Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

George Tabori Preis 2019

Mit dem George Tabori Preis vergibt der Fonds Darstellende Künste seit dem Jahr 2010 die höchste bundesweite Auszeichnung für Ensembles und Künstler*innen aus der freien Theaterszene. Die kommende Preisverleihung findet am Freitag, 24. Mai 2019, um 19 Uhr im HAU Hebbel am Ufer (HAU1) in Berlin statt.

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Europäischer Dachverband der freien darstellenden Künste (EAIPA) präsentiert Publikation zur Situation der freien darstellenden Künste in Europa

Der im 2018 im Rahmen des Performing Arts Festivals Berlin initiierte Europäische Dach­verband der Freien Darstellenden Künste (European Association of Independent Performing Arts – EAIPA) hat auf seiner Mitgliederversammlung Anfang November 2018 in München seinen ersten Vorstand gewählt. Als Präsidentin des Verbandes, der die Interessen der Akteur*innen der Freien Szene auf europäischer Ebene vertritt, wurde Ulrike Kuner (IG Freie Theater, Österreich) und als Vizepräsidentin Kathrin Hrusanova (ACT Association, Bulgarien) gewählt.

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Ein neues Online-Suchwerkzeug: EFFEs FestivalFinder.eu

Die European Festivals Association (EFA) hat ganz neu den FestivalFinder.eu gestartet, eine Online-Suchmaschine um alle Kunstfestivals - von Musik bis Theater, Straßenkunst bis Tanz, Literatur - in 45 europäischen Ländern zu entdecken. In Zusammenarbeit mit Kunstfestivals, Städten, Tourismusverbänden und nicht zuletzt dem Publikum, soll der FestivalFinder.eu der aktuellste, umfassendste, aufschlussreichste und praktischste Leitfaden für die europäischen Kunstfestivals werden. Die Registrierung auf FestivalFinder.eu ist kostenlos und einfach möglich.

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flausen+bundeskongress#2: Anmeldung ab sofort möglich

In Zeiten, in denen die Zivilgesellschaft Krisensignale sendet, richtet die Kunst ihre Antennen neu aus. Der flausen+bundeskongress#2 stellt die Koordinaten der darstellenden Künste zur Debatte; er konfrontiert die Arbeitsrealitäten von Künstler*innen mit ihren Visionen und spürt Neuerungskräften nach. Wie lassen künstlerische Freiräume sich aufbauen, wie verteidigen? Wo entstehen ästhetische Ausdrucksformen, die politisch lesbar werden? Ist Kunst eine Ressource der Solidarität, über Grenzen hinweg? Wie geben Bündnisse und Netzwerke die Initialzündung für zukunftsweisende Kooperationsformen? Das vorläufige Programm ist jetzt online und eine Anmeldung ab sofort unter www.flausenkongress.de/programm möglich.

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Bund setzt mit 12 Millionen Euro die Förderung des Bündnisses internationaler Produktionshäuser für zeitgenössische darstellende Künste in Deutschland bis 2021fort

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner letzten Sitzung die Weiterförderung des Bündnisses internationaler Produktionshäuser durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien in den Jahren 2019 bis 2021 in Höhe von insgesamt 12 Millionen Euro beschlossen. Er setzt damit in einem ersten Schritt das im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD vereinbarte Vorhaben um, die Förderung der internationalen Produktionshäuser substantiell zu stärken.

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1,3 Mio. Euro zusätzlich für die Internationalisierungsinitiative Tanz

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat Mittel in Höhe von bis zu 1,3 Millionen Euro für die Fortführung und Stärkung der Internationalisierungsinitiative Tanz freigegeben. Die Koproduktionsförderung Tanz und die Gastspielförderung Tanz International des NATIONALEN PERFORMANCE NETZ (NPN) werden seit 2013 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) ermöglicht. Mit dem Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags können die beiden internationalen Fördermodelle des NPN ab 2019 für die kommenden drei Jahre fortgeführt und zusätzlich gestärkt werden. Ziel ist es, die internationale Präsenz des deutschen künstlerischen Schaffens im zeitgenössischen Tanz zu steigern, den Austausch zwischen deutschen und internationalen Künstlern und Veranstaltern zu stärken und Anreize für eine stärkere Distribution existierender und neuer künstlerischer Produktionen zu schaffen.

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Auftakt für das Themenforum Kultur im Nationalen Aktionsplan Integration

Die Beauftragte für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters, hatte am 13. November 2018 gemeinsam mit der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, 130 Vertreterinnen und Vertreter von Spitzenverbänden aus Kultur und Gesellschaft zu einem Meinungsaustausch ins Bundeskanzleramt eingeladen. Die Auftaktveranstaltung stand unter dem Motto »Kultur der Vielfalt – Vielfalt der Kultur«.

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Förderverein für regionale Entwicklung e. V.: Förderprojekt Homepage

Im Rahmen der Azubi-Projekte des Fördervereins sammeln Auszubildende und Studierende (unter Anleitung erfahrener Ausbilder*innen) praktische Berufserfahrung an realen Webseitenprojekten. Derzeit sucht der Verein für das Förderprogramm »Kultur online« neue Projektpartner*innen aus kulturellen Bereichen (Vereine, öffentliche und soziale Einrichtungen, kleinere Unternehmen u. a.), die sich von den Auszubildenden und Studierenden kostenfrei eine Webseite erstellen lassen wollen. 

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Theater Wrede: Aufruf zur Untersützung von flausen+

flausen+ ist ein Forschungs-, Förderungs-, und Vernetzungsprogramm. 2011 wurde es in der Freien Theaterszene als ein Stipendienprogramm gegründet. Bis jetzt konnten 38 Forschungsstipendien mit 164 Stipendiat*innen ermöglicht werden. Nun wurde flausen+ für eine Bundesförderung vorgeschlagen. Damit könnten künftig Forschungsstipendien in allen Bundesländern angeboten werden.

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Die neue IETM-Generalsekretärin heißt Ása Richardsdóttir

Ása Richardsdóttir wird ab dem 1. Februar 2019 die Position der Generalsekretärin des IETM übernehmen. Ása ist derzeit Direktorin von Ice Hot Reykjavík 2018, der halbjährlichen Nordic Dance Platform, Projektbotschafterin des Nordic Culture Fund und langjähriges Mitglied des IETM.

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Exil-Dramatiker*innenpreis 2018 geht an Alexandra Pâzgu

Der exil-Dramatiker*innenpreis 2018 wurde an die in Rumänien geborene, in Wien lebende Autorin Alexandra Pâzgu für ihr Stück »fluss, stromaufwärts« verliehen. Seit 2007 unterstützen die WIENER WORTSTAETTEN die exil-Literaturpreise, eine Initiative des Vereins exil, mit einem Preis in der Kategorie »Drama«. 2018 wurde der exil-DramatikerInnenpreis erstmals in Kooperation mit dem Schauspiel Leipzig ausgeschrieben. Er wird künftig alle zwei Jahre mit einem Preisgeld von 3.000 Euro vergeben. Das ausgezeichnete Stück wird vom Schauspiel Leipzig uraufgeführt.

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