Die freien darstellenden Künste in Thüringen brauchen Planungssicherheit

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) begrüßt, dass es in Thüringen endlich gelungen ist, die Arbeitsfähigkeit des Landtages wiederherzustellen — auf der Grundlage von demokratischen Mehrheiten jenseits von rechtsnationalem und rassistischem Denken. Gemeinsam mit dem Thüringer Theaterverband fordert der BFDK die Parteien des Landtages auf, auch unter den Bedingungen einer Minder­heitsregierung dafür Sorge zu tragen, dass die künstle­rische und kult­relle Vielfalt, dass Zu­sam­menhalt, Toleranz und die Freiheit der Künste nicht in Frage gestellt werden.

An der Seite seines Thüringer Landesverbandes weist der BFDK nach­drücklich darauf hin, dass jede weitere Verzögerung beim Zustandekom­men des Thüringer Landeshaushaltes gravierende und existen­zielle ­­­Folgen für die freien darstellenden Künste mit ihrer oft projekt­basierten Arbeitsweise hat. Die wirtschaftliche Existenz von zahlreichen renommierten Künstler*innen ist unmittelbar bedroht.

Der BFDK fordert die politisch Handelnden nachdrücklich auf, dafür zu sorgen, dass die Landesförderung für die freien Theater rechtzeitig und auskömmlich zur Verfügung steht! Die Künstler*innen der Freien Szene in Thüringen benötigen eine differenzierte und planungssichere Projekt­förderung mit sozialen Mindeststandards für ihre Arbeit, ebenso wie die Einrichtung und kontinuierlich Förderung eines Thüringer Produktionshauses.

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