Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Gewinner*innen des Europa Nostra Awards 2019 stehen fest

Der Europa Nostra Award gilt als eine der höchsten Auszeichnungen für das Kulturerbe und würdigt herausragende Beispiele für die Pflege des kulturellen Erbes sowie Initiativen zur Sensibilisierung. Aus insgesamt 149 eingegangenen Bewerbungen von Organisationen und Individuen aus 34 Ländern in Europa entschieden sich unabhängige Expert*innenjurys für 27 Gewinner-Projekte aus 18 Ländern.

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ITI Action Committee for Artists Rights (ACAR): Neue Allianzen von Künstler*innen und Zivilgesellschaft

2018 registrierte Freemuse in 80 Ländern insgesamt über 670 Fälle, in denen künstlerische Freiheit bedroht und eingeschränkt wurde; vier Künstler*innen kamen zu Tode, in bald 30 Ländern wurden mehr als 150 Künstler*innen festgenommen; bald 2.000 Vorkommnisse verzeichnete die Organisation, in denen Zensur eine Rolle spielte. Dies sind einige Zahlen aus dem neuesten Bericht The State of Artistic Freedom 2019, der im Seminar »Die anderen zum Schweigen bringen – Zensur und Selbstzensur in den darstellenden Künsten in Europa« im Rahmen der Schwedischen Biennale für die darstellenden Künste diskutiert wurde.

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KIWit-Traineeprogramm in BKM-geförderten Kunst- und Kulturinstitutionen

Ab September 2019 beginnt die Stiftung Genshagen mit einem zehnmonatigen Traineeprogramm, das zum Ziel hat, Menschen mit Einwanderungsgeschichte bei ihrem Berufseinstieg in öffentlich geförderte Kulturinstitutionen zu unterstützen. Neben der Stärkung der Trainees eröffnet das Programm große Chancen für die gastgebende Kulturinstitution: Multiperspektivität wird gefördert, Raum für neue Narrative und andere ästhetische Ausdrucksformen wird geschaffen.

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Fördermittel für Freiwilligendienste sichern: Träger und Einsatzstellen aufgerufen

Die Bundesförderung für die pädagogische Begleitung in den Freiwilligendiensten (FSJ und BFD) wurde 2018 angehoben, um gestiegene Kosten z. B. für Personal und Bildungshäuser zu kompensieren. Die Erhöhung sollte bei entsprechenden Haushaltsmitteln dauerhaft zur Verfügung stehen. Der aktuell vorliegende Eckwertebeschluss der Bundesregierung sieht dies nicht mehr vor. Um dem entgegen zu wirken, rufen die Zentralstellen in den Freiwilligendiensten zu verschiedenen Maßnahmen auf.

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Kulturpolitische Gesellschaft: Kulturförderung in ländlichen Räumen

Bei dem TRAFO-Ideenkongress in Halle an der Saale im September 2018 war die Kulturpolitische Gesellschaft Partnerin für die inhaltliche Ausgestaltung eines von vier Themenräumen – demjenigen zum Thema Kulturförderung. Nun wurden die Ergebnisse der Diskussionen veröffentlicht, und TRAFO leitete daraus Empfehlungen für künftige Kulturförderung ab. Die Kulturpolitische Gesellschaft hatte über ihre Regional- und Landesgruppen ihre Mitglieder eingeladen, Thesen zu zentralen Themen der Kulturförderung zu formulieren und zu diskutieren.

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Zentrum für Darstellende Kunst (ZDK) in Chemnitz eröffnet

Das Zentrum für Darstellende Kunst (ZDK) will die Kunst- und Kulturszene im sächsischen Chemnitz stärken. In seinem KRACH-Raum will das ZDK lokale und internationale freie Theatermacher*innen versammeln, sie in Workshops weiterbilden und in Residenz-Programmen an Chemnitz heranführen und ihnen Projekt-, Probe- und auf mittlere Sicht auch Aufführungsorte bereitstellen.

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Theater der Zeit: Neuerscheinung »Theater in der Provinz. Künstlerische Vielfalt und kulturelle Teilhabe als Programm«

Wenn vom Theater die Rede ist, geht es meist um den urbanen Raum. Aber auch vorm Deich, auf dem Land und zwischen den Metropolen spielt sich Dramatisches ab – von Menschen für Menschen, in Bürgerhäusern und auf Dachböden, in Kirchengemeinden und auf Marktplätzen. Das Theater in der Fläche ist Spielort von Landesbühnen und Tourneetheatern sowie Amateurtheatern und freien Ensembles.

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Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: Theaterpreis des Bundes verliehen

Bereits zum dritten Mal hat Kulturstaatsministerin Grütters den Theaterpreis des Bundes verliehen. Bei der Festveranstaltung im Konzertsaal des Theaters Gera wurden elf Bühnen für ihr herausragendes Programm ausgezeichnet. In ihrer Rede hob Grütters die einzigartige Theaterlandschaft Deutschlands hervor, in der »man nicht erst in die nächste Großstadt fahren muss, um Theaterkunst auf höchstemNiveau zu erleben.« 119 Theater aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich für den Theaterpreis des Bundes 2019 beworben. Elf von ihnen hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters nun im thüringischen Gera ausgezeichnet.

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