Anhebung der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmergrenze

Nach § 19 Abs. 1 Satz 1 UStG wird die Umsatzsteuer von inländischen Unternehmern künftig nicht erhoben, wenn der Umsatz im vergangenen Kalenderjahr die Grenze von 22.000 EUR (statt derzeit 17.500 EUR) nicht überstiegen hat und 50.000 EUR (wie bisher) im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich nicht übersteigen wird. Die Anhebung soll der seit der letzten Anpassung erfolgten allgemeinen Preisentwicklung Rechnung tragen. Datum des Inkraftretens dieser Regelung ist der 1. Januar 2020.

So können künftig mehr Unternehmer*innen von dieser Regelung Gebrauch machenBeachten sollte man dabei, dass im selben Zuge kein Anspruch mehr auf einen Vorsteuerabzug besteht. Sollten größere Anschaffungen geplant sein, kann sich der Vorsteuerabzug durchaus positiv bemerkbar machen und es lohnt sich, auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten. Bei einem Verzicht ist man dann aber fünf Jahre lang an diese Entscheidung gebunden.

Quellen: https://www.haufe.de/steuern/gesetzgebung-politik/buerokratieentlastungsgesetz-iii_168_491690.html sowie https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2019/20191108-zitat-altmaier-zum-buerokratieentlastungsgesetz.html

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