Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: Theaterpreis des Bundes verliehen

Bereits zum dritten Mal hat Kulturstaatsministerin Grütters den Theaterpreis des Bundes verliehen. Bei der Festveranstaltung im Konzertsaal des Theaters Gera wurden elf Bühnen für ihr herausragendes Programm ausgezeichnet. In ihrer Rede hob Grütters die einzigartige Theaterlandschaft Deutschlands hervor, in der »man nicht erst in die nächste Großstadt fahren muss, um Theaterkunst auf höchstemNiveau zu erleben.« 119 Theater aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich für den Theaterpreis des Bundes 2019 beworben. Elf von ihnen hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters nun im thüringischen Gera ausgezeichnet.

Den Theaterpreis des Bundes hatte die Staatsministerin 2015 initiiert, um das Schaffen insbesondere der vielen kleinen und mittleren Bühnen außerhalb der Metropolen ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Die Auszeichnung erhalten Schauspielhäuser, die aufgrund ihres künstlerischen Gesamtprogramms, durch außergewöhnliche Produktionen oder durch strukturelle Zukunftsentscheidungen bundesweite Aufmerksamkeit und Wertschätzung erfahren.

Die Preisträger 2019 sind: Theater Thikwa, Berlin, Piccolo-Theater Cottbus, Theater Erlangen, Theaterwerkstatt Pilkentafel, Flensburg, Boat People Project, Göttingen, Oper Halle, HELIOS Theater, Hamm, Puppentheater Magdeburg, Landestheater Schwaben, Memmingen, Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim und Theater Rampe, Stuttgart.

Hier entlang zu den Jurybegründungen [http://www.iti-germany.de/]

In ihrer Rede würdigte die Kulturstaatsministerin das vielfältige Theaterschaffen in Deutschland: »Wir blicken auf eine unglaublich lebhafte Theaterlandschaft, die in ihrem regionalen Angebot und in ihrem gesellschaftlichen Engagement weltweit ihresgleichen sucht.« Den Künstlerinnen und Künstlern hinter diesen unverzichtbaren Kulturorten wolle der Bund mit dem Theaterpreis den Rücken stärken, erklärte Grütters. Mit 143 Staatstheatern, Landesbühnen und Stadttheatern, über 200 Privatbühnen und rund 2.000 freien Gruppen ist die Theaterlandschaft in Deutschland so dicht und vielfältig wie in keinem anderen Land. Deshalb wurde die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft 2014 in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.

Der Preis ist mit einer Prämie von jeweils 75.000 Euro verbunden. Diese ist für die weitere künstlerische Programmarbeit oder für die Verbesserung der künstlerischen Produktionsbedingungen an dem ausgezeichneten Theater vorgesehen.

Die Preisverleihung fand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum des Internationalen Theaterinstituts (ITI) sowie in Kooperation mit dem Deutschen Bühnenverein und dem Bundesverband Freie Darstellende Künste statt. Begleitet wurde sie von der Theater-Tagung »Dialog mit der Stadtgesellschaft«, die Preisträger der vergangenen Jahre mit Vertretern der Theaterverbände zusammenbringt.

Die vollständige Pressemitteilung hier: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/buehnenkunst-auf-hoechstem-niveau-1631512

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