Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Deutscher Musikrat und Konferenz der Landesmusikräte fordern Nachbesserungen bei den Regularien der Coronahilfen

Der zweite Lockdown hat zu einem erneuten Stillstand des ohnehin nur eingeschränkt wieder aufgenommenen Kulturlebens in Deutschland geführt. Die Bundesregierung hat mit den November-/ Dezemberhilfen sowie der Überbrückungshilfe III erstmals auch Hilfszahlungen an Soloselbstständige angekündigt. Obwohl soloselbstständige Kreativschaffende von den Corona-Maßnahmen in ihrer Berufs-Ausübung so stark eingeschränkt sind wie nur wenige andere Gruppen, zählen sie bei der November-/ Dezemberhilfe als indirekt betroffen und müssen daher ihre Antragsberechtigung über strenge Kriterien nachweisen. Da diese Regularien der Lebensrealität der freischaffenden Kreativen nur ungenügend Rechnung tragen, werden viele bei den Maßnahmen nicht berücksichtigt.

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Europaweite Umfrage zur sozialen Lage der Akteur*innen der freien darstellenden Künste

Der BFDK bittet alle Akteur*innen der freien darstellenden Künste an der im Dezember 2020 gestarteten, europaweiten Umfrage zur sozialen Lage teilzunehmen (Frist 31.01.2021). Die Umfrage wird von Thomas-Fabian Eder in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Europäischen Dachverband der Freien Darstellenden Künste (EAIPA) durchführt und richtet sich an natürliche und juristische Personen.

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KREATIVES EUROPA ab 2021

Mit Ende des Jahres 2020 läuft das aktuelle Programm KREATIVES EUROPA wie alle EU-Förderprogramme aus. Die Verhandlungen zu den Nachfolgeprogrammen sowie dem Mehrjährigen Finanzrahmen der EU dauern jedoch noch an. Zur finanziellen Ausstattung von KREATIVES EUROPA gab es Anfang November gute Nachrichten: Der Rat der EU und das Parlament einigten sich auf 2,24 Milliarden Euro für die siebenjährige Laufzeit des Programms (2021-2027).

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BKJ: Digitalität gestalten – Jugendgerechte Kulturelle Bildung in der digitalen Gesellschaft

In einem Positionspapier legt die BKJ ihre Sicht auf die digitale Transformation und deren Auswirkungen auf Jugend und Kulturelle Bildung ausführlich dar und verpflichtet sich darin u. a., der digitalen Spaltung und sozialen Ungleichheit im Netz entgegenzuwirken, sich für die Stärkung demokratischer Willensbildungs- und Aushandlungsprozesse sowie Handlungsperspektiven und Beteiligungsformen im Netz einzusetzen und den digitalen Wandel der Gesellschaft kritisch-konstruktiv mitzugestalten.

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Bund erhöht Mittel für Künstlersozialversicherung – Abgabesatz bleibt stabil

Der Gesetzgeber entlastet die Künstlersozialversicherung zusätzlich zum Bundeszuschuss um weitere 32,5 Millionen Euro. Dies hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen. Durch die zusätzlichen Bundesmittel kann auch im nächsten Jahr der Abgabesatz zur Künstlersozialkasse weiter stabil bei 4,2 Prozent gehalten werden.

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Zwischenbilanz zum Pilotprogramm NEUSTART

Der Bundesverband Soziokultur hat seit Mai über 1.200 Corona-bedingte Investitionen der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert. Im Pilotprojekt des milliardenschweren NEUSTART KULTUR-Programms wurden insgesamt 1.226 Anträge bewilligt. Damit wurden 27,5 Millionen Euro an gemeinnützige und überwiegend öffentliche geförderte Kultureinrichtungen ausgereicht.

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NEUSTART KULTUR: Nachfrage übersteigt die zur Verfügung stehenden Mittel

Unter der Moderation des Deutschen Kulturrates fand am 4. Dezember 2020 das dritte Treffen mit den 26 Institutionen, Verbänden und Kulturförderfonds statt, die die Programme von NEUSTART KULTUR entwickelt haben, bei denen die Mittel beantragt werden, die die Anträge prüfen und Mittel ausreichen. Auf Einladung von Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB, wurde ein erstes Resümee zur Resonanz auf das Programm gezogen. Die Nachfrage nach dem Programm ist sehr groß und übersteigt die zur Verfügung stehenden Mittel bei Weitem. Die Förderquote beträgt derzeit je nach Einzelprogramm zwischen 12 und 30 Prozent. Das heißt, dass zwischen 88 und 70 Prozent der Antragssteller*innen in den bereits bewilligten Programmen nicht berücksichtigt werden konnten. Das zeigt laut Deutschem Kulturrat, dass die Mittel für NEUSTART KULTUR dringend aufgestockt werden müssen.

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Aktionsbündnis Darstellende Künste verleiht den ersten Bühnenheld*innen-Preis

Das Aktionsbündnis Darstellende Künste hat am Sonntag, 6. Dezember 2020, den ersten Bühnenheld*innen-Preis an Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft verliehen. Denn dieses herausfordernde Jahr hat den Künstler*innen aus den Darstellenden Künsten gezeigt, dass sie nicht alleine sind,sondern in vielen Bereichen unermüdliche Mitstreiter*innen haben. Diesen gilt und galt es DANKE und HUT AB zu sagen. Mit der Auslobung der Bühnenheld*innen durch das Aktionsbündnis Darstellende Künste soll das Jahr 2020 mit positiven Meldungen abgeschlossen werden und nach Sorge und Verzweiflung auch einen Moment zum Jubeln bieten. 161 Nominierungen aus 13 Verbänden sind in nur 2,5 Wochen beim Aktionsbündnis eingegangen. Die Nominierten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und zeigen deutlich, mit wie viel Engagement Nicht-Künstler*innen für die Darstellenden Künste und ihre Künstler*innen kämpfen.

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Sachsen-Anhalt will Förderung für Freie Theater ausweiten

Am 2021 soll eine Fachjury über die Förderung freier Theater in Sachsen-Anhalt entscheiden. Das meldet die dpa unter Berufung auf das Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt (Lanze). Demnach soll die Förderstruktur für die Freie Szene komplett neu strukturiert und ausgebaut werden. Sachsen-Anhalts Kuturminister, Rainer Robra (CDU), erhofft sich von der Neuausrichtung eine Qualitätssteigerung in der Arbeit und auch Janek Liebetruth, Vorstand bei Lanze, spricht von einem »Quantensprung«.

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Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2020 verliehen

Elf Künstlerinnen und Künstler wurden am 21. November 2020 mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet. Die 15. Verleihung war Pandemie-bedingt digital vorproduziert worden; Regie und Dramaturgie des Verleihungs-Films hatte das Staatstheater Hannover übernommen. Moderiert wurde die Verleihung von der Schauspielerin Seyneb Saleh und dem Opernsänger Michael Kupfer-Radecky. Während der Verleihung richtete sich auch der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Stephan Weil, mit einem Grußwort an die Kulturschaffenden.

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Carsten Brosda ist neuer Präsident des Deutschen Bühnenvereins

Bei der Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins am 21. November 2020 wurde Dr. Carsten Brosda mit großer Mehrheit für vier Jahre zum neuen Präsidenten ernannt. Die Wahl erfolgte bereits vor der Tagung durch Briefwahl. Brosda ist Senator der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg. Er folgt auf Ulrich Khuon, der das Amt des Bühnenvereinspräsidenten nach dem Tod von Prof. Barbara Kisseler 2017 übernahm.

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BKJ: Umfrage zur Digitalisierung in der kulturellen Bildung und zur Bedeutung kultureller Bildung

Um Akteur*innen der Kulturellen Bildung bestmöglich zu unterstützen, führt die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) ein InnovationsBarometer durch. Damit soll die Situation bezogen auf aktuelle Herausforderungen wie Digitalisierung aber auch insgesamt bezogen auf den Stand Kultureller Bildung im gesellschaftlichen Diskurs ermittelt werden. Ziel ist es, die Ergebnisse in den politischen Diskurs einzubringen.

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