Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Ein vom Projekt tanz + theater machen stark gefördertes Stück erhält KARFUNKEL 2019

Das Projekt »Rettung« von theaterperipherie in Frankfurt wurde realisiert mit Mitteln des Programms »tanz+theater machen stark« des Bundesverbands Freie Darstellende Künste im Rahmen von Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung 2018. Der »Karfunkel 2019«, der Frankfurter Kinder- und Jugendtheaterpreis, geht an theaterperipherie und würdigt das Theater unter der Leitung von Ute Bansemir für seine herausragende Theaterarbeit. Wir gratulieren herzlich!

 

Neues Produktionszentrum für die freie Szene in Berlin

Das ehemalige Gebäude der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin-Schöneweide wird zum größten Produktionsstandort für freischaffende darstellende Künstler*innen der Stadt entwickelt. Die bisher in dem Gebäude ansässige Hochschule hatte Ende 2018 ihren neuen Zentralstandort in der Zinnowitzer Straße in Berlin-Mitte bezogen. Das geplante Produktionszentrum könne in einem einzigen Objekt den größten Teil des akuten Bedarfs an Probenräumen unterschiedlicher Größe für die freie Szene decken, so die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

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2. überarbeitete Auflage der Broschüre »Alles nur Theater?« des MBR lieg vor

In 2. Auflage erhältlich ist die Broschüre »Alles nur Theater? – Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts«, die die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) herausgegeben hat. Nach Richtigstellung eines Zitatfehlers, ist die am 14. Februar 2019 vom Berliner Kultursenator Klaus Lederer, dem Intendanten des Deutschen Theaters, Ulrich Khuon, und MBR-Projektleiterin Bianca Klose vorgestellte Broschüre online wieder verfügbar.

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GDBA: Übertragung der Lohnabschlüsse des öffentlichen Dienstes für alle künstlerisch Beschäftigten

Am 1. April 2019 haben sich der Deutsche Bühnenverein auf Arbeitgeberseite und die Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA), Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer (VdO) und Deutsche Orchestervereinigung (DOV) in Köln auf die sinngemäße Übertragung der Lohnabschlüsse des öffentlichen Dienstes auf alle Künstler*innen geeinigt. Die Tarifparteien vereinbarten detaillierte Lohnanpassungen für die Beschäftigten an Theatern und Orchestern.

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Kreatives Europa: Das Parlament stimmt für die Mobilität von Künstler*innen und die Verbreitung von Werken

Die Abgeordneten des Europaparlaments stimmten am 28. März 2019 darüber ab, den Haushalt des Programms Creative Europe 2021-2027 zu verdoppeln und den internationalen Umlauf von Werken zu verbessern sowie eine bessere Mobilität der Künstler zu fördern. Der Text konzentriert sich auch auf eine bessere Nutzung der digitalen Technologien im Kreativsektor. Das Parlament unterstützt eine größere Mobilität von Künstler*innen und fördert den grenzüberschreitenden Austausch von Kreativen und Kunstschaffenden, auch durch Aufenthaltsprogramme. Die Bereiche Bücher, Filme, Musik, Festival, kulturelles Erbe und Architektur werden von verschiedenen im Rahmen dieses Programms finanzierten Maßnahmen profitieren.

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Der Fonds Darstellende Künste hat 28 neue Projekt-, Konzeptions- und Initialvorhaben zur Förderung frei produzierender Künstler*innen(-kollektive) ausgewählt

In seiner ersten von vier Entscheidungssitzungen in diesem Jahr hat sich das Kuratorium für Förderungen in Höhe von mehr als 569.300,00 Euro ausgesprochen, die durch den Fonds Darstellende Künste an frei produzierenden Künstler*innen(-kollektive) der Darstellenden Künste vergeben werden. Aus insgesamt 177 eingereichten Anträgen wurden 18 Projekt- und 7 Initial- und 3 Konzeptionsvorhaben ausgewählt. Dabei werden Mittel in Höhe von 569.300,00 Euro (Projektvorhaben: 268.400,00 Euro; Initialvorhaben: 51.562,00 Euro; Konzeptionsvorhaben: 294.300,00 Euro für dreijährige Konzeptionen), aus der Zuwendung der Staatsministerin für Kultur und Medien vergeben. Die 28 Vorhaben verteilen sich über viele Bundesländer und auf die ganze Vielfalt der Darstellenden Kunst – vom Figuren- und Objekttheater über Musiktheater, Tanz und Schauspiel bis hin zur Performance und partizipatorischen bzw. offenen Formaten.

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Im Rahmen der ersten Konferenz der Landesverbände: Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) wählt neuen Vorstand - Janina Benduski als Vorsitzende bestätigt.

Im Rahmen seiner jährlich stattfindenden Klausurtagung und der erstmalig stattgefundenen Konferenz der Landesverbände vom 19.-21. März 2019 in Leipzig, widmete sich der BFDK aktuellen Themen der freien darstellenden Künste. Die Bundesdelegiertenversammlung des BFDK wählte außerdem einen neuen Vorstand. Den Auftakt der drei Tage in Leipzig bildete die Bundesdelegiertenversammlung des BFDK, an der Vertreter*innen aus allen sechszehn Bundesländern sowie der ASSITEJ Deutschland und des Bundesverbands Theater im öffentlichen Raum teilnahmen. Im Rahmen der Wahl zum Vorstand wurden die bisherige Vorsitzende, Janina Benduski (Berlin), sowie ihre beiden Stellvertreter*innen, Anne-Cathrin Lessel (Sachsen) und Tom Wolter (Sachsen-Anhalt), in ihren Ämter bestätigt. Auch die beiden Beiräte Ulrike Seybold (Niedersachsen) und Harald Redmer (Nordrhein-Westfalen)wurden erneut von den Delegierten gewählt. Als Beiräte neu gewählt wurden Elisabeth Bohde (Schleswig-Holstein) und Matthias Schulze-Kraft (Hamburg).

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Deutscher Kulturrat: Neuer Vorstand gewählt

Der Sprecherrat des Deutschen Kulturrates, des Spitzenverbandes der Bundeskulturverbände, hat am 20. März 2019 den neuen Vorstand des Deutschen Kulturrates gewählt. Die promovierte Musikwissenschaftlerin und Direktorin der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW Prof. Dr. Susanne Keuchel (Rat für Soziokultur und kulturelle Bildung) wurde als Präsidentin des Deutschen Kulturrates gewählt. Als Vizepräsidenten wurden Prof. Dr. Ulrike Liedtke (Deutscher Musikrat) und Boris Kochan (Deutscher Designtag) gewählt.

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Die ASSITEJ Preisträgerinnen und Preisträger 2019 stehen fest

Die ASSITEJ e. V., das Netzwerk der Kinder- und Jugendtheater in Deutschland, würdigt seit 1991 alle zwei Jahre Personen oder Institutionen für besondere Verdienste um die Darstellenden Künste für junges Publikum. Der »ASSITEJ Preis« zeichnet drei Persönlichkeiten aus, die in besonderer Weise für die Förderung und Wahrnehmung des Kinder- und Jugendtheaters eintreten. Mit dem »ASSITEJ Veranstalterpreis« werden diejenigen geehrt, die Theatergastspiele für ein junges Publikum ermöglichen und ein Programm von hoher Qualität für verschiedene Altersgruppen zusammenstellen. Ihre besondere Gastfreundschaft – für gastierende Künstler*innen und das Publikum vor Ort – wird mit dem so gewürdigt.

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