ABGESAGT! Salzburger Landestheater: Symposium zum europäischen Theaterkanon

»Medea« und »Die Orestie«, »Hamlet« und »Maria Stuart« sind Dauergäste auf den deutschsprachigen Bühnen. Diese Stoffe scheinen die Menschen über Jahrhunderte mit ihren Grundkonflikten zu berühren und so fordert jede Generation ihre eigene Interpretation dieser Klassiker, könnte man argumentieren. Oder ist es vielmehr die Einfallslosigkeit der Theatermacher*innen, die nach der Quote schielen, sodass diese Werke immer wieder auf den Spielplänen landen?

Jedes Theater hat den Ehrgeiz, Erst- und Uraufführungen zu präsentieren, und betont seine zeitgenössische Verantwortung im Spielplan. Bei genauerem Hinsehen sind es aber doch die Stücke des klassischen Kanons, die die wesentliche Mehrheit der Spielplanpositionen auf den großen Bühnen ausmachen und die »Cashcows« der Spielpläne sind, während unbekannte Autor*innen gerne auf der Studiobühne präsentiert werden.

Was macht den Europäischen Theaterkanon aus? Welchem Wandel ist er unterworfen? Ist das Festhalten an der gemeinsamen Sammlung von Geschichten und Werten heute wichtiger denn je oder Ausdruck einer überkommenen Tradition? Was wird der Kanon der Zukunft sein und wer bestimmt ihn?

Das Symposium des Salzburger Landestheaters lädt Expert*innen, Journalist*innen, Dramaturg*innen und Theaterleiter*innen und alle Interessierten zum Dialog ein, gemeinsam Fragen zu stellen und Antworten zu diskutieren.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis 15. März 2020 unter symposium@salzburger-landestheater.at

Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro per Überweisung auf das Konto bei der Salzburger Sparkasse, IBAN AT30 2040 4000 4170 6219, BIC SBGSAT2SXXX

Mittagessen und Kaffeepausen sind in der Gebühr enthalten.

Ansprechpartnerin und organisatorische Leitung: Juliane Breyer, Leiterin Kommunikation am Salzburger Landestheater, symposium@salzburger-landestheater.at, +43 (0)662 / 87 15 12 - 133

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