Europäische Gerichtshof in Luxemburg urteilt zu befristeten Verträge im Theater

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat am 25. Oktober 2018 eine Pressemeldung über ein aktuelles Urteil herausgegeben. In einem Rechtsstreit um sogenannte Kettenbefristungen von Opern- und Orchesterangestellten bei der Fondazione Teatro dell’Opera di Roma (Rechtssache C-331/17) hat der Gerichtshof entschieden, dass Künstler*innen an öffentlichen Kultureinrichtungen in Italien wie andere Arbeitnehmer*innen davor geschützt sein müssen, immer wieder nur befristete Verträge zu bekommen. Welche Auswirkungen das Urteil für Theaterschaffende in Deutschland haben könnte, ist derzeit noch nicht seriös abzuschätzen. Erst müssen die Entscheidungsgründe abgewartet werden.

Im Blog der Bühnengenossenschaft findet sich eine erste Einschätzung des Urteils: www.buehnengenossenschaft.de/aktuelles-urteil-des-eugh-zu-befristeten-arbeitsverhaeltnissen-einer-italienischen-opernstiftung

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