NEUSTART KULTUR: Nachfrage übersteigt die zur Verfügung stehenden Mittel

Unter der Moderation des Deutschen Kulturrates fand am 4. Dezember 2020 das dritte Treffen mit den 26 Institutionen, Verbänden und Kulturförderfonds statt, die die Programme von NEUSTART KULTUR entwickelt haben, bei denen die Mittel beantragt werden, die die Anträge prüfen und Mittel ausreichen. Auf Einladung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB, wurde ein erstes Resümee zur Resonanz auf das Programm gezogen. Die Nachfrage nach dem Programm ist sehr groß und übersteigt die zur Verfügung stehenden Mittel bei Weitem. Die Förderquote beträgt derzeit je nach Einzelprogramm zwischen 12 und 30 Prozent. Das heißt, dass zwischen 88 und 70 Prozent der Antragssteller*innen in den bereits bewilligten Programmen nicht berücksichtigt werden konnten. Das zeigt laut Deutschem Kulturrat, dass die Mittel für NEUSTART KULTUR dringend aufgestockt werden müssen.

Ein wichtiges weiteres Ergebnisse des Treffens war, dass die Abrechnung der Mittel nicht schon bis Februar 2022, sondern erst im Sommer vorgelegt werden müssen. Damit können die geförderten Kulturprojekte bis zum 31.12.2021 laufen, das ist gerade angesichts des 2. Lockdowns sehr wichtig. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte nach dem Treffen: »Es ist gut, dass Kulturstaatsministerin Monika Grütters den Verbänden, Fonds und Institutionen den Vertrauensvorschuss gegeben hat, die richtigen Einzelprogramme für das Bundesprogramm NEUSTART KULTUR zu entwickeln. Es zeigt sich, dass sie die Bedarfe der jeweiligen Szene, Gruppe oder auch künstlerischen Sparte kennen. Sie agieren flexibel und verantwortungsvoll mit den zur Verfügung stehenden Mitteln. NEUSTART KULTUR wird von der Kulturszene angenommen. Es werden viel mehr Anträge gestellt, als positiv beschieden werden können. Die Mittel für NEUSTART KULTUR müssen daher dringend aufgestockt werden. NEUSTART KULTUR ist eine Erfolgsgeschichte in schweren Zeiten.«

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