Sonderausgabe BFDK-Informationen - Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

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Sonderausgabe BFDK-Informationen
NEUSTART KULTUR


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

da sich vielerorts die Ereignisse überschlagen und die Zeit drängt, möchten wir mit diesem Newsletter vor allem über aktuelle Ausschreibungen im Rahmen von NEUSTART KULTUR informieren.

Vergangene Woche hat der Fonds Darstellende Künste die Förderinstrumente im Rahmen von NEUSTART KULTUR unter dem Titel #TakeThat veröffentlicht. Die stipendienartige Förderung #TakeCare richtet sich an bundesweit bemerkenswerte frei produzierende darstellende Künstler*innen und hat die künstlerische Weiterentwicklung in der gegenwärtigen Situation zum Ziel, die nächste Frist der 1. November. Das Programm #TakeAction richtet sich an Einzelakteur*innen und Gruppen verschiedener Sparten, hier werden Produktionszeiträume gefördert und Antragstellungen sind ebenfalls bis zum 1. November möglich. Im Rahmen von #TakeNote werden Wissenstransfer und Qualifizierungsangebote unterstützt, bei #TakePlace geht es um Strukturförderung und bei #TakePart handelt es sich um Förderung von Audience-Development-Vorhaben. Hier werden die Förderrichtlinien erst noch veröffentlicht, eine Antragstellung ist bis zum 15. November möglich. Der Fonds bietet zu allen Programmen Info-Zooms an. 

Mit dem Förderprogramm Dis-Tanzen unterstützt der Dachverband Tanz Deutschland im Rahmen von NEUSTART KULTUR den Wiederbeginn künstlerischer und tanzpädagogischer Tätigkeit. Das Förderprogramm gliedert sich dabei in zwei Förderbereiche: Dis-Tanz-Solo richtet sich an soloselbständige Tanzschaffende, Dis-Tanz-Impuls unterstützt Tanzschulen und Tanzpädagogik in kulturellen Einrichtungen. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Entwicklung und Erprobung neuer Formen des künstlerischen und tanzpädagogischen bzw. tanzvermittelnden Arbeitens gelegt. Die nächsten Antragsrunden beginnen am 2. November, Dis-Tanzen Solo läuft bis zum 23. November, Dis-Tanzen Impulse bis zum 30. November, in der Zwischenzeit werden Beratungen über eine Hotline angeboten. 

Mit dem Modul Stepping Out sollen laut Nationalem Performing Netz (npn) nicht-theatrale, analoge, mediale und digitale öffentlichen Räume sowie noch neu zu denkende oder zu erfindende performative Szenenflächen und Aktionsfelder für den Tanz (neu) erschlossen werden, um die durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Präsentationswege für den Tanz zu erweitern und damit künstlerische Praxis und Beschäftigung wieder zu ermöglichen. Hier gibt es eine nächste Antragsfrist am 15. Januar 2021.

Weitere Angebote rund um NEUSTART KULTUR finden sich in diesem Newsletter und auch der Deutsche Kulturrat informiert auf seiner Seite regelmäßig über alle vorhandenen Programme: www.kulturrat.de/corona-pandemie/neustart-kultur

Außerdem möchten wir an dieser Stelle gerne darauf hinweisen, dass das Programm für die Fachtage zu vielfaltssensiblen Prozessen in den freien darstellenden Künsten WHERE TO FROM HERE nun online ist. Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen!

Ebenfalls auf unserer Homepage findet man die ausführliche Publikation zu unserem Bundeskongress, der im Januar 2020 noch ganz analog und ohne jegliche Pandemie Einschränkungen stattfinden konnte.

Wir drücken allen Antragsteller*innen die Daumen, werden weiter informieren und freuen uns auf den Austausch!

Ihr und Euer Bundesverband Freie Darstellende Künste

Inhalte der BFDK-Informationen Oktober 2020

In eigener Sache

Nächste Antragsfrist von tanz + theater machen stark

Frist: 15.10.2020

Bis einschließlich 15. Oktober 2020 können Projektskizzen zusammen mit den Kooperationsvereinbarungen per E-Mail eingereicht werden. Frühstmöglicher Projektbeginn ist der 1. Januar 2021. Informationen hierzu finden sich unter Ausschreibung.

Where to from here? Digitale Fachtage zum Stand vielfaltssensibler Praktiken in den freien darstellenden Künsten

27.10.2020 – 28.10.2020 | Online

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste lädt gemeinsam mit dem Dachverband freie darstellende Künste Hamburg Akteur*innen, die in Lebens- und Arbeitsrealität mit Fragen rund um Vielfaltssensibilität befasst sind bzw. vielfältige und multiperspektische Arbeitsweisen und –prozesse leben, sowie Vertreter*innen von Netzwerken und von Beratungsstellen zu zwei Fachtagen ein. Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen soll eine Bestandsaufnahme gemacht und Methoden zur Reduktion von Diskriminierung in den freien darstellenden Künsten entwickelt werden.

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UTOPIA.JETZT: Neue Publikation zum Bundeskongress 2020 der freien darstellenden Künste erhältlich!

Die Publikation des Bundesverbandes fasst den 5. Bundeskongress der freien darstellenden Künste zusammen, der mit nahezu 60 öffentlichen Veranstaltungen vom 16. bis 19. Januar 2020 in Berlin stattgefunden hat. Die übergeordeten Themen waren Freiheiten der Kunst, Soziale Lage, Europa & Internationales, Qualifizierung, Räume und Regionen, Kulturelle Bildung sowie Diversität, Nachhaltigkeit und Solidarität.

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Aus den Landesverbänden

Hamburg >> Beratung: Corona-Antragsberatung im Netzwerkbüro

Damit Akteur*innen der freien darstellenden Künste nicht nur bei den Förderungen auf Landesebene, sondern auch bei den NEUSTART KULTUR Förderinstrumenten des Bundes den Überblick behaltet, bietet das Hamburger Netzwerkbüro ab dem 9. Oktober jeden Freitag von 10 Uhr bis 12 Uhr eine offene digitale Antragssprechstunde an. Bei Fragen rund um die Antragstellung bittet der DfdK unter info@dfdk.de um Anmeldung für Zeitslot und Link.

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Bremen >> Beratung: Förderkatapult. Die Bremer Antragsmanufaktur

Ab dem 12. Oktober gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm des Landesverbands für Künstler*innen, Institutionen, Kollektive, Gruppen usw. die Anträge u. a. beim Förderprogramm #TakeThat des Fonds Darstellende Künste stellen wollen. Wir kreieren einen offenen Raum - digital wie analog- zum Austausch. Darüber hinaus gibt es Inputs, Workshops und Zoom Infosessions. Das Programm wird in Kürze unter www.lafdk-bremen.de bekannt gegeben! Die Antragsmanufaktur ist in der ersten Woche täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet und befindet sich in der Bahnhofstraße 36 in einem leerstehenden über 300 Quadratmeter großen Ladengeschäft. Auskünfte sind unter info@lafdk-bremen.de oder 0421.69680432 erhältlich.

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Performing Arts Programm (LAFT Berlin): Digitale Beratungen zu #TakeThat

das neue Programm #takethat vom Fonds Darstellende Künste ist seit kurzem veröffentlicht und bietet viele Möglichkeiten Anträge zu stellen. Es lässt aber auch noch viele Fragen offen. Denn die einzelnen Programme richten sich an unterschiedlichste Zielgruppen und bieten damit auch Künstler*innen die Chance einen Antrag zu stellen, die bisher noch keine Bundesmittel beantragt haben. Für alle Künstler*innen, Kollektive und Räume, die sich im Bereich der Darstellenden Künste verorten, bieten die Beratungsstelle des Performing Arts Programm des LAFT Berlin und die Proberaumplattform mehrere Optionen an, sich zu informieren.

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NEUSTART KULTUR – Kulturinfrastrukturförderung

Am 2. Juli 2020 war es so weit: Der Deutsche Bundestag verabschiedete den Nachtragshaushalt 2020 und der Weg für den Kulturinfrastrukturfonds mit einem Volumen von 1 Milliarde Euro war frei. Damit wurde ergänzend zu den bestehenden Kulturförderprogrammen der Länder sowie den Soforthilfen, die Unternehmen und Solo-Selbständigen aller Branchen offenstehen, ein spezielles Förderprogramm ausschließlich für die Kultur aufgelegt.
Unter dem gemeinsamen Titel NEUSTART KULTUR stehen
  1. bis zu 250 Millionen Euro für pandemiebedingte Investitionen
  2. bis zu 480 Millionen Euro zur Stärkung der Kulturinfrastruktur
  3. bis zu 150 Millionen Euro für alternative, auch digitale Kulturangebote und
  4. bis zu 100 Millionen Euro zur Kompensation pandemiebedingter Einnahmeverluste und Mehrbedarfe bundesgeförderter Häuser und Projekte zur Verfügung.
Mehr zum Teil 1 des Programms, »Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft«, findet sich hier (Weiterleitung auf die Seite des Deutschen Kulturrats).

Weitere NEUSTART KULTUR Ausschreibungen

Bundesverband Soziokultur: Zwei neue Programme geben Mittel für Invesitionen und Programmarbeit

Frist: 31.10.2020

Der Bundesverband Soziokultur legt zwei Förderprogramme neu auf. Das erste Programm »Zentren« finanziert sich aus Mitteln von NEUSTART KULTUR, aus dem Bereich »Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen«. Hier stehen einmalig Mittel in Höhe von bis zu 25 Millionen Euro zur Verfügung, so dass Kulturzentren, Literaturhäuser, soziokulturelle Zentren und Initiativen die Möglichkeit einer Förderung für Investitionen in Schutzmaßnahmen erhalten, die die Ansteckungsgefahr für Mitarbeitende und Besucher*innen vor Ort reduzieren, etwa für die Beschaffung von Reinigungs- und Infektionsschutzausstattung oder für den Einbau von Belüftungssystemen.

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Deutsche Theatertechnische Gesellschaft: »Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft«

Frist: 31.10.2020

Mit dem Programmteil »Pandemiebedingte Investitionen in Kultureinrichtungen zur Erhaltung und Stärkung der bundesweit bedeutenden Kulturlandschaft« in der Trägerschaft der DTHG sollen Theater (künstlerische Produktionsorte, Festspielhäuser, auch Festivals), Kleinkunstbühnen und Varieté-Theater bei ihrer Wiedereröffnung und dem wiederaufgenommenen Betrieb unterstützt werden, insbesondere bei der Umsetzung von investiven Schutzmaßnahmen anlässlich der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie sowie mit Blick auf zukunftsgerichteten Investitionen zur Stärkung der Attraktivität der Kultureinrichtungen bei Wiedereröffnung und Weiterbetrieb.

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Herausgeber/ V.i.S.d.P.: :
Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.
Mariannenplatz 2 · 10997 Berlin
Tel. 030. 20215999-0 · Fax. 030. 20215999-5
E-Mail: post@darstellende-kuenste.de
Internet: http://darstellende-kuenste.de

Geschäftsführung: Anne Schneider (Kontakt wie oben), Stephan Behrmann (Kontakt wie oben)

Vertreten durch den geschäftsführenden Vorstand:
Janina Benduski (Vorsitz), Anne-Cathrin Lessel, Tom Wolter (stellvertr. Vorsitzende).

Redaktion: Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

Quellen: Die »BFDK-Informationen« beziehen sich und zitieren Ankündigungstexte zahlreicher Quellen/Veranstalter*innen/Einrichtungen/Akteur*innen. Die übernommenen Ausgangstexte wurden geringfügig bearbeitet und dem Newsletter-Format angepasst.

Haftungsausschluss: Alle Angaben ohne Gewähr. Der Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte auf den verlinkten Seiten.

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die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
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