Nachrichten zu den Freien Darstellenden Künsten

Aktuelle Nachrichten zum Thema Freie Darstellende Künste

Tabori Preis 2020 geht an Gob Squad

Am 20. Mai 2020 hat der Fonds Darstellende Künste mit einem Unboxing-Preis-Video-Stream die bis dato ungewöhnlichste Verleihung in der Geschichte des Tabori Preises aufgelegt. Mit dem Tabori Preis 2020 wurde das deutsch-englische Theaterkollektiv Gob Squad ausgezeichnet. Die Tabori Auszeichnungen 2020 gingen an Anta Helena Recke und Christoph Winkler.

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Stadt Hamburg wird Alleingesellschafterin von Kampnagel

Die Hamburgische Kulturstiftung hat die Gesellschafteranteile der Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH an die Stadt Hamburg übertragen. Die Stadt ist damit nun Alleingesellschafterin Kampnagels. Bisher war die Hamburgische Kulturstiftung Eigentümerin, die fachpolitische und betriebswirtschaftliche Begleitung lag jedoch bei der Behörde für Kultur und Medien. Diese Konstellation war historisch gewachsen. Mit dem Übergang der Gesellschafterrolle an die Stadt Hamburg werden auf Wunsch aller Beteiligten die langjährig gelebten Strukturen nun auch formal vollzogen.

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Freie Szene Sachsen: Online-Umfrage zu die erzählten ostdeutschen Theaterpositionen

Das Projekt »Das Leben der Anderen - Die Anderen Leben«, finanziert durch den Fonds Darstellende Künste, bittet Künstler*innen, Kulturschaffende, Journalist*innen, Aktivist*innen der freien darstellenden Künste mit ostdeutscher Biografie um Teilnahmen an einer Befragung (Ende 21. Mai). WHY NOT? KOLLEKTIV, eine Theatergruppe um die Bochumer Regisseurin und Kuratorin Romy Schmidt, sucht die Osten Deutschlands geborene, nun im Westen lebende Künstlerin, in ihrer Recherche nach nicht erzählten ostdeutschen (Theater-)Positionen.

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VfdKB: Ausschreibung der Koproduktionsförderung und Suche nach Jurymitgliedern

Für das Jahr 2020 überarbeitete der Vorstand des Verbands freie darstellende Künste Bayern (VfdKB) das Regelwerk der Koproduktionsförderung in Kooperation mit den Mitgliedern. Die Regeln wurden modifiziert, um auch kleineren Theatergruppen sowie Theaterschaffenden die Beantragung zu ermöglichen. Eine grundlegende wichtige Neuerung ist außerdem, dass die Förderung über eine Jury, die aus drei Personen (zwei Kolleg*innen aus der Mitgliedschaft und jemand aus einem anderen Bundesland) vergeben wird. Bis zum 15. Juni 2020 besteht die Möglichkeit, sich als Jurymitglied für ein Jahr aufstellen zu lassen. Die Förderung soll explizit Koproduktionen bzw. künstlerische Zusammenarbeit innerhalb des Flächenstaats Bayern ermöglichen und damit den Austausch und die Präsenz der freien und professionellen Akteur *innen der freien darstellenden Künste innerhalb Bayerns stärken. Pro Produktion können bis zu 12.500 Euro beantragt werden. Antragsfrist ist der 5. Juli 2020. 

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Der Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus startet die 2. Edition seines Förderprogramms Zirkus ON

Der Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus e.V. (BUZZ) hat am 2. April 2020 mit seinen Partnerinstitutionen eine neue Edition des Förderprogramms Zirkus ON gestartet. Zirkus ON ist ein breit angelegtes Residenzprogramm, das Künstler*innen aus dem Zeitgenössischen Zirkus umfassend und nachhaltig bei der Entwicklung eigener Stücke unterstützt. Aus einer Auswahl von 15 eingereichten Bewerbungen hat sich die Jury für drei Projekte entschieden, die vom Kreationsprozess bis zur Premiere begleitet werden.

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Performing Arts Programm Berlin: SAVE THE DATE & AUFRUF zum 8. Branchentreff der freien darstellenden Künste Berlin

Das Performing Arts Programm Berlin lädt herzlich ein zum 8. Branchentreff der freien darstellenden Künste vom 1. bis 3. Oktober 2020. In welcher Form auch immer – ob live und distanzlos oder als virtuelle Austauschplattform – gemeinsam mit den Uferstudios und dem Centre Français de Berlin. Bis dahin gesucht: Ideen, was beim Branchentreff thematisiert, initiiert oder organisiert werden müsste. Spezifische Rechtsberatungen? Erfahrungsaustausch zu Soforthilfen? Arbeitsgruppen zum Infektionsschutz im Theater? Webinare über neue Formen des Streamings streamen? Neue Ansätze für krisenfeste Arbeitsstrukturen entwickeln? Beobachtungen, Ideen sowie Wünsche bitte per E-Mail an info@laft-berlin.de. Gerne sofort und spätestens bis zum 2. Mai 2020.

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Thüringer Theaterpreis 2020: Fünf Inszenierungen nominiert

Aus den insgesamt achtzehn Bewerbungen wurden durch eine unabhängige Fachjury fünf Ensembles für die Inszenierungspreise nominiert: Tanztheater Erfurt mit der Inszenierung »Face me«, Bürgerbühne Meiningen mit der Inszenierung »Café Oriental«, ProArtist Masters mit der Inszenierung »Vergangenheit als Zukunft – Ein ungewöhnlicher Bachzyklus«, stellwerk Weimar mit der Inszenierung »Peer Gynt«, Die Schotte Erfurt mit der Inszenierung »Im Wald ist man nicht verabredet«.

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NRW Landesbüro freie darstellende Künste: Leitfaden »Selbstständigkeit in den freien darstellenden Künsten« von Alexa Jünkering

Egal, ob es um die passende Rechtsform, Steuerfragen, Anstellungsverhältnisse oder die Organisation der eigenen Buchführung geht: Seit Einführung der weiterkommen!-Einzelcoachings des NRW Landesbüro freie darstellende Künste nutzen besonders viele Akteur*innen das Angebot von Alexa Jünkering, Beraterin für Selbstständige und Gründer*innen. Aufgrund der anhaltend starken Nachfrage wurde sie vom Landesbüro damit beauftragt, die am häufigsten gestellten Fragen aus knapp drei Jahren Einzelcoachings zu bündeln. Herausgekommen ist ein knapp 40-seitiger Wissensschatz, der neben klaren Antworten auch Excel-Tools und Checklisten für die eigene Arbeit enthält.

Urteil zu Scheinselbständigkeit von Schauspieler*innen

Das Sozialgericht Gotha hat mit Urteil vom 08.11.2019 beschlossen, dass es sich bei dem Vertrag zwischen dem Theater und der Schauspielerin nicht um ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis handelt. Die Krankenkasse hatte ein Theater verklagt, weil es die Auffassung vertrat, dass das Theater die Schauspielerin hätte anstellen müssen. Das Gericht hat beschlossen, dass die Schauspielerin nicht anzustellen war, sondern dass es sich entgegen der Auffassung der Krankenkasse um eine freie Mitarbeiterin handelte. Die Kanzlei Laaser hat das Verfahren in Kooperation mit Rechtsanwalt von Brescius geführt.

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Die freien darstellenden Künste in Thüringen brauchen Planungssicherheit

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) begrüßt, dass es in Thüringen endlich gelungen ist, die Arbeitsfähigkeit des Landtages wiederherzustellen — auf der Grundlage von demokratischen Mehrheiten jenseits von rechtsnationalem und rassistischem Denken. Gemeinsam mit dem Thüringer Theaterverband fordert der BFDK die Parteien des Landtages auf, auch unter den Bedingungen einer Minder­heitsregierung dafür Sorge zu tragen, dass die künstle­rische und kult­relle Vielfalt, dass Zu­sam­menhalt, Toleranz und die Freiheit der Künste nicht in Frage gestellt werden.

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1,5 Millionen Euro: Bremen will schlecht bezahlte Künstler*innen fördern

Das Bremer Kulturressort will schlecht bezahlte Beschäftigte im Kulturbereich mit 1,5 Millionen Euro im Haushalt 2020/2021 fördern. Einen entsprechenden Antrag an den Senat hat die Kulturdeputation auf ihrer Sitzung mehrheitlich gebilligt. Das Geld soll aus einem Sondertopf gegen prekäre Beschäftigung kommen, den der Senat bereits beschlossen hat. Die meisten Mittel sind für Mitarbeiter*innen der Volkshochschule, der Musikschule und des Theaters Bremen vorgesehen. 50.000 Euro sollen Beschäftigte der freien Kulturszene erhalten. In der Deputation nahm Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz auch Stellung zum geplanten Zentrum für die freie Szene im Tabakquartier Bremen-Woltmershausen. Sie versicherte, dass durch das Projekt keine Kulturmittel an anderer Stelle verloren gingen.

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