Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Pro Quote Bühne: Aufruf »Das Schweigen brechen«

Was zeichnet eine gute Regie aus? Und was bedeuten künstlerische Differenzen am Theater? Pro Quote Bühne sammelt aktuell Berichte von Regisseurinnen*, die Erfahrungen damit gemacht haben, dass Theaterleitungen ungefragt in ihre künstlerische Arbeit eingreifen – und die Inszenierung eigenmächtig verändern oder gar absetzen. Das Netzwerk wünscht sich einen öffentlichen Diskurs darüber, wer die Entscheidungshoheit über ein künstlerisches Werk am Theater hat, denn bisher redet niemand gerne darüber, wenn eine Inszenierung abgesetzt wird. Die Häuser »regeln das intern«, doch was ist mit den betroffenen Regisseurinnen*? Wem teilen sie sich mit?

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Masterplan Figurentheater

Für einen Masterplan Figurentheater, initiiert vom Deutschen Forum für Figurentheater (dfp), haben sich die Vertreter*innen der drei bundesweit aktiven Organisationen des Figurentheaters – UNIMA, VDP und dfp – zu gemeinsamen Arbeitsrunden in Northeim, Hamburg und zuletzt in Bad Liebenwerda zusammengefunden. Annette Dabs gibt einen Einblick über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen.

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Kulturstiftung des Bundes: Leitfaden für nachhaltiges Produzieren im Kulturbereich

Was kann man im Kulturbereich tun, um öffentliche Mittel umweltgerecht einzusetzen? Was ist im Rahmen des Zuwendungsrechts erlaubt? Die Kulturstiftung des Bundes hat zu diesen Fragen einen neuen Leitfaden entwickelt. Er hilft ganz praktisch bei der Umsetzung von Projekten und will darüber hinaus Impulse für eine umweltgerechte Transformation von Organisationen vermitteln. Der Kompass für ökologisch nachhaltiges Produzieren im Kulturbereich gibt Informationen zu Themen wie Mobilität, Beschaffung und Vergabe oder Kommunikation und stellt die wichtigsten Links zusammen.

kubi – Magazin für Kulturelle Bildung: Kulturelle Bildung und ländlicher Raum

Brachen und Natur, Tradition und Ehrenamt, kein Internet und ÖPNV, Überalterung und Familienidylle: Die Bilder in unseren Köpfen sind vielfältig, das Land dabei im Vergleich zur »Stadt« oft vom Mangel geprägt. Doch stimmen diese Bilder? Und was braucht Jugend auf dem Land wirklich? Eine Praxisreportage über das KREML Kulturhaus zeigt wie junge Künstler*innen und Artist*innen auf halber Strecke zwischen Limburg und Wiesbaden noch jedes Hindernis überwinden. Mit der aktuellen Ausgabe des Magazins für Kulturelle Bildung, fächert die BKJ auf, welche Formen und Bedeutung Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen haben kann – und wo sie ihre Grenzen hat.

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1,5 Millionen Euro: Bremen will schlecht bezahlte Künstler*innen fördern

Das Bremer Kulturressort will schlecht bezahlte Beschäftigte im Kulturbereich mit 1,5 Millionen Euro im Haushalt 2020/2021 fördern. Einen entsprechenden Antrag an den Senat hat die Kulturdeputation auf ihrer Sitzung mehrheitlich gebilligt. Das Geld soll aus einem Sondertopf gegen prekäre Beschäftigung kommen, den der Senat bereits beschlossen hat. Die meisten Mittel sind für Mitarbeiter*innen der Volkshochschule, der Musikschule und des Theaters Bremen vorgesehen. 50.000 Euro sollen Beschäftigte der freien Kulturszene erhalten. In der Deputation nahm Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz auch Stellung zum geplanten Zentrum für die freie Szene im Tabakquartier Bremen-Woltmershausen. Sie versicherte, dass durch das Projekt keine Kulturmittel an anderer Stelle verloren gingen.

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Stiftung Genshagen: Drei kostenlose Train-the-Trainer-Workshop zur g3-Methode

Immer öfter zeigt sich, dass komplexe Herausforderungen in Kultur oder Politik nicht mehr von einzelnen Personen oder Interessengruppen befriedigend bewältigt werden. Nicht nur das Spektrum der Bedürfnisse nimmt stetig zu, auch die traditionellen Formen der Entscheidungsfindung werden zunehmend infrage gestellt. Für eine zukunfts- und praxisfähige Gestaltung unserer Gesellschaft müssen deshalb neue Methoden des Austausches und Interessenausgleichs aller Bervölkerungsgruppen gefunden werden. Auch Im Kunst-und Kulturbereich wird intensiv an der Frage gearbeitet, wie die gesamte Bevölkerung besser erreicht und stärker in die inhaltlichen Auseinandersetzungen einbezogen werden kann.

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Dancersconnect bittet um Unterstützung für Crowdfunding Kampagne

Dancersconnect hat eine Crowdfunding Kampagne gestartet, um die eigene Arbeit 2020 weiter zu intensivieren und dem Bedarf in den Ensembles und der freien Szene Abhilfe zu schaffen. Dancersconnect ist eine Initiative, die sich durch das Engagement und den Zusammenschluss von aktiven Bühnentänzer*innen in Deutschland 2017 gegründet hat. Seitdem vernetzen die Tänzer*innen sich, halten bundesweite Konferenzen ab, entsenden Vertreter*innen der Tänzerschaft zu Konferenzen und Gremiensitzungen des deutschen Tanzestablishments. Im Rahmen der #MeToo-Bewegung, hat Dancersconnect ganz maßgebliche Akzente und Impulse gesetzt und Partner*innen der Tanzwelt zum Sprechen und Nachdenken angeregt.

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NRW Landesbüro freie darstellende Künste: Veranstaltungsdokumentation »Erfolgreich kulturpolitisch kommunizieren«

Wen spreche ich für mein kulturpolitisches Anliegen wie und zu welchem Zeitpunkt an? Wie mache ich Stärken der lokalen Szene greifbar? Wieso und aus welcher Position verhandle ich? Aus langjähriger Praxiserfahrung heraus hat Sören Fenner im November 2019 in einem Workshop kommunalen Interessenvertretungen Kommunikationsstrategien vermittelt und Erfahrungen der Teilnehmenden zusammengetragen. Dabei ging es sowohl um konkrete Methoden zur Gesprächsführung als auch um unkonventionelle und kreative Möglichkeiten des kulturpolitischen Dialogs. Die Veranstaltungsdokumentation bietet einen Leitfaden für kulturpolitische Kommunikationsstrategien vor Ort, inkl. diverser Praxisbeispiele für Begegnungsformate und Kampagnen. Die Veranstaltung ging aus aus dem Arbeitskreis Kommunale Initiativen hervor.