Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Lese-Tipp: Freies Musiktheater in Europa

Das ITI setzt seine Untersuchung zum Freien Theater im Europa der Gegenwart fort und schließt mit einem neuen Band das Forschungsprojekt ab. Die von ITI und Matthias Rebstock herausgegebene Publikation dokumentiert erstmals die Vielfalt des Freien Musiktheaters in Europa. Anhand von vier Fallstudien führt der Band in die kulturellen und historischen Kontexte der Szenen in der Schweiz, den Niederlanden, England und Deutschland ein und bringt dabei die Akteur:innen und deren künstlerische Praxis näher.

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Neues Jahrebuch des ITI erschienen

Reihenweise kam es in den letzten Monaten zu Absagen von Festivals und der Verlagerung des Theaters ins Digitale. Nun ist es u. a. die Vielzahl neuer digitaler Angebote, die den Blick verstärkt auf die Qualität der verschiedenen Formen der Übertragung lenken. Zudem erscheint gerade angesichts (zeitweise) geschlossener Grenzen das Nachdenken über die Scharniere zwischen den Kulturen, die inter- und transkulturellen Vermittlungsprozesse und ihre Akteur:innen, gegeben.

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Theater der Welt 2023 in Offenbach und Frankfurt

Das ITI-Festival Theater der Welt findet 2023 in Offenbach und Frankfurt am Main unter der Leitung von Anselm Weber (Schauspiel Frankfurt) und Matthias Pees (mousonturm) statt. Die Wahl der beiden Städte erfolgte erstmalig in einem zweistufigen Verfahren aus Bewerbungen von insgesamt vier Städten bzw. Regionen. Die diesjährige Festivalausgabe des alle drei Jahre stattfindenden Festivals wird im nächsten Jahr in Düsseldorf nachgeholt.

Münchner Kammerspiele: Barbara Mundel neue künstlerische Leiterin

Die Münchner Kammerspiele haben ab der nächsten Spielzeit eine neue Intendantin: Barbara Mundel. Die künstlerische Leiterin macht sich u. a. mit dem Thema »Behindert werden - Zusammenarbeit mit Künstler*innen mit besonderen kognitiven und körperlichen Voraussetzungen« auf den Weg.

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Performing Arts Programm Berlin: Video-Veranstaltungsreihe Nachhaltigkeit und freie Kunstproduktion

In fünf aufeinander aufbauenden Onlineformaten beschäftigt sich das Performing Arts Programm mit dem Themenfeld Nachhaltigkeit und Kunstproduktion. Aufbauend auf Diskursen aus der Zeit vor der Pandemie, werden klima- und ressourcenrelevante Herausforderungen für Künstler*innen, Produktionsleiter*innen, Akteur*innen und die Institutionen der freien darstellenden Künste analysiert. Klimabewusstes Agieren und nachhaltiges Transformieren werden in einen kulturpolitischen Kontext gestellt. Gemeinsam werden Ansätze vertieft, Forderungen formuliert und Perspektiven über die aktuelle Krise hinaus gezeigt.Die Veranstaltungen finden als Videokonferenzen auf der datensicheren Plattform Ecosero statt und dauern in der Regel 90 Minuten.

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Kulturstiftung des Bundes: Interaktive Webdoku TURN

Für die Webdoku TURN hat die Kulturstiftung des Bundes in den letzten Monaten Kurator*innen, Künstler*innen, Regisseur*innen, Performer*innen, Musiker*innen und Expert*innen aus afrikanischen Ländern und Deutschland getroffen, die mit Projekten im Fonds TURN gefördert werden. Sie erzählen von der gemeinsamen künstlerischen Arbeit über die Kontinente hinweg, von Ergebnissen, Debatten, Schwierigkeiten und Hoffnungen.

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Kulturstiftung des Bundes: 230 Freie Gruppen für die Förderung im Reload-Stipendienprogramm

Auf Empfehlung einer unabhängigen Fachjury (Kerstin Evert, K3 | Tanzplan Hamburg; Matthias Schulze-Kraft, Bundesverband Freie Darstellende Künste; Steven Walter, Festival PODIUM Esslingen), wählte der Vorstand der Kulturstiftung des Bundes aus den eingegangenen Bewerbungen 230 Freie Gruppen für die Förderung im Reload-Stipendienprogramm aus. Sie erhalten für den Zeitraum von Juli bis Dezember 2020 Stipendien in Höhe von 25.000 Euro zur Durchführung von Arbeits- und Recherchevorhaben. 

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KSB investiert 14,6 Mio. Euro in neue Programme und Projekte

Auf seiner Sitzung vom 15. Juni 220 verabschiedete der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes (KSB) unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters weitere Vorhaben im Gesamtumfang von 14,6 Mio. Euro. Die Mittel teilen sich auf das neue Programm »Jupiter – Darstellende Künste für junges Publikum« bis 2026, den 2022 stattfindenden Tanzkongress in Mainz, das Programm tanzland, das Programm TURN2 – Neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa sowie 29 Projekte.

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Eckhard Mittelstädt in Jury für neues KSB-Programm berufen

Auf seiner Sitzung am 15. Juni 2020 verabschiedete der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes (KSB) mehrere Vorhaben im Gesamtumfang von 14,6 Mio. Euro. Dazu gehört ein komplett neues Förderprogramm in Höhe von 3,7 Mio Euro bis 2026 zur Stärkung des Kinder- und Jugendtheaters. Mit »Jupiter – Darstellende Künste für junges Publikum« soll dieser für die Zukunft des Theaters eminent wichtige, aber in der öffentlichen Wahrnehmung unterrepräsentierte Bereich gezielt gefördert werden. In die Jury für die Projektförderung wurde unser langjähriger Leiter des Programms »tanz + theater machen stark«, Eckhardt Mittelstädt, berufen. Wir gratulieren sehr!

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dfp, UNIMA und VDP: Masterplan Figurentheater

Die bundesweit tätigen Organisationen Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst (dfp), Union International de la Marionnette, Zentrum Deutschland (UNIMA) und Verband Deutscher Puppentheater (VDP) rufen zur Mitarbeit am »Masterplan Figurentheater« auf. Um die inhaltliche Ausrichtung des Masterplans Figurentheater zu konkretisieren, wurden Arbeitsgruppen gegründet, deren Aufgabe es ist, Potenziale des Puppen-, Figuren- und Objekttheaters in Deutschland zu beschreiben und Visionen für dessen Weiterentwicklung zu entwerfen.

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Stellungnahme des BUZZ zur Wiederaufnahme des Proben- und Spielbetriebs

Der Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus (BUZZ), Assoziiertes Mitglied des Bundesverbands Freie Darstellende Künste, hat am 16. Juni 2020 eine Stellungnahme zur Wiederaufnahme des Proben- und Spielbetriebs veröffentlicht. Darin wird an die kulturpolitischen Vertreter*innen auf Bundes- und Landesebene appelliert, einheitliche und umsetzbare Regelungen für Bühnen- und Probenräume festzulegen.

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TPZAK | ZAK Zirkus- und Artistikzentrum Köln: Fortbildungsangeboten 2020

Das 30monatige Fortbildungsangebot setzt sich aus zwei Abschnitten zusammen: Der Grundlagenfortbildung (12 Monate) und der Vertiefungsfortbildung (18 Monate). Eine Teilnahme ist sowohl am Gesamtangebot als auch an den beiden einzelnen Fortbildungen möglich. Sie besteht aus wöchentlichen Kursabenden (Do, 19 bis 22 Uhr), ca. 22 Wochenendterminen und 2 Kompaktwochen. Starttermin: 15. August 2020

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