Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Bundesakademie für Kulturelle Bildung: Gameplay@stage 2019. Qualifizierungsreihe in 5 Teilen

In den letzten Jahren sind analoge und digitale Spiele wesentliche Impulsgeber für das Theater geworden. Gameplay stellt dem Theater neue Dramaturgien, Technologien und Regelsysteme zur Verfügung. Diese verändern nicht nur die Organisation und Ästhetik der Aufführung. Vor allem verändern sie die Rolle des Publikums: Die »Zuschauenden« sind Mitwirkende. Gameplay im Theater eröffnet ihnen Erfahrungs- und Handlungsräume, die sich grundsätzlich von anderen Theaterformen unterscheiden. Gameplay verändert die Rezeption von Themen, reflektiert das Verhalten der Spielenden im jeweiligen Kontext und erzeugt Formen der Selbstermächtigung. Gameplay kreiert Räume kreativer Komplizenschaft für alle an der Aufführung Beteiligten gleichermaßen: für das künstlerische Team hinter, wie für die Gäste in der Aufführung.

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Dortmund erhöht die Mittel für die freie Kunst- und Kulturszene um 1,2 Millionen Euro

Der Rat der Stadt Dortmund hat in seiner Sitzung am 13. Dezember 2018 die Haushaltssatzung 2019 beschlossen. Im Gegensatz zum Entwurf verringert sich der geplante Fehlbedarf auf 35 Mio. Euro. Einen der größten Posten nimmt die Förderung der freien Kulturarbeit in den kommenden drei Jahren mit jeweils 400.000 Euro ein. Dies ist laut SPD-Fraktion als eine Anerkennung der Leistungen der freien Dortmunder Kulturszene zu verstehen.

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ITI-Preis 2018 an Viktor Bodó

Der ungarische Regisseur Viktor Bodó erhält dieses Jahr den ITI-Preis. Das teilt das deutsche Zentrum des Internationalen Theater-Instituts mit. Am 28. November verleiht ITI-Präsident Joachim Lux den Preis im Theater Heidelberg an Bodó.

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Brigitte Dethier neue Vorsitzende von ASSITEJ e. V.

Auf der Mitgliederversammlung von ASSITEJ e. V. (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche - Das Netzwerk für Kinder- und Jugendtheater in Deutschland) wurde am vergangenen Wochenende in Frankfurt am Main ein neuer Vorstand für die Jahre 2018 bis 2021 gewählt. Dem neuen  Vorstand gehören  als 1. Vorsitzende Brigitte Dethier (Junges Ensemble Stuttgart) sowie als stellvertretende Vorsitzende Andrea Maria Erl (Theater Mummpitz, Nürnberg), Jutta M. Staerk (COMEDIA Theater Köln) und Julia Dina Heße (Dramaturgin und Regisseurin, Wiesbaden) an. Als Schriftführerin wurden Birte Werner (Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel) und als Schatzmeisterin Lydia Schubert (Theater der Jungen Welt Leipzig) gewählt. Beisitzer*innen sind nun Stefan Fischer-Fels (Junges Schauspiel Düsseldorf), Bianca Sue Henne (Mecklenburgisches Staatstheater Parchim), Rebecca Hohmann (Junges Theater Bremen), Wolfgang Stüßel (Theater Strahl Berlin) und Lisa Zehetner (Junges Nationaltheater Mannheim).

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Perform Your Art: Onlineplattform der darstellenden Künste

Perform Your Art ist eine Plattform für die darstellenden Künste (insbesondere Neuer Zirkus und physisches Theater), auf der sowohl Akteur*innen der Szene als auch Institutionen verschiedene Informationen und Angebote finden und verbreiten können. Dazu gehören u.a. Trainingsorte, Residenzen, Schulen, Workshops, Open Calls. 

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PAF&Friends vom 20. bis 22. Februar 2019 im Ballhaus Ost, Berlin

Die Erstausgabe von PAF&Friends - das Festival der Festivals zeigt im Februar 2019 Positionen der zeitgenössischen Performing Arts aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Künstler*innen und Gruppen aus Hamburg, München und Nordrhein-Westfalen laden zum Entdecken von aktuell ausgezeichneten Produktionen der verschiedenen freien Szenen des Landes ein.

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Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: Bundestag beschließt Verbesserung in der Arbeitslosenversicherung für Kreative

Der Deutsche Bundestag hat am 30. November 2018 nach 2. und 3. Lesung das Gesetz zur Stärkung der Chancen für Qualifizierung und für mehr Schutz in der Arbeitslosenversicherung beschlossen. Mit dem »Qualifizierungschancengesetz« sollen vor allem die Möglichkeit zur Weiterbildung ausgeweitet und der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung gesenkt werden. Zudem wird der Zugang zum Arbeitslosengeld erleichtert. Vor allem Letzteres betrifft auch die Kultur- und Kreativszene mit ihren spezifischen Bedürfnissen und Arbeitsmodalitäten.

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George Tabori Preis 2019

Mit dem George Tabori Preis vergibt der Fonds Darstellende Künste seit dem Jahr 2010 die höchste bundesweite Auszeichnung für Ensembles und Künstler*innen aus der freien Theaterszene. Die kommende Preisverleihung findet am Freitag, 24. Mai 2019, um 19 Uhr im HAU Hebbel am Ufer (HAU1) in Berlin statt.

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Europäischer Dachverband der freien darstellenden Künste (EAIPA) präsentiert Publikation zur Situation der freien darstellenden Künste in Europa

Der im 2018 im Rahmen des Performing Arts Festivals Berlin initiierte Europäische Dach­verband der Freien Darstellenden Künste (European Association of Independent Performing Arts – EAIPA) hat auf seiner Mitgliederversammlung Anfang November 2018 in München seinen ersten Vorstand gewählt. Als Präsidentin des Verbandes, der die Interessen der Akteur*innen der Freien Szene auf europäischer Ebene vertritt, wurde Ulrike Kuner (IG Freie Theater, Österreich) und als Vizepräsidentin Kathrin Hrusanova (ACT Association, Bulgarien) gewählt.

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Ein neues Online-Suchwerkzeug: EFFEs FestivalFinder.eu

Die European Festivals Association (EFA) hat ganz neu den FestivalFinder.eu gestartet, eine Online-Suchmaschine um alle Kunstfestivals - von Musik bis Theater, Straßenkunst bis Tanz, Literatur - in 45 europäischen Ländern zu entdecken. In Zusammenarbeit mit Kunstfestivals, Städten, Tourismusverbänden und nicht zuletzt dem Publikum, soll der FestivalFinder.eu der aktuellste, umfassendste, aufschlussreichste und praktischste Leitfaden für die europäischen Kunstfestivals werden. Die Registrierung auf FestivalFinder.eu ist kostenlos und einfach möglich.

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flausen+bundeskongress#2: Anmeldung ab sofort möglich

In Zeiten, in denen die Zivilgesellschaft Krisensignale sendet, richtet die Kunst ihre Antennen neu aus. Der flausen+bundeskongress#2 stellt die Koordinaten der darstellenden Künste zur Debatte; er konfrontiert die Arbeitsrealitäten von Künstler*innen mit ihren Visionen und spürt Neuerungskräften nach. Wie lassen künstlerische Freiräume sich aufbauen, wie verteidigen? Wo entstehen ästhetische Ausdrucksformen, die politisch lesbar werden? Ist Kunst eine Ressource der Solidarität, über Grenzen hinweg? Wie geben Bündnisse und Netzwerke die Initialzündung für zukunftsweisende Kooperationsformen? Das vorläufige Programm ist jetzt online und eine Anmeldung ab sofort unter www.flausenkongress.de/programm möglich.

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