BFDK-Informationen - Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

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BFDK-Informationen
Februar 2019


Liebe/r Besucher ,

manchmal liegen Freud und Leid sehr nah bei einander. 

Wir freuen uns sehr über die Aufstockung des Etats zur Förderung der freien Kunst in Leipzig um 1,6 Millionen Euro dieses Jahr und die geplante erneute Aufstockung um 2 Millionen im Jahr 2020! Zahlreiche Aktionen und die Kampagne #kulturstark waren der Entscheidung vorausgegangen. Schön, wenn zivilgesellschaftliches Engagement solch konkrete Früchte trägt und Kunst und Kultur in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung entsprechende Anerkennung erfahren!

Umso bedauerlicher sind die gegenwärtigen Entwicklungen in Dresden, wo bereits zugesagte Mittel für die Bereiche Kultur, Soziales, Kinder- und Jugendhilfe und Gleichstellung durch neue politische Konstellationen nicht mehr zur Verfügung stehen. In einem offenen Brief war zu Solidarität und Unterstützung aufgerufen worden. Zahlreiche Statements - unter anderem auch vom BFDK - konnten jedoch nicht verhindern, dass schließlich nur ein Bruchteil der Mittel doch noch bewilligt wurden. Diese politische Entscheidung wirft ein fragwürdiges Licht auf die Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt und ist umso bedauerlicher, als dass eben im Zuge dieser Bewerbung zahlreiche konstruktive Gespräche und Veranstaltungen zwischen Akteur*innen der freien darstellenden Künste und der Kulturverwaltung stattgefanden, die vielversprechende Ergebnisse hervorgebracht haben.

Die Situation in Dresden wurde auch beim zweiten flausen+ Bundeskongress aufgegriffen, der Anfang Februar in Köln unter dem Motto »The Politics of Art« stattfand. Der BFDK begleitete als Kooperationspartner zahlreiche Veranstaltungen des Kongresses. Das Thema Kunstfreiheit, das unsere Vorsitzende Janina Benduski hier im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Szene, Politik und Verwaltung diskutierte, wird auch ein Schwerpunkt der diesjährigen Akademie beim Festival Impulse, bei der wir ebenfalls als Kooperationspartner dabei sind, sein.

Entscheidungen und Entwicklungen wie in Dresden zeigen uns, wie wichtig es ist, die Errungenschaften einer demokratischen Gesellschaft wertzuschätzen und sie zu verteidigen. In diesem Sinne möchten wir an dieser Stelle herzlich zur Podiumsdiskussion »Solidarität: Ideal und Wirklichkeit« am 21. März in Leipzig einladen!

Ihr und Euer Bundesverband Freie Darstellende Künste

Inhalte der BFDK-Informationen Februar 2019

In eigener Sache

Der BFDK erklärt sich solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen in Dresden!

Den BFDK erreichte am 6. Februar 2019 der Offene Brief von vielen Akteur*innen der Dresdner Kunst- und Kulturszene, die mit Sorge die Entwicklungen in ihrer Stadt verfolgen. In unserem darauf Bezug nehmenden Schreiben an den Oberbürgermeister Dirk Hilbert heißt es: »Der elementare Anteil der Kunstschaffenden an der Gestaltung einer vitalen und pluralen Stadtgesellschaft ist in vielen Kommunen erkannt worden und durch entsprechende Maßnahmen gewürdigt worden. Der Wegfall der geplanten Fördersummen für zahlreiche Projekte aus den Bereichen kommunaler Kultur, Soziales, Kinder- und Jugendhilfe und Gleichstellung in Dresden ist ein herber Schlag für die Menschen, die sich seit Jahren und Jahrzehnten, teils unter prekären Bedingungen, unter anderem für kulturelle und künstlerische Grundversorgung engagieren, Kunst gestalten oder im Bereich der Kulturellen Bildung aktiv sind.

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Vorsitzende des BFDK, Janina Benduski, im Interview: Fair Pay ist möglich

Die höchst prekäre Arbeitsbedingungen mit unregelmäßiger, schlechter Bezahlung gelten vielfach als Normalzustand in der freien Kulturarbeit. Wer »frei« tätig sein will, muss eben auch bereit sein, diese Bedingungen zu akzeptieren bzw. akzeptieren können. Immerhin ist es die »Freie Szene«. Wer so argumentiert, verkennt und verschleiert, dass Arbeitsbedingungen gestalt- und damit veränderbar sind. Das ist keine Utopie, das ist möglich. Und in der Berliner Kulturförderung bereits etablierte Praxis. Das Magazin der IG Kultur Österreicht hat Janina Benduski, Vorsitzende des BFDK und Projektleiterin des Performing Arts Programms vom Landesverband freie darstellenden Künste Berlin (LAFT), der sich seit 2009 für die Umsetzung der Honoraruntergrenzen-Empfehlungen in der Kulturförderung Berlins engagiert, interviewt.

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Infoveranstaltung »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung«

21.02.2019 09:00 – 21.02.2019 17:00 | Konstanz

Die Infoveranstaltung im Kulturzentrum wirft einen besonderen Blick auf die darstellenden Künste im Förderprogramm »Kultur macht stark« des Bundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF). Sie richtet sich an alle, die »Kultur macht stark« im Allgemeinen kennenlernen und mehr über die Konzepte der Programmpartner*innen erfahren wollen, die die Sparte der darstellenden Künste vertreten. Programmpartner*innen des BMBF sind insgesamt 30 Förderer und Initiativen. Sie vertreten die gesamte Bandbreite kultureller Bildung und unterstützen lokale »Bündnisse für Bildung«, die aus mindestens drei Akteuren bestehen. Für den Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. ist der Projektleiter Eckhard Mittelstädt vor Ort und stellt das Projekt »tanz+theater machen stark« vor.

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BFDK und Festival PAF&friends: Gesprächsrunde »Stadt-Gespräch: Regionen, Länder und Kommunen und die zeitgenössischen Performing Arts«

21.02.2019 14:00 – 21.02.2019 16:00 | Berlin

Kultur ist Ländersache und deren Verwaltung in jedem Bundesland anders. Das Festival  PAF&friends und der BFDK haben deshalb die Kulturverwaltungen der Städte München, Köln, Hamburg, Dortmund, Stuttgart und Berlin eingeladen, um sich in geschlossener Runde über Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Best Practice in der Verwaltung auszustauschen.

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BFDK zu Gast beim Wiesbadener Kulturbeirat

25.02.2019 18:30 – 25.02.2019 21:00 | Wiesbaden

Der Wiesbadener Kulturbeirat lädt ein zur Auftaktveranstaltung »Kulturbeirat trifft«, die sich vor allem an die Akteur*innen der freien Theaterszene wendet. Auf der Bühne werden Ernst Szebedits (Vorsitzender des Kulturbeirats) Susanne Müller (Beiratsmitglied)und Tom Wolter (stellvertretender Vorsitzender des BFDK) ins direkte Gespräch mit der Wiesbadener Theaterszene gehen.

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BFDK: Podiumsdiskussion »Solidarität - Ideal und Wirklichkeit«

21.03.2019 16:00 – 21.03.2019 18:00 | Leipzig

Die freien darstellenden Künste sind im Geiste kollektiver Arbeit und selbstermächtigender Prinzipien entstanden. Der Bundesverband möchte auf dem öffentlichen Podium »Solidarität - Ideal und Wirklichkeit« die Bedeutung und Herhausforderungen von Zusammenschlüssen beleuchten. Dies besonders in Hinblick darauf, dass Angriffe auf die Kunstfreiheit zunehmen und solidarische Modelle über den Tellerand hinaus nicht nur im Sinne einer Interessenvertretung notwendig werden.

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Aus den Landesverbänden

Thüringer Theaterverband: Programm 2019 von KulturLandBilden ist online

KULTUR LAND BILDEN. so heißt das Weiterbildungsprogramm des Thüringer Theaterverbands, der LAG Soziokultur Thüringen und der LAG Spiel und Theater in Thüringen, welches sich an ehrenamtliche und hauptamtliche Kulturakteur*innen, Vereine, freie Theatergruppen und Kulturinitiativen in Thüringen (insbesondere in den kleineren Städten und ländlichen Räumen des Freistaates) richtet. Mit dem Programm sollen Kulturschaffende in die Lage versetzt werden, den an sie gerichteten und stetig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. So soll kulturelle Teilhabe gefördert und die kulturelle Infrastruktur jenseits der Thüringer Städtekette gestärkt werden.

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Thüringer Theaterverband: Kultur-Frühschoppen »Nachwuchsförderung für Kulturvereine«

23.02.2019 09:30 – 23.02.2019 15:00 | Drei Gleichen

Laut der aktuellen Studie »Vereinssterben in ländlichen Regionen«  der Zivilgesellschaft in Zahlen (ZIVIZ) haben sich im vergangenen Jahrzehnt über 15.000 Vereine in den ländlichen Räumen der Bundesrepublik aufgelöst. Jeder vierte der bestehenden Vereine kämpft besonders häufig damit, neue Mitglieder zu gewinnen und somit sein Fortbestehen zu sichern. Wie es um das Engagement und die Nachwuchsgewinnung auch im Hinblick auf den Generationenwechsel in Thüringer Kulturvereinen steht, soll beim ersten KULTUR-FRÜHSCHOPPEN von KulturLandBilden diskutiert werden. Neben einem Vertreter*innen von ZIVIZ, wurden verschiedene Akteur*innen aus den ländlichen Regionen Thüringens eingeladen, von ihren Erfahrungen zum Thema Nachwuchsarbeit zu berichten.

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Dachverband freie darstellende Künste Hamburg: Stellenausschreibung Netzwerkbüro

Frist: 22.02.2019

Der Dachverband freie darstellende Künste Hamburg (DfdK) schreibt zwei Stellen aus. Für das in Gründung befindliche Netzwerkbüro des DfdK werden eine Person für die Verbesserung der Sichtbarkeit der freien darstellenden Künstler*innen sowie eine Person für die Koordination der Wiederaufnahme- und Gastspielförderung gesucht. Das Netzwerkbüro wird als Impulsgeber und Dienstleister, als Ansprechpartner und Unterstützer für Akteur*innen der freien darstellenden Künste in Hamburg fungieren.

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Performing Arts Programm des LAFT-Berlin: Festival PAF&friends

20.02.2019 – 22.02.2019 | Berlin

Fünf Freie-Szene-Festivals — RODEO (München), Hauptsache frei (Hamburg), FAVORITEN (Dortmund), 6 Tage frei (Stuttgart) und das Performing Arts Festival (Berlin) — feiern erstmalig ein gemeinsames »Festival der Festivals«. Hier präsentieren die fünf ausgewählte Programm-Highlights ihrer letzten Ausgaben, die gemeinsam mit Künstler*innen und Festivalmacher*innen der verschiedenen Regionen diskutiert werden. »PAF&friends« stärkt so die deutschlandweite Vernetzung von Akteur*innen von lokalen und regionalen freien Szenen. Drei Tage lang bietet das Festival in angenehmer Atmosphäre die Möglichkeit, sich zu vernetzen, miteinander zu diskutieren und zu feiern.

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NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste: Leitbild zur Arbeit kommunaler Initiativen der Freien Szene (NRW)

Der Arbeitskreis Kommunale Initiativen, 2017 vom NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste initiiert, versammelt Vertreter*innen kulturpolitisch ausgerichteter lokaler Netzwerke. Kommunale Initiativen machen mit ihrer Arbeit die vielfältige Freie Szene vor Ort in ihrer Gesamtheit handlungsfähig und sichtbar. Ein gemeinsames Leitbild der im Arbeitskreis vertretenen Initiativen zeigt das Selbstverständnis und zentrale Handlungsfelder auf.

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Landesverband Freie Tanz- und Theaterschafende Baden-Württemberg: Festival 6 TAGE FREI 2019

08.04.2019 – 13.04.2019 | Stuttgart

6 TAGE FREI ist das Festival der freien darstellenden Künste in Baden-Württemberg. Neben den Aufführungen von zehn Tanz- und Theaterpreisträger*innen 2019 ist ein vielfältiges
Rahmenprogramm geboten. Das biennale Festival bietet dem Publikum die einmalige Gelegenheit, sich einen Überblick über die herausragendsten Produktionen Baden-Württembergs der letzten zwei Jahre zu verschaffen. Eine überregionale Jury aus sechs Expert*innen zeichnet zehn Produktionen aus. Ihre Auswahl präsentiert die ästhetische Vielfalt der zeitgenössischen Darstellenden Künste, stellt performative Modelle vor, die das Verhältnis zwischen Publikum und Akteuren, zwischen künstlerischen Disziplinen, Kunst und Gesellschaft mitunter aufstören und neu verhandeln.

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Dachverband freie darstellende Künste: Hauptsache Frei - Festival der Darstellenden Künste Hamburgs 2019

06.04.2019 – 10.04.2019 | Hamburg

Mit geballter Energie fällt die Freie Szene Hamburgs jeweils im April kurz aber heftig in die Spielstätten der freien darstellenden Künste ein, macht sich geheimnisvolle Orte zu eigen und beweist, dass fern der renommierten Häuser künstlerische, ästhetische und inhaltliche Alternativen gelebt werden, die gesellschaftspolitische Diskurse und visionäre Kontroversen über das Schaffen im Bereich der Darstellenden Künste befeuern.

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Nachrichten

Aktualisierung Informationsschrift Nr. 9 zur Künstlersozialabgabe

Die Künstlersozialkasse hat ihre Informationsschrift Nr. 9 zur Anwendung des Abgrenzungskataloges für im Bereich Theater, Orchester, Rundfunk- und Fernsehanbieter, Film- und Fernsehproduktionen tätige Personen aktualisiert! Auf Empfehlung des Geschäftsführers des Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg, Alexander Opitz und Rechtsanwältin Sonja Laaser, hat die Künstlersozialkasse ihre Informationsschrift dahingehend ergänzt, dass der Abgrenzungskatalog für im Bereich Theater, Orchester, Rundfunk- und Fernsehanbieter, Film- und Fernsehproduktionen tätige Personen bei Freien Tanz- und Theaterschaffende nicht ohne weiteres anwendbar ist.

ERKLÄRUNG DER VIELEN: Es werden immer mehr!

Die ERKLÄRUNG DER VIELEN, die am 9. November des letzten Jahres in Berlin, Dresden, Hamburg und Nordrhein-Westfalen gestartet ist, wächst bundesweit. Stand 31. Januar 2019 kommen Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Celle, Frankfurt am Main, Halle, Lüneburg, Mannheim, Mecklenburg-Vorpommern, Oldenburg, Region Nordwest, Rostock, Schleswig-Holstein und Thüringen hinzu. Vorbereitungen zu Erklärungen gibt es auch in Sachsen, Osnabrück, Wien und Warschau.

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Mittelerhöhung für die Freie Szene in Leipzig

Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat von Leipzig am 31. Januar 2019 eine deutliche Erhöhung der Fördermittel für die Freie Szene beschlossen. 2019 gibt es 1,6 Millionen Euro mehr und 2020 noch einmal 2 Million Euro on top! Möglich wird das auch durch die Erhöhung der Mittel aus dem Sächsischen Kulturraumgesetz.

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IG Freie Theater: Soziale Situation Kunstschaffender in Österreich

»Die sozialen Absicherungen «sind nicht ausreichend, die Armutsgefährdung ist überproportional hoch, trotz akademischer Ausbildung kann kaum das eigene (Über-)Leben, geschweige denn das einer Familie gesichert werden …« Noch immer ernüchternd fällt der Befund der Interessengemeinschaft (IG) Freie Theater zur sozialen Lage von Kunstschaffenden in Österreich aus.

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Keynotes zum Bund-Länder-Kulturverhältnis von Dr. Wienands, Amtschef der BKM, und Dr. Brosda, Vorsitzender der Kulturministerkonferenz der KMK

Wie ist es aktuell um die Kulturpolitik von Bund und Ländern bestellt? Wie kann die kulturpolitische Zukunft in der Bundesrepublik aussehen? Was wird kommen: Umfänglichere Kulturhoheit der Länder, ein Bundesministerium für Kultur oder gemeinsame kulturpolitische Perspektiven in neuer Form? Am Montag, den 28. Januar 2019, wurden diese Fragen und mehr anlässlich der Veranstaltung »Wachgeküsst — Gemeinsame Perspektive für eine Kulturpolitik von Bund und Ländern« der Staatsbibliothek zu Berlin, der Kulturstiftung der Länder und des Deutschen Kulturrates im Wilhelm-von-Humboldt-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin diskutiert.

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Touring Artists zum Brexit

Freizügigkeit von Akteur*innen aus dem Kultur- und Kreativsektor sowie aufenthaltsrechtliche Fragen gehören zu den wichtigsten Informationen, die Künstler*innen und Kreative im Zusammenhang mit dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU nachfragen. Antworten darauf gibt das Informationsportal Touring Artists, das auch jene über Neuigkeiten und Regelungen auf dem Laufenden hält, die mit diesen Künstler*innen zusammenarbeiten. Des Weiteren gibt es Hinweise auf Anlaufstellen und Quellen sowie links zu wichtigen Dokumenten. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert.

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20. März jedes Jahres der Welttag des Theaters für junges Publikum

Am 20. März jedes Jahres wird der der Welttag des Theaters für junges Publikum (»Take a child to the theatre today«) begangen. Die ASSITEJ www.assitej-international.org macht an diesem Tag in Deutschland und weltweit auf die bildungs-, sozial- und kulturpolitische Relevanz des Theaters für junge Zuschauer*innen aufmerksam. So lädt das Festival »Starke Stücke« anlässlich des Welttages zu einer Podiumsdiskussion u. a. mit der ASSITEJ Vorsitzenden Brigitte Dethier ein.

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Der Deutsche Kulturrat legt Positionspapier zur kulturellen Erwachsenenbildung vor

Erwachsene in unterschiedlichen Lebenslagen und Situationen machen den größten Teil der Bevölkerung in Deutschland aus. Von 82,8 Millionen in Deutschland lebenden Personen sind 72,78 Millionen Erwachsene. Diese große Gruppe von Menschen hat auch ein Anrecht auf kulturelle Bildung! Kulturelle Bildung für Erwachsene trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei, sie ist somit ein wichtiger Bestandteil der Selbstbildung. Sie ermöglicht Teilhabe und wirkt durch ihre Bindungskraft der Vereinzelung entgegen.

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Leseempfehlung

Handreichung »Alles nur Theater? Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts«

Am 14. Februar 2019 präsentierte Bianca Klose, Projektleiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Berliner Bürgermeister und Kultursenator Dr. Klaus Lederer und dem Gastgeber und Intendanten des Deutschen Theaters, Ulrich Khuon, die neue MBR-Handreichung »Alles nur Theater? Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts«. In dieser finden sich konkrete Tipps zum Umgang mit rechten Veranstaltungsstörungen, öffentlichen Provokationen, Drohungen oder parlamentarischen Anfragen.

Buch-Tipp: Erste Hilfe für die Künstlerseele. Stressbewältigung, Kommunikation und Konfliktlösung im Kulturbetrieb

Künstlerinnen und Künstler stehen unter hohem Druck: Konkurrenz, ein hohes Maß an Konfliktpotenzial, viel Kritik, herausfordernde Regie- und Führungspersönlichkeiten und kurze Zeitverträge sind nur einige der Belastungen, mit denen sie konfrontiert sind. Trotz dieser widrigen Arbeitsumstände werden kontinuierlich künstlerische Höchstleistungen gefordert. Die Trainerin Christina Barandun leistet mit Tipps und praktischen Übungen »Erste Hilfe« und zeigt in ihrem Ratgeber, wie Kunstschaffende in ihrem komplexen kreativ-chaotischen Arbeitsumfeld besser mit Stress und psychischen Belastungen umgehen, wie sie ihre Ressourcen erkennen und stärken und ihre Kommunikations- und Konfliktfähigkeit verbessern können.

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Heinrich-Böll-Stiftung: Moralische Anstalt 2.0: Über Theater und politische Bildung

Die Heinrich-Böll-Stiftung fragt sich in hoch politisierten Zeiten, inwieweit es auch im Theater Möglichkeiten politischer und kultureller Wirksamkeit gibt. Die aktuelle Broschüre Moralische Anstalt 2.0: Über Theater und politische Bildung betrachtet das Verhältnis von Theater und politischer Bildung in der Gegenwart. Die Texte der neun Autorinnen und Autoren werfen Schlaglichter auf beispielhafte wie aktuelle Debatten um politische Bühnen- und Aktionskunst.

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DeutschPlus: Broschüre »Vielfalt intersektional verstehen. Ein Wegweiser für diversitätsorientierte Organisationsentwicklung«

Was bedeutet Diversität im Kontext von Organisationen? Welche Herangehensweisen gibt es, dieses Konzept im Sinne von Antidiskriminierung umzusetzen und dazu zu nutzen, gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen? Wie kann dabei die Expertise und Erfahrung von zivilgesellschaftlichen Selbstvertretungsorganisationen einbezogen werden? Welche Gelingensbedingungen müssen gegeben sein? Diesen Fragen widmet sich die Broschüre von DeutschPlus, einem ressourcenbasierten Kompetenznetzwerk, das interdisziplinär ausgerichtet ist und Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und der Zivilgesellschaft vereint.

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Termine

EUCREA Forum 2019: Resonanzen – Künstlerische Kommunikation in inklusiven Arbeitsprozessen

22.02.2019 – 23.02.2019 | Frankfurt am Main

Unter dem Titel »Resonanzen – Künstlerische Kommunikation in inklusiven Arbeitsprozessen« kommen vom 22.-23. Februar 2019 Künstler*innen, Theoretiker*innen, Praktiker*innen und Vertreter*innen aus der kulturellen Bildungsarbeit in Frankfurt am Main...

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Bundeszentrale für politische Bildung: Tagung »Ambiguität. Demokratische Haltungen bilden in Kunst und Pädagogik«

23.02.2019 09:30 – 23.02.2019 17:00 | Düsseldorf

Aktuelle Entwicklungen in der Kultur, Gesellschaft und Politik stellen uns vor erhebliche Herausforderungen. Die Diversität der Einflüsse durch die Globalisierung, Mediatisierung und Migrationsphänomene erscheint kaum zu bewältigen. Gleichzeitig nehmen...

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Friedrich-Ebert-Stiftung (FES): 3. Fachtagung »Europa kreativ?«

27.02.2019 15:30 – 27.02.2019 21:00 | Berlin

Anlässlich der Europa-Wahl 2019, lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung zur 3. Fachtagung der Veranstaltungsreihe »Europa kreativ? Anforderungen an eine europäische Kulturpolitik« mit dem Thema »RAUM EUROPA und wie Kultur ihn belebt« ein. Akteur*innen aus...

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ver.di: Berliner Kulturpolitische Konferenz »Freiheit des Wortes und der Kunst«

02.03.2019 14:00 – 02.03.2019 17:00 | Berlin

Die im Grundgesetz verankerte Freiheit der Kunst und des Wortes ist bedroht – politisch, gesellschaftlich und sozial. Sie ist häufig nicht mehr als eine reine Proklamation, da die materielle Basis fehlt. Wer die Freiheit der Kunst und des Wortes...

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Ballhaus Ost: Für eine glänzende Zukunft – Sich solidarisch zeigen

20.03.2019 20:00 – 20.03.2019 22:00 | Berlin

Gemeinsam mit den Sophiensælen, dem TAK (Theater Aufbau Kreuzberg) und dem Theaterdiscounter, hat sich das Ballhaus Ost der Berliner Erklärung der Vielen angeschlossen. Nun üben sich die vier Institutionen der Berliner Freien Szene, in einer...

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EUCREA: Soundform - Instrumente für Alle

20.03.2019 14:56 – 22.03.2019 14:56 | Hamburg

EUCREA lädt Musiker*innen, Künstler*innen, Designer*innen und Forschergruppen aus ganz Europa ein, ihre neuesten Entwicklungen in Hinblick auf Musikinstrumente öffentlich zu präsentieren. Musiker*innen mit und ohne Beeinträchtigungen,...

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LA STRADA – Internationales Festival der Straßenkünste: #2 Taraf Urban. Workshop für Musiker*innen und darstellende Künstler*innen

26.03.2019 – 29.03.2019 | Bremen

Vom 26. – 29.03.2019 findet im theaterkontor Bremen ein musikalisch-darstellender Workshop mit abschließender Präsentation im öffentlichen Raum statt. Die Teilnehmenden werden in Musiker*innen / Sänger*innen und Performer*innen unterteilt und mit je einem internationalen...

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LOFFT—DAS THEATER eröffnet mit Festival OPEN! NOW! seine neuen Räume auf dem Gelände der Baumwollspinnerei

28.03.2019 – 18.04.2019 | Leipzig

Man kann ein Theater nur einmal eröffnen. Kaum hat man damit begonnen, schon ist es offen. Ein Moment so flüchtig wie Theater, wie Tanz. Man kann ihn nicht festhalten. Aber der Moment gibt ein Versprechen und setzt Energie frei: Drei Wochen lang zeigt...

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Aus- und Weiterbildung

Deutscher Kulturrat: Dokumentation zur Aus- und Weiterbildung im Kultur- und Medienbereich

Im Kultur- und Medienbereich ist der Weiterbildungsbedarf nicht zuletzt durch die Digitalisierung deutlich gestiegen. Aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle, unsere Gesellschaft ist diverser geworden, Menschen unterschiedlicher Herkunft leben in Deutschland. Kultureinrichtungen sowie Einrichtungen der kulturellen Bildung sind gefordert, ihre bestehenden Angebote zu überprüfen und ggfs. anzupassen. Die demografische Veränderung mit einem wachsenden Anteil älterer Menschen, die durchaus körperlich und geistig fit sind und als Zielgruppe kultureller Bildung bedeutsamer werden, verlangt, dass die Kulturarbeit mit Älteren an Gewicht gewinnt und hierfür die Fachkäfte entsprechend ausgebildet sind. Sowohl die Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen an Kulturangeboten als auch deren eigene künstlerische Arbeit verlangen nach neuen Vermittlungs- und Präsentationsformen. Was wiederum heißt, dass das pädagogische und künstlerische Personal der Weiterbildung bedarf.

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ISFF: Erarbeitung neuer Vorsprechrollen (Susan Batson »Creating a Character«)

04.03.2019 – 08.05.2019 | Berlin

Im Lehrgang werden mit Bettina Lohmeyer, Schauspielerin und Schauspielcoach in Berlin und New York, zwei Vorsprechrollen nach der amerikanischen Methode von Susan Batson erarbeitet. Character Exercises, Need, Public Persona, Tragic Flaw, Animal Work, Beat-Systematik und Script-Breakdown sind Teil dieser psychologisch-realistischen Rollenarbeit, die das Ziel hat, das wahrhaftige, organische Leben eines Charakters auf die Bühne zu bringen. Der Lehrgang richtet sich an Schauspieler*innen mit abgeschlossener staatlich anerkannter Schauspielausbildung und Nachweis von Engagements an professionellen Theatern und/oder bei Film/TV.

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Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt: A CoDE – Master of Contemporary Dance Education

Frist: 01.04.2019

Ziel des internationalen Master-Studiengangs MA CoDE ist es, in Kompetenzen für Lehre und Vermittlung von zeitgenössischem Tanz auszubilden. Er entspricht 120 ECTS-Credit Points und qualifiziert sich für den dritten Zyklus des Bologna-Prozesses über vier Semester. Das englischsprachige Vollzeitstudium richtet sich an professionelle und berufserfahrene Tänzer*innen, Performer*innen, Choreograf*innen, die die Fundamente ihrer Arbeit erforschen möchten.

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Ausschreibungen

NRW KULTURsekretariat: Residenzen Tanzrecherchen 2019

Frist: 18.02.2019

Das NRW KULTURsekretariat (NRWKS) bietet insgesamt vier mehrwöchige Residenzen für themenbezogene, produktionsunabhängige Recherchen im Zeitraum April bis Dezember 2019. Zwei Stipendien richten sich an Tanz-Künstler*innen aus dem Ausland für einen Recherche-Aufenthalt in jeweils einer der 21 Mitgliedsstädte des NRWKS. Zwei weitere Stipendien werden vergeben an Tanz-Künstler*innen, die ihren Lebens- und Arbeitsschwerpunkt in einer der NRWKS-Mitgliedsstädte haben, um im Ausland ortsspezifisch oder anlassbezogen eine Recherche durchzuführen. Geboten werden bis zu 6.000 Euro je nach Art und Umfang der Recherche sowie persönliche Betreuung, Moderation und Vermittlung zu Institutionen und Experten.

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Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis: Ausschreibung 2019

Frist: 24.02.2019

Es werden kulturelle Initiativen, Kulturinstitutionen und -projekte ausgezeichnet, deren inhaltliche Arbeit und kommunikative Konzepte besonders überzeugen. Dabei stehen die Erschließung unkonventioneller thematischer Terrains und die innovative Vermittlung von Inhalten ebenso im Fokus wie die Ansprache neuer, genreübergreifender Zielgruppen und die Stärkung der Präsenz von Kunst und Kultur im öffentlichen Raum. Prämiert werden überzeugende inhaltliche Konzepte, deren erfolgreiche Umsetzung sowie deren Darstellung und Kommunikation.

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Hauptsache Frei: Open Call Städtelabor

Frist: 24.02.2019

Seit 2016 existiert das Städtelabor als überregionales Vernetzungsformat der Festivals Performing Arts Festival (Berlin), Favoriten (NRW), Hauptsache Frei (Hamburg), RODEO (München), 6 tage frei (Stuttgart) und neu Implantieren (Frankfurt am Main). In diesem Jahr findet es in Hamburg erstmals unter dem thematischen Schwerpunkt Künstlerische Forschung statt. Die eingeladenen sechs Künstler*innen erhalten im Fleetstreet Theater einen eigenen Raum für Austausch, Recherche und Experimente.

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Dänische Nationale Schule für darstellende Künste: Ausschreibung TRAVERS

Frist: 28.02.2019

TRAVERS ist ein Labor für künstlerische Praxis und Theorie und eine Forschungsreise in die kunstübergreifende Kreation. Drei getrennte »Camps« bieten professionellen Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und anderen Kunstschaffenden die Möglichkeit, sich zu treffen und an einer Veranstaltung teilzunehmen, die über Disziplinen und Grenzen hinweg stattfindet. TRAVERS ist eine Begegnung mit der eigenen Praxis der Teilnehmer*innen: Eine Auseinandersetzung mit ihren Stärken und Schwächen. Die Camps werden ihre Gewohnheiten hinterfragen und auf den Kopf stellen. Bei TRAVERS ist die Reise das Ziel, und diese Reise bietet eine Fülle von Begegnungen, Überraschungen, Schocks und Herausforderungen. Mit etwas Glück verlieren wir uns den Weg und entdecken neue Reisebegleiter in einer völlig unbekannten Landschaft.

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Deutsche Theatertechnische Gesellschaft: Kreative bühnentechnische Ideen gesucht

Frist: 28.02.2019

Im Zeitraum 2017 bis 2019 umgesetzte kreative und handwerklich anspruchsvolle bühnentechnische Ideen aus den Bereichen Theater, Musical und Show können sich bis zum 28. Februar 2019 um den internationalen Weltenbauer Award 2019 bewerben.

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WESTWIND Festival: Ausschreibung next generation 2019

Frist: 01.03.2019

WESTWIND, das 35. Theatertreffen NRW für junges Publikum 2019, vergibt zehn Theatertreffen-Stipendien an junge Theaterschaffende aus dem deutschsprachigen Raum. Die Ausschreibung richtet sich an Berufsanfänger*innen und Student*innen aus den Bereichen Dramaturgie, Regie, Schauspiel, Performance, Bühnenbild, Kostüm, Bühnenmusik und Musik- und Theaterpädagogik. Die Stipendiat*innen bilden unter der Leitung des Theatermachers Canip Gündogdu ihr eigenes Forum next generation. Forumsintern soll die Auseinandersetzung über das Theatertreffen, das Theater für Kinder und Jugendliche, über den eigenen Kunstbegriff sowie Berufsvorstellungen, deren Umsetzung und entsprechende Ziele geführt werden.

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Robert-Bosch-Stiftung: Förderung von Grenzgänger-Recherchen

Frist: 01.03.2019

Mit dem Programm »Grenzgänger« fördert die Robert-Bosch-Stiftung internationale Recherchereisen von Autor*innen, Filmemacher*innen und Fotograf*innen aus dem deutschsprachigen Raum, aus China (inkl. Taiwan, Macao, Hongkong), Indien, Indonesien, Japan und Vietnam. Abhängig vom Reiseland kann eine Rechercheförderung von bis zu 15.000 Euro beantragt werden. Bewerbungen können jeweils zwischen dem 1. März und 30. April sowie zwischen dem 1. September und 31. Oktober über das Bewerberportal der Robert Bosch Stiftung eingereicht werden. Eine unabhängige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen Projekte zur Förderung aus. Die Entscheidung wird voraussichtlich jeweils Mitte Juli bzw. Ende Januar bekannt gegeben.

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flausen+: Stipendien 2020

Frist: 01.03.2019

Ausgeschrieben werden sieben Forschungsresidenzen für 2020 in Niedersachsen, NRW, Schleswig Holstein und Hessen. Residenztheater sind das theater wrede +, Oldenburg, Theaterlabor Bielefeld, Theater im Ballsaal Bonn, Freies Werkstatt Theater Köln, Theaterwerkstatt Pilkentafel und das German Stage Service Marburg. Nach Sichtung der Bewerbungen spricht die Jury 18 Einladungen zum »Final Choice« in Oldenburg aus. Beim »Final Choice« stellt jede Finalist*innengruppe ihre Forschungsidee in einer Kurzpräsentation auf der Bühne vor und beantwortet Fragen der Fachjury zu ihrem Forschungsansatz.

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Schaubude Berlin: Forschungsresidenz 2019

Frist: 01.03.2019

Die Schaubude Berlin, Produktionshaus für zeitgenössisches Figuren- und Objekttheater, schreibt eine vierwöchige Residenz zur Erforschung neuer ästhetischer und performativer Strategien in der Auseinandersetzung mit der Digitalisierung und deren gesellschaftlichen Folgen aus. Gesucht wird ein Team von 2 bis 4 Personen, in dem Künstler*innen der darstellenden Kunst, deren Ausdrucksmittel Puppen, Figuren oder Objekte umfassen, mit Medienkünstler*innen oder Beteiligten aus digitalen Arbeitsbereichen (z.B. Robotik, Programmierung, Informatik)  zusammenarbeiten wollen. Durch das Vorhaben sollen neue Möglichkeiten der Verbindung von digitalen Mitteln mit Formen des Theaters der Dinge erforscht werden.

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Gesellschaft für Tanzforschung: Call for Papers Symposium Sens(e)ation

Frist: 1. März 2019

Das Symposium um die Frage nach dem Verhältnis von Tanzkunst und Wissenschaft der findet vom 27. bis 29. September 2019 in Zürich statt. Mit dem Blick auf tanzkünstlerische Arbeitsweisen und Prinzipien soll die Methodenvielfalt für den künstlerischen Bereich und für die Forschung diskutiert werden. Tanzkünstler*innen und Tanzwissenschaftler*innen sind eingeladen, sich mit verschiedenen Formaten zu beteiligen.

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Cité internationale des Arts Paris: Residenzen Frühling 2019 in Paris

Frist: 01.03.2019

Die Cité Internationale des Arts in Paris bietet in 300 Studios Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt. Gefördert werden junge Künstlerinnen und Künstler der Sparten Darstellende Kunst, Visual Arts, kreatives Schreiben und Musik (Komponisten und Interpreten), die in ihrer künstlerischen Entwicklung noch offen sind.

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Fonds Soziokultur/Fonds voor Cultuurparticipatie: »Jonge Kunst« Fördermittel für deutsch-niederländische Kooperationsprojekte

Frist: 04.03.2019

Der Fonds Soziokultur (Bonn) und der Fonds voor Cultuurparticipatie (Utrecht) möchten die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von deutschen und niederländischen Kulturinitiativen und Kultureinrichtungen befördern. Sie haben dafür 2013 das gemeinsame Förderprogramm »Jonge Kunst« eingerichtet und stellen für das Programm in diesem Jahr zusammen 200.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Die Ausschreibung für 2019 ist an keine spezielle Kunst- und Kultursparte und Zielgruppe gebunden. Unterstützt werden Kulturprojekte, die aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreifen und mit künstlerischen Mitteln umsetzen. Ob neue Formen der Bürgerbeteiligung oder künstlerische Impulse im Stadtteil, die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte oder Fragen von Integration, Theater, Medien, Pop oder Punk, Interkultur und Inklusion – der Themenfindung sind dabei keine Grenzen gesetzt. Gesucht werden originelle (junge) Projektideen, die zur kulturellen Teilhabe anstiften.

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LAFT-Berlin: Seminar Management als Kunst – Künstler*innen als Manager*innen

Frist: 04.03.2019

In Kooperation mit VORPOMMERN TANZT AN - movin’bröllin / TANZPAKT Stadt-Land-Bund, findet das zweiteilige Blockseminar auf Schloss Bröllin (4. bis 6. April 2019) und im K-Salon in Berlin (11. bis 13. April 2019) statt. Das Seminar wendet sich an all diejenigen, die in Personalunion den künstlerischen Schaffensprozess mit dem der praktischen Organisation bis hin zur Finanzierung bewältigen müssen bzw. an all diejenigen, die als Produktionsleiter*innen neue Methoden für ihr Aufgabenfeld erlernen wollen. Die Kosten für das Seminar sowie Unterkunft und Verpflegung in Bröllin werden übernommen.

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Ideenwettbewerb: On y va – auf geht’s – let’s go!

Frist: 13.03.2019

Im Rahmen des Ideenwettbewerbs »On y va – auf geht’s – let’s go!« erhalten trinationale Partner*innen für gemeinnützige Austauschprojekte eine Förderung in Höhe von 5.000 Euro. Gesucht werden Teams, die gemeinsam eine Idee entwickeln und das entsprechend konzipierte Projekt durchführen.

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High Fest 2019: Open Call

Frist: 15.03.2019

Das internationale Festival der darstellenden Künste findet vom 1. bis 10. Oktober 2019 in Jerewan, Armenien statt. Es können sich Künstler*innen aller Sparten der darstellenden Künste mit ihren Produktionen im Hauptprogramm oder im Fringe-Programm bewerben (Theater, Tanz, Musiktheater, Pantomime, Zirkus, Figurentheater usw.)

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Crespo Foundation sucht Schauspieler*in/Performer*in für Artist-in-Residence-Programm »Das fliegende Künstlerzimmer«

Frist: 15.03.2019

»Das Fliegende Künstlerzimmer« ist ein Artist-in-Residence-Programm an einer weiterführenden Schule in einer ländlichen Region Hessens. Im kommenden Schuljahr 2019/2020 wird das eigens dafür entworfene mobile Künstleratelier an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule, einer Integrierten Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Ober-Ramstadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg, gastieren. Das Artist-in-Residence-Stipendium ist mit 2.000 Euro monatlich über ein Jahr Laufzeit dotiert. Darüber hinaus ist das Stipendium mit einem Betrag von 6.000 Euro pro Jahr für anfallendes Material ausgestattet.

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PwC-Stiftung: Förderanträge ab sofort wieder möglich

Frist: 15.03.2019

Die PwC-Stiftung fördert bundesweit Projekte der ästhetischen Kulturbildung und der ethischen Wirtschaftsbildung für Kinder und Jugendliche. Zweimal jährlich – zum 15. März und 15. September – gibt es die Möglichkeit, sich für eine Förderung zu bewerben.

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Stiftung EVZ: Projektideen zur Stärkung der Bildungsteilhabe und Selbstorganisation von Sinti und Roma gesucht

Frist: 18.03.2019

Es bestehen zwei Fördermöglichkeiten: Projekte mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren und einer Förderung von maximal 50.000 Euro oder Projekte mit einer Laufzeit von bis zu sechs Monaten und einer Förderung von maximal 6.000 Euro.
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Transfabrik Förderfonds für deutsch-französische Koproduktionen

Frist: 20.03.2019

Der deutsch-französische Fonds Transfabrik für darstellende Künste fördert als Koproduktionspartner anteilig künstlerische Projekte und Kooperationen zwischen Frankreich und Deutschland; insbesondere in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, zeitgenössisches Theater, Nouveau Cirque, Figuren-, Objekt- und Straßentheater. Der Fonds bietet auch eine Plattform für Kulturschaffende und für das deutsche und französische Fachpublikum, und schafft Raum für Begegnungen und Auseinandersetzungen rund um die darstellenden Künste.

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Langham Court Theatre: Wettbewerb Risk Theatre Modern Tragedy Competition

Frist: 29.03.2019

Das Langham Court Theatre in Victoria (British Columbia, Kanada) ruft dazu auf, sich an der Ausschreibung für den Wettbewerb Risk Theatre Modern Tragedy Competition zu beteiligen. Risk Theatre versteht sich als moderner Ansatz, der die tradierte Tragödie um eine Note des Unwahrscheinlichen ergänzt. Der Hauptpreis ist mit 8000 Dollar dotiert.

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SAFE FESTIVAL 2019 (Simbawe): Open Call

Frist: 31.03.2019

Der CHIPAWO Trust Zimbabwe gibt bekannt, dass das SAFE FESTIVAL 2019 für Kinder und Jugendliche vom 8. bis 12. August 2019 in Harare, Simbabwe, stattfinden wird. Die Kulturen mögen unterschiedlich sein, aber die Kunstkultur kennt keine Grenzen. Es ist die Schönheit der Vielfalt, die gut organisierte und bereichernde Festivals hervorbringt, vor allem für die Kinder und die Gesellschaft insgesamt. CHIPAWO Zimbabwe wurde im September 1989 gegründet und feiert sein 30-jähriges Bestehen. Das SAFE Festival sucht 30 Auftritte für eine 30-jährige Kunstorganisation - mit dem Thema: "WE MADE IT. SAFE lädt verschiedene Kinder und Jugendliche aus den Bereichen Poesie, Tanz, Theater, Musik, Bildende Kunst, Storytelling und Puppenspiel ein, sich zu bewerben.

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npn: Gastspielförderung Theater, 2. Vergabe 2019

Frist: 31.03.2019

Die Gastspielförderung Theater richtet sich an in Deutschland ansässige Veranstalter*innen und Theater, die Künstler*innen aus einem anderen Bundesland einladen möchten. Bei einer Förderzusage erhalten Veranstalter*innen in öffentlicher Trägerschaft Zuschüsse in Höhe von 25% der Gastspielkosten, Veranstalter*innen in privater Trägerschaft Zuschüsse in Höhe von 35% der Gastspielkosten.

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Berliner Festspiele: Tanztreffen der Jugend 2019

Frist: 31.03.2019

Gesucht werden Produktionen von jugendlichen Tanzensembles. Es gibt keine zeitlichen, formalen oder thematischen Vorgaben. Unabhängig vom Ausgangspunkt oder einer institutionellen Anbindung für die Arbeit am Stück, stehen Bewerbungen von Gruppen im Fokus, die ihre eigenen Themen finden und diese mit ihren Bewegungssprachen in eine bewusste künstlerische Form bringen. Die Stücke sind auf unterschiedliche Weise beispielhaft im Tanz von und mit Jugendlichen. Sie zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass junge Menschen ihre Perspektiven auf die Welt und die Kunst mit urbanen und/oder zeitgenössischen Bewegungssprachen sichtbar machen. Die Teilnahme am achttägigen Tanztreffen der Jugend in Berlin ist der Preis eines deutschlandweiten Wettbewerbes.

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bap‐Preis Politische Bildung 2019: Wir müssen reden! Über gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen: vor Ort — offen — mit allen

Frist: 31.03.2019

Gesprächsfähigkeit in Sachen des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu fördern, Gesprächsbereitschaft damit auch über Politik wieder herzustellen und zu stärken – zwischen Jung und Alt, zwischen Einheimischen und Zugewanderten: Dies ist das Thema des bap‐Preises Politische Bildung 2019 Wir müssen reden! Über gesellschaftlichen Zusammenhalt sprechen: vor Ort — offen — mit allen. Bewerben können sich freie Träger, Einrichtungen, Initiativen, Vereine, Verbände und Organisationen der (politischen) Jugend‐ und Erwachsenenbildung. Schulen können sich im Rahmen einer Kooperation mit freien Trägern bewerben. Bewerber*in ist dann der freie Träger.

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Stiftung EVZ: Theaterprojekte mit Zeugnissen von Verfolgten des Nationalsozialismus

Frist: 31.03.2019

Was bleibt von den Zeuginnen und Zeugen der nationalsozialistischen Verbrechen? Es bleiben ihre Zeugnisse: Interviews, Fotos, Tagebücher, Autobiografien, Gedichte, Kompositionen und Zeichnungen. Sie konfrontieren uns mit den persönlichen Erlebnissen, Geschichten und Erfahrungen der Überlebenden. Die Stiftung EVZ unterstützt die Entwicklung innovativer Formate, die diese biografischen Erzählungen in der Erinnerungskultur erfahrbar machen.

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Heidelberger Theatertage 2019: Ausschreibung 22. Heidelberger Theaterpreis

Frist: 01.04.2019

Im Herbst 2019 hält einmal mehr die deutschsprachige Freie Theaterlandschaft Einzug in Heidelberg: Vom 6. bis zum 17. November hebt sich zum zweiundzwanzigsten Mal der Vorhang für das jährliche Festival HEIDELBERGER THEATERTAGE. Ensembles aus dem gesamten deutschsprachigen Raum treten den Wettbewerb um den HEIDELBERGER THEATERPREIS und unseren Wanderpokal »Heidelberger Puck« an. Der Preis ist mit insgesamt 1.500 Euro und freien Auftrittstagen im TiKK – Theater im Kulturhaus Karlstorbahnhof dotiert. Bewerben können sich alle Freien Sprechtheater-Produktionen für Erwachsene.

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Literaturfonds Darmstadt: Nah dran! - Autor*innen ans Kindertheater

Frist: 01.04.2019

Gefördert werden jährlich bis zu vier Autor*innen mit je 6500 Euro, die ein neues Stück in Zusammenarbeit mit einem Theater für Kinderpublikum schreiben. Autor*innen und Theater bewerben sich gemeinsam: In der Zusammenarbeit, die konzeptionell die Autor*innen in die Spielplan- und ersten Regieüberlegungen der Theaterkünstler*innen mit einbezieht, entsteht das neue Stück für ein Publikum bis zu 10 Jahren. Die Stücke werden durch die Kooperationstheater spätestens im Juli 2021 uraufgeführt.

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npn: 2. Vergaberunde 2019

Fristen: 15.04.+16.04.2019

Das NATIONALE PERFORMANCE NETZ ist ein Förderprogramm. Ziel ist es, den Austausch und die Verbreitung von zeitgenössischem Tanz und Theater innerhalb Deutschlands zu fördern, sowie Anreize für eine stärkere (inter-)nationale Rotation existierender und neuer Produktionen zu schaffen. Im Rahmen der Gastspielförderung Tanz (Frist 15.04.19) können Gastspiele zeitgenössischer Tanzproduktionen innerhalb Deutschlands gefördert werden. Die Koproduktionsförderung Tanz und die Gastspielförderung Tanz International (Frist jeweils 16.04.19) regen den Austausch zwischen in Deutschland lebenden Künstlern und internationalen Veranstaltern an und möchten die Präsenz deutscher Tanzschaffender im Ausland stärken.

Stellenausschreibungen

LICHTHOF Theater Hamburg sucht Technische Leitung

Frist: 28.02.2019

Das LICHTHOF Theater versteht sich als Produktionshaus, Experimentierraum und Spielstätte für die freien darstellenden Künste. Künstler*innen aller Disziplinen entwickeln und zeigenhier Produktionen, die nah am Zeitgeschehen sind. Es kooperiert mit Hamburger sowie überregionalen Gruppen und Spielstätten. Das LICHTHOF fördert den breiten künstlerischen Austausch und setzt Impulse in der lokalen Szene. Zum 1. August 2019 wird eine Technische Leitung in Teilzeit und Festanstellung zur Erweiterung des Teams gesucht.Die Einarbeitung erfolgt bestenfalls bereits im Mai/Juni 2019.

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Save The Date

Fachkonferenz ON THE ROAD - Eine mobile Akademie des BFDK

Mit einer eintägigen Fachkonferenz beschließt der Bundesverband Freie Darstellende Künste am Freitag, den 24. Mai 2019 im HAU 3, Hebbel am Ufer in Berlin zunächst die Akademie-Reihe ON THE ROAD, ein Fort- und Weiterbildungsangebot, dass der BFDK 2017 mit fünf Ausgaben ins Leben gerufen hat. Ausgehend von einer intensiven Auswertung der bisherigen Ausgaben ist es das Ziel des Fachtags, praktikable, mobile und nachhaltige Zukunftsmodelle zu entwickeln, die den Wissenstransfer fortschreiben sowie daraus resultierende Forderungen und Handlungsempfehlungen der Weiterqualifizierung zu erstellen. Mit kurzen Impulsen, Arbeitsgruppen, Präsentationen und einer Graphic Recording Ausstellung über die Inhalte der bisherigen Akademien richtet sich diese Arbeitskonferenz an die Akteur*innen der freien darstellenden Künste, an Qualifizierende, Politik und Verwaltung.

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George Tabori Preis 2019

Mit dem George Tabori Preis vergibt der Fonds Darstellende Künste seit dem Jahr 2010 die höchste bundesweite Auszeichnung für Ensembles und Künstler*innen aus der freien Theaterszene. Die kommende Preisverleihung findet am Freitag, 24. Mai 2019, um 19 Uhr im HAU Hebbel am Ufer (HAU1) in Berlin statt.

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Festival IMPULSE 2019

13.06.2019 – 23.06.2019 | Köln, Düsseldorf und Mülheim an der Ruhr

Das Impulse Theater Festival ist seit mehr als 25 Jahren die wichtigste Plattform für das Freie Theater im deutschsprachigen Raum. Jährlich zeigen die Impulse des NRW KULTURsekretariats modellhafte Arbeiten, die jenseits des klassischen Stadttheaterapparats produziert wurden und das Theater als Medium testen, erweitern und befragen. Viele der ästhetischen Neuerungen, die in den letzten Jahrzehnten das deutschsprachige Theater belebt haben, wie Rimini Protokoll, René Pollesch oder She She Pop, waren bei Impulse zu sehen, wurden dort von der Theaterszene und der Presse entdeckt und international bekannt gemacht. Ticketverkauf startet am 1. März 2019!

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Herausgeber/ V.i.S.d.P.: :
Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.
Mariannenplatz 2 · 10997 Berlin
Tel. 030. 20215999-0 · Fax. 030. 20215999-5
E-Mail: post@darstellende-kuenste.de
Internet: http://darstellende-kuenste.de

Geschäftsführung: Anne Schneider (Kontakt wie oben), Stephan Behrmann (Kontakt wie oben)

Vertreten durch den geschäftsführenden Vorstand:
Janina Benduski (Vorsitz), Anne-Cathrin Lessel, Tom Wolter (stellvertr. Vorsitzende).

Redaktion: Bundesverband Freie Darstellende Künste e.V.

Quellen: Die »BFDK-Informationen« beziehen sich und zitieren Ankündigungstexte zahlreicher Quellen/Veranstalter*innen/Einrichtungen/Akteur*innen. Die übernommenen Ausgangstexte wurden geringfügig bearbeitet und dem Newsletter-Format angepasst.

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die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
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