Nachrichten zu den Freien Darstellenden Künsten

Aktuelle Nachrichten zum Thema Freie Darstellende Künste

Der Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus startet die 2. Edition seines Förderprogramms Zirkus ON

Der Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus e.V. (BUZZ) hat am 2. April 2020 mit seinen Partnerinstitutionen eine neue Edition des Förderprogramms Zirkus ON gestartet. Zirkus ON ist ein breit angelegtes Residenzprogramm, das Künstler*innen aus dem Zeitgenössischen Zirkus umfassend und nachhaltig bei der Entwicklung eigener Stücke unterstützt. Aus einer Auswahl von 15 eingereichten Bewerbungen hat sich die Jury für drei Projekte entschieden, die vom Kreationsprozess bis zur Premiere begleitet werden.

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Performing Arts Programm Berlin: SAVE THE DATE & AUFRUF zum 8. Branchentreff der freien darstellenden Künste Berlin

Das Performing Arts Programm Berlin lädt herzlich ein zum 8. Branchentreff der freien darstellenden Künste vom 1. bis 3. Oktober 2020. In welcher Form auch immer – ob live und distanzlos oder als virtuelle Austauschplattform – gemeinsam mit den Uferstudios und dem Centre Français de Berlin. Bis dahin gesucht: Ideen, was beim Branchentreff thematisiert, initiiert oder organisiert werden müsste. Spezifische Rechtsberatungen? Erfahrungsaustausch zu Soforthilfen? Arbeitsgruppen zum Infektionsschutz im Theater? Webinare über neue Formen des Streamings streamen? Neue Ansätze für krisenfeste Arbeitsstrukturen entwickeln? Beobachtungen, Ideen sowie Wünsche bitte per E-Mail an info@laft-berlin.de. Gerne sofort und spätestens bis zum 2. Mai 2020.

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Thüringer Theaterpreis 2020: Fünf Inszenierungen nominiert

Aus den insgesamt achtzehn Bewerbungen wurden durch eine unabhängige Fachjury fünf Ensembles für die Inszenierungspreise nominiert: Tanztheater Erfurt mit der Inszenierung »Face me«, Bürgerbühne Meiningen mit der Inszenierung »Café Oriental«, ProArtist Masters mit der Inszenierung »Vergangenheit als Zukunft – Ein ungewöhnlicher Bachzyklus«, stellwerk Weimar mit der Inszenierung »Peer Gynt«, Die Schotte Erfurt mit der Inszenierung »Im Wald ist man nicht verabredet«.

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NRW Landesbüro freie darstellende Künste: Leitfaden »Selbstständigkeit in den freien darstellenden Künsten« von Alexa Jünkering

Egal, ob es um die passende Rechtsform, Steuerfragen, Anstellungsverhältnisse oder die Organisation der eigenen Buchführung geht: Seit Einführung der weiterkommen!-Einzelcoachings des NRW Landesbüro freie darstellende Künste nutzen besonders viele Akteur*innen das Angebot von Alexa Jünkering, Beraterin für Selbstständige und Gründer*innen. Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage wurde sie vom Landesbüro damit beauftragt, die am häufigsten gestellten Fragen aus knapp drei Jahren Einzelcoachings zu bündeln. Herausgekommen ist ein knapp 40-seitiger Wissensschatz, der neben klaren Antworten auch Excel-Tools und Checklisten für die eigene Arbeit enthält.

Urteil zu Scheinselbständigkeit von Schauspieler*innen

Das Sozialgericht Gotha hat mit Urteil vom 08.11.2019 beschlossen, dass es sich bei dem Vertrag zwischen dem Theater und der Schauspielerin nicht um ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis handelt. Die Krankenkasse hatte ein Theater verklagt, weil es die Auffassung vertrat, dass das Theater die Schauspielerin hätte anstellen müssen. Das Gericht hat beschlossen, dass die Schauspielerin nicht anzustellen war, sondern dass es sich entgegen der Auffassung der Krankenkasse um eine freie Mitarbeiterin handelte. Die Kanzlei Laaser hat das Verfahren in Kooperation mit Rechtsanwalt von Brescius geführt.

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Die freien darstellenden Künste in Thüringen brauchen Planungssicherheit

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) begrüßt, dass es in Thüringen endlich gelungen ist, die Arbeitsfähigkeit des Landtages wiederherzustellen — auf der Grundlage von demokratischen Mehrheiten jenseits von rechtsnationalem und rassistischem Denken. Gemeinsam mit dem Thüringer Theaterverband fordert der BFDK die Parteien des Landtages auf, auch unter den Bedingungen einer Minder­heitsregierung dafür Sorge zu tragen, dass die künstle­rische und kult­relle Vielfalt, dass Zu­sam­menhalt, Toleranz und die Freiheit der Künste nicht in Frage gestellt werden.

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1,5 Millionen Euro: Bremen will schlecht bezahlte Künstler*innen fördern

Das Bremer Kulturressort will schlecht bezahlte Beschäftigte im Kulturbereich mit 1,5 Millionen Euro im Haushalt 2020/2021 fördern. Einen entsprechenden Antrag an den Senat hat die Kulturdeputation auf ihrer Sitzung mehrheitlich gebilligt. Das Geld soll aus einem Sondertopf gegen prekäre Beschäftigung kommen, den der Senat bereits beschlossen hat. Die meisten Mittel sind für Mitarbeiter*innen der Volkshochschule, der Musikschule und des Theaters Bremen vorgesehen. 50.000 Euro sollen Beschäftigte der freien Kulturszene erhalten. In der Deputation nahm Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz auch Stellung zum geplanten Zentrum für die freie Szene im Tabakquartier Bremen-Woltmershausen. Sie versicherte, dass durch das Projekt keine Kulturmittel an anderer Stelle verloren gingen.

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NRW Landesbüro freie darstellende Künste: Veranstaltungsdokumentation »Erfolgreich kulturpolitisch kommunizieren«

Wen spreche ich für mein kulturpolitisches Anliegen wie und zu welchem Zeitpunkt an? Wie mache ich Stärken der lokalen Szene greifbar? Wieso und aus welcher Position verhandle ich? Aus langjähriger Praxiserfahrung heraus hat Sören Fenner im November 2019 in einem Workshop kommunalen Interessenvertretungen Kommunikationsstrategien vermittelt und Erfahrungen der Teilnehmenden zusammengetragen. Dabei ging es sowohl um konkrete Methoden zur Gesprächsführung als auch um unkonventionelle und kreative Möglichkeiten des kulturpolitischen Dialogs. Die Veranstaltungsdokumentation bietet einen Leitfaden für kulturpolitische Kommunikationsstrategien vor Ort, inkl. diverser Praxisbeispiele für Begegnungsformate und Kampagnen. Die Veranstaltung ging aus aus dem Arbeitskreis Kommunale Initiativen hervor.

MADE. Festival 2020

MADE. bringt seit 2009 besonders sehenswerte Produktionen der freien darstellenden Künste in Hessen landesweit in mehreren Städten auf die Bühne, immer auf Augenhöhe mit der Zeit. Audiowalks, Diskussionen, Performances, Schauspiel, Musiktheater, Stadtraum-Interventionen, Vorträge, Workshops bilden jeweils ein reichhaltiges mehrtägiges Programm der freien Theaterszene. Nächste Termine: 14.-16. Mai in Fulda, 21.-24. Mai 2020 in Kassel und 04.-06. Juni in Darmstadt

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Fonds Darstellende Künste wählt neuen Vorstand und Prof. Wolfgang Schneider erneut zum Vorsitzenden

Am 3. Februar 2020 wurde auf der jährlichen Mitgliederversammlung des Fonds Darstellende Künste Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Ehrenpräsident der ASSITEJ e.V.) als Vorsitzender des dreiköpfigen Vorstands wiedergewählt. Als Stellvertreter*innen wurde Ilka Schmalbauch (Rechtsanwältin des Deutschen Bühnenvereins) bestätigt und Ute Kahman (Figurentheaterspielerin und Regisseurin) als drittes Mitglied in den Vorstand gewählt.

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