Nachrichten zu den Freien Darstellenden Künsten

Aktuelle Nachrichten zum Thema Freie Darstellende Künste

Thüringer Theaterpreis 2020 geht an FACE ME des Tanztheaters Erfurt

Der Thüringer Theaterpreis, als Preis der Freien Darstellenden Künste in Thüringen, wird 2020 mit Entscheid der Fachjury an die Inszenierung FACE ME des Tanztheaters Erfurt verliehen. Der Preis wurde in diesem Jahr online und per Videobotschaft durch den Projektreferenten der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Dr. Michael Grisko, im Rahmen des AVANT ART FESTIVALS – ONLINE! an die Preisträger verliehen.

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Dachverband frei darstellende Künste Hamburg: Corona-Antragsberatung im Netzwerkbüro

Damit Akteur*innen der freien darstellenden Künste nicht nur bei den Förderungen auf Landesebene, sondern auch bei den NEUSTART KULTUR Förderinstrumenten des Bundes den Überblick behaltet, bietet das Hamburger Netzwerkbüro ab dem 9. Oktober jeden Freitag von 10 Uhr bis 12 Uhr eine offene digitale Antragssprechstunde an. Bei Fragen rund um die Antragstellung bittet der DfdK unter info@dfdk.de um Anmeldung für Zeitslot und Link.

30 Jahre Thüringer Theaterverband

Heute vor 30 Jahren gründete sich der Thüringer Amateurtheaterverband (mit 8 Mitgliedsvereinen und 217 Aktiven) in Erfurt. Seit 2011 ist der THÜRINGER THEATERVERBAND gemeinsamer Interessenvertreter der professionellen freien Theater und der Amateurtheaterszene in Thüringen mit einer Gesamtvertretung von 79 Mitgliedsbühnen und -vereinen und damit für etwa 2500 Akteurinnen und Akteure der freien Theaterszene. Herzliche Glückwünsche sendet der BFDK!

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Deutschlandfunk: Lohnt sich das ganze Theater? mit Anne Schneider

Anne Schneider: »Theater lohnt sich meines Erachtens natürlich immer: Für die Menschen, die zuschauen oder mitmachen. Und für die Menschen, die hinter und auf der Bühne stehen, wenn man ausschließlich den Moment der Begegnung, das Kunsterlebnis und vor allem auch die Wichtigkeit kultureller Teilhabe betrachtet. Die akute Frage aktuell ist, ob die Akteurinnen und Akteure der freien Szene auch von ihrer Arbeit leben können. Gerade partizipative Prozesse, die viele Projekte ausmachen, können überhaupt nicht mehr stattfinden; Gruppen, die überregional oder gar international touren, verlieren wichtige Arbeitsmöglichkeiten.

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Freie Szene Sachsen: Ergebnisse der Umfrage zur Erfassung der in Anspruch genommenen Covid-19-bedingten Hilfsmaßnahmen in den freien darstellenden Künsten in Sachsen

Die gegenwärtige Covid-19-Pandemie muss für freie Theatermacher*innen im Freistaat Sachsen als existenziell bedrohlich eingeschätzt werden. Das hat die Befragung von 93 freien Theaterschaffenden im Freistaat Sachsen ergeben. 70 Prozent von ihnen sehen sich in ihrer finanziellen Existenz gefährdet. Die Hälfte der Befragten verzeichnet durch geringere Honorare und weniger Aufträge hohe finanzielle Einbußen. 42 Prozent erhält derzeit gar keine Honorare oder Aufträge. 

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NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste: Beste*r Kulturbürgermeister*in gesucht

Anlässlich der Kommunalwahl am 13. September 2020 hat das NRW Landesbüro (Ober-)Bürgermeisterkandidat*innen aus den NRW-Großstädten nach ihren Positionen zur lokalen Freien Kultur befragt und um Antworten im Videoclip gebeten. Fast 90 Kandidat*innen beteiligen sich jetzt am Wettbewerb um den »Weitblickenden Kulturhut«. In ihrer Gesamtheit bieten die Videos ein starkes Bekenntnis zur Freien Szene vor Ort. Bis zum 10. September können Besucher*innen der Seite https://kunstvorort.nrw drei Favoriten wählen.

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Kulturstiftung des Bundes: 230 Freie Gruppen für die Förderung im Reload-Stipendienprogramm

Auf Empfehlung einer unabhängigen Fachjury (Kerstin Evert, K3 | Tanzplan Hamburg; Matthias Schulze-Kraft, Bundesverband Freie Darstellende Künste; Steven Walter, Festival PODIUM Esslingen), wählte der Vorstand der Kulturstiftung des Bundes aus den eingegangenen Bewerbungen 230 Freie Gruppen für die Förderung im Reload-Stipendienprogramm aus. Sie erhalten für den Zeitraum von Juli bis Dezember 2020 Stipendien in Höhe von 25.000 Euro zur Durchführung von Arbeits- und Recherchevorhaben. 

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LAFT Berlin: Gemeinsame Pressemitteilung der Berliner Kunst- und Kulturlandschaft – Rettet JETZT die Vielfalt und die Zukunft von Kunst und Kultur!

Am 25. Mai 2020 fand erneut eine Sitzung des Ausschusses für Kulturelle Angelegenheiten zur Situation der Berliner Kulturlandschaft unter den Bedingungen der Pandemiebekämpfung statt. In der Anhörung sprachen Janina Benduski (LAFT Berlin), Silvia Fehrmann (Rat für die Künste) sowie Zoë Claire Miller (bbk Berlin). Anlässlich der Sitzung, initiierte der LAFT Berlin die Veröffentlichung einer gemeinsamen Pressemitteilung der Berliner Kultur- und Kunstlandschaft, um auf die Dramatik der Situation, insbesondere auch für die ungeförderten oder wenig geförderten Kulturorte sowie für die freien Künstler*innen und die Solo-Selbstständigen aller Berufe und Branchen, hinzuweisen.

Tabori Preis 2020 geht an Gob Squad

Am 20. Mai 2020 hat der Fonds Darstellende Künste mit einem Unboxing-Preis-Video-Stream die bis dato ungewöhnlichste Verleihung in der Geschichte des Tabori Preises aufgelegt. Mit dem Tabori Preis 2020 wurde das deutsch-englische Theaterkollektiv Gob Squad ausgezeichnet. Die Tabori Auszeichnungen 2020 gingen an Anta Helena Recke und Christoph Winkler.

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Stadt Hamburg wird Alleingesellschafterin von Kampnagel

Die Hamburgische Kulturstiftung hat die Gesellschafteranteile der Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH an die Stadt Hamburg übertragen. Die Stadt ist damit nun Alleingesellschafterin Kampnagels. Bisher war die Hamburgische Kulturstiftung Eigentümerin, die fachpolitische und betriebswirtschaftliche Begleitung lag jedoch bei der Behörde für Kultur und Medien. Diese Konstellation war historisch gewachsen. Mit dem Übergang der Gesellschafterrolle an die Stadt Hamburg werden auf Wunsch aller Beteiligten die langjährig gelebten Strukturen nun auch formal vollzogen.

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Freie Szene Sachsen: Online-Umfrage zu die erzählten ostdeutschen Theaterpositionen

Das Projekt »Das Leben der Anderen - Die Anderen Leben«, finanziert durch den Fonds Darstellende Künste, bittet Künstler*innen, Kulturschaffende, Journalist*innen, Aktivist*innen der freien darstellenden Künste mit ostdeutscher Biografie um Teilnahmen an einer Befragung (Ende 21. Mai). WHY NOT? KOLLEKTIV, eine Theatergruppe um die Bochumer Regisseurin und Kuratorin Romy Schmidt, sucht die Osten Deutschlands geborene, nun im Westen lebende Künstlerin, in ihrer Recherche nach nicht erzählten ostdeutschen (Theater-)Positionen.

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VfdKB: Ausschreibung der Koproduktionsförderung und Suche nach Jurymitgliedern

Für das Jahr 2020 überarbeitete der Vorstand des Verbands freie darstellende Künste Bayern (VfdKB) das Regelwerk der Koproduktionsförderung in Kooperation mit den Mitgliedern. Die Regeln wurden modifiziert, um auch kleineren Theatergruppen sowie Theaterschaffenden die Beantragung zu ermöglichen. Eine grundlegende wichtige Neuerung ist außerdem, dass die Förderung über eine Jury, die aus drei Personen (zwei Kolleg*innen aus der Mitgliedschaft und jemand aus einem anderen Bundesland) vergeben wird. Bis zum 15. Juni 2020 besteht die Möglichkeit, sich als Jurymitglied für ein Jahr aufstellen zu lassen. Die Förderung soll explizit Koproduktionen bzw. künstlerische Zusammenarbeit innerhalb des Flächenstaats Bayern ermöglichen und damit den Austausch und die Präsenz der freien und professionellen Akteur *innen der freien darstellenden Künste innerhalb Bayerns stärken. Pro Produktion können bis zu 12.500 Euro beantragt werden. Antragsfrist ist der 5. Juli 2020. 

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