Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Das Goethe-Institut erhöht seine Beteiligung an deutsch-französischen Kulturfonds

Das Goethe-Institut erhöht seine Beteiligung an den deutsch-französischen Kulturfonds Transfabrik (darstellende Kunst), PERSPEKTIVE (bildende Künste und Architektur) und Impuls Neue Musik (zeitgenössische Musik) für die nächsten drei Jahre auf insgesamt 50.000 Euro pro Jahr. Der Fonds Transfabrik fördert die zeitgenössische deutsch-französische Kunstszene in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, zeitgenössisches Theater, Nouveau Cirque, Marionetten- und Objekttheater und Street-Art.

Mehr

LAFT Berlin: Stellungnahme zum Entwurf des Doppelhaushalts Kultur 2020/2021

Der LAFT Berlin hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er u. a. eine starke Förderstruktur für freie Künstler*innen fordert, um selbstbestimmte künstlerische Entwicklungen langfristig zu sichern und soziale Absicherung zu ermöglichen! Auch die kontinuierliche dezentrale künstlerische Arbeit – vor allem im Bereich Kinder- und Jugendtheater – muss mehr unterstützt werden, um die kommunalen Strukturen in Berlin zu stärken! Außerdem fordert er leistungsfähige Ankerinstitutionen (Spielstätten und Produktionsorte), um die Szene nachhaltig zu entwickeln und zu unterstützen.

Mehr

Universität Mozarteum Salzburg: Masterstudiengang Applied Theatre

Bürgerbühne, partizipatives Theater, Theater der Intervention, theatre and community, Theaterpädagogik oder eben: Applied Theatre. Es gibt viele Namen für jene jüngere Entwicklung der internationalen Theaterlandschaft, in der die Verhältnisse von Akteur*innen und Zuschauer*innen, ebenso wie Proben- und Produktionsprozesse neu formuliert werden. Applied Theatre bedeutet, die Theaterkunst in gesellschaftliche Handlungsfelder zu übertragen, die nicht notwendig kunst- oder theateraffin sind. In diesem Sinn beinhaltet der MA Studiengang Applied Theatre die Auseinandersetzung mit und Erfindung von partizipativen, immersiven, interventionistischen, kollaborativen und site specific Formen und Formaten. Das Studium richtet sich explizit an Interessierte aus nahezu allen Studien- bzw. Beschäftigungsbereichen, auch wenn sie zuvor kein einschlägiges Theaterstudium absolviert haben.

Mehr

Fünfzehn Wiener Theaterhäuser gründen PAKT WIEN

Auf einer Pressekonferenz am 7. Oktober 2019 verkündeten fünfzehn Wiener Theaterhäuser die Gründung der Plattform PAKT WIEN, die der Vernetzung der Häuser und der Vertretung der gemeinsamen Interessen dient. Gemeinsam fordern sie u. a. höhere Subventionen und mehr Valorisierung.

Mehr

IG Freie Theater Österreich: Fair Pay für Künstler*innen der Freien Szene gefordert

In einer Pressemitteilung vom 9. Oktober 2019 fordert die IG Freie Theater mehr Transparenz der Strukturen für die Freie Theaterszene in Wien. Die IG Freie Theater wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet und vertritt mehr als 1.500 Akteur*innen der freien darstellenden Kunst. Seit 2018 ist sie Gründungsmitglied und Sitz des Europäischen Dachverbands der Freien Darstellenden Künste mit Mitgliedern in derzeit 11 Ländern.

Der vollständige Wortlaut der Pressemitteilung findet sich hier.

Buchpräsentation »Quo vadis Europa?«. Res publica Europa: Networking the performing arts in a future Europe

Wohin bewegt sich die freie Szene in Europa? Welche Tragkraft haben die unabhängigen darstellenden Künste, die sich auf Werte wie Toleranz und Offenheit stützen? Und wie können diese in einem von Europaskepsis geprägten Klima gestärkt werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Treffens des Netzwerks »International Network for contemporary performing arts« (IETM), das im November 2018 in München stattgefunden hat. Das im Anschluss an die Veranstaltung erschienene Buch trägt den Titel »Res publica Europa – Networking the performing arts in a future Europe« und wird durch ein Round Table Gespräch mit Axel Tangerding sowie in filmischen Ausschnitten vorgestellt.

Mehr

Erste Studie zu Macht und Machtmissbrauch im Theater veröffenlicht

Thomas Schmidt, Leiter des Masterstudiengangs Theater- und Orchestermanagement an der HMfDK in Frankfurt am Main und Vorstandsmitglied im ensemble-netzwerk, hat die Studie »Macht und Struktur im Theater« herausgegeben. Der Publikation liegt eine Befragung von über 2.000 Theaterschaffenden zugrunde, die in über 30 Fragen zu den Lebens- und Machtsituationen im Arbeitsalltag im Theater Auskunft gaben. Die Ergebnisse und daraus abgeleitete Problemaufrisse und Lösungsansätze liegen nun zusammengefasst und veranschaulicht vor.

Mehr

ALthattheatre geht im Frühjahr 2020 an den Start

Das World Theatre Training Institute AKT-ZENT, research centre des ITI Weltverbands, bietet eine neue, auf drei Monate reduzierte Methodik für die Theaterausbildung, die mit einem Online-Training beginnt: ALthattheatre, das sowohl eine Grundausbildung als auch eine Weiterbildung für professionelle Theaterschaffende bietet. ALthattheatre geht im Frühjahr 2020 an den Start; das Impulsseminar in Berlin vom 26. November bis 01. Dezember 2019 gibt allen Interessierten die Möglichkeit praktische Einblicke zu erhalten.

Mehr

Jetse Batelaan erhält 2020 den Preis des Internationalen Theaterinstituts (ITI)

Seit 2013 künstlerischer Leiter des Theater Artemis in ´s-Hertogenbosch (NL), wird Batelaan zu den unkonventionellsten Protagonist*innen einer neuen Generation Theaterschaffender in Europa gezählt und arbeitet seit zehn Jahren regelmäßig auch in Deutschland. 2020 wird Batelaan – dies ist erstmals Teil des vom ITI verliehenen Preises - mit einer Arbeit beim ITI-Festival Theater der Welt in Düsseldorf 2020 vertreten sein.

Mehr

Neue Geschäftsführung des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

Mit Beginn des neuen Jahres 2020 wird Ulrike Seybold, die langjährige Geschäftsführerin des Landesverband Freie Theater Niedersachsen, die Geschäftsführung des NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste mit Sitz in Dortmund übernehmen. Ulrike Seybold ist seit November 2013 Geschäftsführerin des Landesverbands Freier Theater in Niedersachsen und seit Oktober 2015 im Vorstand des Bundesverbands Freie Darstellende Künste. Besondere inhaltliche Akzente hat sie in den vergangenen Jahren in der Beschäftigung mit Jury- und Gremienarbeit, der Entwicklung von neuen Kommunikationsformaten, der Frage wie die Freien Darstellenden Künste auf demographische Entwicklungen reagieren können und nicht zuletzt mit diversitätsorientierten Formaten in der Kulturarbeit gesetzt.

Mehr

Zeitgenössisches Musiktheater Berlin e. V.: Stellungnahme zur Basis- und Konzeptförderung in Berlin

Die Juryentscheidungen können den Bedarf der förderwürdigen Projekte der freien Szene Berlins bei weitem nicht abbilden und finanziell decken, heißt es im Jurykommentar zur Basis- und Konzeptförderung. In der aktuellen Förderrunde wurde das besonders deutlich, da viele Antragsteller*innen ihren tatsächlichen Bedarf erstmals realistisch bezifferten. Der Verein »Zeitgenössisches Musiktheater Berlin« hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er kritisiert, dass vor allem neue Impulse jüngerer und nachwachsender Akteur*innen unberücksichtigt bleiben mussten.

Mehr