Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

1,5 Millionen Euro: Bremen will schlecht bezahlte Künstler*innen fördern

Das Bremer Kulturressort will schlecht bezahlte Beschäftigte im Kulturbereich mit 1,5 Millionen Euro im Haushalt 2020/2021 fördern. Einen entsprechenden Antrag an den Senat hat die Kulturdeputation auf ihrer Sitzung mehrheitlich gebilligt. Das Geld soll aus einem Sondertopf gegen prekäre Beschäftigung kommen, den der Senat bereits beschlossen hat. Die meisten Mittel sind für Mitarbeiter*innen der Volkshochschule, der Musikschule und des Theaters Bremen vorgesehen. 50.000 Euro sollen Beschäftigte der freien Kulturszene erhalten. In der Deputation nahm Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz auch Stellung zum geplanten Zentrum für die freie Szene im Tabakquartier Bremen-Woltmershausen. Sie versicherte, dass durch das Projekt keine Kulturmittel an anderer Stelle verloren gingen.

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Stiftung Genshagen: Drei kostenlose Train-the-Trainer-Workshop zur g3-Methode

Immer öfter zeigt sich, dass komplexe Herausforderungen in Kultur oder Politik nicht mehr von einzelnen Personen oder Interessengruppen befriedigend bewältigt werden. Nicht nur das Spektrum der Bedürfnisse nimmt stetig zu, auch die traditionellen Formen der Entscheidungsfindung werden zunehmend infrage gestellt. Für eine zukunfts- und praxisfähige Gestaltung unserer Gesellschaft müssen deshalb neue Methoden des Austausches und Interessenausgleichs aller Bervölkerungsgruppen gefunden werden. Auch Im Kunst-und Kulturbereich wird intensiv an der Frage gearbeitet, wie die gesamte Bevölkerung besser erreicht und stärker in die inhaltlichen Auseinandersetzungen einbezogen werden kann.

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Dancersconnect bittet um Unterstützung für Crowdfunding Kampagne

Dancersconnect hat eine Crowdfunding Kampagne gestartet, um die eigene Arbeit 2020 weiter zu intensivieren und dem Bedarf in den Ensembles und der freien Szene Abhilfe zu schaffen. Dancersconnect ist eine Initiative, die sich durch das Engagement und den Zusammenschluss von aktiven Bühnentänzer*innen in Deutschland 2017 gegründet hat. Seitdem vernetzen die Tänzer*innen sich, halten bundesweite Konferenzen ab, entsenden Vertreter*innen der Tänzerschaft zu Konferenzen und Gremiensitzungen des deutschen Tanzestablishments. Im Rahmen der #MeToo-Bewegung, hat Dancersconnect ganz maßgebliche Akzente und Impulse gesetzt und Partner*innen der Tanzwelt zum Sprechen und Nachdenken angeregt.

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NRW Landesbüro freie darstellende Künste: Veranstaltungsdokumentation »Erfolgreich kulturpolitisch kommunizieren«

Wen spreche ich für mein kulturpolitisches Anliegen wie und zu welchem Zeitpunkt an? Wie mache ich Stärken der lokalen Szene greifbar? Wieso und aus welcher Position verhandle ich? Aus langjähriger Praxiserfahrung heraus hat Sören Fenner im November 2019 in einem Workshop kommunalen Interessenvertretungen Kommunikationsstrategien vermittelt und Erfahrungen der Teilnehmenden zusammengetragen. Dabei ging es sowohl um konkrete Methoden zur Gesprächsführung als auch um unkonventionelle und kreative Möglichkeiten des kulturpolitischen Dialogs. Die Veranstaltungsdokumentation bietet einen Leitfaden für kulturpolitische Kommunikationsstrategien vor Ort, inkl. diverser Praxisbeispiele für Begegnungsformate und Kampagnen. Die Veranstaltung ging aus aus dem Arbeitskreis Kommunale Initiativen hervor.

Kulturakademie Segeberg: Zweijähiges Qualifizierungsprogramm Spiel Theater Pädagogik

Die Kultura Akdemie in Bad Segeberg bietet ab August 2020 ein zweijähriges Qualifizierungsprogramm für Multiplikator*innen in pädagogischen und künstlerischen Berufen, Studierende und Wiedereinsteigende an. Die Kosten betragen 4.150 Euro (monatliche Raten sind möglich). In diesen sind Verpflegung, Übernachtung, Raummieten und Unterrichtsmaterailien enthalten.

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MADE. Festival 2020

MADE. bringt seit 2009 besonders sehenswerte Produktionen der freien darstellenden Künste in Hessen landesweit in mehreren Städten auf die Bühne, immer auf Augenhöhe mit der Zeit. Audiowalks, Diskussionen, Performances, Schauspiel, Musiktheater, Stadtraum-Interventionen, Vorträge, Workshops bilden jeweils ein reichhaltiges mehrtägiges Programm der freien Theaterszene. Nächste Termine: 14.-16. Mai in Fulda, 21.-24. Mai 2020 in Kassel und 04.-06. Juni in Darmstadt

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Thüringer Theaterverband: Weiterbildungsprogramm KULTUR LAND BILDEN 2020

KULTUR LAND BILDEN ist das Weiterbildungsprogramm, das der Thüringer Theaterverband, die LAG Soziokultur Thüringen und die LAG Spiel und Theater Thüringen in Thüringen gemeinsam anbieten. Es richtet sich an ehrenamtliche und hauptamtliche Kulturschaffende, Vereine, freie Theatergruppen und Kulturinitiativen in Thüringen – insbesondere in den kleineren Städten und ländlichen Räumen des Freistaates.

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Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK): Kreative zu arm für die Grundrente!

»Lebensleistung verdient Respekt.« Stimmt. Das gilt für alle. Auch für Kreative.  Die nun bekannt gewordenen Bedingungen für den Bezug von Grundrente werden jedoch viele Kreative ausschließen: Zusätzlich zu den mindestens 33 Jahren Beitragszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung muss ein Mindesteinkommen von mindestens 30 % des bundesweiten Durchschnittseinkommens (2018: 12.624 Euro) erwirtschaftet worden sein. Wer darunter liegt, fällt durchs Raster. Sehr viele Künstler*innen werden dies absehbar nicht erreichen!

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Stiftung SPI Berlin: Theater- und spielpädagogische Zusatzqualifikation

Die Weiterbildung, die sich Tätige in sozialpädagogischen und soziokulturellen Arbeitsfeldern, Erzieher und Erzieherinnen in Kita, Hort, Jugend- und Jugendkulturarbeit richtet, vermittelt für die Leitung von Gruppen und Prozessen aktuelle methodische Vielfalt durch unterschiedliche Zugänge: Innovative Ansätze u. a. zur Stückentwicklung, Präsentation von Aufführungen, Vor- und Nachbereitung von Theaterbesuchen, thematisch verankerte Spielförderung und individuelles Coaching. Dozentinnen: Ricarda Schuh & Sofie Hüsler. Termine zwischen dem 7. März und dem 5. September 2020.

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