Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Mittelerhöhung für die Freie Szene in Leipzig

Mit großer Mehrheit hat der Stadtrat von Leipzig am 31. Januar 2019 eine deutliche Erhöhung der Fördermittel für die Freie Szene beschlossen. 2019 gibt es 1,6 Millionen Euro mehr und 2020 noch einmal 2 Million Euro on top! Möglich wird das auch durch die Erhöhung der Mittel aus dem Sächsischen Kulturraumgesetz.

ENCC lädt zur Project Fair: European is Beautiful

Das European Network of Cultural Centres (ENCC) lädt ein zur »Project Fair: European is Beautiful« am 4. und 5. Juni 2019 in Lissabon, auf der sich alles um die beiden EU-Förderprogramme KREATIVES EUROPA KULTUR und ERASMUS+ dreht. Angehende Antragsteller*innen, bereits erfahrene Projektträger*innen, Berater*innen und Interessierte treffen sich zur Weiterbildung, zum Austausch und zur Vernetzung. Darüber hinaus schreibt das »ENCC Incubator project« fünf Plätze an Leadpartner Europäischer Kooperationsprojekte aus, die im Anschluss an die Projekt-Messe die Möglichkeit bekommen, zwei weitere Tage an einem Workshop mit externen Berater*innen und Expert*innen teilzunehmen.

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IG Freie Theater: Soziale Situation Kunstschaffender in Österreich

»Die sozialen Absicherungen «sind nicht ausreichend, die Armutsgefährdung ist überproportional hoch, trotz akademischer Ausbildung kann kaum das eigene (Über-)Leben, geschweige denn das einer Familie gesichert werden …« Noch immer ernüchternd fällt der Befund der Interessengemeinschaft (IG) Freie Theater zur sozialen Lage von Kunstschaffenden in Österreich aus.

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Touring Artists zum Brexit

Freizügigkeit von Akteur*innen aus dem Kultur- und Kreativsektor sowie aufenthaltsrechtliche Fragen gehören zu den wichtigsten Informationen, die Künstler*innen und Kreative im Zusammenhang mit dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU nachfragen. Antworten darauf gibt das Informationsportal Touring Artists, das auch jene über Neuigkeiten und Regelungen auf dem Laufenden hält, die mit diesen Künstler*innen zusammenarbeiten. Des Weiteren gibt es Hinweise auf Anlaufstellen und Quellen sowie links zu wichtigen Dokumenten. Die Seite wird regelmäßig aktualisiert.

20. März jedes Jahres der Welttag des Theaters für junges Publikum

Am 20. März jedes Jahres wird der der Welttag des Theaters für junges Publikum (»Take a child to the theatre today«) begangen. Die ASSITEJ www.assitej-international.org macht an diesem Tag in Deutschland und weltweit auf die bildungs-, sozial- und kulturpolitische Relevanz des Theaters für junge Zuschauer*innen aufmerksam. So lädt das Festival »Starke Stücke« anlässlich des Welttages zu einer Podiumsdiskussion u. a. mit der ASSITEJ Vorsitzenden Brigitte Dethier ein.

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Deutscher Kulturrat legt vierte Dokumentation zur Aus- und Weiterbildung im Kultur- und Medienbereich vor

Im Kultur- und Medienbereich ist der Weiterbildungsbedarf nicht zuletzt durch die Digitalisierung deutlich gestiegen. Aber auch andere Faktoren spielen eine Rolle, unsere Gesellschaft ist diverser geworden, Menschen unterschiedlicher Herkunft leben in Deutschland. Kultureinrichtungen sowie Einrichtungen der kulturellen Bildung sind gefordert, ihre bestehenden Angebote zu überprüfen und ggfs. anzupassen. Die demografische Veränderung mit einem wachsenden Anteil älterer Menschen, die durchaus körperlich und geistig fit sind und als Zielgruppe kultureller Bildung bedeutsamer werden, verlangt, dass die Kulturarbeit mit Älteren an Gewicht gewinnt und hierfür die Fachkäfte entsprechend ausgebildet sind. Sowohl die Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen an Kulturangeboten als auch deren eigene künstlerische Arbeit verlangen nach neuen Vermittlungs- und Präsentationsformen. Was wiederum heißt, dass das pädagogische und künstlerische Personal der Weiterbildung bedarf.

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Der neue Survival Kit ist da

Der neue »Survival Kit« informiert in 12. Auflage über alles, was für freiberufliche Künstler*innen beim Einstieg wichtig ist: Solotätigkeit, Gesellschafter*in in einer GbR, Vor- und Nachteile eines Vereins, Buchführung, EÜR, Steuern, Umsatzsteuerbefreiung, Gemeinnützigkeit, die Rolle als Auftrag-/Arbeitgeber*in, KSK-Abgabe, Künstlersozialversicherung, Urheberrechte, Förderungen, Finanzierungen und vieles mehr. Mit diesen Themen für den Bereich Publizistik und Kunst ist das Handbuch unerlässlich für Profis und alle, die es werden wollen. Einiges ist gekürzt worden, einiges kam hinzu, jedenfalls up to date und völlig überarbeitet.

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LAFT Berlin: Handbuch »Zwischen Publikum und Bühne«

Das im November 2018 veröffentlichte Handbuch des Performing Arts Programm Berlin enthält acht experimentelle Vermittlungsformate die zwischen 2016 und 2018 in den freien darstellenden Künsten Berlins initiiert, getestet und weiterentwickelt wurden – mit praktischen Tipps für ihre Umsetzung und der Einladung, Konzepte der Kunstvermittlung weiterzudenken.

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BFDK: Gesprächsreihe »Was wir wissen wollen - Ausbildung im Praxischeck«

Die aktuelle Gesprächsreihe des BFDK lädt zum Austausch über sinnvolle Ausbildungsangebote und vor allem zu der Frage ein, wie eine Ausbildung für die Praxis der freien darstellenden Künste aussehen sollte. Bislang sind Episoden geplant bei Hauptsache Frei-Festival der Darstellende Künste Hamburgs (06.-10.04.19) und 6 tage frei in Stuttgart (08.-13.04.19), Performing Arts Festival Berlin (28.05.-92.06.), Impulse Festival in Köln/Mülheim (13.-23.07.19) und beim MADE.Festival (Herbst) in Hessen.

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Virve Sutinen bleibt bis 2022 Künstlerische Leiterin von »Tanz im August«

Das internationale Festival »Tanz im August«, präsentiert vom HAU Hebbel am Ufer, wird auch in den kommenden Jahren unter der Künstlerischen Leitung von Virve Sutinen stattfinden. Dies beschloss der Aufsichtsrat des HAU Hebbel am Ufer am Abend des 20. Dezembers 2018 und entsprach damit dem gemeinsamen Wunsch Sutinens und der HAU-Intendantin Annemie Vanackere.

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Pina-Bausch-Zentrum in Wuppertal beschlossen

In der Sitzung vom 18.12.2018 hat der Wuppertaler Stadtrat den Durchführungsbeschluss zum Bau des Tanzzentrums am Wupperbogen Kluse einstimmig angenommen. Mit dabei waren Salomon Bausch und Vertreter der Pina-Bausch-Stiftung.

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