BUNDESFORUM 2021 - Jetzt anmelden!

Vom 14. bis zum 16. September 2021 laden Fonds Darstellende Künste und Bundesverband Freie Darstellende Künste Vertreter*innen aus Kulturpolitik, Kunst- und Förderpraxis beim Bundesforum zu Dialog und gemeinsamer Bestandsaufnahme rund um den Neustart der Kultur ein - analog im Radialsystem in Berlin und digital. Programm und Anmeldung auf bundesforum.art

2017 initiierten der Bundesverband Freie Darstellende Künste und Fonds Darstellende Künste als Bündnis von Interessenvertretung und intermediärer Förderinstitution das erste Bundesforum im zeichen des Dialogs und des Austauschs zu Fragen der Kunst- und Förderpraxis. Der hier angestoßene Dialog zwischen Vertreter*innen von Kulturverwaltungen und Fördereinrichtungen, Akteur*innen der Freien Darstellenden Kunstszene und Kulturpolitiker*innen wurde 2019 fortgesetzt und ist unter dem aktuellen Eindruck der Pandemie und ihrer Auswirkungen auf den Kunst- und Kultursektor wichtiger denn je.

Das Programm des Bundesforum 2021 steht ganz im Zeichen einer gemeinsamen Bestandsaufnahme: Welche strukturellen Desiderate in der Förderlandschaft und entsprechend in der künstlerischen Arbeitswelt sind während der Pandemie wie unter einem Brennglas verstärkt hervorgetreten? Welche Potentiale und innovativen Instrumente haben wiederum die bereitgestellten Mittel nie dagewesenen Umfangs der Bundesregierung freigesetzt und möglich gemacht? Beide Sachverhalte gilt es kritisch in den Blick zu nehmen – welche Maßnahmen stabilisieren die Freien Darstellenden Künste nachhaltig und ggf. präventiv? Welche Instrumente gilt es zu verstetigen, auszubauen und ggf. zu ergänzen? Welche Bedarfe haben sich darüber hinaus gezeigt?

Eröffnet wird das Programm des Bundesforums mit einem Rundumblick: Wissenschaftliche Vorträge analysieren die Lage in den Regionen, die Vor- und Nachteile des Kulturföderalismus und nehmen innovative künstlerische Arbeiten aus der Pandemiezeit in den Blick, um Rückschlüsse für die Fördersystematik abzuleiten. Kunstschaffende wie Politiker*innen diskutieren die Rolle der Freien Darstellende Künste für die Gesellschaft. Videobotschaften von europäischen Nachbar*innen geben Einblick in das Geschehen jenseits der bundesdeutschen Grenzen. Auf dieser Basis eröffnen die beiden folgenden Veranstaltungstage den Dialog der Teilnehmenden: Impulsvorträge und Arbeitsgemeinschaften setzen thematische Schwerpunkte wie z.B. Aspekte der Nachhaltigkeit und der Diversität, dem Wirkverhältnis von kurz-, mittel- und langfristigen Förderkonzepten, die Stärkung von Arbeitsstipendien als probates Mittel zur Verstetigung von Arbeitsbiografien in den Freien Darstellenden Künsten und vieles mehr. Ihre Ergebnisse werden an jedem Abend resümierend zusammengetragen und für den weiteren Austausch bereitgestellt. Ein gemeinsames Fazit ziehen die Veranstalter*innen zusammen mit Vertreter*innen von Interessensverbänden und politischen Akteur*innen, u.a. mit Olaf Zimmermann (Deutscher Kulturrat), Holger Bergmann (Fonds Darstellende Künste), Helge-Björn Meyer (Bundesverband Freie Darstellende Künste), Amelie Deuflhard (Bündnis Internationaler Produktionshäuser, Kampnagel Hamburg) und weiteren Gästen.

Das detaillierte Programm sowie Informationen zur Anmeldung finden Sie auf bundesforum.art. Angesichts begrenzter Platzkapazitäten wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten.

Eine Veranstaltung von Fonds Darstellende Künste und Bundesverband Freie Darstellende Künste. Gefördert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von Neustart Kultur.
 
 

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