Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Neue Leitung beim RODEO Festival

Das Münchner Kulturreferat hat eine neue Leitung für das Tanz- und Theaterfestival Rodeo bestimmt. Erstmals wurde mit dem »Kollektiv« ein Team ausgewählt, das nächste Programm im Herbst 2020 zu kuratieren. Das teilte RODEO in einer Pressemitteilung zum Abschluss des diesjährigen Festivals mit. Das Kollektiv besteht aus Simone Egger, Christiane Huber, Karnik Gregorian und Bülent Kullukcu.

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Jubiläen im Bereich der Figuren- und Objekttheater in Deutschland

In diesem Jahr feiert der Verband der Deutschen Puppentheater (VDP), assoziiertes Mitglied beim Bundesverband Freie Darstellende Künste, sein 50jähriges Jubiläum. Gemeinsam mit dem Theater der Nacht, das in diesem Jahr 30 wird, und der UNIMA veranstaltete der Verband unter anderem die Deutsche Figurentheaterkonferenz. Auch in Berlin wird gefeiert: Das Theater o.N. wurde wiedereröffnet und zeigt seine Produktionen jetzt wieder in seiner angestammten Spielstätte in der Kollwitzstraße 53. Und das Fliegende Theater aus Berlin feiert 40-jähriges Bestehen.

Neu gegründete Kulturministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat mit Wirkung zum 1. Januar 2019 beschlossen, dass die Kulturminister*innen und -senator*innen der Länder künftig eigenständige Beratungen unter dem Dach der Kultusministerkonferenz durchführen. Den ersten Vorsitz übernimmt Hamburgs Senator für Kultur und Medien, Carsten Brosda. Die Kultur-MK behandelt Angelegenheiten der Kulturpolitik von überregionaler Bedeutung mit dem Ziel einer gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung und der Vertretung gemeinsamer Anliegen gegenüber der Bundesregierung. Sie führen ihre Beratungen in einer Frühjahrs- und einer Herbstsitzung durch.

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Anmeldung für ON THE ROAD #5 München noch bis zum 15. Oktober möglich!

Die fünfte Ausgabe von ON THE ROAD findet vom 29. Oktober bis 1. November 2018 in München statt und richtet sich in erster Linie an Akteur*innen aus Bayern, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Kulturschaffende und Künstler*innen der freien darstellenden Künste aus anderen Bundesländern sind ebenso herzlich willkommen. In praxisnahen Tagesworkshops, Coachingformaten und Vorträgen geht die finale Ausgabe von ON THE ROAD auf die Heterogenität künstlerischer Existenzen der Freien Szene ein und widmet sich sowohl den Bedürfnissen und Perspektiven von Einzelakteur*innen und Kollektiven als auch den Herausforderungen und Chancen von Spielstätten der freien darstellenden Künste.

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Kultur Management Network: Schwerpunkt Aus- und Weiterbildung veröffentlicht

Aus- und Weiterbildung ist ein kritisches Thema im Kulturbereich. Einerseits ist der Wissenserwerb überlebenswichtig für Kulturorganisationen, andererseits gibt es derzeit noch wenige systematische und strukturierte betriebliche Prozesse und Programme zur Personalentwicklung und –fortbildung. Oft geben altgediente Kulturmanager*innen vor allem ihren Wissensstand weiter. Welche Inhalte dringend im Studium vermittelt werden müssen und worauf bei Weiterbildungsmaßnahmen geachtet werden sollte, machen die Beiträge von zehn Expert*innen aus verschiedenen Bereichen des Kulturmanagements deutlich.

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Creative Europe: Projektpartner*innensuche

Für eine Antragstellung oder ein Kooperationsprojekt im Teilprogramm »Kultur« von KREATIVES EUROPA werden noch Partner*innen gesucht. Auf der Website von Creative Europe werden aktuelle Projektgesuche aus ganz Europa aufgelistet.

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touring artists: Kostenlose Beratungen für Künstler*innen aus Krisenländern

Was müssen Kulturakteur*innen bei Einreise und Aufenthalt in Deutschland beachten? Was besagen die steuerlichen Bestimmungen? Welche Regelungen gibt es für Kranken- und Sozialversicherung? Wie kommt Berufsequipment durch den Zoll? Künstler*innen aus Krisenländern, die sich in Deutschland aufhalten und eine berufliche Zukunft aufbauen wollen, wie Kultureinrichtungen in Deutschland, die mit ankommenden Künstler*innen zusammenarbeiten, können sich von touring artists kostenlos beraten lassen.

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Bundesrat spricht sich für Erhöhung der Umsatzfreigrenze für gemeinnützige Vereine aus

Der Bundesrat hat sich für die Erhöhung der Umsatzfreigrenze von 35.000 Euro auf 45.000 Euro für Einnahmen aus wirtschaftlichen Tätigkeiten ausgesprochen. Gemeinnützige Vereine haben eine Reihe an steuerlichen Vorteilen. Dazu gehört auch eine Freigrenze bei der Besteuerung der Einnahmen, die aus einer wirtschaftlichen Tätigkeit erzielt werden. Wenn ehrenamtliche Vereine lediglich geringe Umsätze erzielen, fällt keine Körperschaft- und Gewerbesteuer an. Die zuletzt vor zehn Jahren erhöhte Freigrenze ist ein wichtiges Instrument, um Ehrenamtliche in den Vereinen von administrativen Aufgaben zu entlasten.

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Deutscher Kulturrat: Einladung zur Subskription »Wachgeküsst. 20 Jahre neue Kulturpolitik des Bundes 1998-2008«

Im Oktober 2018 wird die Behörde »Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien« 20 Jahre alt. Ende der 1990er Jahre neu gegründet und organisatorisch an das Bundeskanzleramt angebunden, musste sie ihren Platz erst fnden. Es ging einerseits darum, eine eigene Position mit Blick auf die Länder und deren sogenannter Kulturhoheit zu entwickeln und andererseits im Konzert der Bundesministerien zu einer eigenen Stimme zu finden und insbesondere mit Blick auf die Gesetzgebung zu einem eigenständigen Akteur zu werden. Das am 17. Oktober 2018 erscheinende Buch beschreibt diesen Weg.

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Martin Schläpfer erhält Bundesverdienstkreuz

Der Chefchoreograph und Künstlerische Direktor des Balletts am Rhein Düsseldorf Duisburg nimmt die Auszeichnung am 2. Oktober von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue entgegen. Die Verleihung steht zum Tag der Deutschen Einheit unter dem Motto »Kultur verbindet!«.

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Fonds Darstellende Künste: Sonderprogramm KONFIGURATION

Unter dem Titel KONFIGURATION fördert der Fonds Darstellende Künste die Auseinandersetzung mit dem Feld der Digitalisierung und stellt dem frei produzierenden Figuren- und Objekttheater dafür vermutlich noch in diesem Jahr drei Antragskategorien zur Verfügung: bis 5.000 Euro / bis 15.000 Euro / bis 25.000 Euro. Besonders in der ersten Kategorie soll der Anteil einer Kofinanzierung erheblich niedriger ausfallen als sonst üblich. Dadurch wird es auch kleineren Strukturen ermöglicht, am Förderprogramm zu partizipieren.

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