Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Neue UNESCO-Studie: Culture And Working Conditions For Artists

Eine neue UNESCO-Studie widmet sich der sozialen Lage von Kunst- und Kulturschaffenden. Im Zentrum stehen die sozialen und ökonomischen Herausforderungen, mit denen Künstler*innen tag täglich konfrontiert sind. Es wird untersucht, wie Länder auf der ganzen Welt diesen Problemen in ihren politischen Entscheidungen begegnen.

Tabori Preis 2020 geht an Gob Squad

Am 20. Mai 2020 hat der Fonds Darstellende Künste mit einem Unboxing-Preis-Video-Stream die bis dato ungewöhnlichste Verleihung in der Geschichte des Tabori Preises aufgelegt. Mit dem Tabori Preis 2020 wurde das deutsch-englische Theaterkollektiv Gob Squad ausgezeichnet. Die Tabori Auszeichnungen 2020 gingen an Anta Helena Recke und Christoph Winkler.

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Erste Lesung über den Gesetzentwurf zur Einführung der Grundrente

Der Bundestag hat am 15. Mai 2020 in erster Lesung über den Entwurf zur Einführung der Grundrente für langjährige Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung mit unterdurchschnittlichem Einkommen und für weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Alterseinkommen beraten. Einig waren sich Fraktionen darin, dass die Grundrente nach Jahren der Diskussion nun endlich umgesetzt werden müsse. Kritik gab es aber an dem derzeit vorliegenden Modell von Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil. Der Deutsche Kulturrat hatte im Vorfeld die Änderung des Berechnungsfaktors gefordert, um auch Kulturschaffende zu berücksichtigen, die geringe Arbeitseinkommen erzielen.

 

Webinare der Kulturpolitischen Akademie zu »Kultur und Corona«

Mit einer Webinarreihe startet die Kulturpolitische Gesellschaft das Angebot der Kulturpolitischen Akademie. Die Webinare verbinden Informationen und kulturpolitische Diskussionen zu den jeweiligen Themen durch den Input ausgewählter Referent*innen und eine moderierte Diskussion. Die Webinare richten sich an Kulturschaffende und Kulturakteure, Vertreter*innen aus Kulturpolitik und Kulturverwaltung sowie den Medien. Die einstündigen Webinare, die jeweils dienstags von 16.30 bis 17.30 Uhr über Zoom stattfinden, stehen im Mai unter dem Oberthema »Kultur und Corona« und im Juni mit »Kultur(en) der Digitalität«.

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Stadt Hamburg wird Alleingesellschafterin von Kampnagel

Die Hamburgische Kulturstiftung hat die Gesellschafteranteile der Kampnagel Internationale Kulturfabrik GmbH an die Stadt Hamburg übertragen. Die Stadt ist damit nun Alleingesellschafterin Kampnagels. Bisher war die Hamburgische Kulturstiftung Eigentümerin, die fachpolitische und betriebswirtschaftliche Begleitung lag jedoch bei der Behörde für Kultur und Medien. Diese Konstellation war historisch gewachsen. Mit dem Übergang der Gesellschafterrolle an die Stadt Hamburg werden auf Wunsch aller Beteiligten die langjährig gelebten Strukturen nun auch formal vollzogen.

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Kultur öffnet Welten: Webinarreihe Digitalisierung von Kulturprojekten

Aktuell werden viele Veranstaltungen in den digitalen Raum verlegt. Deshalb startete Kultur öffnet Welten eine Webinarreihe zum Thema Digitalisierung von Kulturprojekten, um Kulturakteur*innen Anreize und Impulse für die Umsetzung digitaler Strategien in der kulturellen Praxis zu geben. Das nächste Webinar Digitale Teilhabe?!  – Vom Konzept zum Projekt findet am 15. Mai um 11 Uhr via Zoom und Facebook-Stream statt.

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Freie Szene Sachsen: Online-Umfrage zu die erzählten ostdeutschen Theaterpositionen

Das Projekt »Das Leben der Anderen - Die Anderen Leben«, finanziert durch den Fonds Darstellende Künste, bittet Künstler*innen, Kulturschaffende, Journalist*innen, Aktivist*innen der freien darstellenden Künste mit ostdeutscher Biografie um Teilnahmen an einer Befragung (Ende 21. Mai). WHY NOT? KOLLEKTIV, eine Theatergruppe um die Bochumer Regisseurin und Kuratorin Romy Schmidt, sucht die Osten Deutschlands geborene, nun im Westen lebende Künstlerin, in ihrer Recherche nach nicht erzählten ostdeutschen (Theater-)Positionen.

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Grundrente: Kulturrat fordert Änderung des Berechnungsfaktors

Der Deutsche Kulturrat begrüßt in seiner heutigen Resolution Grundrente zeitnah verabschieden – Berechnungsfaktor ändern, dass der Gesetzesentwurf zur Grundrente nun eingereicht wurde und 15.05.2020 die erste Lesung im Deutschen Bundestag angesetzt ist. Am 08.04.2020 hat die Bundesregierung den Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der Grundrente für langjährig Versicherte in der gesetzlichen Rentenversicherung mit unterdurchschnittlichem Einkommen und für weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Alterseinkommen (Grundrentengesetz) vorgelegt. Der Deutsche Kulturrat fordert, dass nach der ersten Lesung im Bundestag zeitnah die Beratungen in den Ausschüssen des Deutschen Bundestags durchgeführt werden, damit das Grundrentengesetz zügig verabschiedet wird und, wie geplant, zum 01.01.2021 in Kraft treten kann.

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internationale tanzmesse nrw abgesagt

Die internationale tanzmesse nrw – fair & festival wird dieses Jahr nicht wie geplant vom 26. bis 30. August stattfinden. Die Veranstaltung ist von den Maßnahmen des Bundes und der Länder zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie betroffen, nach der in Deutschland bis zum 31. August 2020 keine Großveranstaltungen und Festivals stattfinden dürfen.

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VfdKB: Ausschreibung der Koproduktionsförderung und Suche nach Jurymitgliedern

Für das Jahr 2020 überarbeitete der Vorstand des Verbands freie darstellende Künste Bayern (VfdKB) das Regelwerk der Koproduktionsförderung in Kooperation mit den Mitgliedern. Die Regeln wurden modifiziert, um auch kleineren Theatergruppen sowie Theaterschaffenden die Beantragung zu ermöglichen. Eine grundlegende wichtige Neuerung ist außerdem, dass die Förderung über eine Jury, die aus drei Personen (zwei Kolleg*innen aus der Mitgliedschaft und jemand aus einem anderen Bundesland) vergeben wird. Bis zum 15. Juni 2020 besteht die Möglichkeit, sich als Jurymitglied für ein Jahr aufstellen zu lassen. Die Förderung soll explizit Koproduktionen bzw. künstlerische Zusammenarbeit innerhalb des Flächenstaats Bayern ermöglichen und damit den Austausch und die Präsenz der freien und professionellen Akteur *innen der freien darstellenden Künste innerhalb Bayerns stärken. Pro Produktion können bis zu 12.500 Euro beantragt werden. Antragsfrist ist der 5. Juli 2020. 

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Büro »Frauen in Kultur und Medien« des Deutschen Kulturrats geht in zweite Runde

Der Deutsche Kulturrat begrüßt die am 12. Mai 2020 von Kulturstaatsminsterin Monika Grütters bekannt gegebene Verlängerung der Förderung des Projektbüros Frauen in Kultur und Medien um weitere drei Jahre. Die zentrale Maßnahme des Projektbüros des Deutschen Kulturates ist ein bundesweites und spartenübergreifendes Mentoring-Programm. Es richtet sich an Frauen aus der Kultur- und Medienbranche mit langjähriger Berufserfahrung, die Führungsverantwortung übernehmen wollen. Bisher konnten 67 Mentees unterstützt werden. Die Kapazitäten des 1:1-Mentoring-Programms wurden von der ersten Runde bis zum aktuellen dritten Durchgang kontinuierlich von 13 auf 30 Tandems erhöht.

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