Auch morgen noch Freies Theater

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Zur diesjährigen Jahrestagung des Bundesverbandes Freier Theater (BUFT) mit dem Thema »Umbrüche. Zwischen Peripherie und Metropole« haben sich bereits über 100 Teilnehmer angemeldet.

Zur diesjährigen Jahrestagung des Bundesverbandes Freier Theater (BUFT) mit dem Thema "Umbrüche. Zwischen Peripherie und Metropole" haben sich bereits über 100 Teilnehmer angemeldet. An drei Tagen werden Künstler, Wissenschaftler, Stadt- und Landschaftsplaner zu den Schwerpunkten Strukturwandel und Kulturelle Bildung diskutieren.

Der ländliche Raum als Ort für theatrale Produktionen abseits des Mainstreams der Oberzentren und Metropolen wird ein Diskussionsschwerpunkt auf der Tagung sein. Gerade die Provinz wertet mit ambitionierten, uneitlen Theaterpraktikern und handfesten jungen Künstlern die Theaterlandschaft in Deutschland stark auf; wo das Stadttheater nicht in Reichweite liegt, sind es oftmals die Freien Darstellenden KünstlerInnen, die Präsenz zeigen. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Grundversorgung, gerade auch in Schulen und Kindergärten. Das bestätigt auch die Auswertung der ersten Mitgliederbefragung des Bundesverbandes Freier Theater, deren erste Ergebnisse auf der Tagung präsentiert werden.

Ebenso geht der Blick in die städtischen Räume: Welche Freirräume entstehen hier für die Künste und wie können diese nutzbar gemacht werden? Welche Aufwertungsallianzen lassen sich zwischen Kultur- und Stadtplanung finden, ohne in die Gentrifizierungsfalle zu tappen? Gibt es eine Aufwertung durch Kultur, von der alle Akteure profitieren?

Die Tagung ist offen für alle Interessierten und Fachbesucher. Eine Anmeldung ist online oder direkt vor Ort möglich.

Das vollständige Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

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