BFDK-Informationen - Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

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BFDK-Informationen
Januar 2020


Liebe/r Besucher ,
sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir hoffen, dass ein schöner Jahreswechsel hinten Ihnen und Euch liegt und wünschen an dieser Stelle uns allen ein aufregendes, inspirierendes und erfüllendes Jahr 2020!

Mit unserem Bundeskongress UTOPIA.JETZT haben wir einen diskursiven Auftakt in das Jahr vorbereitet, der die aktuell relevantesten Themen der freien darstellenden Künste versammelt. Schon die Eröffnung mit Beiträgen von Staatsministerin Prof. Monika Grütters, Senator Klaus Lederer, Annemie Vanackere (Künstlerische Leitung HAU Hebbel am Ufer) und Janina Benduski (Vorsitzende des BFDK) sowie die Einführungen von Prof. Dr. Annemarie Matzke (Universität Hildesheim) und Gero von Randow (DIE ZEIT), lockten hunderte Interessierte ins HAU Hebbel am Ufer in Berlin.

Die Vorsitzende des BFDK, Janina Benduski, in ihrer Eröffnungsrede: »Mit dem Bundeskongress wollen wir Raum bieten für Verständigung über die aktuellen Fragestellungen der freien darstellenden Künste. Wir wünschten uns, gemeinsam zu denken, zu streiten, tätig zu werden und die Handlungsstränge des Bundesverbands für die Zukunft zu bestimmen. Wir freuen uns auf die vor uns liegenden vier Tage Bundeskongress und ihr utopisches Potential und wollen dieses nutzen - solidarisch, gemeinsam, frei.«

Nun warten an den kommenden Tagen über 60 Veranstaltungen entlang von sechs Themensträngen (»Freiheiten der Kunst«, »Soziale Lage«, »Europa und Internationales«, »Kulturelle Bildung«, »Räume und Regionen« und »Qualifikation«) mit zusätzlichen drei Open Spaces (»Nachhaltigkeit«, »Solidarität« und »Diversität«) auf die ca. 600 Teilnehmer*innen.

Wer nicht dabei sein kann: Bereits parallel zum Kongress werden zahlreiche Reden und Diskussion online unter www.utopia-jetzt.de zur Verfügung gestellt. Dort findet sich auch das vollständige Programm.

In diesem Sinne: Tauchen wir ein in anregende Kongresstage, in ein kulturpolitisches Jahr mit neuen Erkenntnissen und Erfolgen für die Kunst: UTOPIA.JETZT!

Ihr und Euer Bundesverband Freie Darstellende Künste

Inhalte der BFDK-Informationen Januar 2020

In eigener Sache

Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus wird Assoziiertes Mitglied

Die Delegiertenversammlung des Bundesverbands beschloß am 16. Januar 2020 einstimmig die Aufnahme des Bundesverbands Zeitgenössischer Zirkus (BUZZ) als Assoziiertes Mitglied in den Verband. Somit ist der BUZZ, gemeinsam mit dem Verband Deutscher Puppentheater, der ASSITEJ und den Bundesverband Theater im öffentlichen Raum, das vierte Assoziierte Mitglied des BFDK.

Kreativ-Transfer: Reisekostenförderung für Festivals und Veranstaltungen in 2020

Frist: 05.02.2020

Es können Reisekostenförderungen zum Besuch des Impulse Theater Festival (inkl. Vorbereitungs- und Begleitprogramm), des Edinburgh Festival Fringe (inkl. Vorbereitungs- und Begleitprogramm in Kooperation mit dem Performing Arts Programm Berlin), der internationalen tanzmesse nrw (inkl. Vorbereitungs- und Begleitprogramm) sowie individuell ausgewählter Veranstaltungen beantragt werden. Die Ausschreibungen sind zu finden unter: www.kreativ-transfer.de

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Nächste Antragsfrist tanz + theater machen stark

Frist: 15.02.2020

Die nächste Antragsfristen für 2020 ist der 15. Februar 2020. Bei Bewilligung können Projekte voraussichtlich frühestens am  8.April 2020 beginnen. Alle benötigten Informationen und Formulare dazu finden sich im Bereich Downloads.

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Aus den Landesverbänden

Mecklenburg-Vorpommern >> TERMIN: SpielLust Festival Rostock 2020

23.01.2020 – 26.01.2020 | Rostock

Auch 2020 findet das traditionelle SpielLust Festival des Landesverbands Freie Theater Mecklenburg-Vorpommern (LAFT MV) in Rostock statt. Die Mitglieder des LAFT MV finden sich zusammen, um sich gegenseitig auszutauschen und ihre Theaterproduktionen vorzustellen. Alle Beteiligten sowie das Publikum können ein spannendes Programm mit Inszenierungen für Kinder und Erwachsene erwarten.

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Sachsen >> TERMIN: Diskurs #3 Blick nach vorn! - Perspektiven & Visionen der Freien Darstellenden Künste

28.01.2020 19:00 – 28.01.2020 21:00 | Dresden

Die freien darstellenden Künste gelten als Impulskraft und eine der tragenden Säulen der deutschsprachigen Tanz- und Theaterlandschaft: Wie kann Kunst ermöglicht werden? Welche Spezifika zeichnen die freien darstellenden Künste aus? Wo liegt das gesellschaftspolitische Potential der Szene? Und wo wollen wir in zehn Jahren stehen? Anne Schneider, Geschäftsführerin des BFDK, gibt einen Einblick in die Ergebnisse des Bfdk-Bundeskongresses und die Arbeit des BFDK.

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Berlin >> TERMIN: Fachkongress Performersion International – Arts, Digitality, Practice

30.01.2020 – 31.01.2020 | Berlin

Auf der Performersion International des Performing Arts Programm des LAFT Berlin werden gemeinsam mit regionalen und internationalen Expert*innen zukünftige, digitale Möglichkeiten für Künstler*innen und Akteur*innen der Performing Arts reflektiert und weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Aneignung von digitalen Produktionsmitteln, das Erlernen neuer Ästhetiken sowie die Vermittlung von Fachwissen und digitalen Werkzeugen, um die Beteiligten als selbstermächtigte digitale Akteur*innen zu stärken.

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NRW >> Ausschreibung: FAVORITEN 2020

Frist: 31.01.2020

FAVORITEN, das Festival für die freien darstellenden Künste in Nordrhein-Westfalen, findet vom 10. bis 20. September 2020 in Dortmund statt. Alle zwei Jahre lädt FAVORITEN die freie Szene NRWs nach Dortmund ein, um ästhetisch innovative künstlerische Arbeitsweisen und Ausdrucksformen zu präsentieren und zu diskutieren. FAVORITEN ruft alle in NRW basierten darstellenden Künstler*innen auf, sich aktiv mit formal oder thematisch herausfordernden Arbeiten auf eine Teilnahme an »FAV20 WHILE WE ARE WORKING (AT)« zu bewerben – unabhängig davon, ob sie gerade entstehen, geplant oder bereits realisiert sind.

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Hamburg >> TERMIN: HAUPTSACHE FREI #6 Festival der darstellenden Künste

31.03.2020 – 04.04.2020 | Hamburg

Hamburgs Freie Szene präsentiert sich: dicht und kompakt an fünf Tagen, maximal variantenreich an den unterschiedlichsten Orten - für das Publikum herausfordernd, überraschend und inspirierend gleichermaßen. Die Hochgeschwindigkeitsfahrt durch Genres, Themen und Formen führt an bekannte Orte wie das Lichthof Theater, das Sprechwerk, den Resonanzraum, das Fundus Theater, K3 | Tanzplan Hamburg und Kampnagel, und entdeckt immer wieder auch neue.

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Nachrichten

IG Freie Theater Österreich: Honoraruntergrenze in Wien wird Realität

Die IG Freie Theater Österreich informierte am 9. Januar 2020 darüber, dass in Wien die Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler mehr Budget für die Kunst und Kultur erwirkt hat. Die Erhöhungen der Mittel für die Freie Szene in Wien sind aber auch das Resultat langjähriger Forderungen der Grünen in Wien. Davon profitieren die freischaffenden darstellenden Künstlerinnen und Künstler. Ab 2020 eine Honoraruntergrenze für geförderte Projekte- sowie 1- und 2-Jahresförderungen eingeführt. Eine Forderung, die die IG Freie Theater schon lange formuliert hat und die nun Realität wird.

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SCÈNE: Zeitgenössische französischsprachige Texte für die Bühne in deutscher Übersetzung

Die 1995 gestartete Theateranthologie SCÈNE ist neuerdings auch eine Internet-Plattform – unlängst wurde sie durch die zwei Herausgeber*innen Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand im Institut français Berlin vorgestellt. SCÈNE bietet zeitgenössische französischsprachige Texte für die Bühne in deutscher Übersetzung.

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UNESCO: Arbeitsbedingungen von Künstler*innen weltweit nicht verbessert

Die 1980 von der UNESCO Generalkonferenz angenommene Empfehlung zur Verbesserung der Lage der Künstler*innen hat im Wesentlichen ihr Ziel nicht erreicht. Zu diesem Urteil kommt die von der UNESCO jetzt vorgelegte Studie »Kultur und Arbeitsbedingungen von Künstler*innen«. Verwiesen wird namentlich auf die potenzielle Bedrohung Kulturschaffender durch digitale Technologien, auf Einschränkungen der transnationalen Mobilität, auf die Vergrößerung der Geschlechterkluft und die zunehmenden Angriffe auf die künstlerische Freiheit.

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Erstes Sondierungsgespräch zur Stärkung des europäischen Theatersektors

Von 2021 bieten, neben dem EU-Programm »Creative Europe«, erstmals auch andere EU-Förderprogramme Kofinanzierung von Vorhaben aus dem Kulturbereich an. Dann können Kulturprojekte beispielsweise zusätzliche Gelder aus den Programmen für Bildung, Regionalentwicklung oder Umwelt beantragen. Das kündigte die Leiterin des EU-Förderprogramms »Creative Europe«, Barbara Gessler, im Rahmen eines ersten Sondierungsgesprächs zur Stärkung des europäischen Theatersektors an. Ende November 2019 kamen dafür Vertreter*innen von Theaternetzwerken und -organisationen sowie der EU-Kommission in Brüssel zusammen.

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Aufruf zum Schutz des Theaters in Tirana

Seit Sommer 2019 halten Künstler*innen und Büger*innen, die sich in der Allianz zum Schutz des Theaters (Aleanca për Mbrojtjen e Teatrit) zusammengeschlossen haben, das Theatergelände in Tirana, Albanien, besetzt, um es vor dem Abriss für einen umstrittenen Immobiliendeal zu schützen. Aufgerufen wird, die Aktion zur Rettung des Theaters zu unterstützen. Zu den Unterzeichner*innen gehören u. a. die Schriftsteller*innen Elfriede Jelinek und Klaus Händl und die Regisseurin Sabine Mitterecker. Das deutsche ITI-Zentrum hat sich dem Aufruf angeschlossen.

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Kulturpolitische Gesellschaft fordert Solidarität mit Kunst- und Kultuakter*innen seitens der Politik bei Anfeindungen von Rechts

Die Kulturpolitische Gesellschaft e. V. fordert stärkere Wachsamkeit und Solidarität seitens der Zivilgesellschaft und Kulturpolitik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene bei Anfeindungen von Rechts gegen Kunst- und Kulturschaffende, kulturelle und zivilgesellschaftliche Einrichtungen, aber auch Politiker*innen. Angriffe auf die Kunst- und Meinungsfreiheit mehren sich, Kultureinrichtungen und Einrichtungen der Zivilgesellschaft geraten immer öfter unter Druck. Eine Recherche von ARD und Süddeutscher Zeitung dokumentiert, dass rechte Anfeindungen auf politischer Ebene vielfältig stattfinden.

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Lesetipp

UNESCO: Publikation »CULTURE 2030 – Indicators«

Die Rolle der Kultur bei der nachhaltigen Entwicklung und ihre zentralen Konzepte zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, sind Themen der von der UNESCO vorgelegten Publikation »CULTURE 2030 – Indicators«. Die 112-seitige Schrift illustriert, auf welche Weise Kultur zu den 17 Agenda-Zielen (Sustainable Development Goals) passt, auf die sich die Weltgemeinschaft während des UN-Gipfels 2015 verständigt hatte, und erläutert die kulturbezogenen Indikatoren zur Umsetzung der Agenda. Die englischsprachige Ausgabe der Schrift kann hier heruntergeladen werden.

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Termine

Landschaftsverband Rheinland: Infotag: Europa fördert Kultur – EU-Förderprogramme für Kultur

23.01.2020 09:30 – 23.01.2020 17:00 | Köln

Welches EU-Förderprogramm könnte für Ihr kulturelles Vorhaben in Frage kommen? Am 23.01.2020 bieten Ihnen der Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der CED KULTUR die Chance, acht EU-Programme und ihre Fördermöglichkeiten kennen zu lernen....

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Initiative kulturelle Integration: Fachtagung Erinnerungskultur

28.01.2020 10:00 – 28.01.2020 17:00 | Berlin

Am 27. Januar 2020 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 75. Mal. Seit dem Jahr 2005 wird dieser Tag als Internationaler Tag zum Gedenken an die Opfer des Holocaust begangen. Die Initiative kulturelle Integration hat in These...

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Akademie der Kulturellen Bildung: LEAP No3 - Masterclass Tanzvermittlung

03.02.2020 15:00 – 08.02.2020 18:00

LEAP lädt Tanzschaffende und Akteur*innen der Tanzvermittlung und der Kulturellen Bildung ein, ihr Spektrum an künstlerischen Praxen für das eigene Arbeitsfeld zu erweitern. Die dritte Ausgabe der Masterclass-Reihe leitet die Choreografin Doris Uhlich. Die...

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Evangelischen Akademie Loccum: 65. Loccumer Kulturpolitische Kolloquium »Kulturpolitik und Rechtspopulismus«

21.02.2020 – 23.02.2020 | Loccum

Das 65. Loccumer Kulturpolitische Kolloquium beschäftigt sich 2020 mit folgenden Fragen: Welche kulturpolitische Aufgaben und Strategien haben Akteur*innen aus Politik, Kunst, Zivilgesellschaft angesichts einer durch den Rechtspopulismus stärker...

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Ausschreibungen

The rabbit hole (IT): residency opportunity theatre, dance, performance

Frist: 20.01.2020

The rabbit hole collective presents »the art of remembering«: in its first global residency program in collaboration with Fondazione Morra, Naples. 7 applicants will be selected to spend 14 days at the artist residence of Fondazione Morra and Museum Hermann Nitsch, in the heart of Naples, exploring »the art of remembering«. Rabbit Hole is articularly interested in those applicants with a keen interest in voyaging, journeys, ports and waterways; as well as in ancient symbols, scripts and codes through mediums such as poetry, theatre, sound, mathematics and performance to apply.

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ARENA...DER JUNGEN KÜNSTE erbittet Bewerbungen

Frist: 20.01.2020

Das internationale Theater- und Performancefestival ARENA...DER JUNGEN KÜNSTE freut sich ab sofort über vielfältige Bewerbungen aus den Bereichen Theater, Tanz und Performance. ARENA...DER JUNGEN KÜNSTE existiert seit 1989 als internationales Theater- und Performancefestival in der Universitätsstadt Erlangen. Das studentisch organisierte Festival versteht sich als Plattform für junge, zeitgenössische, interdisziplinäre und experimentelle Produktionen.

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TRANSITION RESIDENCY PROGRAM in Athens, Greece, March 15th – April 5th 2020

Frist: 24.01.2020

The Goethe-Institut Athen, the French Institute of Greece and Kinitiras artistic network for performing arts in collaboration with Flux Laboratory Athens are offering a residency program for artists in spring 2020 in Athens, with the support of the Franco-German Cultural Fund. TRANSITION unites five artists from Africa and Europe who will live and work together in Athens for a three-week residency program. They will experience the everyday life in the city and through the co-existence and interchange they will be inspired to create one or more community dance performances within the scope of TRANSITION. Dance works developed during the residency program will be presented in April 2020 in the framework of In Progress Feedback Festival in Athens.

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WIENWOCHE 2020 »power & privilege«: Open Call

Frist: 27.01.2020

Als intersektionales Kunstfestival zentriert die Wienwoche mit dem Thema »power & privilege« 2020 das Konzept von Privilegien und die damit einhergehenden Machtverhältnisse. Wir befinden uns an einem Punkt, an dem es unabkömmlich ist, sich mit Macht- und Unterdrückungsmechanismen auseinanderzusetzen und zu verstehen, wie Privilegien, wenn sie also solche nicht erkannt werden, zur Aufrechterhaltung eines von Gewalt und Unrecht geprägten Systems beitragen. Der Fokus auf Macht und Privilegien erlaubt es uns, lokale und globalen Diskurse und Veränderungen differenziert zu reflektieren und zu verhandeln.

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Deutsches Kinderhilfswerk e. V.: Deutscher Kinder- und Jugendpreis 2020

Frist: 31.01.2020

Ab sofort können sich Kinder- und Jugendprojekte für den Deutschen Kinder- und Jugendpreis bewerben. Insgesamt werden 30.000 Euro an die Gewinnerprojekte vergeben. Die Bewerbung kann in den Kategorien »Solidarisches Miteinander«, »Politisches Engagement« und »Kinder- und Jugendkultur« erfolgen. Alle Kinder und Jugendlichen, die bei einem Projekt maßgeblich mitwirken und mitbestimmen, können ihr Projekt einreichen. Sie können von einer volljährigen Person, durch Vereine und Bürgerinitiativen unterstützt werden.

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Bora Bora Residenzzentrum, Dänemark: Residenzstipendien

Frist: 31.01.2020

Das Bora Bora Residency Center hat seinen Sitz in Aarhus und setzt sich für künstlerisch und wirtschaftlich nachhaltige Produktionsbedingungen im zeitgenössischen Tanz ein. Die Residenzen finden von August 2020 bis Juni 2021 statt, bewerben können sich professionelle Künstler*innen aus dem Bereich Tanz mit ihren Projektideen. Mehr Informationen unter: www.bora-bora.dk/en/howtoapply.

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Kulturstiftung des Bundes: Projektförderung

Frist: 31.01.2020

Im Bereich Projektförderung können Kulturschaffende Projekte aus allen künstlerischen Sparten beantragen. Es sind große, innovative Projekte im internationalen Kontext, die hier berücksichtigt werden können. 

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ITI Germany: Übersetzer*innen-Werkstatt in Mühlheim

Frist: 31.01.2020

Die achttägige Werkstatt dient der Fortbildung von Dramatik-Übersetzer*innen sowie der Förderung neuer deutschsprachiger Dramatik und ihres Zugangs zu fremdsprachigem Theater durch Übersetzung. Sie findet während der Mülheimer Theatertage NRW vom 29. Mai bis 7. Juni 2020 statt, bewerben können sich professionelle Übersetzer*innen, die aus dem Deutschen in ihre jeweilige Muttersprache übersetzen und enge Arbeitsbeziehungen zu den Theatern ihres Landes unterhalten. Mehr Informationen unter: www.iti-germany.de

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Land Salzburg: Festival SUPERGAU Open Call

Frist: 31.01.2020

SUPERGAU wird im Mai 2021 stattfinden. Der Vorbereitungszeitraum beginnt mit der offiziellen Bekanntgabe aller Mitwirkenden aus dem Open Call im März 2020. SUPERGAU ist temporär. Zwei Jahre wird an und im SUPERGAU gearbeitet, um in ein 10-tägiges Festival zu münden. Gesucht werden Künstler*innen, aus dem In- und Ausland, die in ihrer Herangehensweise keinen Unterschied zwischen Stadt und Land machen, die Raum brauchen, Raum nehmen und Raum besetzen.

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Auswärtiges Amt: Förderstrecke für Kultur- und Kreativwirtschaft in Europa und Afrika

Frist: 31.01.2020

Mit der Förderstrecke »Kreative Mittel« stellt das Auswärtige Amt erneut Mittel für die Förderung der grenzüberschreitenden, internationalen Kultur- und Kreativwirtschaft zur Verfügung. Der regionale Fokus der Strecke liegt auf der Kultur- und Kreativwirtschaft in Europa und Afrika. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf den Themen Design und digitale Gesellschaft. Die Mindestförderung beträgt 50.000 Euro, die maximale Förderung 250.000 Euro. Projekte können voraussichtlich ab Frühsommer 2020 beginnen und maximal 24 Monate dauern. Weitere Informationen

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Burghofbühne Dinslaken: Kathrin-Türks-Preis 2020

Frist: 31.01.2020

Die Burghofbühne Dinslaken lobt gemeinsam mit der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe und der Stadt Dinslaken den Kathrin-Türks-Preis 2020 aus. Der Preis, benannt nach der ersten Intendantin der Burghofbühne, wurde 1986 gegründet und ist einer der renommiertesten Autorinnenpreise im Bereich Jugendtheater. In Kathrin Türks‘ Sinne richtet sich die Ausschreibung ausschließlich an Frauen. Die Ausschreibung gibt keine Themen oder Besetzungen vor, die Stücke sollten allerdings für eine Zielgruppe ab mindestens 12 Jahren geeignet sein. Vergeben wird ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro sowie die Uraufführung des Stückes (zzgl. Tantiemenregelung) im Sommer 2021 an der Burghofbühne Dinslaken.

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Amadeu Antonio Stiftung: Projektförderung

Frist: 31.01.2020

Das Ziel der Stiftung ist es, eine zivile Gesellschaft zu fördern, die antidemokratischen Tendenzen entschieden entgegentritt. Dafür unterstützt sie Projekte und Initiativen, die sich für eine demokratische Zivilgesellschaft engagieren, für Minderheitenschutz und die Menschenrechte eintreten und sich aktiv gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus einsetzen. Gefördert werden Projekte auch im ländlichen Bereich oder dort, wo es Lücken staatlichen Handelns gibt. Weitere Informationen unter: www.amadeu-antonio-stiftung.de  

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Medea Electronique (GR): Koumaria Residency

Frist: 01.02.2020

Medea Electronique was formed in 2006 in Athens, Greece, inspired by a play on words between Medea and Media. Comprising of a wide range of individual artists working collectively under the Medea Electronique name, the group shares a predisposition for innovation in the performing arts. Working in fields like music, video, design, painting, multimedia, robotics, interactive technology and media production, they allow the integration of their distinctive areas of research and practice to define a unique style in the realisation of their collective projects - these range from multimedia theatrical plays to experimental audio-visual shows, and from improvised noise music through to field recording and electroacoustic composition.

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Fonds Darstellende Künste: Projektförderung und Initialvorhaben

Frist: 01.02.2020

Antragsteller*innen für die Projektförderung müssen in den freien, darstellenden Künsten tätig sein und ihren Wohnsitz und Arbeitsschwerpunkt in Deutschland haben. Projekte können mit max. 20000 Euro gefördert werden, aber nicht mit mehr als 50 Prozent der anfallenden Gesamtkosten. Bei den Initialvorhaben steht die Beschäftigung mit einem thematisch-inhaltlichen Zugang ergebnisoffen und produktionsunabhängig im Mittelpunkt, wie Recherchen, Laboratorien, Erkundungen oder andere Versuchsanordnungen zur Generierung von künstlerischen Inhalten. Adressiert sind langjährig arbeitende Künstler*innen, Ensembles und Kollektive. Weitere Informationen unter: www.fonds-daku.de

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Berliner Festspiele: Open Call Blog Theatertreffen 2020

Frist: 02.02.2020

Um »möglichst unterschiedliche Sichtweisen auf das Festival und die gezeigten Produktionen« wollen die Berliner Festspiele im kommenden Jahr das Theatertreffen mit dem Theatertreffen-Blog 2020 bereichern. Dafür werden nicht nur theaterbegeisterte junge Kulturjournalist*innen und Autor*innen gesucht, die das Theatertreffen im Mai 2020 begleiten und reflektieren möchten. Ausdrücklich erwünscht sind auch Bewerber*innen aus den Bereichen Fotografie, Videokunst und Illustration.

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amarena – Deutscher Amateurtheaterpreis

Frist: 03.02.2020

Der Deutsche Amateurtheaterpreis ist eine Auszeichnung, die an Theatergruppen und Theatermacher für Inszenierungen in unterschiedlichen Genres vergeben wird. Prämiert wird dabei die künstlerische Leistung im ehrenamtlichen kulturellen Engagement. Entscheidend für die Auswahl ist, dass die Preisträger*innen mit ihrer künstlerischen Arbeit exemplarisch für das aktuelle deutsche Amateurtheater stehen und gleichzeitig wegweisend und impulsgebend für die Amateurtheaterarbeit sind.

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Rat für Nachhaltige Entwicklung: Ideenwettbewerb (Förderung von bis zu 50.000 Euro)

Frist: 05.02.2020

Wie kann Nachhaltigkeit in unserer Kultur verankert werden, damit unsere Heimat zukünftig lebenswert bleibt? Wie kann Kultur umweltfreundliche und nachhaltige Entscheidungen im Alltag fördern? Antworten auf diese Fragen suchen der Deutsche Kulturrat und der Rat für Nachhaltige Entwicklung im Rahmen des Ideenwettbewerbs »Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat«. Bewerben können sich Kooperationsprojekte von Kulturschaffenden und Umweltschützern, die einen Wandel unserer Alltagskultur hin zu mehr Nachhaltigkeit in ihrer Heimat oder Region bewirken.

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DRAMA FORUM: Retzhofer Dramapreis 2021

Frist: 09.02.2020

Der Retzhofer Dramapreis ist ein mit 5.000 Euro dotierter Nachwuchspreis für szenisches Schreiben. Das Besondere an diesem Preis ist, dass die Bewerber*innen in der Arbeit an ihrem Wettbewerbsbeitrag von Expert*innen für Drama und Film kostenlos beraten und unterstützt werden. 2021 wird der Preis erstmals auch im Bereich »Theater für junges Publikum« ausgeschrieben und in den neuen Kategorien »Für Kinder« (4-8 Jahre) und »Für Jugendliche« (9-13 Jahre) verliehen.

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Bundesverband Theaterpädagogik: 30. Bundestreffen der Jugendclubs an Theatern

Frist: 14.02.2020

Das 30. Bundestreffen der Jugendclubs an Theatern findet vom bis 18. September 2020 in Döbeln, Sachsen, zum 30. Mal statt und steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren und Jugend Dr. Franziska Giffey. Ausgerichtet wird das Jugendfestival von der Mittelsächsischen Theater und Philharmonie gGmbH in Kooperation mit der Abenteuerfabrik. Veranstalter ist der Bundesverband Theaterpädagogik e. V. Das 30-jährige Jubiläum steht unter dem Motto: WE AGREE TO DISAGREE.

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Kinder- und Jugendtheaterzentrum: OPEN CALL Festival Augenblick mal! 2021

Frist: 14.02.2020

Das einzige bundesweite Festival des Theaters für junges Publikum bietet alle zwei Jahre ein Forum, um die ästhetische Vielfalt und Qualität der Darstellenden Künste für junge Zuschauer*innen öffentlich sichtbar zu machen und zu reflektieren. Bis Anfang Oktober 2020 wählen fünf Kurator*innen aus den Vorschlägen der Theater zehn impulsgebenden Inszenierungen für das nächste Festival im April 2021 in Berlin aus.

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Bundeszentrale für politische Bildung: Neuer Austragungsort 2021 für Festival »Politik im Freien Theater« gesucht

Frist: 15.02.2020

Mit dem Festival »Politik im Freien Theater« gastiert die Bundeszentrale für politische Bildung alle drei Jahre in einer anderen deutschen Stadt. Nach Stationen in Bremen, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Köln, Dresden, Freiburg und München, wird für die 11. Ausgabe im Herbst 2021 ein neuer Veranstaltungsort gesucht. Bewerben können sich alle Landeshauptstädte sowie Städte ab 200.000 Einwohner außerhalb Bayerns und Baden Württembergs, da in diesen Bundesländern die letzten zwei Festivals stattgefunden haben. Die Bewerbung erfolgt in Kooperation mit Theatern vor Ort (mind. ein Theaterhaus der Freien Szene und ein Stadt- oder Staatstheater) und wird von den Theatern eingereicht. Sollte eine Stadt nur über ein Stadt-/Staatstheater oder nur über ein freies Produktionshaus verfügen, ist bei geeigneter Konzeption auch eine Theaterpartnerschaft mit einer benachbarten Stadt möglich.

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Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Nachwuchs-Stückwettbewerb 2020

Frist: 15.02.2020

Teilnahmeberechtigt sind Studierende des Szenischen Schreibens oder ähnlicher Studienrichtungen an deutschsprachigen Hochschulen und Universitäten, die zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist ihr Studium noch nicht abgeschlossen haben. Sie werden aufgefordert, einen Theatertext für das Theater für junges Publikum einzureichen.

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Schaubude Berlin: Forschungsresidenz 2020

Frist: 01.03.2020

Die Schaubude Berlin, Produktions- und Gastspielhaus für zeitgenössisches Figuren- und Objekttheater, schreibt vom 13. Juli bis 9. August 2020 in Berlin erneut eine Residenz zur Erforschung neuer ästhetischer und performativer Strategien aus, die sich mit der Digitalisierung und deren gesellschaftlichen Wirkungen auseinandersetzen. Gesucht wird ein Team von zwei bis vier Personen, in dem darstellende Künstler*innen, deren Ausdrucksmittel Puppen, Figuren oder Objekte umfassen, mit Medienkünstler*innen oder Künstler*innen aus digitalen Arbeitsbereichen (z. B. Robotik, Programmierung, Informatik) zusammenarbeiten wollen.

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Stellenausschreibungen

Salzburger Festspiele: Produktionsleitung Schauspiel, befristet, gesucht

Frist: 31.01.2020

Die Salzburger Festspiele gehören zu den bedeutendsten und bekanntesten Kulturinstitutionen der Welt. Im Jahr 2020 feiert das Festival sein 100-Jahr-Jubiläum. Zur Verstärkung für das Jubiläumsjahr suchen die Salzburger Festspiele ab 22.06.2020 befristet bis 31.08.2020 eine Produktionsleitung im Schauspiel der Salzburger Festspiele. Stundenausmaß: 40 Stunden, Bruttolohn ab 2.500,00 Euro.

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Santarcangelo dei Teatri: Künstlerische Leitung für Santarcangelo Festival gesucht

Frist: 10.02.2020

Das Santarcangelo Festival ist das älteste Festival Italiens für zeitgenössische darstellende Kunst. Es findet in Santarcangelo di Romagna (Provinz Rimini) statt. Derzeit wird eine künstlerische Leitung für die Festivalausgaben 2021, 2022 und 2023 gesucht. Mehr Information sind zu finden unter: www.santarcangelofestival.com/en

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Theater o.N.: Mitarbeiter*in für Verwaltung und Abrechnung gesucht

Frist: 20.01.2020

Das Theater o.N. in Berlin sucht ab Februar 2020 (Anfangsdatum verhandelbar) Verstärkung im Bereich Verwaltung und Abrechnung. Es handelt sich um eine Position mit Leitungsfunktion für 20 bis 25 Stunden wöchentlich. Mehr Information sind zu finden unter: www.theater-on.de/aktuell

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Aus- und Weiterbildung

Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel: Programminformation Darstellende Künste

In drei Workshops im 1. Quartal 2020 geht es um besondere Theaterformen, bei denen keine professionellen Schauspieler*innen auf der Bühen stehen. Sondern entweder das Publikum oder niemand!

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Universität der Künste Berlin: Zertifikatskurs Biografisch-dokumentarisches Theater: Regie und Dramaturgie

Frist: 29.01.2020

Ab Februar 2020 findet erneut die berufsbegleitende Weiterbildung Regie und Dramaturgie am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin statt. Im Fokus steht dabei die biografisch-dokumentarische Theaterarbeit, die den Blick auf die eigene Biografie stets in einen gesellschaftspolitischen Kontext einbettet. Ebenso werden Einblicke in zeitgenössische Theaterpädagogik und Theaterästhetiken vermittelt. Der Zertifikatskurs findet an zehn Wochenenden vom 29. Februar bis 27. September 2020 statt und gliedert sich in drei thematische Blöcke: Einführung in die Kursinhalte, biografisch-dokumentarische Arbeitsmethoden und Ausblick und Kolloquium zu eigenen Projektvorhaben.

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Save The Date

Performing Arts Festival

Die fünfte Ausgabe und gleichzeitig das erste Jubiläum des Performing Arts Festival Berlin wird vom 19. bis 24. Mai 2020 stattfinden. Bereits seit 2016 feiert das Performing Arts Festival Berlin nun schon über vier Ausgaben hinweg die Vielfalt der freien Szene Berlins und blickt dabei auf eine Erfolgsstory zurück.

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IMPULSE Theater Festival

Das Impulse Theater Festival ist seit fast dreißig Jahren die wichtigste Plattform für das Freie Theater im deutschsprachigen Raum. Vom 4. bis 14. Juni 2020 zeigen die Impulse des NRW KULTURsekretariats modellhafte Arbeiten, die jenseits des klassischen Stadttheaterapparats produziert wurden und das Theater als Medium testen, erweitern und befragen.


Herausgeber/ V.i.S.d.P.: :
Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.
Mariannenplatz 2 · 10997 Berlin
Tel. 030. 20215999-0 · Fax. 030. 20215999-5
E-Mail: post@darstellende-kuenste.de
Internet: http://darstellende-kuenste.de

Geschäftsführung: Anne Schneider (Kontakt wie oben), Stephan Behrmann (Kontakt wie oben)

Vertreten durch den geschäftsführenden Vorstand:
Janina Benduski (Vorsitz), Anne-Cathrin Lessel, Tom Wolter (stellvertr. Vorsitzende).

Redaktion: Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

Quellen: Die »BFDK-Informationen« beziehen sich und zitieren Ankündigungstexte zahlreicher Quellen/Veranstalter*innen/Einrichtungen/Akteur*innen. Die übernommenen Ausgangstexte wurden geringfügig bearbeitet und dem Newsletter-Format angepasst.

Haftungsausschluss: Alle Angaben ohne Gewähr. Der Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V. ist nicht verantwortlich für die Inhalte auf den verlinkten Seiten.

Gefördert durch:
die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
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