Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Theodor-Storm Preis 2018 an Frank Düwel

Namentlich für seine Storm-Dramatisierungen hat die Jury des Theodor Storm Preises jetzt dem Hamburger Regisseur, Dramaturgen und Dozenten für Musiktheater, dem ITI-Mitglied Frank Düwel, den Theodor-Storm-Preis 2018 zuerkannt. Die Preisverleihung kündigte die Stadt Husum für den 07. September an. Verliehen wird der Theodor-Storm-Preis im Vier-Jahres-Turnus.

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ITI Jahrestagung 2018: Internationalität für künstlerische Arbeit unerlässlich

Deutschland ist ein Einwanderungsland – aber wie verändern sich die Theater mit der sich wandelnden Zusammensetzung ihres gesellschaftlichen Umfeldes? Unter dem Titel »Gekommen um zu gestalten.« veranstaltete das deutsche ITI-Zentrum seine Jahrestagung im Rahmen des Festivals Theaterformen in Braunschweig. Diskutiert wurden am 16./17. Juni Ansätze der Diversität im Theaterbetrieb in einem politischen Klima in Deutschland und Europa.

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Solidarität statt Heimat: Ein Aufruf gegen Rassismus in der öffentlichen Debatte

Das Institut Solidarische Moderne (ISM), Kritnet und Medico international setzen mit dem Aufruf »Solidarität statt Heimat« ein notwendiges Zeichen gegen die zunehmende Polarisierung von rechts in den Debatten um Migration und Asyl. Sie fordern, Rassismus und Entrechtung klar beim Namen zu nennen und eine solidarische und humanitäre Position gegen den Rechtsruck zu verteidigen. Der Erziehungswissenschaftler und Publizist Prof. Dr. Micha Brumlik, die Sozialwissenschaftlerin Prof. Dr. Naika Foroutan, die Intendantin des Hamburger Theaters Kampnagel, Amelie Deuflhard, der Autor Georg Diez, die Soziologin Prof. Dr. Sabine Hark und weitere Wissenschaftler*innen und Kulturschaffende sind Erstunterzeichner*innen.

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ITI: Infos zur Schengen-Einreise für Künstler*innen aus Drittländern

Wer benötigt beim Eintritt in den Schengen-Raum ein Visum, wie ist der Antragsweg, welche unterschiedlichen Visa-Typen gibt es? Diese und weitere Fragen, die international tätige und aus Drittländern stammende Künstler*innen und Organisator*innen aus dem Kulturbereich bewegen, beantwortet der »Guide on visas for Schengen area«.

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Theater der Zeit: Schwerpunkt Freie Szene in der Juni-Ausgabe

Wie frei ist die Freie Szene? Tom Mustroph macht eine Bestandsaufnahme. Die einstigen Gegensätze freie Szene und Stadttheater nähern sich immer weiter an, hybridisieren sich gewissermaßen. Besteht dabei die Gefahr, dass jeweils nur das Schlechteste bleibt: Die prekären Projektexistenzen der Freien Szene und die starren Hierarchien des Stadttheaters?

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Handbuch Förder- und Freundeskreise in der Kultur

Wie lässt sich eine Zusammenarbeit zwischen Kulturinstitution sowie Förder- und Freundeskreis erfolgreich gestalten? Das private Engagement der Förder- und Freundeskreise und ihrer Mitglieder ist für den Kulturbetrieb unentbehrlich – sei es in Museen und Kunsthallen, Orchestern oder Theatern.

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Kulturpolitiker Hilmar Hoffmann gestorben

Im Alter von 92 Jahren ist Anfang Juni der ehemalige Frankfurter Kulturdezernent und Präsident des Goethe-Instituts Hilmar Hoffmann gestorben. Von 1965 bis 1970 war Hoffmann Kultur- und Sozialdezernent der Stadt Oberhausen, von 1970 bis 1990 Dezernent für Kultur und Freizeit in Frankfurt am Main. Er war der bekannteste Vertreter einer Generation sozialdemokratischer Kulturpolitiker*innen, zu der neben Hoffmann etwa Hermann Glaser in Nürnberg oder Richard Erny in Bochum zählten.

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George Tabori Preise 2018 an copy & waste und Turbo Pascal

In Berlin wurden am 25. Mai 2018 die George Tabori Preise 2018 verliehen. Den Hauptpreis – vergeben für »herausragende, beispielgebende und kontinuierliche ›Ensembleleistungen‹ in den Freien Darstellenden Künsten« – erhielten copy & waste. Den Förderpreis zum George Tabori Preis 2018, ausgelobt für »die bemerkenswerte Fähigkeit zum experimentellen Format«, erhält das Berliner Performancekollektiv Turbo Pascal.

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Der Bundesverband Freie Darstellende Künste stellt neues Positionspapier zur Kulturellen Bildung vor

Aufbauend auf die vom BFDK herausgegebene Studie »Freie Darstellende Künste und Kulturelle Bildung im Spiegel der bundesweiten Förderstrukturen«Freie Darstellende Künste und Kulturelle Bildung im Spiegel der bundesweiten Förderstrukturen« (2018), hat der Bundesverband Freie Darstellende Künste ausführliche Hintergrundinformationen zu Ausgangslage und Begriffsdefinition der Kulturellen Bildung im Bereich der freien darstellenden Künste zusammengestellt und Handlungsempfehlungen sowie Zielstellungen für den Verband formuliert. Diese finden sich im Positionspapier Kulturelle Bildung, welches im Juni 2018 veröffentlicht wurde.

Culture Action Europe: 1% für Kultur!

Nur etwa 0,14 Prozent des Gesamtbudgets der aktuellen EU-Förderperiode (Zeitraum 2014-2020) sind für CREA­TIVE EUROPE, dem europäischen Aktionsprogramm für die Kultur- und Kreativwirt­schaft, vorgesehen. Lediglich 0,04 Prozent dieses Budgets wiederum gehen in dessen Teil­programm CULTURE. Vor diesem Hintergrund ruft das Netzwerk Culture Action Europe Kulturschaffende auf, die Petition, 1 Prozent des EU-Haushaltes für Kultur vorzusehen, zu unterstützen.

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