Theaterverbände, -Netzwerke, -Initiativen und -Gewerkschaften kommen erstmals für gemeinsame Erklärung zusammen.

"Unsere gemeinsame Erklärung ist auch ein Ausdruck der Verbindung der Theaterformen innerhalb der deutschen Theaterlandschaft" – auf Initiative des Bundes der Szenograf*innen haben sich im Rahmen der 3. Bundesweiten Ensembleversammlung vom 4. - 6. Mai 2018 am Schauspiel Bochum Mitglieder der Verbände Art but Fair, Bundesverband Freie Darstellende Künste, Deutscher Bühnenverein, Dramaturgische Gesellschaft, ensemble-netzwerk, GDBA, Pro Quote Bühne, regie-netzwerk, Ständige Konferenz Schauspielausbildung sowie als Gäste die Bundestagsabgeordneten Helge Lindh und Michel Brandt getroffen. 

Die Zusammenkunft dieser Theaterverbände, -Netzwerke, -Initiativen und Gewerkschaften ist in dieser Form neu.

Nach unserer Einschätzung ist es für die weitere Entwicklung der Theaterlandschaft zwingend notwendig, dass diese Verbindungen ausgebaut und verfestigt werden. Wir laden andere Gruppen und Institutionen ein, zu dieser Runde dazuzustoßen.

Ziel des Treffens war es, die Kräfte der einzelnen Verbände zu bündeln, um gemeinsame Themen wie u.a. die Verbesserung der Arbeits- und Rahmenbedingungen, Gagen- und Geschlechtergerechtigkeit für fest an den Theatern arbeitende Künstler*innen wie für freie Künstler*innen anzugehen.  Aus diesem Kontext ist es zu einer einstimmigen Übereinkunft gekommen, dass es notwendig ist, die im Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahmen für die Theaterlandschaft in den Haushalten 2018 und 2019 mit Haushaltsmitteln zu hinterlegen, und dass insbesondere die im Koalitionsvertrag angekündigte Erhöhung der Förderung für den Fonds Darstellende Künste umgesetzt wird. Wir folgen dabei einer Berechnung des Fonds Darstellende Künste, nach der eine Erhöhung von 1,1 Millionen Euro auf 2 Millionen im Haushalt 2018 und auf 3 Millionen im Haushalt 2019 notwendig ist.

Die gemeinsame Erklärung ist auch ein Ausdruck der Verbindung der Theaterformen innerhalb der deutschen Theaterlandschaft.

 

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