Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

20. März jedes Jahres der Welttag des Theaters für junges Publikum

Am 20. März jedes Jahres wird der der Welttag des Theaters für junges Publikum (»Take a child to the theatre today«) begangen. Die ASSITEJ www.assitej-international.org macht an diesem Tag in Deutschland und weltweit auf die bildungs-, sozial- und kulturpolitische Relevanz des Theaters für junge Zuschauer*innen aufmerksam. So lädt das Festival »Starke Stücke« anlässlich des Welttages zu einer Podiumsdiskussion u. a. mit der ASSITEJ Vorsitzenden Brigitte Dethier ein.

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Deutscher Kulturrat legt vierte Dokumentation zur Aus- und Weiterbildung im Kultur- und Medienbereich vor

Im Kultur- und Medienbereich ist der Weiterbildungsbedarf nicht zuletzt durch die Digitalisierung deutlich gestiegen. Aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle, unsere Gesellschaft ist diverser geworden, Menschen unterschiedlicher Herkunft leben in Deutschland. Kultureinrichtungen sowie Einrichtungen der kulturellen Bildung sind gefordert, ihre bestehenden Angebote zu überprüfen und ggfs. anzupassen. Die demografische Veränderung mit einem wachsenden Anteil älterer Menschen, die durchaus körperlich und geistig fit sind und als Zielgruppe kultureller Bildung bedeutsamer werden, verlangt, dass die Kulturarbeit mit Älteren an Gewicht gewinnt und hierfür die Fachkäfte entsprechend ausgebildet sind. Sowohl die Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen an Kulturangeboten als auch deren eigene künstlerische Arbeit verlangen nach neuen Vermittlungs- und Präsentationsformen. Was wiederum heißt, dass das pädagogische und künstlerische Personal der Weiterbildung bedarf.

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Der neue Survival Kit ist da

Der neue »Survival Kit« informiert in 12. Auflage über alles, was für freiberufliche Künstler*innen beim Einstieg wichtig ist: Solotätigkeit, Gesellschafter*in in einer GbR, Vor- und Nachteile eines Vereins, Buchführung, EÜR, Steuern, Umsatzsteuerbefreiung, Gemeinnützigkeit, die Rolle als Auftrag-/Arbeitgeber*in, KSK-Abgabe, Künstlersozialversicherung, Urheberrechte, Förderungen, Finanzierungen und vieles mehr. Mit diesen Themen für den Bereich Publizistik und Kunst ist das Handbuch unerlässlich für Profis und alle, die es werden wollen. Einiges ist gekürzt worden, einiges kam hinzu, jedenfalls up to date und völlig überarbeitet.

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LAFT Berlin: Handbuch »Zwischen Publikum und Bühne«

Das im November 2018 veröffentlichte Handbuch des Performing Arts Programm Berlin enthält acht experimentelle Vermittlungsformate die zwischen 2016 und 2018 in den freien darstellenden Künsten Berlins initiiert, getestet und weiterentwickelt wurden – mit praktischen Tipps für ihre Umsetzung und der Einladung, Konzepte der Kunstvermittlung weiterzudenken.

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BFDK: Gesprächsreihe »Was wir wissen wollen - Ausbildung im Praxischeck«

Die aktuelle Gesprächsreihe des BFDK lädt zum Austausch über sinnvolle Ausbildungsangebote und vor allem zu der Frage ein, wie eine Ausbildung für die Praxis der freien darstellenden Künste aussehen sollte. Bislang sind Episoden geplant bei Hauptsache Frei-Festival der Darstellende Künste Hamburgs (06.-10.04.19) und 6 tage frei in Stuttgart (08.-13.04.19), Performing Arts Festival Berlin (28.05.-92.06.), Impulse Festival in Köln/Mülheim (13.-23.07.19) und beim MADE.Festival (Herbst) in Hessen.

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Virve Sutinen bleibt bis 2022 Künstlerische Leiterin von »Tanz im August«

Das internationale Festival »Tanz im August«, präsentiert vom HAU Hebbel am Ufer, wird auch in den kommenden Jahren unter der Künstlerischen Leitung von Virve Sutinen stattfinden. Dies beschloss der Aufsichtsrat des HAU Hebbel am Ufer am Abend des 20. Dezembers 2018 und entsprach damit dem gemeinsamen Wunsch Sutinens und der HAU-Intendantin Annemie Vanackere.

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Pina-Bausch-Zentrum in Wuppertal beschlossen

In der Sitzung vom 18.12.2018 hat der Wuppertaler Stadtrat den Durchführungsbeschluss zum Bau des Tanzzentrums am Wupperbogen Kluse einstimmig angenommen. Mit dabei waren Salomon Bausch und Vertreter der Pina-Bausch-Stiftung.

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Bundesakademie für Kulturelle Bildung: Gameplay@stage 2019. Qualifizierungsreihe in 5 Teilen

In den letzten Jahren sind analoge und digitale Spiele wesentliche Impulsgeber für das Theater geworden. Gameplay stellt dem Theater neue Dramaturgien, Technologien und Regelsysteme zur Verfügung. Diese verändern nicht nur die Organisation und Ästhetik der Aufführung. Vor allem verändern sie die Rolle des Publikums: Die »Zuschauenden« sind Mitwirkende. Gameplay im Theater eröffnet ihnen Erfahrungs- und Handlungsräume, die sich grundsätzlich von anderen Theaterformen unterscheiden. Gameplay verändert die Rezeption von Themen, reflektiert das Verhalten der Spielenden im jeweiligen Kontext und erzeugt Formen der Selbstermächtigung. Gameplay kreiert Räume kreativer Komplizenschaft für alle an der Aufführung Beteiligten gleichermaßen: für das künstlerische Team hinter, wie für die Gäste in der Aufführung.

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Dortmund erhöht die Mittel für die freie Kunst- und Kulturszene um 1,2 Millionen Euro

Der Rat der Stadt Dortmund hat in seiner Sitzung am 13. Dezember 2018 die Haushaltssatzung 2019 beschlossen. Im Gegensatz zum Entwurf verringert sich der geplante Fehlbedarf auf 35 Mio. Euro. Einen der größten Posten nimmt die Förderung der freien Kulturarbeit in den kommenden drei Jahren mit jeweils 400.000 Euro ein. Dies ist laut SPD-Fraktion als eine Anerkennung der Leistungen der freien Dortmunder Kulturszene zu verstehen.

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ITI-Preis 2018 an Viktor Bodó

Der ungarische Regisseur Viktor Bodó erhält dieses Jahr den ITI-Preis. Das teilt das deutsche Zentrum des Internationalen Theater-Instituts mit. Am 28. November verleiht ITI-Präsident Joachim Lux den Preis im Theater Heidelberg an Bodó.

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Brigitte Dethier neue Vorsitzende von ASSITEJ e. V.

Auf der Mitgliederversammlung von ASSITEJ e. V. (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche - Das Netzwerk für Kinder- und Jugendtheater in Deutschland) wurde am vergangenen Wochenende in Frankfurt am Main ein neuer Vorstand für die Jahre 2018 bis 2021 gewählt. Dem neuen  Vorstand gehören  als 1. Vorsitzende Brigitte Dethier (Junges Ensemble Stuttgart) sowie als stellvertretende Vorsitzende Andrea Maria Erl (Theater Mummpitz, Nürnberg), Jutta M. Staerk (COMEDIA Theater Köln) und Julia Dina Heße (Dramaturgin und Regisseurin, Wiesbaden) an. Als Schriftführerin wurden Birte Werner (Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel) und als Schatzmeisterin Lydia Schubert (Theater der Jungen Welt Leipzig) gewählt. Beisitzer*innen sind nun Stefan Fischer-Fels (Junges Schauspiel Düsseldorf), Bianca Sue Henne (Mecklenburgisches Staatstheater Parchim), Rebecca Hohmann (Junges Theater Bremen), Wolfgang Stüßel (Theater Strahl Berlin) und Lisa Zehetner (Junges Nationaltheater Mannheim).

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