Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Neue Servicestelle für die Freie Szene in Sachsen

Der Landesverband Soziokultur Sachsen e. V. hat zum 1. September 2019 eine Servicestelle FREIE SZENE eröffnet. Diese Servicestelle soll als wesentlicher Anlaufpunkt und politische Vertretung für die Belange der Freien Szene im Freistaat Sachsen aktiv wirken, Kräfte bündeln und Synergieeffekte schaffen, um durch Wissenstransfer, Netzwerken und Austausch zu helfen, die Arbeitsbedingungen, die Sichtbarkeit und den Stellenwert der Freien Szene zu verbessern.

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Sieger*innen des Fritz-Wortelmann-Preises 2019 stehen fest

Am 20.-23. September sind rund 150 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland mit ihren Produktionen im Wettbewerb um den Fritz-Wortelmann-Preis angetreten. Am Ende stand die Preisverleihung im Bochumer Rathaus. In der Kategorie »Schultheater/Jugendclubs« kürte die Jury die Produktion »Wie ich zum besten Schlagzeuger der Welt wurde – und warum« vom Puppenspielclub des Puppentheater Magdeburg zur Sieger-Inszenierung. Die Gruppe wird damit bereits zum zweiten Mal im Wettbewerb ausgezeichnet. In der Kategorie »Erwachsene Amateure« kürte die Jury »Geschichten aus der Besenkammer« der Theaterwerkstatt Haus im Park Hamburg. In der Kategorie »Professioneller Nachwuchs« kürte die Jury »Echo of an End« von Li Kemme aus Stuttgart.

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Festival euro-scene Leipzig erhält neuen Direktor ab 2021

Das Festival euro-scene Leipzig erhält nach 30 Jahren unter der Leitung von Festivaldirektorin Ann-Elisabeth Wolff ab 2021 einen neuen Direktor und künstlerischen Leiter: Christian Watty. Nach einer öffentlichen Ausschreibung wurde er von einem fünfköpfigen Fachgremium vorgeschlagen und durch den Vorstand des Vereins bestätigt. Christian Watty, 1968 in Düsseldorf geboren, arbeitet seit 2004 als Berater für die internationale tanzmesse nrw in Düsseldorf sowie für zahlreiche Theater und Festivals in Frankreich und Deutschland.

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STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte: Laufende Ausschreibung zweijähriges Pilotprojekt »gesund mit Kunst«

Kunst gestaltet Wirklichkeit. Kunst wirkt auf Körper, Seele und Geist. Die Gestaltungspotenziale der Künste können Lebensqualität steigern und Gesundheit fördern. Diese Potenziale werden in dem zweijährigen Pilotprojekt »gesund mit Kunst« erprobt. In den Jahren 2019/2020 sollen 100 Veranstaltungen an 20 Museen und Städtischen Galerien stattfinden, die mit künstlerischen Methoden zur Gesundheitsförderung beitragen. Es werden Zuschüsse für Veranstaltungen/Veranstaltungsreihen in den Museen, Städtischen Galerien u. a. Einrichtungen in den Mitgliedsstädten von STADTKULTUR vergeben.

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LAFT–Berlin: SAVE THE DATE Performing Arts Festival 2020

Die fünfte Ausgabe und gleichzeitig das erste Jubiläum des Performing Arts Festival Berlin wird vom 19. bis 24. Mai 2020 stattfinden. Bereits seit 2016 feiert das Performing Arts Festival Berlin nun schon über vier Ausgaben hinweg die Vielfalt der freien Szene Berlins und blickt dabei auf eine Erfolgsstory zurück.

Thüringer Theaterverband: #MEHRWERT FREIE THEATER!

Der Thüringer Theaterverband fordert strukturelle Maßnahmen zur Stärkung der freien Theaterszene und ein Produktionshaus der Freien Darstellenden Künste in Thüringen. Anlässlich der anstehenden Landtagswahlen in Thüringen formuliert der Verband jene landespolitischen Maßnahmen und Ziele, die für eine nachhaltige Entwicklung der Freien Theaterszene in Thüringen erforderlich sind.

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Koalition der Freien Szene: Zu wenig und zu spät

Die Koalition der Freien Szene (Berlin) kritisiert angesichts der Haushaltsverhandlungen in einer Presseerklärung die anhaltende Unterfinanzierung der freien Szene Berlins, während zugleich Mieten und damit auch Produktionskosten steigen. Zwar seien für den Kulturhaushalt im Senatsentwurf 2020/21 Erhöhungen um 12 Prozent vorgesehen, davon profitieren würden jedoch vor allem Angestellte von Kulturinstitutionen, deren Gehälter steigen. Das sei für die freie Szene aber zu wenig. Die Presseerklärung ist zu finden unter: www.koalition-der-freien-szene-berlin.de

LAFT Berlin: Stellungnahme zum Entwurf des Doppelhaushalts Kultur 2020/21

Der LAFT Berlin hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er u. a. eine starke Förderstruktur für freie Künstler*innen fordert, um selbstbestimmte künstlerische Entwicklungen langfristig zu sichern und soziale Absicherung zu ermöglichen. Auch die kontinuierliche dezentrale künstlerische Arbeit – vor allem im Bereich Kinder- und Jugendtheater – muss mehr unterstützt werden, um die kommunalen Strukturen in Berlin zu stärken.

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EAIPA: (K)ein EU Kommissariat für Kultur?

Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste (EAIPA) äußert anlässlich der soeben vorgestellten EU Kommissarinnen und Kommissare und deren Resorts große Besorgnis, da kein Resort für Kultur mehr vorgesehen ist: Kunst, Kultur, kultureller Austausch, Kreativwirtschaft sind ein wichtiger Bestandteil der europäischen Identität und Wertschöpfung. Kunst und Kultur werden von den Menschen, die in der EU leben, unter den wichtigsten Faktoren genannt, wenn es um die Frage nach einer europäischen Identität geht. Kunst und Kultur definieren immer die wesentlichen Merkmale, um ein positives Bild Europas zu beschreiben. 

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ITI hat eine neue Vizepräsidentin

Martine Dennewald, seit 2014 künstlerische Leiterin des internationalen Festivals Theaterformen Hannover und Braunschweig, ist neue Vizepräsidentin des ITI. Sie folgt auf Kay Wuschek, Intendant des Theaters an der Parkaue - Junges Staatstheater Berlin, der das Amt seit zehn Jahren bekleidete. Weitere ITI-Vizepräsidentin ist und bleibt Bettina Sluzalek, Chefdramaturgin der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Präsident des deutschen ITI- Zentrums ist Joachim Lux, Intendant des Thalia Theater Hamburg.

ITI und IGBK: Brief an Europaparlament »Kultur in Europa stärken«

Kultur als festen Bestandteil in den Prioritäten des Europäischen Parlaments (EP) zu verankern, ist eine der Kernforderungen, mit der sich das deutsche ITI-Zentrum und die Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) in einem gemeinsamen Schreiben an die deutschen EP-Abgeordneten wenden. Die EP-Exponent*innen seien gerade angesichts erstarkter Gegenkräfte aufgerufen eine »Vision von Europa zu verteidigen, in der die Kultur frei, offen, vielfältig, allumfassend und demokratisch« sei, heißt es in dem Schreiben.

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