tanzhaus nrw soll für 18,5 Millionen Euro modernisiert werden

Das tanzhaus nrw soll saniert und mit einem Neubau erweitert werden. Das Projekt mit geschätzten Gesamtkosten von rund 18,5 Millionen Euro, wird von der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt mit 6,15 Millionen Euro die Hälfte der Kosten für den Neubau. Die geplanten Maßnahmen dienen nicht nur der Instandsetzung und Modernisierung des seit 1998 als Tanzhaus in Betrieb gegangenen Gebäudes. Das Haus könnte zukünftig nicht nur eine Bühne für regionale und überregionale Choreographen und Performance-Künstler sein, sondern auch als Produktionsstandort fungieren.

Zudem würde das Haus sein Renommee als Modell für einen zeitgemäßen Dialog zwischen professionell und nicht-professionell tätigen Tänzerinnen und Tänzern sowie für eine sowohl lokale als auch internationale Zusammenarbeit langfristig festigen. Darüber hinaus könnte die bereits hohe Diversität der Besucherinnen und Besucher gestärkt werden, insbesondere durch Programme zur Inklusion sowie durch Programme für Kinder, Jugendliche und Senioren.

Das tanzhaus nrw entstand durch Umbau und Erweiterung der ehemals als Straßenbahndepot errichteten Hallen 1998 (Eröffnung) auf dem Gelände an der Erkrather Straße 30. Nicht nur die Lebensdauer der Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung ist erreicht, auch die Bausubstanz der historischen Depothallen ist sanierungsbedürftig. Unter anderem sollen daher Dachflächen saniert, die Fenster instandgesetzt, die Sanitäranlagen erneuert und die Lüftungsanlagen modernisiert werden. Zudem ist eine Erweiterung des tanzhaus nrw vorgesehen. Hierfür sollen sanierungsbedürftige Anbauten abgebrochen und an deren Stelle ein Neubau errichtet werden. Der Neubau mit einer Gesamtfläche von rund 2.000 Quadratmetern soll unter anderem Platz für eine Probebühne und vier weitere Studios bieten.

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