Fördermittel für Freiwilligendienste sichern: Träger und Einsatzstellen aufgerufen

Die Bundesförderung für die pädagogische Begleitung in den Freiwilligendiensten (FSJ und BFD) wurde 2018 angehoben, um gestiegene Kosten z. B. für Personal und Bildungshäuser zu kompensieren. Die Erhöhung sollte bei entsprechenden Haushaltsmitteln dauerhaft zur Verfügung stehen. Der aktuell vorliegende Eckwertebeschluss der Bundesregierung sieht dies nicht mehr vor. Um dem entgegen zu wirken, rufen die Zentralstellen in den Freiwilligendiensten zu verschiedenen Maßnahmen auf.

Die Erhöhung der Fördermittel im FSJ sind nur für den Jahrgang 2019/2020 vorgesehen, der Bundesfreiwilligendienst (BFD) geht leer aus. Auch die geplante Förderung für Assistenzleistungen fällt aufgrund des aktuellen Eckwertebeschlusses weg.

Um dies zu verhindern, hat die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) mit anderen FSJ- und BFD-Zentralstellen verschiedene Maßnahmen entwickelt, u. a. Gespräche mit Mitgliedern des Haushaltsausschusses, eine Sympathiekampagne, mit der Abgeordnete in die Einsatzstellen oder zu den Bildungstagen der Freiwilligen eingeladen werden sowie Informationspakete, mit denen Träger und Freiwillige an die Bundesfamilienministerin, den Bundesfinanzminister und Bundestagsabgeordnete, die ihren Wahlkreis am Ort der jeweiligen Einsatzstellen haben, herantreten können. Ziel ist es, die Lage der Freiwilligendienste in das Bewusstsein der Abgeordneten zu rücken, noch bevor der Regierungsentwurf am 26. Juni 2019 beschlossen wird, um darauf hinzuwirken, eine Erhöhung der Mittel im Regierungsentwurf verankern.

Mehr unter www.bkj.de/alle/artikel/id/11695.html

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