Der BFDK fordert die Fortsetzung des Bundesprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« in 2022

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste fordert mit den Programmpartner*innen den politischen Beschluss zur Fortsetzung des Bundesprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung«, in dessen Rahmen auch »tanz+theater machen stark« sich bereits seit 2013 für Bildungsgerechtigkeit einsetzt.

Bei einem virtuellen Parlamentarischen Abend am gestrigen Mittwoch, den 24.03.2021, diskutierten die Programmpartner*innen des Programms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« mit Abgeordneten der Bundestagsausschüsse für Bildung, Kultur und Jugend sowie Expert*innen aus diesen Bereichen. Fraktionsübergreifend bestand Konsens darüber, die Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen durch verlässliche Bildungsangebote dauerhaft zu verbessern und das erfolgreiche Bundesprogramm »Kultur macht stark« 2022 fortzuführen.

Durch die Pandemie hat sich die bestehende Bildungsungleichheit in Deutschland weiter verschärft: Kinder und Jugendliche, die in Risikolagen aufwachsen, benötigen zukünftig noch größere Unterstützung durch zusätzliche Angebote der außerschulischen kulturellen Bildung. Insbesondere diese Freiräume zu schaffen, in denen sich Kindern und Jugendlichen selbstermächtigende Perspektiven eröffnen können, ist eine große Stärke des Programms, die erhalten bleiben muss.

Das von bundesweit tätigen Fachverbänden und Initiativen, darunter seit 2013 der Bundesverband Freie Darstellende Künste, durchgeführte Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) »Kultur macht stark« schafft dank seiner großen Vielfalt zahlreiche Zugänge zu Kunst und Kultur und fördert gezielt die kreativen Ausdrucks- und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen. Solche Angebote werden durch die pandemiebedingte Bildungskrise wichtiger denn je. Für mehr Bildungsgerechtigkeit in Deutschland muss das Engagement des Bundes langfristig gesichert werden. Damit Kinder und Jugendliche kontinuierlich kulturelle Bildungsangebote wahrnehmen können, muss die nahtlose Fortsetzung des Programms »Kultur macht stark« gewährleistet werden. Dazu ist noch in dieser Legislaturperiode ein Beschluss des Bundestages notwendig, der dieses zentrale Ziel bildungspolitisch verbindlich fixiert.

„Es wäre fatal, wenn die Förderung von Kultureller Bildung aufgrund der Bundestagswahlen unterbrochen werden müsste. Ein lückenloser Anschluss ist wichtig für die gesellschaftliche Bildungsgerechtigkeit  - und wäre insbesondere in der aktuellen Situation auch ein positives Signal an die freien darstellenden Künstler*innen, die sich kontinuierlich vor Ort und weit über die Durchführung der Projekte hinaus in der kulturellen Bildungsarbeit engagieren“, konstatiert die Vorsitzende des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste Janina Benduski.

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste ist seit 2013 Programmpartner von »Kultur macht stark« und hat durch »tanz+theater machen stark« seitdem 450 Projekte freier darstellender Künstler*innen mit Kindern und Jugendlichen, die aus Risikolagen stammen, realisieren können. Die darstellenden Künstler*innen konnten dabei mit einer Vielzahl von Bündnispartner*innen aus dem sozialen und kulturellen Feld gemeinsam Projekte zu vielfältigen Themen in verschiedensten künstlerischen Formaten realisieren.

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