Tanzkongress: Offener Brief fordert Inklusion

Für eine Berücksichtigung der Perspektiven und Bedürfnisse von Künstler*innen und Teilnehmer*innen mit Behinderung bei der Organisation öffentlich geförderter Veranstaltungen setzt sich ein von bislang etwa einhundert Darstellenden Künstler*innen unterzeichneter Offener Brief ein. Initiiert wurde er beim Tanzkongress, der unter der Überschrift »A Long Lasting Affair« vom 5. bis 10. Juni im Europäischen Zentrum der Künste in Dresden-Hellerau stattfand.

Der Offene Brief, der während des Kongresses mit einer Intervention vorgestellt wurde, kritisiert die Nichteinbeziehung von Tanzschaffenden mit Behinderung bei dem fünftägigen Treffen der Tanzszene, das von der Choreografin Meg Stuart kuratiert worden war. Unter den Erstunterzeichner*innen insbesondere aus der inklusiven Tanzszene sind unter anderen die Choreographin und Performerin Claire Cunningham, der Künstler Dan Daw, der Autor und Schriftsteller Kenny Fries, der Choreograph Michael Turinsky oder die Schauspielerin Jana Zöll.

Vollständiger Bericht auf www.nachtkritik.de

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