Nachrichten zu den Freien Darstellenden Künsten

Aktuelle Nachrichten zum Thema Freie Darstellende Künste

Wortwechsel: Wie viel institutionalisiertes Geld braucht und verträgt die Freie Szene? von Theresa Ziegler

Soziale Sicherheit und freie Kunstschaffung sind für freie Künstler*innen in Österreich keine Selbstverständlichkeit. Die Abhängigkeit von Institutionen und zu wenig Fördergelder drängen viele in die Armut. In ihrem Artikel führt Theresa Ziegler an verschiedene Meinungen zu dieser Thematik heran. Inge Gappmaier, Sara Ostertag (Vorstandsmitglieder der IG freie Theater), Ulrike Kuner (Geschäftsführerin der IG freie Theater), das freie Performancekollektiv Darum. Darstellende Kunst und Musik und Günter Riegler (Kulturstadtrat Graz) stellen ihre Positionen dar.

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Lesetipp: Dokumentation des Symposiums »Freie Szene – Freie Kunst - Soziale Gerechtigkeit – Fair Pay. Konkrete Strukturen und Ideen für Wien«

Am 8./9. April 2019 fand auf Initiative der Stadträtin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Wien, Veronica Kaup-Hasler, und den Interessenvertretungen der österreichischen Kunst- und Kulturszene ein erstes gemeinsames Symposium unter dem Titel FREIE SZENE – FREIE KUNST statt. Fachspezifisch wie auch genreübergreifend wurden Diskussionen zu der strukturell prekären und aktuell brisanten Situation der freien Kunstschaffenden in Österreich geführt. Über 500 Akteur*innen und Interessierte informierten sich über den Status Quo der Szene(n) und leiteten daraus und aus internationalen Best-Practice-Beispielen Möglichkeiten für Wien ab. In der Dokumentation finden sich Zusammenfassungen der Redebeiträge u. a. auch von Janina Benduski, Vorsitzende des BFDK, und der Ergebnisse der Arbeitsgruppen.

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Landesverband Freier Theater Niedersachsen: Verstetigung der verdoppelten Konzeptionsförderung

Das niedersäschische Kabinett hat in der Haushaltsklausur am 30. Juni und 1. Juli 2019 beschlossen, die bislang nur einmalig für 2019 erfolgte Verdopplung der Landes-Konzeptionsförderung ab 2020 zu verstetigen. Die Konzeptionsförderung, deren Gesamthöhe bis 2018 bei 255.000 Euro lag, maßgeblich auszuweiten, war in den letzten Jahren das vordringlichste Ziel des LaFT-Niedersachsen, da in diese dreijährige Projektförderung mangels alternativer Förderinstrumente sowohl die Gruppen als auch die Spielstätten mit ihren Bedarfen drängen und der Topf heillos überzeichnet war.

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Fonds Darstellende Künste: Erleichterte Antragsbedingungen für das Programm Konzeptionsförderung

Zur Antragsfrist am 1. November 2019 genügt es fortan, die Konzeptionsidee im Online-Formular zu skizzieren und abzuschicken. Bis zum 1. Februar des Folgejahres ist dann Zeit das Formular hinsichtlich ausführlicher Konzeptionsbeschreibung, Kosten- und Finanzierungsplan, Kofinanzierungsbewilligungen und evtl. Eigenmittelnachweis zu vervollständigen und final abzuschicken.
Ziel ist es, Künstler*innen(-gruppen) damit eine größere Flexibilität für die Einreichung von Konzeptionsvorhaben beim Fonds zu ermöglichen und die Koordination mit der Bekanntgabe von Komplementärförderungen zu erleichtern.

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Fonds Darstellende Künste: Kuratorium hat über Projekt- und Intitialvorhaben entschieden

Am 12. Juni 2019 kam das Kuratorium des Fonds zur zweiten Sitzung des Jahres zusammen und wählte aus 134 eingereichten Anträgen 20 Projekt- und 10 Initialvorhaben aus. Insgesamt werden dabei Mittel in Höhe von 339.400,00 Euro (Projektvorhaben: 269.300,00 Euro; Initialvorhaben: 70.100,00 Euro) vergeben, bei einem Antragsvolumen von 1.334.396,18 Euro. Die 30 ausgewählten Projekte bedienen die ganze Vielfalt der Darstellenden Künste.

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Zentrum für Darstellende Kunst (ZDK) in Chemnitz eröffnet

Das Zentrum für Darstellende Kunst (ZDK) will die Kunst- und Kulturszene im sächsischen Chemnitz stärken. In seinem KRACH-Raum will das ZDK lokale und internationale freie Theatermacher*innen versammeln, sie in Workshops weiterbilden und in Residenz-Programmen an Chemnitz heranführen und ihnen Projekt-, Probe- und auf mittlere Sicht auch Aufführungsorte bereitstellen.

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Workshops des Thüringer Theaterverbandes

Der Thüringer Theaterverband führt im Rahmen seines Weiterbildungsprogramms »Kultur Land Bilden« mehrere Workshops durch. Außerdem wurde die Anmeldefrist für die fünf internationalen Workshops zum Theaterwelten-Festival in Rudolstadt bis zum 31.05.2019 verlängert!

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NRW Landesbüro: Evaluation und Dokumentation »Interkulturelle Impulse«

Aus Erfahrungen mit der Sonderprojektförderung »Interkulturelle Impulse« hat das Landesbüro, in enger Zusammenarbeit mit anderen Projektträgern des Landesintegrationsplans, ein Curriculum zur Qualifizierung Interkultureller Guides entwickelt. Interkulturelle Guides agieren als Vermittler*innen zwischen aufeinandertreffenden Interessen, Bedürfnissen und Vorurteilen der unterschiedlichen Akteur*innen in interkulturellen Arbeiten.

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