Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Neues Qualifizierungsprogramm 2019 des Fachbereichs Tanz der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW online

Der Fachbereich Tanz verlegt ab 2019 seinen Schwerpunkt auf Weiterbildungen im Bereich Community Dance. Daneben gibt es Qualifizierungen in den Bereichen Tanzvermittlung, Dramaturgie für Tanzproduktionen von und mit Kindern und Jugendlichen (in Kooperation mit dem Bundesverband Tanz in Schulen und dem Tanztreffen der Jugend), Laban/Bartenieff Bewegungsstudien, Performance und künstlerisch-systemische Therapie.

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Fonds Darstellende Künste initiiert Sonderprogramm KONFIGURATION

Mit dem Sonderprogramm KONFIGRATION nimmt der Fonds Darstellende Künste Vorhaben aus der Figuren- und Objekttheaterszene mit dem Schwerpunkt Digitalisierung in den Blick und befördert 2019/20 Projekt- und Inszenierungsvorhaben, die auf der Ebene der Spielmaterialien digitale Technik und Devices einbeziehen und/oder gesellschaftliche Fragen der Digitalisierung thematisieren. Im Wissen um eine Anzahl von Künstler*innen im ländlichen Raum hat der Fonds ein gestaffeltes Antragsvolumen mit jeweilig differenzierter Kofinanzierung aufgestellt, um auch in kleineren Gemeinden und Regionen mit geringer Kulturförderung die Antragsvoraussetzungen zu erleichtern. Die Antragsfrist endet am 2. Mai 2019.

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Einladung zur Pressekonferenz: Berliner Erklärung der Vielen

Am 9. November 2018, 10.00 Uhr, findet im Max Liebermann Haus, Pariser Platz 7 in Berlin eine Pressekonferenz zur Veröffentlichung der BERLINER ERKLÄRUNG DER VIELEN statt. Mehr als 90 Berliner Kulturinstitutionen sowie deren Berliner und bundesweite Verbände und Organisationen haben die Berliner Erklärung der Vielen gezeichnet. Mit dieser wird der Zusammenhalt in Kunst und Kultur als Teil des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen rechtspopulistische sowie völkisch-nationale Strömungen artikuliert. Aktive der Berliner Kulturlandschaft und ihre Interessensverbände setzen mit ihr  ein gesellschaftspolitisches Signal, das in unsere tägliche Praxis eingreift: Wir – die unterzeichnenden Institutionen und Verbände aus Kunst und Kultur – zeigen gemeinsam, berlin- und bundesweit, Haltung für Toleranz, Vielfalt und Respekt und verpflichten uns, aktiv und nachhaltig dafür zu arbeiten.

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TTIP durch die Hintertür?

Letzte Woche haben sich Verhandler und Experten aus der EU und den USA getroffen und über die geplanten Vereinbarungen zur regulatorischen Kooperation gesprochen. Schon seit Sommer 2018 laufen die Vorbereitungen für ein neues Handelsabkommen zwischen der EU und den USA – kurz: TTIP durch die Hintertür! Ende Juli hatten EU-Kommissionspräsident Juncker und US-Präsident Trump verkündet, eine Abschaffung aller Zölle, nicht-tarifärer Handelshemmnisse und Subventionen auf industrielle Güter (mit Ausnahme von Autos) anzustreben. Auch der Handel solle ausgebaut werden.

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Deutscher Kulturrat: Neuerscheinung Inklusion in Kultur und Medien

Auf 72 Seiten werden in dem neuen Dossier des deutschen Kulturrates Inklusion in Kultur und Medien Antworten auf die Frage »Wie inklusiv ist der Kultur- und Medienbereich?« gesucht und gefunden. Themen sind dabei Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Deutschland, Pioniere der inklusiven Kulturarbeit, Kulturarbeit der Aktion Mensch, inklusive Bildungsarbeit in Kultur und Medien, Quoten für Menschen mit Behinderungen in Kultur und Medien, inklusives Museum, Konzept »Design für Alle«, Darstellung von Vielfalt und Behinderung in Computerspielen, barrierefreie Architekturplanung, Musik und Inklusion, Bibliotheken ohne Barrieren, Hörfilmproduktionen sowie Inklusion in Film, Fernsehen und Theater.

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Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Wolfgang Schneider

Im Namen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier hat Staatssekretärin Juliane Seifert (Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) am 1. November 2018 im Frankfurter Römer den Kulturwissenschaftler und ASSITEJ Vorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Schneider mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse geehrt. Geehrt wurde Schneider – so zitierte Staatssekretärin Juliane Seifert aus der Begründung des Bundespräsidialamtes –  für seine großen Verdienste für kulturelle Bildung und kulturelle Vielfalt, für das Kinderrecht auf Teilhabe an Kunst und Kultur, für die Wertschätzung und Förderung der Künstlerinnen und Künstler in Deutschland und für den internationalen Austausch. Der Bundesverband Freie Darstellende Künste gratuliert herzlich!

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Kulturstaatsministerin Grütters lobt den Theaterpreis des Bundes 2019 aus: Erstmals auch an Häuser, ohne festes Ensemble

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat zum dritten Mal den Theaterpreis des Bundes ausgelobt. Mit dem Preis werden herausragende Leistungen kleiner und mittlerer Theater - insbesondere auch jenseits der Metropolen – gewürdigt. Der Theaterpreis des Bundes würdigt besondere Leistungen sowohl im künstlerischen Programm als auch im kulturellen Gesamtangebot der Theater und Spielstätten. Bewerben können sich kleine und mittlere Theater und Häuser der freien darstellenden Künste. Erstmals richtet sich die Ausschreibung auch an Häuser, die über kein festes Ensemble verfügen.

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Informationsveranstaltungen zum einmaligen Sonderprogramm KONFIGUARTION

Mit dem Sonderprogramm KONFIGRATION nimmt der Fonds Darstellende Künste Vorhaben aus der Figuren- und Objekttheaterszene in den Blick. Die Programmausschreibung erfolgt Anfang November 2018, die Antragsfrist wird voraussichtlich im Mai 2019 liegen. Der Projektzeitzeitraum erstreckt sich von Mitte Juni 2019 bis Mitte August 2020. Das einmalige Sonderprogramm adressiert Vorhaben, die auf der Ebene der ästhetischen Umsetzung digitale Technik in Produktionen miteinbeziehen und/oder gesellschaftliche Fragen thematisieren, die mit der Digitalisierung und einer einhergehenden Erweiterung virtueller Räume und Realitäten verbunden sind.

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Kulturbüro Rheinland-Pfalz: Seminarprogramm »Kultur & Management« 2019 erschienen

Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz hat sein Seminarangebot »Kultur & Management« für 2019 mit zahlreichen neuen Themen herausgebracht. Bei den »Kultur & Management«-Seminaren geht es neben Soft Skills und Rhetorik schwerpunktmäßig um die Finanzierung kultureller Arbeit, Marketing und PR, Recht und Verwaltung. Die ca. 50 ein- oder zweitägigen Seminare richten sich an Personen, die in der Kulturvermittlung oder im Organisations-, Verwaltungs- und Managementbereich von Kultureinrichtungen, also Kulturzentren, -ämter, -büros, -vereinen, -initiativen, Theater, Orchester, Kleinkunstbühnen, Festivalveranstalter etc. tätig sind bzw. in das Berufsfeld Kultur einsteigen wollen. Genauso interessant ist es aber auch für Künstler*innen, die sich am Markt etablieren oder behaupten wollen.

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Europäische Gerichtshof in Luxemburg urteilt zu befristeten Verträge im Theater

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat am 25. Oktober 2018 eine Pressemeldung über ein aktuelles Urteil herausgegeben. In einem Rechtsstreit um sogenannte Kettenbefristungen von Opern- und Orchesterangestellten bei der Fondazione Teatro dell’Opera di Roma (Rechtssache C-331/17) hat der Gerichtshof entschieden, dass Künstler*innen an öffentlichen Kultureinrichtungen in Italien wie andere Arbeitnehmer*innen davor geschützt sein müssen, immer wieder nur befristete Verträge zu bekommen. Welche Auswirkungen das Urteil für Theaterschaffende in Deutschland haben könnte, ist derzeit noch nicht seriös abzuschätzen. Erst müssen die Entscheidungsgründe abgewartet werden.

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The European Balcony Project am 10. November 2018

Ein Europa ohne Nationen, ohne Grenzen, ein dezentralisiertes Europa, ein Europa der Bürger*innen: Das ist die Vision von The European Balcony Project. In diesem Sinne sind Künstler*innen und Bürger*innen aufgerufen, am 10. November, 16 Uhr, von (Theater)-Balkonen in ganz Europa die Europäische Republik zu verkünden und dabei das Bürger*innen-Manifest von Ulrike Guérot, Robert Menasse und Milo Rau in mehr als zehn verschiedenen Sprachen zu verlesen.

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