Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Zum Nachhören: WDR3 »Die Folgen der Corona-Pandemie für die Kulturelle Bildung«

Wie wirken sich die Folgen der Corona-Pandemie künftig auf die Weiterbildungen im Bereich der Kulturellen Bildung aus? Abschied von der Präsenz? Bestimmen Online-Formate künftig das Lernen? Wie verändert das die Inhalte, Themen und Techniken traditioneller Bildungsstätten, etwa der Bundes- und Landesmusikakademien? Welche neuen Lehr- und Lernformate entstehen? Nicht zuletzt, wie verändert das die kulturelle Teilhabe?

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Deutscher Kulturrat dankt Arbeitsminister Heil und Bundesregierung für Unterstützung: Bundeskabinett billigt Verbesserungen für Künstlersozialkasse

Das Bundeskabinett hat am 12.05.2021 einen Gesetzesvorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) gebilligt, wonach Künstlerinnen und Künstler übergangsweise deutlich mehr Geld als sonst mit nicht-künstlerischer Tätigkeit verdienen dürfen, ohne ihren Versicherungsschutz in der Künstlersozialkasse (KSK) zu verlieren. Die Verdienstgrenze für selbstständige, nicht künstlerische Arbeit, die normalerweise wie für Minijobs bei 450 Euro liegt, wird bis Ende 2021 auf 1.300 Euro pro Monat angehoben.

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EUCREA startet Modellprojekt zur künstlerischen Ausbildung und Qualifizierung für Menschen mit Behinderung

EUCREA beginnt mit rund 25 Organisationen in den Bundesländern Niedersachsen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Bremen die erste umfassende Offensive zur künstlerischen Qualifizierung und Ausbildung von Menschen mit Behinderung. Ziel des dreijährigen Programmzeitraums ist, modellhaft die Teilhabe von Menschen mit Behinderung an künstlerischen Ausbildungsinstitutionen in den beteiligten Bundesländern zu erproben. 

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Lese-Tipp: Erkenntnisse der ersten Förderphase der DFG-Gruppe »Krisengefüge der Künste«

Im online frei zugängliche Sammelband beschäftigen sich die Mitglieder der Forschungsgruppe und einige Gastautor:innen mit einem breiten Themenfeld rund um das Zusammenspiel von (Kultur-)Politik mit den darstellenden Künsten (herausgegeben von Birgit Mandel und Annette Zimmer). Zur Bearbeitung der Fragestellungen der Teilprojekte wurden unterschiedlichste Methoden angewendet, die Antworten u. a. zu den Themen Wahrnehmung von Theater in der Bevölkerung, ästhetischer Neu-Formatierung oder auch Legitimationsstrategien einzelner Theater und freier Gruppen liefern.

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Start des »Mediatheken der Darstellenden Kunst digital vernetzen«

Ab Mai 2021 startet das DFG-Projekt »Mediatheken der Darstellenden Kunst digital vernetzen« der Frankfurter Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg (Fachinformationsdienst Darstellende Kunst) und des Internationalen Theaterinstituts Deutschland (Mediathek für Tanz und Theater Berlin) in Zusammenarbeit mit der Wissenschaftlichen Videothek und Audiothek des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien.

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Anhebung der Verdienstgrenze mit Blick auf KSK-Versicherung

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil kündigte eine Ausnahmeregelung zur Anhebung der Verdienstgrenze für zusätzliche nicht-künstlerische selbstständige Tätigkeiten bis zum Jahresende 2022 von 450 Euro auf 1.300 Euro im Monat an. Bis zu diesem Betrag soll der Kranken- und Pflegeversicherungsschutz über die Künstlersozialkasse bestehen bleiben.

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Koalition der Freien Szene Berlin: Auswirkungen der Pandemie auf freie Kunstschaffende

Die Koalition der Freien Szene veröffentlichte ihre Studie zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf freie Kunstschaffende in Berlin und die sich daraus ergebenden Perspektiven und Forderungen. Die Auswertung und Analyse der erhobenen Daten, durchgeführt von den Soziologinnen Susanne Marquardt und Dr. Sabine Hübgen, zeigen sehr deutlich, wie verheerend die Auswirkungen der Pandemie auf die Kunst- und Kulturszene bereits in den ersten Monaten waren.

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Lese-Tipp: Andere Räume – Other Spaces. Die Freien Spielstätten in Berlin – The Independent Performing Arts Venues in Berlin

Herausgegeben u. a. von Janina Benduski, unserer langjährigen Bundesvorsitzenden, werden in dieser reich bebilderten Publikation 33 Berliner Spielstätten porträtiert. Sie alle waren seit 2016 am Performing Arts Festival Berlin beteiligt. Ein erster Versuch, die freien Räume für die darstellenden Künste in ihrer Breite und Unterschiedlichkeit abzubilden. Dabei will das Buch auch der Herkunft dieser Orte nachspüren, ihrer Geschichtlichkeit und dem Wandel ihrer Funktion im jeweils speziellen sozialen und topografischen Umfeld der Stadtlandschaft.

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Heide-Marie Härtel erhält den Deutschen Tanzpreis 2021

Am Samstag, den 23. Oktober 2021 wird im Aalto-Theater Essen der Deutsche Tanzpreis verliehen – die höchste Auszeichnung, die der Tanz in Deutschland zu vergeben hat. Heide-Marie Härtel, Künstlerische Leiterin des Deutschen Tanzfilminstituts Bremen, erhält den Deutschen Tanzpreis 2021. Die Tanzpädagogin Ursula Borrmann und die Choreografin Claire Cunningham werden für herausragende Entwicklungen im Tanz geehrt; der ehemalige Tänzer Adil Laraki erhält für sein kulturpolitisches und soziales Engagement eine Ehrung als herausragender Interpret.

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Botschaft zum Welttanztag 2021: Unsere körperliche und mentale Beweglichkeit wird uns helfen, diese Krise zu bewältigen!

Alljährlich wird der 29. April als Internationaler Tag des Tanzes gefeiert und zu öffentlichen Aktionen aufgefordert. Auch in Deutschland beteiligen sich unzählige Initiativen. Eine Anregung zur Reflektion über diese Werte und die soziale Qualität des Tanzes geben die Botschaften zum Welttanztag, die alljährlich von international erfolgreichen Choreograf*innen verfasst werden. Zum diesjährigen Welttanztag hat das International Theatre Institute (ITI) den deutschen Tänzer Friedemann Vogel (Erster Solist & Kammertänzer, Stuttgarter Ballett) gebeten, eine Botschaft zu verfassen.

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