theater), Ulrike Kuner (Geschäftsführerin der IG freie Theater), das freie Performancekollektiv Darum. Darstellende Kunst und Musik und Günter Riegler (Kulturstadtrat Graz) stellen ihre Positionen dar.

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Lesetipp: Dokumentation des Symposiums »Freie Szene – Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit – Fair Pay. Konkrete Strukturen und Ideen für Wien«

Am 8./9. April 2019 fand auf Initiative der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Wien, Veronica Kaup-Hasler, und den Interessenvertretungen der österreichischen Kunst- und Kulturszene ein erstes gemeinsames Symposium unter dem Titel FREIE SZENE – FREIE KUNST statt. Fachspezifisch wie auch genreübergreifend wurden Diskussionen zu der strukturell prekären und aktuell brisanten Situation der freien Kunstschaffenden in Österreich geführt. Über 500 Akteur*innen und Interessierte informierten sich über den Status Quo der Szene(n) und leiteten daraus und aus internationalen Best-Practice-Beispielen Möglichkeiten für Wien ab. In der Dokumentation finden sich Zusammenfassungen der Redebeiträge u. a. auch von Janina Benduski, Vorsitzende des BFDK, und der Ergebnisse der Arbeitsgruppen.

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Landesverband Freier Theater Niedersachsen: Verstetigung der verdoppelten Konzeptionsförderung

Das niedersäschische Kabinett hat in der Haushaltsklausur am 30. Juni und 1. Juli 2019 beschlossen, die bislang nur einmalig für 2019 erfolgte Verdopplung der Landes-Konzeptionsförderung ab 2020 zu verstetigen. Die Konzeptionsförderung, deren Gesamthöhe bis 2018 bei 255.000 Euro lag, maßgeblich auszuweiten, war in den letzten Jahren das vordringlichste Ziel des LaFT-Niedersachsen, da in diese dreijährige Projektförderung mangels alternativer Förderinstrumente sowohl die Gruppen als auch die Spielstätten mit ihren Bedarfen drängen und der Topf heillos überzeichnet war.

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Fonds Darstellende Künste: Erleichterte Antragsbedingungen für das Programm Konzeptionsförderung

Zur Antragsfrist am 1. November 2019 genügt es fortan, die Konzeptionsidee im Online-Formular zu skizzieren und abzuschicken. Bis zum 1. Februar des Folgejahres ist dann Zeit das Formular hinsichtlich ausführlicher Konzeptionsbeschreibung, Kosten- und Finanzierungsplan, Kofinanzierungsbewilligungen und evtl. Eigenmittelnachweis zu vervollständigen und final abzuschicken.
Ziel ist es, Künstler*innen(-gruppen) damit eine größere Flexibilität für die Einreichung von Konzeptionsvorhaben beim Fonds zu ermöglichen und die Koordination mit der Bekanntgabe von Komplementärförderungen zu erleichtern.

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Fonds Darstellende Künste: Kuratorium hat über Projekt- und Intitialvorhaben entschieden

Am 12. Juni 2019 kam das Kuratorium des Fonds zur zweiten Sitzung des Jahres zusammen und wählte aus 134 eingereichten Anträgen 20 Projekt- und 10 Initialvorhaben aus. Insgesamt werden dabei Mittel in Höhe von 339.400,00 Euro (Projektvorhaben: 269.300,00 Euro; Initialvorhaben: 70.100,00 Euro) vergeben, bei einem Antragsvolumen von 1.334.396,18 Euro. Die 30 ausgewählten Projekte bedienen die ganze Vielfalt der Darstellenden Künste.

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Zentrum für Darstellende Kunst (ZDK) in Chemnitz eröffnet

Das Zentrum für Darstellende Kunst (ZDK) will die Kunst- und Kulturszene im sächsischen Chemnitz stärken. In seinem KRACH-Raum will das ZDK lokale und internationale freie Theatermacher*innen versammeln, sie in Workshops weiterbilden und in Residenz-Programmen an Chemnitz heranführen und ihnen Projekt-, Probe- und auf mittlere Sicht auch Aufführungsorte bereitstellen.

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