Nachrichten zu den Freien Darstellenden Künsten

Aktuelle Nachrichten zum Thema Freie Darstellende Künste

1,5 Millionen Euro: Bremen will schlecht bezahlte Künstler*innen fördern

Das Bremer Kulturressort will schlecht bezahlte Beschäftigte im Kulturbereich mit 1,5 Millionen Euro im Haushalt 2020/2021 fördern. Einen entsprechenden Antrag an den Senat hat die Kulturdeputation auf ihrer Sitzung mehrheitlich gebilligt. Das Geld soll aus einem Sondertopf gegen prekäre Beschäftigung kommen, den der Senat bereits beschlossen hat. Die meisten Mittel sind für Mitarbeiter*innen der Volkshochschule, der Musikschule und des Theaters Bremen vorgesehen. 50.000 Euro sollen Beschäftigte der freien Kulturszene erhalten. In der Deputation nahm Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz auch Stellung zum geplanten Zentrum für die freie Szene im Tabakquartier Bremen-Woltmershausen. Sie versicherte, dass durch das Projekt keine Kulturmittel an anderer Stelle verloren gingen.

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NRW Landesbüro freie darstellende Künste: Veranstaltungsdokumentation »Erfolgreich kulturpolitisch kommunizieren«

Wen spreche ich für mein kulturpolitisches Anliegen wie und zu welchem Zeitpunkt an? Wie mache ich Stärken der lokalen Szene greifbar? Wieso und aus welcher Position verhandle ich? Aus langjähriger Praxiserfahrung heraus hat Sören Fenner im November 2019 in einem Workshop kommunalen Interessenvertretungen Kommunikationsstrategien vermittelt und Erfahrungen der Teilnehmenden zusammengetragen. Dabei ging es sowohl um konkrete Methoden zur Gesprächsführung als auch um unkonventionelle und kreative Möglichkeiten des kulturpolitischen Dialogs. Die Veranstaltungsdokumentation bietet einen Leitfaden für kulturpolitische Kommunikationsstrategien vor Ort, inkl. diverser Praxisbeispiele für Begegnungsformate und Kampagnen. Die Veranstaltung ging aus aus dem Arbeitskreis Kommunale Initiativen hervor.

MADE. Festival 2020

MADE. bringt seit 2009 besonders sehenswerte Produktionen der freien darstellenden Künste in Hessen landesweit in mehreren Städten auf die Bühne, immer auf Augenhöhe mit der Zeit. Audiowalks, Diskussionen, Performances, Schauspiel, Musiktheater, Stadtraum-Interventionen, Vorträge, Workshops bilden jeweils ein reichhaltiges mehrtägiges Programm der freien Theaterszene. Nächste Termine:  07.-09. Mai 2020 in Marburg, 14.-16. Mai in Fulda, 21.-24. Mai 2020 in Kassel und 04.-06. Juni in Darmstadt

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Fonds Darstellende Künste wählt neuen Vorstand und Prof. Wolfgang Schneider erneut zum Vorsitzenden

Am 3. Februar 2020 wurde auf der jährlichen Mitgliederversammlung des Fonds Darstellende Künste Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Ehrenpräsident der ASSITEJ e.V.) als Vorsitzender des dreiköpfigen Vorstands wiedergewählt. Als Stellvertreter*innen wurde Ilka Schmalbauch (Rechtsanwältin des Deutschen Bühnenvereins) bestätigt und Ute Kahman (Figurentheaterspielerin und Regisseurin) als drittes Mitglied in den Vorstand gewählt.

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UTOPIA.JETZT: Der Bundeskongress der freien darstellenden Künste eröffnet

Kongressauftakt war auch 30. Geburtstag des BFDK + Glückwunsche und Reden u. a. von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und dem Berliner Kultursenator Klaus Lederer 

Am 16. Januar 2020 eröffnete der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) seinen Bundeskongress im HAU Hebbel am Ufer und feierte in diesem Kontext sein 30jähriges Verbandsjubiläum. Reden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Prof. Monika Grütters, dem Berliner Senator für Kultur und Europa, Dr. Klaus Lederer, der Gastgeberin Annemie Vanackere und der Vorstandsvorsitzenden des BFDK Janina Benduski und der Jubiläumsakt bilden den Auftakt eines Kongresses, der in den kommenden Tagen rund 600 Teilnehmende zu Diskussionen rund um die freien darstellenden Künste einlädt.

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IG Freie Theater Österreich: Honoraruntergrenze in Wien wird Realität

Die IG Freie Theater Österreich informierte am 9. Januar 2020 darüber, dass in Wien die Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler mehr Budget für die Kunst und Kultur erwirkt hat. Die Erhöhungen der Mittel für die Freie Szene in Wien sind aber auch das Resultat langjähriger Forderungen der Grünen in Wien. Davon profitieren die freischaffenden darstellenden Künstlerinnen und Künstler. Ab 2020 eine Honoraruntergrenze für geförderte Projekte- sowie 1- und 2-Jahresförderungen eingeführt. Eine Forderung, die die IG Freie Theater schon lange formuliert hat und die nun Realität wird.

Viele hochqualifizierte Gäste und bereits zahlreiche Anmeldungen: Das Programm des Bundeskongresses der freien darstellenden Künste steht

Das ausführliche Programm von UTOPIA.JETZT, dem Bundeskongress der freien darstellenden Künste, ist ab sofort online auf www.utopia-jetzt.de.
Der Bundesverband Freie Darstellende Künste lädt vom 16.–19. Januar 2020 die Akteur*innen und Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft gleicher­­maßen ein, an den über 60 Veranstaltungen teilzunehmen. Wir freuen uns sehr über die Zusagen so vieler hochqualifizierter, nationaler und internationaler Redner*innen und Podiumsteilnehmer*innen, die das vielfältige Spektrum der Freien Darstellenden Künste und die Wechselwirkungen mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen umfassend beleuchten werden.

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BFDK: Erste Förderergebnisse des Open Calls im Rahmen von »Performing Exchange (PEX)«

26 Anträge erhielt der BFDK für seine Pilotausgabe des Open Calls im Rahmen von PEX. Dieses Sonderprogramm soll insbesondere Akteur*innen im ländlichen Raum bei Projekten und Vorstellungen nachbereitenden Publikumsangeboten begleiten, unterstützen und stärken. Die Expertise der Bewerber*innen und die Vielfalt der Projektvorhaben mit dem besonderen Fokus auf Publikumsbegegnung im ländlichen Raum sind beeindruckend. Die Antragsfülle zeigt uns, dass wir mit dem Thema einen Nerv getroffen haben. Da das gesamte Programm mit seinen drei Modulen über Mittel der BKM in Höhe von 100.000,00 Euro verfügt, standen für diese Pilotausgabe nicht mehr Mittel zur Verfügung. Der BFDK strebt eine Weiterführung von PEX in den nächsten Jahren an, so dass hoffentlich noch viele weitere Projekte unterstützt werden können!

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Initiative für die Archive des Freien Theaters tagte in Potsdam

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) schaut auf drei Jahrzehnte Verbandsgeschichte zurück, 30 Jahre alt wird das Impulse Theater Festivalin Düsseldorf, Köln und Mülheim, fünf Jahre länger besteht dann auch schon das NRW-Theaterfestival FAVORITEN, …: Wenn 2020 das freie Theater hierzulande Jubiläen feiert, dann werden auch die Fragen, die um die Archivierung des freien Theaters kreisen, in zahlreichen Veranstaltungen diskutiert. Beim Arbeitstreffen, zu dem der Verein Initiative für die Archive des Freien Theaters Anfang November auf das Theaterschiff Potsdam eingeladen hatte, stellten Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, München und Berlin zudem Ausstellungsplanungen, Konferenzkonzepte und Archivprojekte vor.