Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Kultur Management Network: Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung veröffentlicht

Aus- und Weiterbildung ist ein kritisches Thema im Kulturbereich. Einerseits ist der Wissenserwerb überlebenswichtig für Kulturorganisationen, andererseits gibt es derzeit noch wenige systematische und strukturierte betriebliche Prozesse und Programme zur Personalentwicklung und –fortbildung. Oft geben altgediente Kulturmanager*innen vor allem ihren Wissensstand weiter. Welche Inhalte dringend im Studium vermittelt werden müssen und worauf bei Weiterbildungsmaßnahmen geachtet werden sollte, machen die Beiträge von zehn Expert*innen aus verschiedenen Bereichen des Kulturmanagements deutlich.

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Creative Europe: Projektpartner*innensuche

Für eine Antragstellung oder ein Kooperationsprojekt im Teilprogramm »Kultur« von KREATIVES EUROPA werden noch Partner*innen gesucht. Auf der Website von Creative Europe werden aktuelle Projektgesuche aus ganz Europa aufgelistet.

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touring artists: Kostenlose Beratungen für Künstler*innen aus Krisenländern

Was müssen Kulturakteur*innen bei Einreise und Aufenthalt in Deutschland beachten? Was besagen die steuerlichen Bestimmungen? Welche Regelungen gibt es für Kranken- und Sozialversicherung? Wie kommt Berufsequipment durch den Zoll? Künstler*innen aus Krisenländern, die sich in Deutschland aufhalten und eine berufliche Zukunft aufbauen wollen, wie Kultureinrichtungen in Deutschland, die mit ankommenden Künstler*innen zusammenarbeiten, können sich von touring artists kostenlos beraten lassen.

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Bundesrat spricht sich für Erhöhung der Umsatzfreigrenze für gemeinnützige Vereine aus

Der Bundesrat hat sich für die Erhöhung der Umsatzfreigrenze von 35.000 Euro auf 45.000 Euro für Einnahmen aus wirtschaftlichen Tätigkeiten ausgesprochen. Gemeinnützige Vereine haben eine Reihe an steuerlichen Vorteilen. Dazu gehört auch eine Freigrenze bei der Besteuerung der Einnahmen, die aus einer wirtschaftlichen Tätigkeit erzielt werden. Wenn ehrenamtliche Vereine lediglich geringe Umsätze erzielen, fällt keine Körperschaft- und Gewerbesteuer an. Die zuletzt vor zehn Jahren erhöhte Freigrenze ist ein wichtiges Instrument, um Ehrenamtliche in den Vereinen von administrativen Aufgaben zu entlasten.

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Deutscher Kulturrat: Einladung zur Subskription »Wachgeküsst. 20 Jahre neue Kulturpolitik des Bundes 1998-2008«

Im Oktober 2018 wird die Behörde »Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien« 20 Jahre alt. Ende der 1990er Jahre neu gegründet und organisatorisch an das Bundeskanzleramt angebunden, musste sie ihren Platz erst fnden. Es ging einerseits darum, eine eigene Position mit Blick auf die Länder und deren sogenannter Kulturhoheit zu entwickeln und andererseits im Konzert der Bundesministerien zu einer eigenen Stimme zu finden und insbesondere mit Blick auf die Gesetzgebung zu einem eigenständigen Akteur zu werden. Das am 17. Oktober 2018 erscheinende Buch beschreibt diesen Weg.

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Martin Schläpfer erhält Bundesverdienstkreuz

Der Chefchoreograph und Künstlerische Direktor des Balletts am Rhein Düsseldorf Duisburg nimmt die Auszeichnung am 2. Oktober von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue entgegen. Die Verleihung steht zum Tag der Deutschen Einheit unter dem Motto »Kultur verbindet!«.

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Fonds Darstellende Künste: Sonderprogramm KONFIGURATION

Unter dem Titel KONFIGURATION fördert der Fonds Darstellende Künste die Auseinandersetzung mit dem Feld der Digitalisierung und stellt dem frei produzierenden Figuren- und Objekttheater dafür vermutlich noch in diesem Jahr drei Antragskategorien zur Verfügung: bis 5.000 Euro / bis 15.000 Euro / bis 25.000 Euro. Besonders in der ersten Kategorie soll der Anteil einer Kofinanzierung erheblich niedriger ausfallen als sonst üblich. Dadurch wird es auch kleineren Strukturen ermöglicht, am Förderprogramm zu partizipieren.

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Theater und digitaler Wandel: Neue Publikation

»Digital Theatre. A Casebook« nennt sich eine Veröffentlichung, die jetzt von der European Theatre Convention ETC herausgebracht und auf dem Ars Electronica Festival in Linz vorgestellt worden ist. Anhand von Praxisbeispielen gibt die Publikation, die die künstlerische Arbeit und die Erfordernisse des digitalen Wandels thematisiert, Einblicke in die Präsenz und den Stellenwert neuer Technologien in der täglichen Theaterarbeit.

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Schutz für im Ausland verfolgte Kulturschaffende

Insbesondere für gefährdete Akteur*innen aus dem Kulturbereich, die sich in ihrem Heimatland für die Freiheit von Kunst, für Demokratie und Menschenrechte engagieren, will sich die zu Monatsbeginn gegründete Martin-Roth-Initiative einsetzen. Ihnen soll mit Stipendien zu temporären Schutzaufenthalten in Deutschland oder Drittstaaten verholfen werden, um sich in dieser Zeit bspw. beruflich weiterentwickeln zu können.

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flausen+ bundeskongress #2 vom 5. bis 7. Februar 2019 im Werkstatt Theater Köln

Das flausen+ netzwerk ist weiter auf dem Weg. In Köln wird zurzeit der flausen+ bundeskongress #2 vorbereitet. Dieser wird vom 5. bis 7. Februar 2019 im Werkstatt Theater Köln stattfinden. Kernthemen sind diesmal - nach dem eher Grundsätzlichen beim ersten flausen+bundeskongress - Modelle und Arbeitsweisen künstlerischer Forschung, Arbeitsrealitäten von Künstler*innen und Netzwerke (national wie international): Save The Date!

Grundlegende Stellungnahme von Dachverband Kunst und Behinderung veröffentlicht

Unter dem Titel »Diversität im Kunst- und Kulturbetrieb in Deutschland: Künstler*innen mit Behinderung sichtbar machen« veröffentlicht EUCREA Verband Kunst und Behinderung eine grundlegende Stellungnahme. Ausschlüsse auf verschiedenen Ebenen sind dafür verantwortlich, dass Kreative mit Beeinträchtigung in privaten und öffentlichen Kultureinrichtungen bislang kaum oder gar nicht zu finden sind – weder im künstlerischen Betrieb noch in der Rolle der Kulturvermittelnden. Für diese Gruppe mangelt es insbesondere an Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten, an baulicher und auf Information bezogener Barrierefreiheit sowie am Zugang zu strukturellen Hilfeleistungen.

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