Stages of Ageing - Altern in der freien Szene

Das  Diskursprogramm „Stages of Ageing“ im Rahmen des Performance-Festivals „Coming of Age“ findet am 25. Oktober live in den Sophiensaelen und am 26. Oktober auf Zoom statt. Mit „Stages of Ageing“ werden jene Bedürfnisse im Alter(n) in den Blick genommen, die in unserer Gesellschaft sowie in den Strukturen der Freien Theaterszene bislang zu kurz kommen. Alle Informationen hier

 

In Gesprächen werden sich Akteur*innen der Berliner und der überregionalen Freien Szene über folgende Fragen verständigen:

Wie könnte eine Generationengerechtigkeit innerhalb der Tanz- und Performanceszene aussehen, und wie könnten Ressourcen wie Arbeit, Geld, Räume und Aufmerksamkeit gerechter verteilt werden? Wie kann der Wunsch nach Nachhaltigkeit mit dem Zwang, immer Neues präsentieren zu müssen, ausbalanciert werden? Was wäre eine generationengerechte Förderung zwischen Innovation und Kontinuität? Wie steht es um den Umgang mit und den Wert eines sogenannten Werkes und langjähriger künstlerischer Erfahrung? Welche Wertschätzung ist für die lebenslange Arbeit als Künstler*in wünschenswert? Wie steht es um das Verhältnis von Konkurrenz und gegenseitiger Inspiration zwischen Alt und Jung und den „Makel des Alters“ als unsichtbares Kriterium sowohl in der „Förderwürdigkeit“ als auch in der Programmauswahl? Innovation über 50 – geht das, gibt’s das? Wie organisieren Gruppen und Companies ihre Generationenwechsel und welche best-practice-Beispiele gibt es hierfür?

Stages of Ageing I am 25. Oktober um 19 Uhr im Festsaal der Sophiensaele ist ein Gespräch zum Thema Altern und Generationengerechtigkeit in der Berliner Freien Szene sowie die Vorstellung eines Positionspapiers der AG Konzeptgeförderte Gruppen für die Interessen von langjährig in Berlin arbeitenden Künstler*innen und Gruppen. Zu den Gästen zählen Eva Hartmann/Sarah Thom (Gob Squad), Lisa Lucassen (She She Pop) und Christoph Winkler. Zur Anmeldung.  

Stages of Ageing II am 26. Oktober um 19 Uhr ist ein Zoom-Gespräch über Sichtbarkeit, Wünsche und best-practice-Beispiele zum Altern in den darstellenden Künsten. Mit einem Impulsvortrag von Silke van Dyk (Professorin für Politische Soziologie am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit Forschungsschwerpunkt u.a. Soziologie des Alters und der Demografie) und anschließendem Gespräch. Zur Anmeldung. 

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