BFDK-Informationen - Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

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BFDK-Informationen
Dezember 2020


Liebe/r Besucher ,
sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
2020 war ein Jahr, in dem alles anders kam, als gedacht und das wir wahrscheinlich nie vergessen werden.
 
Voller Elan starteten wir mit dem bislang größten und sehr erfolgreichen Bundeskongress UTOPIA.JETZT, zu dem nahezu 600 Teilnehmer*innen kamen, ins neue Jahr. Wir sind im Nachhinein sehr dankbar, dass wir dort noch einmal die Gelegenheit hatten, zusammenzukommen und einander live zu erleben. Der inspirierende Austausch und die fruchtbaren Diskussionen haben uns durch das ganze Jahr getragen.
 
Nachdem sich im März alles so völlig anders als erwartet entwickelte, ging es in den Folgemonaten vor allem um eine kulturpolitische Begleitung all der Maßnahmen, die, der neuen Situation entsprechend, auf den Weg gebracht wurden. Der BFDK bot zahlreiche digitale Beratungsveranstaltungen zu den neuen Förderprogrammen und Hilfsmaßnahmen an. Vor allem im Rahmen unseres Sonderprogramms Performing Exchange, stellten wir außerdem verschiedene digitale künstlerische Formate vor und flankierten dieses Angebot mit digitalen Seminaren zu entsprechenden Tools. Ob regionale Fragestellungen (beispielsweise zu Arbeitspraktiken in ländlichen Räumen), internationale kulturpolitische Weichenstellungen (wie im Rahmen des Europäischen Theater Forums) oder übergeordnete Themen der freien darstellenden Künste (zum Beispiel vielfaltssensible Prozesse), all das verhandelten und diskutierten wir dieses Jahr mit Ihnen und Euch im digitalen Raum.
 
Gleichzeitig war das allgemeine Bedürfnis, wieder auf die Bühne zu wollen, wieder ins Theater gehen zu können und sich im Rahmen von Veranstaltungen live zu begegnen, sehr zu spüren – lebt das Theater letztendlich doch vielfach von physischen Begegnungen und Austausch. Wie alle, hoffen auch wir natürlich sehr, dass dies im kommenden Jahr wieder möglich sein wird.
 
Wie gewohnt werden wir 2021 die Themen und Diskurse der freien darstellenden Künste begleiten und entsprechende Veranstaltungen anbieten: Zunächst digital, aber – so hoffen wir – bald auch wieder, wenn nicht in gänzlich analoger, so zumindest in hybrider Form. Wir freuen uns schon sehr auf die Fortsetzung unserer Fachtage WHERE TO FROM HERE - Zum Stand vielfaltssensibler Praktiken in den freien darstellenden Künsten am 11. Februar 2021 sowie auf das BUNDESFORUM 2021 im September.
 
Passend zu diesem von Veränderung geprägten Jahr, ist auch bei uns im Bundesverband Freie Darstellende Künste viel im Wandel, denn unsere Struktur wird ab kommendem Jahr neu geordnet. So freuen wir uns auf ein neues Leitungsteam, das gemeinsam mit dem Team der Geschäftsstelle all unsere Vorhaben umsetzen wird. Dazu zählt beispielsweise das Sonderprogramm VERBINDUNGEN FÖRDERN, mit dem wir überregionale Netzwerke der freien darstellenden Künste nachhaltig stärken und unterstützen.
 
Wir wünschen Ihnen und Euch schöne Feiertage und einen guten Rutsch in ein gesundes und glückliches 2021!
 
Hoffnungsvoll
Ihr und Euer Bundesverband Freie Darstellende Künste

Inhalte der BFDK-Informationen Dezember 2020

In eigener Sache

Aktionsbündnis Darstellende Künste verleiht den ersten Bühnenheld*innen-Preis

Das Aktionsbündnis Darstellende Künste, dem auch der BFDK angehört, hat am Sonntag, 6. Dezember 2020, den ersten Bühnenheld*innen-Preis an Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft verliehen. Denn dieses herausfordernde Jahr hat den Künstler*innen aus den Darstellenden Künsten gezeigt, dass sie nicht alleine sind, sondern in vielen Bereichen unermüdliche Mitstreiter*innen haben. Diesen gilt und galt es DANKE und HUT AB zu sagen! Die Verleihung kann hier nachgeschaut werden: https://buehnenheldinnen.de/die-preisverleihung-im-stream/

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BFDK sucht neues Leitungsteam

Frist: 05.01.2021

Angesichts zunehmend wachsender Aufgaben und gewonnener Relevanz wird die Struktur des BFDK ab 2021 neugeordnet. Ziel der Neustrukturierung ist u. a. eine erhöhte organisatorisch-administrative und inhaltlich-konzeptionelle Kapazität, um größere und komplexere (Förder-)Projekte dauerhaft umsetzen zu können. Die Geschäftsführung wird sich daher ab 2021 aus drei Personen zusammensetzen mit den Schwerpunkten Projekte/Veranstaltungen sowie Politik/Gremien und dem Schwerpunkt Finanzen/Administration. Aktuell ausgeschrieben sind die Positionen Leitung Politik/Gremien und Leitung Projekte/Veranstaltungen (Frist 05.01.2021).

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WHERE TO FROM HERE? Fachtag zum Stand vielfaltssensibler Praktiken in den freien darstellenden Künsten

11.01.2021 | Online

Mit WHERE TO FROM HERE? Fachtage zum Stand vielfaltssensibler Praktiken in den freien darstellenden Künsten möchten wir Akteur*innen der freien darstellenden Künste die Möglichkeit zur Reflexion darüber geben, wie diskriminierungsfrei die jeweilige Arbeit eigentlich ist und welche Strategien hilfreich sind, diese noch vielfaltssensibler zu gestalten.

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Menschen, Orte, Begegnungen: Digitaler Stammtisch zum Austausch über Kulturelle Bildung und Teilhabe in den freien darstellenden Künsten

28.01.2021 16:00 – 18:00 | Online

Die Programme tanz + theater machen stark (TTMS) und Performing Exchange (PEX) des Bundesverbands Freie Darstellende Künste laden Kulturakteur*innen aus ländlichen und städtischen Räumen dazu ein, Erfahrungen und Wissen zu Kulturvermittlung in den freien darstellenden Künsten miteinander zu teilen und sich zu vernetzen. Idee des Stammtisches ist es, sich gegenseitige Einblicke in die Arbeit zu geben und über die unterschiedlichsten Themen auszutauschen. Der dritte Stammtisch widmet sich dem Thema Kulturelle Bildung in Zeiten von erstarkendem Rechtspopulismus. Anmeldung unter veranstaltung@darstellende-kuenste.de bis zum 27.01.2021.
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Europaweite Umfrage zur sozialen Lage der Akteur*innen der freien darstellenden Künste

Der BFDK bittet alle Akteur*innen der freien darstellenden Künste an der im Dezember 2020 gestarteten, europaweiten Umfrage zur sozialen Lage teilzunehmen (Frist 31.01.2021). Die Umfrage wird von Thomas-Fabian Eder in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Europäischen Dachverband der Freien Darstellenden Künste (EAIPA) durchführt und richtet sich an natürliche und juristische Personen.

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Nächste Antragsfrist »tanz + theater machen stark«

Frist: 15.02.2021

Sie sind darstellende Künstler*innen oder arbeiten mit ihnen? Sie arbeiten gern mit Kindern und Jugendlichen zu ihren und Ihren Themen? Sie nutzen dabei Ihnen vertraute Mittel und/oder probiert neue aus? Sie kooperieren in Ihren Projekten gern mit anderen Institutionen und freuen sich über die dabei entstehenden Synergieeffekte? Sie wünschen sich für Ihre Projekte eine Vollfinanzierung von nur einer Förderinstitution?

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Aus den Landesverbänden

Sachsen-Anhalt will Förderung für Freie Theater ausweiten

Am 2021 soll eine Fachjury über die Förderung freier Theater in Sachsen-Anhalt entscheiden. Das meldet die dpa unter Berufung auf das Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt (Lanze). Demnach soll die Förderstruktur für die Freie Szene komplett neu strukturiert und ausgebaut werden. Sachsen-Anhalts Kuturminister, Rainer Robra (CDU), erhofft sich von der Neuausrichtung eine Qualitätssteigerung in der Arbeit und auch Janek Liebetruth, Vorstand bei Lanze, spricht von einem »Quantensprung«.

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Niedersachen: Peer-To-Peer-Beratungsprogramm für Performing Exchange

Frist für Bewerbung: 07.01.2021

Der Landesverband Freie Theater Niedersachsen (LaFT) lädt im Rahmen seines begonnenen Austauschprogramms Performing Exchange (PEX) für Niedersachsen ein sich für das neue Peer-to-Peer-Beratungsprogramm bewerben! Bis zum 7. Januar 2021 können sich Freie Theater und Akteur*innen in den freien darstellenden Künsten bewerben.

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Berlin: Stellenausschreibungen 2021

Frist: 07.01.2021

Das Team des Performing Arts Festival Berlin sucht tatkräftige Unterstützung für die anstehende Festivalsaison und freut sich auf neue, engagierte Kolleg*innen in unterschiedlichen Arbeitsbereichen. Mehr Informationen: https://performingarts-festival.de/de/about/jobs

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Hamburg/Schleswig-Holstein: Tanz.Nord LAB#1 - Arbeits- und Vernetzungstreffen

Frist für Bewerbung: 15.01.2021

Das Projekt tanz.nord – Künstler*innen-Netzwerk Hamburg-Schleswig-Holstein lädt Tanzschaffende der beiden Bundesländer zu einem ersten, honorierten Arbeits- und Vernetzungstreffen, dem tanz.nord lab, ein. Das Treffen findet sowohl am 31. Januar als auch am 7. Februar 2021 unter den Motto Miteinander arbeiten - Austausch zu neuen (Utopie-)Räumen statt.

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Nachrichten

Deutscher Kulturrat fordert mehr Unterstützung für den Kulturbereich ein

Der Deutsche Kulturrat fordert, aufgrund des erneuten harten Lockdowns, die bestehenden Hilfen für die Kultur- und Kreativwirtschaft weiter zu führen, dringend nach zu justieren und zu erweitern. Die Stellungnahme des Deutschen Kulturrates Kultur- und Kreativwirtschaft jetzt stützen und Perspektiven geben wurde im Rahmen eines vom Deutschen Kulturrat moderierten Dialogprozesses in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung erarbeitet und vom Sprecherrat des Deutschen Kulturrates, seinem politischen Gremium, am 9. Dezember diskutiert und verabschiedet. In der Stellungnahme werden branchenübergreifende Forderungen der Kultur- und Kreativwirtschaft zusammengeführt. Die Forderung nach Erhöhung der Überbrückungshilfe III für Unternehmen wurde heute in der Pressekonferenz von Bundesfinanzminister Olaf Scholz bereits aufgegriffen. Künftig soll eine Förderung von max. 500.000 Euro pro Unternehmen im Monat möglich sein.

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Deutscher Musikrat und Konferenz der Landesmusikräte fordern Nachbesserungen bei den Regularien der Coronahilfen

Der zweite Lockdown hat zu einem erneuten Stillstand des ohnehin nur eingeschränkt wieder aufgenommenen Kulturlebens in Deutschland geführt. Die Bundesregierung hat mit den November-/ Dezemberhilfen sowie der Überbrückungshilfe III erstmals auch Hilfszahlungen an Soloselbstständige angekündigt. Obwohl soloselbstständige Kreativschaffende von den Corona-Maßnahmen in ihrer Berufs-Ausübung so stark eingeschränkt sind wie nur wenige andere Gruppen, zählen sie bei der November-/ Dezemberhilfe als indirekt betroffen und müssen daher ihre Antragsberechtigung über strenge Kriterien nachweisen. Da diese Regularien der Lebensrealität der freischaffenden Kreativen nur ungenügend Rechnung tragen, werden viele bei den Maßnahmen nicht berücksichtigt.

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KREATIVES EUROPA ab 2021

Mit Ende des Jahres 2020 läuft das aktuelle Programm KREATIVES EUROPA wie alle EU-Förderprogramme aus. Die Verhandlungen zu den Nachfolgeprogrammen sowie dem Mehrjährigen Finanzrahmen der EU dauern jedoch noch an. Zur finanziellen Ausstattung von KREATIVES EUROPA gab es Anfang November gute Nachrichten: Der Rat der EU und das Parlament einigten sich auf 2,24 Milliarden Euro für die siebenjährige Laufzeit des Programms (2021-2027).

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Bund erhöht Mittel für Künstlersozialversicherung – Abgabesatz bleibt stabil

Der Gesetzgeber entlastet die Künstlersozialversicherung zusätzlich zum Bundeszuschuss um weitere 32,5 Millionen Euro. Dies hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen. Durch die zusätzlichen Bundesmittel kann auch im nächsten Jahr der Abgabesatz zur Künstlersozialkasse weiter stabil bei 4,2 Prozent gehalten werden.

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Zwischenbilanz zum Pilotprogramm NEUSTART

Der Bundesverband Soziokultur hat seit Mai über 1.200 Corona-bedingte Investitionen der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert. Im Pilotprojekt des milliardenschweren NEUSTART KULTUR-Programms wurden insgesamt 1.226 Anträge bewilligt. Damit wurden 27,5 Millionen Euro an gemeinnützige und überwiegend öffentliche geförderte Kultureinrichtungen ausgereicht.

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NEUSTART KULTUR: Nachfrage übersteigt die zur Verfügung stehenden Mittel

Unter der Moderation des Deutschen Kulturrates fand am 4. Dezember 2020 das dritte Treffen mit den 26 Institutionen, Verbänden und Kulturförderfonds statt, die die Programme von NEUSTART KULTUR entwickelt haben, bei denen die Mittel beantragt werden, die die Anträge prüfen und Mittel ausreichen. Auf Einladung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB, wurde ein erstes Resümee zur Resonanz auf das Programm gezogen. Die Nachfrage nach dem Programm ist sehr groß und übersteigt die zur Verfügung stehenden Mittel bei Weitem. Die Förderquote beträgt derzeit je nach Einzelprogramm zwischen 12 und 30 Prozent. Das heißt, dass zwischen 88 und 70 Prozent der Antragssteller*innen in den bereits bewilligten Programmen nicht berücksichtigt werden konnten. Das zeigt laut Deutschem Kulturrat, dass die Mittel für NEUSTART KULTUR dringend aufgestockt werden müssen.

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Fonds Darstellende Künste: Erste Förderentscheidungen in den Programmen von #TakeThat

Der Fonds Darstellende Künste hat im neu aufgelegten, im Rahmen von NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanzierten, Programm #TakeThat erste Förderentscheidungen veröffentlicht.

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Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2020 verliehen

Elf Künstlerinnen und Künstler wurden am 21. November 2020 mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet. Die 15. Verleihung war Pandemie-bedingt digital vorproduziert worden; Regie und Dramaturgie des Verleihungs-Films hatte das Staatstheater Hannover übernommen. Moderiert wurde die Verleihung von der Schauspielerin Seyneb Saleh und dem Opernsänger Michael Kupfer-Radecky. Während der Verleihung richtete sich auch der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Stephan Weil, mit einem Grußwort an die Kulturschaffenden.

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Carsten Brosda ist neuer Präsident des Deutschen Bühnenvereins

Bei der Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins am 21. November 2020 wurde Dr. Carsten Brosda mit großer Mehrheit für vier Jahre zum neuen Präsidenten ernannt. Die Wahl erfolgte bereits vor der Tagung durch Briefwahl. Brosda ist Senator der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg. Er folgt auf Ulrich Khuon, der das Amt des Bühnenvereinspräsidenten nach dem Tod von Prof. Barbara Kisseler 2017 übernahm.

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Hinweise und weiterführende Links zu November- und Überbrückungshilfe III

Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium haben Einzelheiten zum Verfahren für die Zahlung der sogenannten Novemberhilfen für die vom Teil-Lockdown betroffenen Solo-Selbständigen und Unternehmen festgelegt. Erste Abschlagszahlungen sollen Ende November fließen. Demnach können Solo-Selbständige, also freiberuflich tätige Tanz- und Theatermacher:innen, eine erste Abschlagzahlung von bis zu 5.000,- Euro erhalten, andere Unternehmen bis zu 10.000,- Euro. Die Beantragung dieser Novemberhilfe für die vom Lockdown direkt und indirekt betroffenen Unternehmen soll voraussichtlich ab dem 25. November 2020, also auch in der kommenden Woche möglich sein.

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BKJ: Umfrage zur Digitalisierung in der kulturellen Bildung und zur Bedeutung kultureller Bildung

Um Akteur*innen der Kulturellen Bildung bestmöglich zu unterstützen, führt die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) ein InnovationsBarometer durch. Damit soll die Situation bezogen auf aktuelle Herausforderungen wie Digitalisierung aber auch insgesamt bezogen auf den Stand Kultureller Bildung im gesellschaftlichen Diskurs ermittelt werden. Ziel ist es, die Ergebnisse in den politischen Diskurs einzubringen.

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Lesetipp

https://www.tagesspiegel.de/kultur/wie-kommen-freischaffende-theatermacher-durch-bei-aufmucken-droht-liebesentzug/26725606.html

Termine

PROQUA Online-Fachkonferenz »Digitalisierung als Chance. Milieuübergreifende Bildungskonzepte für kulturelle Teilhabe«

13.01.2021 | Nürnberg

Die Online-Fachkonferenz von PROQUA und BFDK untersucht die Chancen der Digitalisierung in der Kulturellen Bildung zur Vernetzung der unterschiedlichen sozialen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen. Diskutiert werden Bildungskonzepte, die...

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Angie Hiesl + Roland Kaiser: Symposium »War schön. Kann weg… Alter(n) in der darstellenden Kunst«

25.02.2021 10:00 – 18:00 | Online

Nach mehr als 30 Jahren künstlerischer Arbeit im performativen und installativen Bereich, wollen Angie Hiesl + Roland Kaiser nun im Rahmen eines Symposiums, Fragen nach der Dramaturgie des Alterns in der Kunst nachgehen. Gemeinsam mit Kolleg*innen,...

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Ausschreibungen

MITWIRKEN Crowdfunding-Contest

»MITWIRKEN – Das Hertie-Förderprogramm für gelebte Demokratie« sucht Projekte und Ideen, die gelebte Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Diese haben die Möglichkeit, neben der Crowdfunding-Kampagne im Rahmen des Förderprogramms, zusätzliche Mittel in Gesamthöhe von 200.000 Euro zu erhalten. Mehr unter https://www.jetzt-mitwirken.de/ausschreibung

Fonds Soziokultur fördert diverse und inklusive Kulturprojekte

Frist: 31.12.2020

Der Fonds Soziokultur schreibt mit Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt eine weitere Projektförderung im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR aus. Es ist die vierte von insgesamt fünf Ausschreibungen. Bislang sind rund 300 Projekte im Volumen von rund 6,1 Mio Euro für die Kultur mittendrin an den den Start gegangen, die aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Zuge der Corona-Pandemie gefördert werden. Anträge für die neue Ausschreibung  können vom 04.01. bis 31.01.2021 über das Antrags-Portal des Fonds Soziokultur eingereicht werden. Frühster Projektstart ist Mitte März 2021.

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Festival Rampenlichter: Open Call 2021

Frist: 10.01.2021

Das festival Rampenlichter hat sich von einem kleinen fünftägigen Festival mit vier Produktionen zu einem der wichtigsten Festivals für Tanz und Theater mit Kindern und Jugendlichen in Deutschland entwickelt. Es ist, mit einer Vielzahl an Workshops von Profis und jungen Künstler*innen für Kinder und Jugendliche, einem umfangreichen Schulklassenprogramm, Aufführungs- und Künstlergesprächen, einem Residence-Programm für junge Künstler*innen sowie gemeinsamen Festen, zu einem Ort für künstlerischen Austausch und zu einem Laboratorium für künstlerische Ideen, Visionen und Utopien geworden. Die 12. Ausgabe findet von 09. bis 22. Juli 2021 im Theater schwere reiter und auf dem Kreativquartier in München statt.

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Kunstbiennale ortung 12 – Ausschreibung um den Schwabacher Kunstpreis

Frist: 15.01.2021

Die Kunstbiennale ortung knüpft zum 12. Mal an Schwabachs Tradition als Goldschlägerstadt an und stellt die Kunsttage unter das Motto »Im Zeichen des Goldes«. Aus diesem Anlass schreibt die Stadt Schwabach den mit 5.000 Euro dotierten Schwabacher Kunstpreis aus. Gesucht werden Kunstschaffende, die 2021 bei ortung 12. Orte und Räume »Im Zeichen des Goldes« gestalten und Schwabachs Altstadt in einen Kunstraum verwandeln.

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Kulturstiftung des Bundes: Allgemeine Projektförderung

Frist: 31.01.2021

Im Bereich Allgemeine Projektförderung können Kulturschaffende zwei Mal im Jahr Fördergelder für Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen, für Bildende und Darstellende Kunst, Literatur, Musik, Tanz, Film, Fotografie, Architektur oder Neue Medien. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können. Die Antragssumme beträgt mindestens 50.000  Euro.

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Berliner Festspiele: Ausschreibung Theatertreffen der Jugend 2021

Frist: 31.01.2021

Ab sofort sind Bewerbungen für das Theatertreffen der Jugend 2021 möglich! Gesucht werden Theaterexperimente und Stücke von und mit jungen Menschen. Die Teilnahme am neuntägigen Theatertreffen der Jugend in Berlin ist der Preis eines deutschlandweiten Wettbewerbes.

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Fonds Darstellende Künste: Ausschreibung AUTONOM

Frist: 01.02.2021

Tanz, Theater, Performance, frei produzierende Künstler*innen und Ensembles, die bundesweit bzw. bundesländerübergreifend agieren sowie langjährige Arbeitserfahrungen mit ästhetischen Formaten vorweisen können und sich 2020/21 mit dem Thema KI im Sinne der Ausschreibung beschäftigen, können sich für das Sonderprogramm AUTONOM bewerben. Das Förderprogramm Projektvorhaben fördert bundesweit bemerkenswerte Einzelprojekte und Produktionen, die sich vor allem mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzen, auffallende künstlerisch-ästhetische Formate entwickeln sowie durch ihre partizipatorischen und interaktiven Anordnungen mit dem Publikum für ein Theater der kommenden Gesellschaft stehen.

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Deutsch-Ukrainisches Förderprogramm Culture for changes

Frist: 01.02.2021

Das Förderprogramm »Culture for changes« wird von der Ukrainischen Kulturstiftung und der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) zum zweiten Mal ins Leben ausgeschrieben, um die deutsch-ukrainische Zusammenarbeit zu stärken. Es werden deutsch-ukrainische digitale, analoge und hybride Kultur- und Kunstprojekte unterstützt.

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shift_culture – Das Leadership-Programm für Frauen* in Führungspositionen und Personalverantwortliche (w/m/d) in Kulturbetrieben

Frist: 11.02.2021

Ziel des Programms ist es, Frauen in Führungs- und Leitungspositionen in den technischen Bereichen sowie in der Verwaltung in Kulturbetrieben zu fördern und deren Aufstiegschancen zu verbessern. Die Bildung und effiziente Nutzung von Netzwerken, Stärkung des Selbstvertrauens, Konfliktmanagement, Erlernen von Führungs- und Kommunikation-Skills stehen im Mittelpunkt der Workshops. In zusätzlichen Einzelcoachings können alle Teilnehmer*innen nach ihren eigenen, individuellen Bedürfnissen ausgewählte Themen vertiefen.

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Stellenausschreibungen

Projekt-/Teamleitung gesucht für das RE-CONNECT-Projekt FUTURES OF DANCE JOURNALISM -tanz.media.tutorials

Frist: 31.12.2020

TANZ.MEDIA e. V. hat im Rahmen von NEUSTART-KULTUR ein Projekt entwickelt, das der intensiven Weiterbildung aller handwerklichen Fähigkeiten für eine mögliche Zukunft des Tanzjournalismus gewidmet ist. Ziel ist es, in technisch und pädagogisch versierten Tutorien Tools und Dramaturgien zu entwickeln und zu dokumentieren, die dem Tanzjournalismus einen großen Schritt vorwärts mithilfe der medialen Entwicklungen des 21. Jahrhunderts ermöglichen.

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zakk Düsseldorf sucht Geschäftsführung

Frist: 31.12.2020

Das zakk ist eines der ältesten und größten soziokulturellen Zentren des Landes Nordrhein-Westfalen mit den Programmsparten Musik, Wort & Bühne, Politik & Gesellschaft, Projekte, Party und - als Querschnittsaufgabe - Interkultur. Möglichst zum 1.4.2021 sucht das zakk eine*n Geschäftsführer*in/ Leiter*in. Bewerbungsschluss ist der 31.12.2020. Mehr unter https://www.zakk.de/index.php/?option=com_content&view=article&id=361

ASSITEJ: Projektleitung und -mitarbeit NEUSTART KULTUR Junges Publikum

Frist: 10.01.2021

Die ASSITEJ Bundesrepublik Deutschland ist als eingetragener und gemeinnütziger Verein das Netzwerk der Kinder- und Jugendtheater in Deutschland. Im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) geförderten Programms NEUSTART KULTUR Junges Publikum wird ein neues Team zusammengestellt. Die ASSITEJ sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt mehrere Projektmitarbeiter*innen (https://bit.ly/383GBHs) sowie eine Projektleitung Neustart Kultur (https://bit.ly/3oHU3rk).

Deutscher Bühnenverein: Geschäftsführende*r Direktor*in zum 01.01.2022 gesucht

Frist: 15.01.2021

Der*Die Geschäftsführende Direktor*in bildet mit seinem/ihrem Stellvertreter den Vorstand des Deutschen Bühnenvereins. Der Vorstand ist verantwortlich für alle dessen Geschäfte und leitet das Team der Hauptgeschäftsstelle mit 15 Mitarbeitenden. Gesucht wird für diese vielseitige Aufgabe eine Persönlichkeit mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium, die zum einen über ein kulturpolitisches Profil verfügt und in diesem Bereich mit den aktuellen Debatten vertraut ist und zum anderen die Interessenvertretung eines Arbeitgeberverbands engagiert vertritt.

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Verein schloss bröllin e. V.: Öffentlichkeitsarbeit Kulturland Uecker-Randow verbindet (m/w/d)

Frist: 17.01.2021

Von 2020-2024 setzt der Verein schloss bröllin e.V. als Träger das Projekt Kulturland Uecker-Randow verbinden im Rahmen von TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel (www.trafo-programm.de) um und gründet hierfür mit dem Landkreis Vorpommern-Greifswald ein innovatives Kulturlandbüro in der Region Uecker-Randow. Das Büro hat die Aufgabe, Künstler*innen, kulturelle Initiativen, Vereine und die öffentlichen Verwaltungen bei der Entwicklung und Umsetzung von Veranstaltungen, Kulturprojekten und künstlerischen Vorhaben aller Sparten zu unterstützen und zu vernetzen. Schloss bröllin e.V. International Art Research Location (www.broellin.de) setzt sich aktiv für die Kunstproduktion, die regionale Vernetzung, die kulturelle Jugendarbeit und das Mitwirken in der regionalen und internationalen Kulturszene ein.

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Aus- und Weiterbildung

Ruhr-Universität Bochum: Masterstudiengang Szenische Forschung

Frist: 15.01.2021

Der praxisorientierte Masterstudiengang Szenische Forschung wurde 2012 am Institut für Theaterwissenschaft gegründet, um dem künstlerisch-wissenschaftlichen Nachwuchs einen Raum in Nordrhein-Westfalen zu bieten. Er zeichnet sich durch eine besondere Interaktion von Theorie und Praxis aus, indem er theater- und kulturwissenschaftliche Seminare durch künstlerische, kunstbegleitende und kuratorisch ausgelegte Veranstaltungsformate ergänzt. Für den neuen Jahrgang der Szenischen Forschung sind Studierende gefragt, die sich zum einen durch Lust an Theorie, Beobachtung und Reflexion der sie umgebenden ästhetischen, räumlichen sowie sozialen Situationen auszeichnen und die zum anderen an der Durchführung eigener künstlerischer oder kuratorischer Projekte interessiert sind.

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Neuer Zertifikatskurs Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung/Bewerbung für Stipendien

Frist: 31.01.2021

An der Universität Hildesheim startet gemeinsam mit Praxispartner*innen aus der Kulturellen Bildung einen Pilotkurs, der Kunstschaffende aller Sparten für die Arbeit in Bildungsinstitutionen zertifiziert. 30 Stipendiat*innen bekommen die Chance zur Professionalisierung, um am Ende des Ausbildungsjahres künstlerisch hochwertige Arbeitsprojekte in Schulen und anderen Organisationen auf Basis eines Zertifikates durchführen zu können.

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Herausgeber/ V.i.S.d.P.: :
Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.
Mariannenplatz 2 · 10997 Berlin
Tel. 030. 20215999-0 · Fax. 030. 20215999-5
E-Mail: post@darstellende-kuenste.de
Internet: http://darstellende-kuenste.de

Geschäftsführung: Anne Schneider (Kontakt wie oben), Stephan Behrmann (Kontakt wie oben)

Vertreten durch den geschäftsführenden Vorstand:
Janina Benduski (Vorsitz), Anne-Cathrin Lessel, Tom Wolter (stellvertr. Vorsitzende).

Redaktion: Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

Quellen: Die »BFDK-Informationen« beziehen sich und zitieren Ankündigungstexte zahlreicher Quellen/Veranstalter*innen/Einrichtungen/Akteur*innen. Die übernommenen Ausgangstexte wurden geringfügig bearbeitet und dem Newsletter-Format angepasst.

Haftungsausschluss: Alle Angaben ohne Gewähr. Der Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte auf den verlinkten Seiten.

Gefördert durch:
die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
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