Nachrichten zu den Freien Darstellenden Künsten

Aktuelle Nachrichten zum Thema Freie Darstellende Künste

BFDK: Kooperationen beim IETM

Mit verschiedenen Kooperationsveranstaltungen ist der BFDK beim IETM Munich (01.-04.11.2018) zu Gast:
Im Rahmen von »Gender of the future« (02.11.2018, 16:00-17:30 Uhr) werden Fragen einer gleichberechtigten Arbeit in den darstellenden Künsten diskutiert und bei »Partner in crime« (03.11.2018, 14:00-15:30 Uhr) steht das Berufsbild der Produktionsleitung im Fokus.

BFDK: Arbeitstreffen und Buchpräsentation »Performing The Archive«

Im November finden zwei Veranstaltungen im Rahmen von »Performing the Archive« statt:

Die Initiative für die Archive des Freien Theaters bietet mit einem Arbeitstreffen am 16.11.2018 in Hamburg Akteur*innen der freien darstellenden Künste die Möglichkeit zum Austausch über existierende Formate der Selbstarchivierung, Fragen zur Motivation und zu Erfahrungen beim Umgang mit den eigenen Archivalien. Unter dem Motto: »Probleme der (Selbst-)archivierung in den Freien Darstellenden Künsten« soll unter anderem auch die Übertragung des eigenen Archivs in ein zukünftiges bundesweites Archiv des Freien Theaters erörtert werden.

Am 28.11.2018 findet die Buchpräsentation der Publikation zur Studie »Performing the Archive« in Berlin statt.

LAFT Niedersachen: Kundgebung »Keine Kulturwüste in Niedersachsen«

Als Reaktion auf den Haushaltsplanentwurf des Landes Niedersachsen hat sich ein neues, großes
Bündnis von Theaterschaffenden gegründet, das zu einer gemeinsamen Kundgebung vor dem
Niedersächsischen Landtag am 24. Oktober 2018 aufruft. Mehr Geld für die Theaterlandschaft bereits ab 2019 und ein
grundsätzliches Umdenken der Kulturpolitik in Niedersachsen sind die zentralen Forderungen.
#rettedeintheater

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Thüringer Theaterverband: Theaterpreis 2018 geht an Gothaer Theater

Vom 04. bis zum 07. Oktober fand das Avant Art Festival in Gotha statt. Im Rahmen des Festivals wurde der Thüringer Theaterpreis vergeben, der 2018 sowohl in der Kategorie Jurypreis als auch in der Kategorie Publikumspreis an das Theater der Stadt Gotha für die Inszenierung »Antrag abgelehnt! Die Würde des Menschen ist unfassbar« geht.

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Mehr Geld für die Freie Szene in München

Am 11. Oktober hat der Münchner Stadtrat eine Erhöhung der Mittel für die Freien Darstellenden Künste in München beschlossen. Rund eine Million Euro mehr an Mitteln wurden für die Förderung von Theater und Tanz beschlossen, die Förderung für freies Kinder- und Jugendtheater wurde um 205.000 Euro erhöht. Bislang lag die Förderung für Tanz und Theater bei 2,6 Mio. Euro, die für Kinder- und Jugendtheater bei 115.000. Dies teilen das Netzwerk Freie Szene München und der Verband freie Kinder- und Jugendtheater in München mit.

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Neue Leitung beim RODEO Festival

Das Münchner Kulturreferat hat eine neue Leitung für das Tanz- und Theaterfestival Rodeo bestimmt. Erstmals wurde mit dem »Kollektiv« ein Team ausgewählt, das nächste Programm im Herbst 2020 zu kuratieren. Das teilte RODEO in einer Pressemitteilung zum Abschluss des diesjährigen Festivals mit. Das Kollektiv besteht aus Simone Egger, Christiane Huber, Karnik Gregorian und Bülent Kullukcu.

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Jubiläen im Bereich der Figuren- und Objekttheater in Deutschland

In diesem Jahr feiert der Verband der Deutschen Puppentheater (VDP), assoziiertes Mitglied beim Bundesverband Freie Darstellende Künste, sein 50jähriges Jubiläum. Gemeinsam mit dem Theater der Nacht, das in diesem Jahr 30 wird, und der UNIMA veranstaltete der Verband unter anderem die Deutsche Figurentheaterkonferenz. Auch in Berlin wird gefeiert: Das Theater o.N. wurde wiedereröffnet und zeigt seine Produktionen jetzt wieder in seiner angestammten Spielstätte in der Kollwitzstraße 53. Und das Fliegende Theater aus Berlin feiert 40-jähriges Bestehen.

Fonds Darstellende Künste: Sonderprogramm KONFIGURATION

Unter dem Titel KONFIGURATION fördert der Fonds Darstellende Künste die Auseinandersetzung mit dem Feld der Digitalisierung und stellt dem frei produzierenden Figuren- und Objekttheater dafür vermutlich noch in diesem Jahr drei Antragskategorien zur Verfügung: bis 5.000 Euro / bis 15.000 Euro / bis 25.000 Euro. Besonders in der ersten Kategorie soll der Anteil einer Kofinanzierung erheblich niedriger ausfallen als sonst üblich. Dadurch wird es auch kleineren Strukturen ermöglicht, am Förderprogramm zu partizipieren.

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flausen+ bundeskongress #2 vom 5. bis 7. Februar 2019 im Werkstatt Theater Köln

Das flausen+ netzwerk ist weiter auf dem Weg. In Köln wird zurzeit der flausen+ bundeskongress #2 vorbereitet. Dieser wird vom 5. bis 7. Februar 2019 im Werkstatt Theater Köln stattfinden. Kernthemen sind diesmal - nach dem eher Grundsätzlichen beim ersten flausen+bundeskongress - Modelle und Arbeitsweisen künstlerischer Forschung, Arbeitsrealitäten von Künstler*innen und Netzwerke (national wie international): Save The Date!