Neues Jahrebuch des ITI erschienen

Reihenweise kam es in den letzten Monaten zu Absagen von Festivals und der Verlagerung des Theaters ins Digitale. Nun ist es u. a. die Vielzahl neuer digitaler Angebote, die den Blick verstärkt auf die Qualität der verschiedenen Formen der Übertragung lenken. Zudem erscheint gerade angesichts (zeitweise) geschlossener Grenzen das Nachdenken über die Scharniere zwischen den Kulturen, die inter- und transkulturellen Vermittlungsprozesse und ihre Akteur:innen, gegeben.

Nicht nur das Jahr 2019 war geprägt von Rufen nach Abschottung, Grenzschließungen, nationalistischen Bestrebungen und rassistischen Ressentiments, die auch vor den Theatern nicht haltgemacht haben. Die von der Pandemie bestimmten Monate haben die Fragilität der global verflochtenen Welt noch einmal deutlich spürbar werden lassen.

Um uns in einem global vernetzten Raum bewegen zu können, brauchen wir neben der Bereitschaft, uns auf diesen einzulassen, vor allem: Übersetzung. Verstehen kann Ängste abbauen. Gute Übersetzungen helfen dabei, kulturelle Klippen zu umschiffen, lassen Neues entstehen und erweitern nicht nur unser Wissen, sondern auch die darstellenden Künste.

Das diesjährige Jahrbuch will ein Plädoyer sein für die vielen Möglichkeiten kompetenter und achtsamer Gestaltung unserer Bewegungen über Sprach- und Landesgrenzen hinweg.

Hier können Sie einen Blick ins Buch werfen.
Auf unserer Website gibt es weitere Informationen zum Heft.

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