BFDK-Informationen - Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

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BFDK-Informationen
Juni 2020


Liebe/r Besucher ,
sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

die vergangenen Monate waren in vielerlei Hinsicht besonders. Jede*r einzelne von uns stand sowohl privat als auch beruflich vor völlig neuen Herausforderungen. Schnelles und dynamisches Agieren war und ist gefordert, immer verbunden mit der Prämisse, dass schon morgen wieder alles ganz anders sein kann. Der große Zulauf, den unsere Mitgliedsverbände aktuell verzeichnen können, zeigt, wie groß das Bedürfnis nach Austausch und solidarischem Handeln ist. Es hat sich in diesen turbulenten Tagen auch gezeigt, wie belastbar bestehende Netzwerke sind:

Wir haben, gemeinsam mit anderen in der Allianz der Freien Künste organisierten Bundesverbänden, konkrete Empfehlungen an die Politik herangetragen, wie mit der aktuellen Situation im Sinne der Arbeitspraxis in den Freien Künsten umgegangen werden sollte.

Weiterhin unterstützen wir einen von Vertreter*innen aus dem Musikbereich und dem Bereich der Darstellenden Künste unterzeichneten Appell, der die spezifischen Auswirkungen der Pandemie auf unsere Berufszweige erörtert und mit entsprechenden Forderungen untermauert.

Momentan läuft die Aktion »40.000« vom Aktionsbündnis Darstellende Künste, mit der auch wir dazu einladen, mit Abgeordneten ins Gespräch zu kommen, notwendige nächste Schritte einzufordern und zu deren Umsetzung zu beraten. Wir rufen an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich zur Beteiligung auf!

Wir wurden außerdem unterstützend tätig: Gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Darstellende Künste, brachten wir die Spendenaktion »500,- Euro für Miete« auf den Weg. Zahlreichen Akteur*innen konnte so unbürokratisch und schnell geholfen werden. Auch dank zahlreicher eingegangener Spenden!

Unsere Mitgliedsverbände unterstütz(t)en aktiv vor Ort und in Abstimmung mit den jeweils vorhandenen regionalen spartenübergreifenden Netzwerken Politik und Verwaltung dabei, aktuell notwendige Maßnahmen und Programme auf den Weg zu bringen.

Dass es nach wie vor Beratung und kulturpolitische Aktion braucht, ist mit Blick auf die aktuell vorhandenen Maßnahmepakete unumstritten. Zu viele Fragen sind offen, zu viele Unsicherheiten prägen den Alltag vieler Akteur*innen.

Das Anfang Juni präsentierte Rettungspaket der Koalition und die nachfolgende Pressemitteilung der BKM zu NEUSTART KULTUR greifen viele Aspekte des vom Deutschen Kulturrat geforderten Kulturinfrastrukturfonds auf. Konkrete Maßnahmen und Hilfsprogramme gilt es jetzt, maßgeschneidert auf den Weg zu bringen. 

Außerdem bedarf es einer Umsetzung der Entschließung des Bundesrates vom 12. Mai 2020 in der Soforthilfen für Kunstschaffende und andere Solo-Selbstständige empfohlen werden. 

Bis zum 3. Juli laufen die Debatten in Bundestag und Bundesrat. Wir werden diese aufmerksam verfolgen und begleiten, und freuen uns in dieser Hinsicht sehr, dass unsere Vorsitzenden Janina Benduski, heute, am 17. Juni, zu einem Fachgespräch im Rahmen des Kulturausschusses des Deutschen Bundestags eingeladen ist. Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse!

Ihr und Euer Bundesverband Freie Darstellende Künste


Inhalte der BFDK-Informationen Juni 2020

In eigener Sache

BFDK begrüßt Entschließung des Bundesrates und fordert Nachbesserung bei der geplanten Ausgestaltung des Konjunkturpakets

Der BFDK und weitere 17 in der Allianz der Freien Künste zusammengeschlossenen Bundesverbände begrüßen die am Freitag, 05.06.2020, gefasste Entschließung des Bundesrates zur »Sicherung von Selbstständigen und Freiberuflern – Hilfen für die Kultur-und Kreativwirtschaft nachhaltig ausgestalten«. Diese Entschließung ist ein deutliches Signal der Länder an die Bundesregierung, bei der Ausgestaltung des geplanten Konjunkturpakets angemessen auf die Arbeits- und Lebensrealität der soloselbstständigen freischaffenden Künstler*innen und Kunstschaffenden in Deutschland einzugehen. Es gibt weiterhin dringenden Handlungsbedarf!

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Aktion 40.000 Theatermacher*innen treffen ihre Abgeordneten

Die Aktion 40.000 geht in eine Zwischenrunde. Theater als Erfahrungsorte der Demokratie sind dabei herauszufinden, wie Theater unter hygienischen Maßnamen gehen kann. Theatermacher*innen stehen vor großen künstlerischen und existenziellen Fragen. Nutzen wir die politischen Kontakte, die wir über die letzten Jahre aufgebaut haben oder knüpfen wir in Zeiten der Krise neue. Reichen wir unseren Abgeordneten per Post die Hand. Informieren wir sie über unsere Ideen, Sorgen und Visionen. Denn eine bessere Kulturpolitik bedeutet zunächst einmal, Politiker*innen besser zu informieren und sie stetig auf dem Laufenden zu halten.

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EAIPA: Einladung zum Dialog – Chancen für die Freie Szene in Europa

Die European Association of Independent Performing Arts (EAIPA), deren Gründungsmitglied der BFDK ist, vertritt den Sektor der freien darstellenden Künste von derzeit 14 europäischen Ländern. In einer am 8. Juni 2020 veröffentlichten Pressemitteilung erklärt EAIPA tiefe Besorgnis über die Entwicklungen in Europa aufgrund von Corona. EAIPA hat entsprechend auch die bereits vorliegenden Empfehlungen für das Programm KREATIVES EUROPA der EU aktualisiert und fordert alle Beteiligten auf, in einen Dialog zu treten, um die europäische Theaterlandschaft zu erhalten und zu unterstützen.

Eckhard Mittelstädt in Jury für neues KSB-Programm berufen

Auf seiner Sitzung am 15. Juni 2020 verabschiedete der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes (KSB) mehrere Vorhaben im Gesamtumfang von 14,6 Mio. Euro. Dazu gehört ein komplett neues Förderprogramm in Höhe von 3,7 Mio Euro bis 2026 zur Stärkung des Kinder- und Jugendtheaters. Mit »Jupiter – Darstellende Künste für junges Publikum« soll dieser für die Zukunft des Theaters eminent wichtige, aber in der öffentlichen Wahrnehmung unterrepräsentierte Bereich gezielt gefördert werden. In die Jury für die Projektförderung wurde unser langjähriger Leiter des Programms »tanz + theater machen stark«, Eckhardt Mittelstädt, berufen. Wir gratulieren sehr!

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Aus den Mitgliedsverbänden

ASSITEJ: Spurensuche 2020 vom 29.06.-01.07. online und kostenlos

Unter dem Motto »Bauen, was wir brauchen. Freie Darstellende Künste für junges Publikum gestalten Zukunft«, schreiten die Planungen für den Relaunch von Spurensuche voran. Man darf sich also auf ein besonderes Arbeitstreffen, auf spannende Gespräche, inspirierende Spaziergänge und gemeinsames Bauen freuen, online und offline, in München und anderswo. ASSITEJ ruft JETZT zur Anmeldung und Mitgestaltung durch die Bildung von regionalen Clustern auf.

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ASSITEJ: Werkstätten 2021 OPEN CALL

Frist: 15.08.2020

ASSITEJ sucht Theater, Institutionen und Festivals, die 2021 eine ASSITEJ Werkstatt (2 h bis max. 1 Tag) durchführen möchten. Alle Themen und Fragen der Darstellenden Künste für junges Publikum können in einer ASSITEJ Werkstatt verhandelt und untersucht werden. Ein ASSITEJ Mitglied muss jeweils in die Durchführung eingebunden sein oder Initiator*in der ASSITEJ Werkstatt sein. Der Gedanke der Weiterbildung ist ebenso zentral wie die Idee der Werkstatt, die Raum für Neues,  auch unfertige Gedanken und Konzepte sein soll. Bei Auswahl stellt die ASSITEJ einen Zuschuss von bis zu 1.500 Euro zur Verfügung (für Honorare, Reisekosten o.ä.)

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Mecklenburg-Vorpommern >> Ausschreibung: Freisprung Festival 2020

Frist: 30.06.2020

Mit dem Theaterfestival Freisprung fördert der Landesverband Freier Theater Mecklenburg-Vorpommern (LAFT MV) den Nachwuchs der freien professionellen Theaterszene des Landes. Bewerben können sich professionelle Schauspieler*innen, Tänzer*innen, Sänger,*innen, Puppenspieler*innen, Regisseur*innen oder Autor*innen sowie Student*innen der entsprechenden Fachrichtungen, die nicht älter sind als 35 Jahre, in Mecklenburg-Vorpommern geboren sind oder hier leben oder hier ihre Ausbildung erhalten haben. Ergänzend dazu sind Puppenspielabsolvent*innen aus allen Bundesländern zugelassen. Spartenübergreifende Produktionen sind außerordentlich erwünscht.

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NRW >> Termin: Festival FAVORITEN 2020

10.09.2020 – 20.09.2020 | Dortmund

FAVORITEN, das Festival für die Freien Darstellenden Künste in Nordrhein-Westfalen, findet vom 10. bis 20. September 2020 in Dortmund statt. Alle zwei Jahre lädt FAVORITEN die freie Szene nach Dortmund ein, um ästhetisch innovative künstlerische...

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Berlin >> Termin: 8. Branchentreff DAS SEHEN WIR DANN!? – Flexibilitäten einer freien Szene

01.10.2020 19:00 – 03.10.2020 22:00 | Berlin

Seien wir mal ehrlich: Wie genau und wo wir uns im Rahmen der größten bundesweiten Netzwerkveranstaltung der freien darstellenden Künste Berlins im Herbst 2020 zusammen finden werden, kann gegenwärtig keine*r mit Bestimmtheit sagen. Aber ist das...

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Berlin >> Video: Die Kulturlandschaft nach Corona

Einen Einblick in die aktuelle Debatte dazu in Berlin geben zwei Aufzeichungen Ende Mai 2020: Am 24. Mai sprachen beim PAF@Home im »Corona Update #1001« Franziska Werner (Rat für die Künste Berlin), Stephan Behrmann (Allianz der freien Künste) und Janina Benduski (LAFT Berlin) mit dem Berliner Staatssekretär Dr. Torsten Wöhlert im Live-Stream über die Kulturpolitik in Berlin und bundesweit seit März 2020: https://vimeo.com/422141191.

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Nachrichten

KSB investiert 14,6 Mio. Euro in neue Programme und Projekte

Auf seiner Sitzung vom 15. Juni 220 verabschiedete der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes (KSB) unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters weitere Vorhaben im Gesamtumfang von 14,6 Mio. Euro. Die Mittel teilen sich auf das neue Programm »Jupiter – Darstellende Künste für junges Publikum« bis 2026, den 2022 stattfindenden Tanzkongress in Mainz, das Programm tanzland, das Programm TURN2 – Neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa sowie 29 Projekte.

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Gemeinsamer Appell an EU-Parlament und Kommission zur Zukunft von Kunst und Kultur in Europa nach COVID-19

Laut einer Erhebung von Eurostat, sind ca. 7,3 Millionen Jobs im Kultursektor direkt von den Maßnahmen zum Umgang mit COVID-19 betroffen, ca. 32 Prozent davon sind selbstständig und ohne adäquate soziale Absicherungen. Diese radikale Erschütterung bedarf eines gemeinsamen Handelns auf europäischer Ebene. Als Reaktion auf die Entscheidung der EU-Kommission über die Anpassung des mehrjährigen Finanzrahmens (2021-2027) an die derzeitige Situation, fordern Culture Action Europe (CAE) und die European Cultural Foundation (ECF) deshalb u. a. die Integration von Expert*innen aus Kunst und Kultur in europäische und nationale Task Forces.

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Petition zur Verlängerung und Ausgestaltung der Soforthilfen für Solo-Selbstständige

Der VGSD Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e. V. hat in Abstimmung mit 25 weiteren Berufsverbänden die Petition 111001 beim Deutschen Bundestag gestartet. Ihr Titel: Verlängerung und rechtssichere Ausgestaltung von Soforthilfen für Selbstständige. Wenn diese Petition innerhalb der nächsten 4 Wochen von mindestens 50.000 Menschen unterzeichnet wird, dann muss sich der Petitionsausschuss im Bundestag damit befassen. Der BFDK ruft zu reger Beteiligung auf!

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Deutschlandradio Kultur: Mit »Wumms« aus der Corona-Krise. Kann das Milliardenpaket die Kultur retten?

Corona hat alles verändert und vieles sichtbarer gemacht. Dass die Seuche innerhalb von wenigen Tagen die ökonomischen Bedingungen der Künstler*innen  und der kleinen kulturwirtschaftlichen Unternehmen zum Zusammenstürzen bringen konnte, zeigt, wie dünn das Eis der ökonomischen Absicherung der Frauen und Männer, die im Kulturmarkt arbeiten, ist. In der Sendung vom 12. Juni 2020 wird versucht, die Frage zu beantworten: Kann das Milliardenpaket des Bundes die Kultur aus der Krise retten?

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Brandenburg fördert Freie Theater mit 1,3 Millionen Euro

Brandenburgs Landesregierung fördert die freie Theaterszene in der Mark in diesem Jahr mit mehr als 1,3 Millionen Euro. »Mit ihren kreativen, innovativen und oft leidenschaftlichen Inszenierungen und Projekten setzen die Freien Theater nicht nur spannende kulturelle und gesellschaftliche Akzente, sondern stehen auch für die kreative Schaffenskraft und die Kunst- und Kulturfreiheit in unserem Land«, erklärte Kulturministerin Manja Schüle (SPD) am 14. Juni 2020 in Potsdam. In diesem Jahr seien auch die Theater in freier Trägerschaft von der Corona-Krise schwer getroffen. Trotz des Ausfalls von Veranstaltungen werde die Förderung durch das Land grundsätzlich fortgesetzt.

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Ergebnisse gemeinsamer Befragung von 127 Bundesverbänden der Kultur- und Kreativwirtschaft liegen vor

Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes und der Deutsche Kulturrat legen die Ergebnisse einer gemeinsamen Befragung von 127 Bundesverbänden der Kultur- und Kreativwirtschaft zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Branche vor. Sie wurde vom 20.-26.04.2020 durchgeführt und soll alle zwei Monate wiederholt werden.

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Deutscher Kulturrat: Maßnahmen und Programme der Länder

Verschiedene Bundesländer haben inzwischen Hilfsmaßnahmen für Unternehmen aufgelegt, die auch von Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft genutzt werden können. Ebenso haben verschiedene Bundesländer Maßnahmen für öffentlich geförderte Kultureinrichtungen bzw. Projekte auf den Weg gebracht. Die vom DK zusammengestellte Aufzählung wird fortlaufen aktualisiert.

Gemeinsame Erklärung zum Weltumwelttag

In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Kultusminister-Konferenz, dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Deutschen Landkreistag bekennen sich diese Institutionen zu mehr Engagement für Klimaschutz in der Kultur. Hierauf hatten sich alle Beteiligten bereits im Rahmen des 12. Kulturpolitischen Spitzengesprächs am 13. März 2020 im Bundeskanzleramt verständigt. Ungeachtet der beispiellosen kulturpolitischen Herausforderung durch die Corona-Krise wollen sie die entscheidende Rolle der Kultur für das Erreichen globaler Nachhaltigkeitsziele stärken.

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Kreatives Europa Kultur: Auswahlergebnisse für Kooperationsprojekte 2020 veröffentlicht

Am 03.06.2020 veröffentlichte die EACEA die Ergebnisse der 8. Antragsrunde für europäische Kooperationsprojekte. Aus 391 Einreichungen (davon 70 für Große und 321 für Kleine Kooperationsprojekte) wurden 113 Projekte ausgewählt (20 Große und 93 Kleine Kooperationsprojekte). Damit vergibt die Europäische Kommission über 47 Millionen Euro an Kulturprojekte in Europa und fördert die grenzübergreifende Zusammenarbeit im Kultur- und Kreativsektor. Es werden insgesamt 42 deutsche Organisationen in 36 verschiedenen Projekten mit über 1 Million Euro gefördert.

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tanzhaus nrw soll für 18,5 Millionen Euro modernisiert werden

Das tanzhaus nrw soll saniert und mit einem Neubau erweitert werden. Das Projekt mit geschätzten Gesamtkosten von rund 18,5 Millionen Euro, wird von der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt mit 6,15 Millionen Euro die Hälfte der Kosten für den Neubau. Die geplanten Maßnahmen dienen nicht nur der Instandsetzung und Modernisierung des seit 1998 als Tanzhaus in Betrieb gegangenen Gebäudes. Das Haus könnte zukünftig nicht nur eine Bühne für regionale und überregionale Choreographen und Performance-Künstler sein, sondern auch als Produktionsstandort fungieren.

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NRW KULTURsekretariat: Broschüre zur Konferenz SYNERGIZE! Culture in Democratic Action

Die Dokumentation der Konferenz SYNERGIZE! Culture in Democratic Action: The Socio-Political Impact of International Networks and Cultural Relations liegt nun vor, in der eine Reihe von Fragen wie welchen Einfluss haben internationale kulturelle Beziehungen auf ein demokratisches Zusammenleben, wie wichtig ist die persönliche Begegnung und wie können wir interkulturelle Netzwerke erweitern und für alle zugänglich machen besprochen wurden. Die Broschüre zur Konferenz skizziert die Redebeiträge und Diskussionen zu diesen Leitfragen und ist hier abrufbar.

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UNESCO Initiative ResiliArt: Perspektiven für eine vielfältige Kulturlandschaft und nachhaltige Kulturaußenpolitik während und nach der COIVD-19 Pandemie

Angesichts der Konsequenzen der COVID-19 Pandemie für die Künste setzt die internationale Gesprächsreihe auf den Austausch mit Vertreter*innen aus Kulturpolitik, Kulturinstitutionen,Unternehmen, Verbänden sowie Künstler*innen, um Perspektiven für den Erhalt und die nachhaltige Stärkung einer vielfältigen Kulturlandschaft zu entwickeln. Die Aufzeichnungen vergangener Gespräche können auf der Website abgerufen werden: https://en.unesco.org/news/resiliart-artists-and-creativity-beyond-crisis

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Raimund Hoghe erhält 2020 den Deutschen Tanzpreis

In Zeiten wie diesen ist nahezu nichts gewöhnlich. Unser gesellschaftliches System befindet sich im Wandel, ebenso wie der Kunst- und Kulturbereich einen immensen Wandel erfährt. Da ist es nur passend, dass mit dem diesjährigen Deutschen Tanzpreis ein Künstler geehrt wird, der, wie es Jury beschreibt, »nie versucht hat, das System zu bedienen, sondern es mit ungewöhnlichem Mut und persönlichem Einsatz zu verändern.« Raimund Hoghe, der in den achtziger Jahren als Dramaturg am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch arbeitete und seitdem als Choreograf und Tänzer, aber auch als Filmemacher und Buchautor tätig ist, wird mit dem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

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Deutscher Kulturrat: Neue Studie »Frauen und Männer im Kulturmarkt – Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage«

Corona hat alles verändert und Corona hat vieles sichtbar gemacht. Dass die Seuche innerhalb von wenigen Tagen die ökonomischen Bedingungen der Künstlerinnen, Künstler und der kleinen kulturwirtschaftlichen Unternehmen zum Zusammenstürzen bringen konnte, zeigt, wie dünn das Eis der ökonomischen Absicherung der Frauen und Männer, die im Kulturmarkt arbeiten, ist. Sie kostet sie 24,80 Euro. Der Versand erfolgt ab dem 15.06.2020.

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Ausschreibungen

BRUX Innsbruck: Vorbrenner 2021 Open Call

Frist: 24.06.2020

VORBRENNER ist die experimentelle Schiene des BRUX. Im Zuge einer jährlichen Ausschreibung (OPEN CALL) werden Fördermittel in Form von Geld, Raum, Technik, PR und Beratung zur Verfügung gestellt. Gesucht werden Projekte, die das Experimentieren, das Entwickeln, das Forschen und das Versuchen über die Sparten- und Genregrenzen hinweg in den Vordergrund stellen. Gefragt sind Projekte, die bisher noch nicht umgesetzt wurden. Die Formate können sowohl performativ, installativ und/oder partizipatorisch sein.

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Katapult Berlin: Video-Wettbewerb 2020

Frist: 30.06.2020

Einwöchige Residenz bei Katapult Berlin zu gewinnen! Wie? Ganz einfach: 1) Ein maximal 3-minütiges Video aufnehmen. 2) Video bei Facebook und/oder Instagram tagging #katapultberlin #katapultresidency #videocontest. 3) Eine E-Mail mit dem Video an viki@katapult.berlin schicken.

ECCE: Open Call Artists in Residence Ruhr

Frist: 30.06.2020

Ecce - european centre for creative economy startet ein Residence Programme für Künstler*innen aus dem Ruhrgebiet und Europa. Gefördert werden interdisziplinäre Zusammenarbeit und innovative Formen der Ko-Produktionen.

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LOFFT – DAS THEATER Leipzig schreibt künstlerische Partnerschaften für 2021 aus

Frist: 30.06.2020

LOFFT – DAS THEATER sucht für 2021 künstlerische Partnerschaften für sechs bis acht neue Bühnenproduktionen. Sie sollen als Koproduktionen mit dem LOFFT entstehen und dort zur Uraufführung kommen. Weitere Koproduktionspartnerschaften aus anderen Städten sind willkommen. Nach der Premiere sind zunächst drei bis sechs weitere Aufführungen geplant. Von besonderem Interesse sind für Projekte, die sich durch konzeptionelle Stärke, eigenständige ästhetische Handschriften und eine hohe künstlerische Qualität in der Umsetzung auszeichnen.

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Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF): Förderprogramm Gesellschaft der Ideen

Frist: 30.06.2020

Mit dem Programm unterstützt das BMBF durch Finanzierung und durch ein erfahrenes Coaching-Team die besten Ideen für soziale Innovationen, die sich mit dem gesellschaftlichen Miteinander im Wandel der Globalisierung und Digitalisierung auseinandersetzen. »Gesellschaft der Ideen – Wettbewerb für Soziale Innovationen« richtet sich an alle volljährigen Bürgerinnen und Bürger, an alle gesellschaftlich Engagierten, an Interessengruppen, an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, an Start-ups und Unternehmen, Freiberuflerinnen und Freiberufler, Handwerkerinnen und Handwerker sowie andere Selbstständige, an Stiftungen, Initiativen, Verbände, Vereine, Kommunen, Einrichtungen aus der Kultur, der außerschulischen Bildung und der Wissensvermittlung sowie Museen –  kurzum: an alle.

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Tanztheater Erfurt: Wettbewerb contact.energy

Frist: 30.06.2020

Im Rahmen des 7. Internationalen Tanztheaterfestival Erfurt 2020 veranstaltet das Tanztheater Erfurt am 09.10.2020 wieder den beliebten contact.energy'20 Wettbewerb für zeitgenössischen Tanz. Bewerben können sich Choreograf*innen und Tänzer*innen mit einer individuellen und aussagekräftigen Performance. Das Thema der Performance ist frei wählbar. Gesucht werden Choreografien, die durch die Kraft ihrer künstlerischen Energie einen Kontaktpunkt zwischen Künstler und Publikum erzeugen.

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Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa: Einmalige Förderung bzw. Stipendien für Kinder- und Jugendtheater

Frist: 30.06.2020

Die Berliner Kulturverwaltung hat einmalig zwei Programme für Kinder- und Jugendtheater bzw. Akteur*innen der Performing Arts für ein junges Publikum ausgeschrieben.

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Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa: Förderprogramm digitale Entwicklung im Kulturbereich

Frist: 09.07.2020

Gegenstand der Förderung sind abgegrenzte digitale Vorhaben, die das Potential digitaler Entwicklung im Kulturbereich sichtbar machen und bei den Förderempfänger*innen eigene Kompetenzen im Umgang mit digitalen Anwendungen und Vorhaben auf- und ausbauen. Förderempfänger*innen können Berliner Kultureinrichtungen, Vertreter*innen der freien Szene und Zusammenschlüsse einzelner Personen sein.

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Culture of Solidarity Fund: 2. Förderrunde

Frist: 14.07.2020

Um fantasievolle künstlerische Initiativen für ein solidarisches Europa zu stärken, hat die European Cultural Foundation im April 2020 den Culture of Solidarity Fund ins Leben gerufen. In der zweiten Förderrunde werden wieder maximal 15 Projektideen mit Summen zwischen 5.000 und 50.000 Euro gefördert. Mehr Informationen zu den sehr offen gestalteten Förderrichtlinien unter https://www.culturalfoundation.eu/culture-of-solidarity

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Wüstenrot-Stiftung: Projektförderung 2020

Frist: 01.08.2020

Die Stiftung vergibt Förderungen in den Bereichen Wissenschaft, Lehre, Bildung und Erziehung, Kunst, Denkmalpflege und Pflege und Erhaltung von Kulturwerten. Mehr Informationen unter: www.wuestenrot-stiftung.de/foerderantraege

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Schwankhalle/Theater Bremen: Ausschreibung OUTNOW! 2021

Frist: 30.08.2020

Vom 21. bis 24. Mai 2021 findet erneut das Performing Arts Festival OUTNOW! in Bremen statt. OUTNOW! präsentiert Künstler*innen, Gruppen und Kollektive aus ganz Europa, die sich am Beginn ihrer professionellen Laufbahn befinden. Einzelkünstler*innen, Regisseur*innen, Gruppen und Kollektive, die noch nicht wesentlich länger als drei Jahre eigene Arbeiten produzieren, sind eingeladen, ihre aktuellen Produktionen für das OUTNOW! Festival 2021 einzureichen.

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BKM: Förderprogramm zur kulturellen Teilhabe

Frist: 31.08.2020

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsministerin Monika Grütters, fördert mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gezielt Kultureinrichtungen, die kulturelle Teilhabe und Vermittlung stärken. Das Programm richtet sich zum Beispiel an Museen, Theater, Bibliotheken und Gedenkstätten, aber auch an Verbände und Bildungseinrichtungen. Es sollen Menschen erreicht werden, die nicht zum traditionellen Publikum der Kultureinrichtungen gehören. Die neue Ausschreibung für das Förderprogramm läuft seit dem 1. Mai 2020.

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Fonds Darstellende Künste: Ausschreibungen AUTONOM, Projekt- und Initialförderung

Frist: 01.09.2020

Tanz, Theater, Performance, frei produzierende Künstler*innen und Ensembles, die bundesweit bzw. bundesländerübergreifend agieren sowie langjährige Arbeitserfahrungen mit ästhetischen Formaten vorweisen können und sich 2020/21 mit dem Thema KI im Sinne der Ausschreibung beschäftigen, können sich für das Sonderprogramm AUTONOM bewerben. Das Förderprogramm Projektvorhaben fördert bundesweit bemerkenswerte Einzelprojekte und Produktionen, die sich vor allem mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzen, auffallende künstlerisch-ästhetische Formate entwickeln sowie durch ihre partizipatorischen und interaktiven Anordnungen mit dem Publikum für ein Theater der kommenden Gesellschaft stehen.

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Stellenausschreibungen

Fonds Darstellende Künste: Projektleitung (m/w/d)

Frist: 16.08.2020

Der Fonds Darstellende Künste schreibt aktuell eine Stelle als Projektleitung aus. Es handelt sich dabei um eine Vollzeit-Stelle ab Oktober 2020. Zum Aufgabenfeld gehören folgende Tätigkeiten: Projektleitung der laufenden Sonderprogramme des Fonds Darstellende Künste, Realisierung der Programme mit eigenen konzeptionellen Schwerpunkten, Kommunikation des Antragsverfahren, der Entscheidungsrunden und des Förderverfahrens, Durchführung des Förderverfahrens, Beratung von Künstler*innen und Antragsteller*innen, Jurysitzung, Projektverträge, Korrespondenz mit Projektpartnern, Begleitung einzelner geförderter Vorhaben, Planung und Durchführung von begleitenden Symposien und Workshops, redaktionelle Mitarbeit an der Internetseite, Veröffentlichungen und Dokumentationen sowie Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle bei Aufgaben im Rahmen von Veranstaltungen und besonderen Schwerpunkten des Fonds Darstellende Künste.

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Neugier e. V.: Ausschreibung Vorstand/Leitung Schwankhalle Bremen

Frist: 01.09.2020

Der gemeinnützige Neugier e.V . in Bremen schreibt als Trägerverein zum 1. August 2022 die künstlerische, betriebliche und kaufmännische Leitung der Schwankhalle aus.

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Aus- und Weiterbildung​​

Züricher Hochschule der Künste: Open Call Research Academy 2020 HOW TO ACT

The RESEARCH ACADEMY invites applications from artists, practitioners, and theorists working in the field of theatre and performance to be part of this annual international research-lab based at Zurich University of the Arts (ZHdK). In this 6th edition »THE SITUATIONAL SELF – Acting and Identity« our focus is on the practice of acting in the rapidly changing contexts of globalization, post-colonialism, feminism and critical discourses about identity and representation. It will take part 28 November to 3 December 2020 in Zurich, Switzerland.

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Universität der Künste Berlin: Artist Training ARTISTIC COLLECTIVES

Frist: 26.06.2020

Das neue Artist Training ist ein Weiterbildungsangebot am UdK Berlin Career College zur Qualifizierung, Beratung und Vernetzung von Exil-Künstler*innen. Fünf Künstler*innen-Kollektive aus den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Film und einer interdisziplinär arbeitenden Gruppe erhalten eine 4- bis 6-monatige Begleitung, u. a. mit digitalen Workshops.

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Save The Date

Bundesakademie Wolfenbüttel: TAGUNG Eine Kulturpolitik für morgen. Perspektiven und Diskurse junger Kulturakteur*innen

29. – 30. Oktober 2020 | Leitung: Franziska Schönfeld | ca. 100,- Euro
Die zweitägige Tagung soll die Vielfalt junger kulturpolitischer Perspektiven aufzeigen und weiterentwickeln. Die Veranstaltung wird als Labor gestaltet, um aktuelle Ideen und Expertisen zu bündeln, voneinander zu lernen und miteinander Neues zu denken und auszuprobieren. Für weitere Informationen gerne per Mail registrieren lassen: joern.steinmann@bundesakademie.de.



Herausgeber/ V.i.S.d.P.: :
Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.
Mariannenplatz 2 · 10997 Berlin
Tel. 030. 20215999-0 · Fax. 030. 20215999-5
E-Mail: post@darstellende-kuenste.de
Internet: http://darstellende-kuenste.de

Geschäftsführung: Anne Schneider (Kontakt wie oben), Stephan Behrmann (Kontakt wie oben)

Vertreten durch den geschäftsführenden Vorstand:
Janina Benduski (Vorsitz), Anne-Cathrin Lessel, Tom Wolter (stellvertr. Vorsitzende).

Redaktion: Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

Quellen: Die »BFDK-Informationen« beziehen sich und zitieren Ankündigungstexte zahlreicher Quellen/Veranstalter*innen/Einrichtungen/Akteur*innen. Die übernommenen Ausgangstexte wurden geringfügig bearbeitet und dem Newsletter-Format angepasst.

Haftungsausschluss: Alle Angaben ohne Gewähr. Der Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte auf den verlinkten Seiten.

Gefördert durch:
die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
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