Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Kulturbüro Rheinland-Pfalz: Seminarprogramm »Kultur & Management« 2019 erschienen

Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz hat sein Seminarangebot »Kultur & Management« für 2019 mit zahlreichen neuen Themen herausgebracht. Bei den »Kultur & Management«-Seminaren geht es neben Soft Skills und Rhetorik schwerpunktmäßig um die Finanzierung kultureller Arbeit, Marketing und PR, Recht und Verwaltung. Die ca. 50 ein- oder zweitägigen Seminare richten sich an Personen, die in der Kulturvermittlung oder im Organisations-, Verwaltungs- und Managementbereich von Kultureinrichtungen, also Kulturzentren, -ämter, -büros, -vereinen, -initiativen, Theater, Orchester, Kleinkunstbühnen, Festivalveranstalter etc. tätig sind bzw. in das Berufsfeld Kultur einsteigen wollen. Genauso interessant ist es aber auch für Künstler*innen, die sich am Markt etablieren oder behaupten wollen.

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Europäische Gerichtshof in Luxemburg urteilt zu befristeten Verträge im Theater

Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat am 25. Oktober 2018 eine Pressemeldung über ein aktuelles Urteil herausgegeben. In einem Rechtsstreit um sogenannte Kettenbefristungen von Opern- und Orchesterangestellten bei der Fondazione Teatro dell’Opera di Roma (Rechtssache C-331/17) hat der Gerichtshof entschieden, dass Künstler*innen an öffentlichen Kultureinrichtungen in Italien wie andere Arbeitnehmer*innen davor geschützt sein müssen, immer wieder nur befristete Verträge zu bekommen. Welche Auswirkungen das Urteil für Theaterschaffende in Deutschland haben könnte, ist derzeit noch nicht seriös abzuschätzen. Erst müssen die Entscheidungsgründe abgewartet werden.

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The European Balcony Project am 10. November 2018

Ein Europa ohne Nationen, ohne Grenzen, ein dezentralisiertes Europa, ein Europa der Bürger*innen: Das ist die Vision von The European Balcony Project. In diesem Sinne sind Künstler*innen und Bürger*innen aufgerufen, am 10. November, 16 Uhr, von (Theater)-Balkonen in ganz Europa die Europäische Republik zu verkünden und dabei das Bürger*innen-Manifest von Ulrike Guérot, Robert Menasse und Milo Rau in mehr als zehn verschiedenen Sprachen zu verlesen.

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Stefan Schmidtke Programmdirektor von Theater der Welt 2020

Der Festivalkurator Stefan Schmidtke wird Programmdirektor von Theater der Welt 2020 in Düsseldorf. Darauf haben sich das Internationale Theaterinstitut (ITI) und das Düsseldorfer Schauspielhaus als Veranstalter Ende September verständigt. Schmidtke hat mit ersten Vorbereitungen für das Festival begonnen, das vom 14. bis 31. Mai 2020 stattfindet. In Düsseldorf ist Schmidtke kein Unbekannter: Er war von 2011 bis 2014 leitender Dramaturg am Schauspielhaus.

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Möglichkeiten der kostenlosen Weiterbildung für europäische Künstler*innen

Der internationale Verband Open Street aisbl ist im Zeitraum 2018-2020 an der Umsetzung von zwei europäischen Kooperationsprojekten beteiligt, die Förderung der Europäischen Gemeinschaft im Rahmen des Programms Creative Europe erhalten. Das Projekt »Poetische Invasion«« konzentriert sich auf die Nutzung unkonventioneller urbaner Räume für Performances, während »Mysteries and Drolls«, das zweite Projekt, sich auf die Suche begibt nach den Wurzeln des europäischen Theaters zwischen heiliger Repräsentation und profanem Spiel.

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BFDK: Kooperationen beim IETM

Mit verschiedenen Kooperationsveranstaltungen ist der BFDK beim IETM Munich (01.-04.11.2018) zu Gast:
Im Rahmen von »Gender of the future« (02.11.2018, 16:00-17:30 Uhr) werden Fragen einer gleichberechtigten Arbeit in den darstellenden Künsten diskutiert und bei »Partner in crime« (03.11.2018, 14:00-15:30 Uhr) steht das Berufsbild der Produktionsleitung im Fokus.

BFDK: Arbeitstreffen und Buchpräsentation »Performing The Archive«

Im November finden zwei Veranstaltungen im Rahmen von »Performing the Archive« statt:

Die Initiative für die Archive des Freien Theaters bietet mit einem Arbeitstreffen am 16.11.2018 in Hamburg Akteur*innen der freien darstellenden Künste die Möglichkeit zum Austausch über existierende Formate der Selbstarchivierung, Fragen zur Motivation und zu Erfahrungen beim Umgang mit den eigenen Archivalien. Unter dem Motto: »Probleme der (Selbst-)archivierung in den Freien Darstellenden Künsten« soll unter anderem auch die Übertragung des eigenen Archivs in ein zukünftiges bundesweites Archiv des Freien Theaters erörtert werden.

Am 28.11.2018 findet die Buchpräsentation der Publikation zur Studie »Performing the Archive« in Berlin statt.

LAFT Niedersachen: Kundgebung »Keine Kulturwüste in Niedersachsen«

Als Reaktion auf den Haushaltsplanentwurf des Landes Niedersachsen hat sich ein neues, großes
Bündnis von Theaterschaffenden gegründet, das zu einer gemeinsamen Kundgebung vor dem
Niedersächsischen Landtag am 24. Oktober 2018 aufruft. Mehr Geld für die Theaterlandschaft bereits ab 2019 und ein
grundsätzliches Umdenken der Kulturpolitik in Niedersachsen sind die zentralen Forderungen.
#rettedeintheater

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Thüringer Theaterverband: Theaterpreis 2018 geht an Gothaer Theater

Vom 04. bis zum 07. Oktober fand das Avant Art Festival in Gotha statt. Im Rahmen des Festivals wurde der Thüringer Theaterpreis vergeben, der 2018 sowohl in der Kategorie Jurypreis als auch in der Kategorie Publikumspreis an das Theater der Stadt Gotha für die Inszenierung »Antrag abgelehnt! Die Würde des Menschen ist unfassbar« geht.

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Mehr Geld für die Freie Szene in München

Am 11. Oktober hat der Münchner Stadtrat eine Erhöhung der Mittel für die Freien Darstellenden Künste in München beschlossen. Rund eine Million Euro mehr an Mitteln wurden für die Förderung von Theater und Tanz beschlossen, die Förderung für freies Kinder- und Jugendtheater wurde um 205.000 Euro erhöht. Bislang lag die Förderung für Tanz und Theater bei 2,6 Mio. Euro, die für Kinder- und Jugendtheater bei 115.000. Dies teilen das Netzwerk Freie Szene München und der Verband freie Kinder- und Jugendtheater in München mit.

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