Stellungnahme des DfdK Hamburg zu Förderentscheidungen der Kulturbehörde Hamburg

In Reaktion auf die Veröffentlichung der Förderentscheidungen im Bereich der freien Projektförderung der Kulturbehörde Hamburg hat der Dachverband freie darstellende Künste Hamburg eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin fordert der Vorstand im Namen seiner Mitglieder ein differenziertes Fördersystem, die Erhöhung von Projektmitteln, gezielte Spitzenförderungen und eine professionell ausgestattete Infrastruktur. 

In den aktuellen Förderentscheidungen sei zum ersten Mal ein Bemühen der Behörde spürbar, die KünstlerInnen in die Lage zu versetzen, die gerade erst veröffentlichten Honoraruntergrenzen des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste zu beachten. Die hierfür aber dringend notwendige Aufstockung der Projektmittel habe nicht stattgefunden und wird bisher auch nicht in Aussicht gestellt. In Hamburg liege ein Potenzial von freier darstellender Kunst brach, dass sich in der Differenz von Fördermitteln (ca. 600.000) zu Antragsvolumen (ca. 3 Millionen) deutlicher nicht zeigen lasse.

Inzwischen haben viele, auch überregionale KünstlerInnen die Stellungnahme DfdK kommentiert und mit ihrer Unterschrift unterstützt. Auch dadurch kommt zum Ausdruck: Hamburg darf den Anschluss an die nationale und internationale Szene nicht verlieren und sollte die Produktionsbedingungen für freie KünstlerInnen schnellstmöglich deutlich verbessern.

Mehr Informationen:

 

Förderergebnisse der Kulturbehörde: www.hamburg.de/kulturfoerderung/theater/3462348/foerderergebnisse-theater/

 

Komplette Stellungnahme des DfdK:

www.dfdkblog.wordpress.com/2016/02/04/keine-perspektiven-fu%CC%88r-freischaffende-ku%CC%88nstlerinnen-der-darstellenden-ku%CC%88nste-in-hamburg/ 

 

Kommentar des Bundesverband Freie Darstellende Künste:

www.freie-theater.de/aktuell/meldungen/meldung/141

 

Antwort des Hamburger Senats auf die kleine Anfrage der Faktion Die Linke in der Bürgerschaft:

www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/51473/projektförderung-der-freien-tanz-und-theaterszene.pdf

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