Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

ASSITEJ Preisverleihung 2019

Die ASSITEJ e. V., das Netzwerk der Kinder- und Jugendtheater in Deutschland, verlieh am Abend des 10. Mai 2019 im Rahmen des Augenblick mal! Festivals des Theaters für junges Publikum im GRIPS Theater am Hansaplatz die ASSITEJ Preise für besondere Verdienste um das Theater für junges Publikum und die ASSITEJ Veranstalterpreise für engagierte Gastspielorganisator*innen. Die ASSITEJ Preise gingen an Henning Fangauf, Dramaturg und langjähriger Mitarbeiter des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland, Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes NordrheinWestfalen und Wolfgang Schneider, Professor für Kulturpolitik und UNESCO Chair of Cultural Policy for the Arts in Development an der Universität Hildesheim sowie Vorsitzender des Fonds Darstellende Künste.

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Nordrhein-Westfalen: Zwölf freie Theaterensembles erhalten Spitzenförderung

Für die nächsten drei Jahre werden acht Ensembles des Freien Theaters und erstmalig vier Ensembles aus dem Bereich Freie Kinder- und Jugendtheater eine Spitzenförderung in Höhe von jeweils 80.000 Euro jährlich erhalten. Im Rahmen der Neukonzeption und Aufstockung der Förderung der Freien Darstellenden Künste in Nordrhein-Westfalen wird die bereits existierende Spitzenförderung damit insgesamt verdoppelt: Künftig profitieren von der dreijährigen Förderung insgesamt 20 statt bisher zehn Ensembles in den Bereichen Theater, Kinder- und Jugendtheater sowie Tanz. Auch die Fördersumme wurde erhöht: Sie beträgt in den neuen Antragsverfahren nun 80.000 statt 65.000 Euro jährlich pro Ensemble.

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Friedrich Ebert Stiftung (FES): Sozioökonomischer Disparitätenbericht 2019

Sinkende Arbeitslosigkeit, innovative Industrien und Wachstumsraten, von denen die meisten europäischen Nachbarn nur träumen können – Deutschland steht im internationalen Vergleich gut da. Nur, längst nicht alle profitieren vom wirtschaftlichen Wachstum. Der Disparitätenbericht 2019 zeigt vielmehr: Die sozioökonomische Ungleichheit in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren verfestigt.

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Neue Konzeptionsförderung für NRW ausgeschrieben

Im Vorjahr hat die Landesregierung von NRW das neue Förderkonzept und die Aufstockung des Etats für die freien darstellenden Künste um zusätzlich 4,5 Millionen Euro vorgestellt. Nun schreibt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft erstmals den Förderbaustein zur Konzeptionsförderung aus. Mit insgesamt 1,3 Millionen Euro pro Jahr richtet sich die Förderung an kontinuierlich in Nordrhein-Westfalen arbeitende Künstlerinnen und Künstler sowie Ensembles.

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Fonds Darstellende Künste verleiht Tabori Preis 2019 an Monster Truck und zwei Tabori Auszeichnungen 2019 an Ben J. Riepe Kompanie und machina eX

In ihrer Sitzung am 11. Februar 2019 hat die diesjährige Fachjury des Fonds Darstellende Künste die Preisträger*innen 2019 ausgewählt. Neu in diesem Jahr: Künftig werden neben dem mit 20.000 Euro dotierten Tabori Preis zusätzlich zwei, mit 10.000 Euro dotierte, Tabori Auszeichnungen vergeben. Der Tabori Preis 2019 geht an das Kollektiv Monster Truck. Mit der Tabori Auszeichnung 2019 ehrt die Jury die Ben J. Riepe Kompanie und das 2010 aus der Universität Hildesheim hervorgegangene Kollektiv machina eX.

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Theaterpreis des Bundes 2019: Bekanntgabe der Preisträger*innen

Die Jury des diesjährigen Theaterpreis des Bundes, bestehend aus Jörg Albrecht , Sophie Diesselhorst, Dorte Lena Eilers, Bettina Jahnke, Ulrike Kolter und Matthias Schulze-Kraft hat entschieden. Elf Theater werden mit dem Theaterpreis des Bundes ausgezeichnet. Neben der bundesweiten Aufmerksamkeit bedeutet dies auch 75.000 Euro für künstlerische Vorhaben, welche jedem Theater zukommen.

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European Cultural Foundation: Kreative Ideen für Europa gesucht

European Cultural Foundation bittet um Ideen für kreative Kultur-Projekte und Aktivitäten. Diese werden gefördert, so sie vor, während und nach der bevorstehenden Europa-Wahl stattfinden und die sich auf innovative und provokative Weise mit anti-europäischen Positionen und Tendenzen auseinander- und sich für den europäischen Zusammenhalt einsetzen. Eine Bewerbung ist ab sofort möglich!

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Künstlerische Leitung Festival FAVORITEN 2020

Das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und das Kulturbüro der Stadt Dortmund geben die Künstlerische Leitung des FAVORITEN Festivals 2020 bekannt: Fanti Baum und Olivia Ebert übernehmen für eine weitere Ausgabe die künstlerische Leitung des FAVORITEN Festivals, dem traditionsreichen Theaterfestival der frei produzierenden darstellenden Künste in Nordrhein-Westfalen.In einem offenen Bewerbungsverfahren überzeugten sie erneut mit ihrer Konzeption für eine Festivalausgabe, die sich nah an künstlerischen Arbeiten und Arbeitsweisen positioniert und sich zwischen aktuellen künstlerischen und kulturpolitischen Auseinandersetzungen der Freien Szene zu verorten weiß.

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Universität Bern: Master of Advanced Studies »Dance Science«

Das Institut für Sportwissenschaft der Universität Bern (Schweiz) bietet ab sofort einen postgradualen Weiterbildungsstudiengang in »Dance Science« an, der zu einem Master of Advanced Studies (MAS) führt. Mit seinem einzigartigen Schwerpunkt auf »Dance Science« angewandt auf verschiedene Bevölkerungsgruppen (z. B. Kinder, Senioren, Menschen mit Behinderungen sowie Amateur und Profitänzer), bereitet der MAS in »Dance Science« die Abgänger*innen auf eine Vielzahl von Karrieren in der Tanzwelt vor.

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Deutscher Tanzpreis 2019 geht an Gert Weigelt

Den mit 20.000 Euro dotierten Deutschen Tanzpreis 2019 erhält der Fotograf Gert Weigelt. Seine Bilder trugen in den 70er und 80er Jahren zum publizistischen Durchbruch des deutschen Tanztheaters bei und spiegeln bis heute die Formgebung der Choreograf*innen und die Ausdrucksstärke der Tänzer*innen idealtypisch wider. Für signifikante Entwicklungen im zeitgenössischen Tanz werden das Schaffen der Tanz- und Videokünstlerin Jo Parkes sowie der Tänzerin und Choreografin Isabelle Schad mit jeweils 5.000 Euro gewürdigt.

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