ITI Action Committee for Artists Rights (ACAR): Neue Allianzen von Künstler*innen und Zivilgesellschaft

2018 registrierte Freemuse in 80 Ländern insgesamt über 670 Fälle, in denen künstlerische Freiheit bedroht und eingeschränkt wurde; vier Künstler*innen kamen zu Tode, in bald 30 Ländern wurden mehr als 150 Künstler*innen festgenommen; bald 2.000 Vorkommnisse verzeichnete die Organisation, in denen Zensur eine Rolle spielte. Dies sind einige Zahlen aus dem neuesten Bericht The State of Artistic Freedom 2019, der im Seminar »Die anderen zum Schweigen bringen – Zensur und Selbstzensur in den darstellenden Künsten in Europa« im Rahmen der Schwedischen Biennale für die darstellenden Künste diskutiert wurde.

Unter der Moderation von Ann Marin Engel (ACAR, schwedisches ITI-Zentrum) diskutierten Sirak Plipat (Freemuse), der ungarische Theaterkritiker, Publizist und Universitätsdozent Tamás Jászay sowie Thomas Engel (ACAR, deutsches ITI-Zentrum). Organisiert vom ITI Action Committee for Artists Rights (ACAR) und dem schwedischen ITI-Zentrum, unterstrichen die Diskutant*innen die Notwendigkeit, »neue Allianzen« zwischen Künstler*innen und der Zivilgesellschaft zu schmieden.

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