Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

ALthattheatre geht im Frühjahr 2020 an den Start

Das World Theatre Training Institute AKT-ZENT, research centre des ITI Weltverbands, bietet eine neue, auf drei Monate reduzierte Methodik für die Theaterausbildung, die mit einem Online-Training beginnt: ALthattheatre, das sowohl eine Grundausbildung als auch eine Weiterbildung für professionelle Theaterschaffende bietet. ALthattheatre geht im Frühjahr 2020 an den Start; das Impulsseminar in Berlin vom 26. November bis 01. Dezember 2019 gibt allen Interessierten die Möglichkeit praktische Einblicke zu erhalten.

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Jetse Batelaan erhält 2020 den Preis des Internationalen Theaterinstituts (ITI)

Seit 2013 künstlerischer Leiter des Theater Artemis in ´s-Hertogenbosch (NL), wird Batelaan zu den unkonventionellsten Protagonist*innen einer neuen Generation Theaterschaffender in Europa gezählt und arbeitet seit zehn Jahren regelmäßig auch in Deutschland. 2020 wird Batelaan – dies ist erstmals Teil des vom ITI verliehenen Preises - mit einer Arbeit beim ITI-Festival Theater der Welt in Düsseldorf 2020 vertreten sein.

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Neue Geschäftsführung des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

Mit Beginn des neuen Jahres 2020 wird Ulrike Seybold, die langjährige Geschäftsführerin des Landesverband Freie Theater Niedersachsen, die Geschäftsführung des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste mit Sitz in Dortmund übernehmen. Ulrike Seybold ist seit November 2013 Geschäftsführerin des Landesverbands Freier Theater in Niedersachsen und seit Oktober 2015 im Vorstand des Bundesverbands Freie Darstellende Künste. Besondere inhaltliche Akzente hat sie in den vergangenen Jahren in der Beschäftigung mit Jury- und Gremienarbeit, der Entwicklung von neuen Kommunikationsformaten, der Frage wie die Freien Darstellenden Künste auf demographische Entwicklungen reagieren können und nicht zuletzt mit diversitätsorientierten Formaten in der Kulturarbeit gesetzt.

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Zeitgenössisches Musiktheater Berlin e. V.: Stellungnahme zur Basis- und Konzeptförderung in Berlin

Die Juryentscheidungen können den Bedarf der förderwürdigen Projekte der freien Szene Berlins bei weitem nicht abbilden und finanziell decken, heißt es im Jurykommentar zur Basis- und Konzeptförderung. In der aktuellen Förderrunde wurde das besonders deutlich, da viele Antragsteller*innen ihren tatsächlichen Bedarf erstmals realistisch bezifferten. Der Verein »Zeitgenössisches Musiktheater Berlin« hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er kritisiert, dass vor allem neue Impulse jüngerer und nachwachsender Akteur*innen unberücksichtigt bleiben mussten.

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Neue Servicestelle für die Freie Szene in Sachsen

Der Landesverband Soziokultur Sachsen e. V. hat zum 1. September 2019 eine Servicestelle FREIE SZENE eröffnet. Diese Servicestelle soll als wesentlicher Anlaufpunkt und politische Vertretung für die Belange der Freien Szene im Freistaat Sachsen aktiv wirken, Kräfte bündeln und Synergieeffekte schaffen, um durch Wissenstransfer, Netzwerken und Austausch zu helfen, die Arbeitsbedingungen, die Sichtbarkeit und den Stellenwert der Freien Szene zu verbessern.

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Sieger*innen des Fritz-Wortelmann-Preises 2019 stehen fest

Am 20.-23. September sind rund 150 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland mit ihren Produktionen im Wettbewerb um den Fritz-Wortelmann-Preis angetreten. Am Ende stand die Preisverleihung im Bochumer Rathaus. In der Kategorie »Schultheater/Jugendclubs« kürte die Jury die Produktion »Wie ich zum besten Schlagzeuger der Welt wurde – und warum« vom Puppenspielclub des Puppentheater Magdeburg zur Sieger-Inszenierung. Die Gruppe wird damit bereits zum zweiten Mal im Wettbewerb ausgezeichnet. In der Kategorie »Erwachsene Amateure« kürte die Jury »Geschichten aus der Besenkammer« der Theaterwerkstatt Haus im Park Hamburg. In der Kategorie »Professioneller Nachwuchs« kürte die Jury »Echo of an End« von Li Kemme aus Stuttgart.

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Festival euro-scene Leipzig erhält neuen Direktor ab 2021

Das Festival euro-scene Leipzig erhält nach 30 Jahren unter der Leitung von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff ab 2021 einen neuen Direktor und künstlerischen Leiter: Christian Watty. Nach einer öffentlichen Ausschreibung wurde er von einem fünfköpfigen Fachgremium vorgeschlagen und durch den Vorstand des Vereins bestätigt. Christian Watty, 1968 in Düsseldorf geboren, arbeitet seit 2004 als Berater für die internationale tanzmesse nrw in Düsseldorf sowie für zahlreiche Theater und Festivals in Frankreich und Deutschland.

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STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte: Laufende Ausschreibung zweijähriges Pilotprojekt »gesund mit Kunst«

Kunst gestaltet Wirklichkeit. Kunst wirkt auf Körper, Seele und Geist. Die Gestaltungspotenziale der Künste können Lebensqualität steigern und Gesundheit fördern. Diese Potenziale werden in dem zweijährigen Pilotprojekt »gesund mit Kunst« erprobt. In den Jahren 2019/2020 sollen 100 Veranstaltungen an 20 Museen und Städtischen Galerien stattfinden, die mit künstlerischen Methoden zur Gesundheitsförderung beitragen. Es werden Zuschüsse für Veranstaltungen/Veranstaltungsreihen in den Museen, Städtischen Galerien u. a. Einrichtungen in den Mitgliedsstädten von STADTKULTUR vergeben.

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LAFT–Berlin: SAVE THE DATE Performing Arts Festival 2020

Die fünfte Ausgabe und gleichzeitig das erste Jubiläum des Performing Arts Festival Berlin wird vom 19. bis 24. Mai 2020 stattfinden. Bereits seit 2016 feiert das Performing Arts Festival Berlin nun schon über vier Ausgaben hinweg die Vielfalt der freien Szene Berlins und blickt dabei auf eine Erfolgsstory zurück.

Thüringer Theaterverband: #MEHRWERT FREIE THEATER!

Der Thüringer Theaterverband fordert strukturelle Maßnahmen zur Stärkung der freien Theaterszene und ein Produktionshaus der Freien Darstellenden Künste in Thüringen. Anlässlich der anstehenden Landtagswahlen in Thüringen formuliert der Verband jene landespolitischen Maßnahmen und Ziele, die für eine nachhaltige Entwicklung der Freien Theaterszene in Thüringen erforderlich sind.

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