Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Lesetipp: Dokumentation »Neue Formate und Methoden soziokultureller Projektarbeit«

Nach Jahrzehnten der (Projekt-)Förderung im Bereich der Soziokultur (vor allem durch den Fonds Soziokultur) ist ein riesiger Erfahrungsschatz bezüglich der Entwicklung und des Einsatzes besonderer Formate und Methoden entstanden. Ein wertvolles Praxiswissen, das die Publikation zum zweijährigen Forschungsprojekt »Neue Formate und Methoden der soziokulturellen Projektarbeit« des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. sichtbar und nutzbar macht.

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Lesetipp: Kulturpolitische Mitteilungen Nr. 165 »Projektförderung als Chance und Problem«

Die projektbezogene Kulturförderung ist ein zentraler Modus der Kulturförderung geworden. Neben vielen Vorteilen birgt sie aber auch erhebliche Risiken. Damit beschäftigen sich die Schwerpunktbeiträge des Sommerheftes der Kulturpolitischen Mitteilungen Nr. 165. In den Artikeln beschäftigen sich die Autor*innen, mit dabei auch BFDK-Geschäftsführerin Anne Schneider, unter anderem damit, welche Vorschläge es gibt, projektbezogene Mittelbereitstellung und -verwendung zu erleichtern.

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Dachverband freie darstellende Künste: Einflugschneise Antragsfrist 15. November 2019

Jedes Jahr im November schreiben Hamburger Künstler*innen der freien darstellenden Künste hunderte von Antragsseiten für die wichtigste Antragsfrist des Jahres: Bis 15.11.2019 läuft das Antragsverfahren der Behörde für Kultur und Medien für die Freie Projektförderung. Weitere Infos (https://www.hamburg.de/bkm/theaterfoerderung/179736/theater-foerderung-projekte). Neben einer nach Sparten sortieren Projektförderung werden Nachwuchsförderung, Basis-, Konzeptions-, und in diesem Jahr zum ersten Mal eine Rechercheförderung vergeben. Ebenfalls zum ersten Mal in diesem Jahr begleitet das Netzwerkbüro den Countdown bis zum mit einem breit angelegten Beratungs- und Weiterbildungsangebot zum Thema Anträge stellen für alle Erfahrungsstufen. Infos dazu gibt es im Vorfeld auf  https://dfdk.de

NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste: Alle »weiterkommen!«-Veranstaltungen bis Ende 2019

Grundlagen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Basics für Pressemitteilungen, Öffentlichkeitsarbeit und Social Media-Strategien
8. Oktober, Köln

Workshop Prototyping
Algorithmen als künstlerische Strategie: eine Einführung
2. November, Bochum - In Kooperation mit der Szenischen Forschung / RUB 

Fachtag: Involvieren, Freiraum geben, Kunst machen
Formen des Zusammenarbeitens zwischen Kunst und Kultureller Bildung
5. November, Essen - In Kooperation mit der LAG Tanz NRW

Erfolgreich kulturpolitisch kommunizieren
Strategien, Erfahrungen, Konzepte
22. November, Wuppertal

Fachtag: Dritte Orte und die Freie Darstellende Kunst
Über die Potenziale Künstlerischer Impulse im ländlichen Raum
29. November, Ahlen - In Kooperation mit der LAG Soziokultureller Zentren NW

Schleswig-Holstein: 500.000 Euro für die freie Kulturszene

Insgesamt 27 Institutionen der freien Kulturszene in Schleswig-Holstein werden vom Land mit insgesamt 500.000 Euro gefördert. Das teilte Kulturministerin Karin Prien (CDU) mit. Im laufenden Bewilligungsverfahren durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) wurden kürzlich die Bescheide für die ersten 15 Einrichtungen und Projekte verschickt, die aus Mitteln des Landesprogrammes IMPULS 2030 in Höhe von 225.574,18 Euro gefördert werden. Weitere 12 Einrichtungen werden in den nächsten Wochen ihre Förderbescheide erhalten. Mit den Fördermitteln könnten dringend benötigte Modernisierungen, Umbauten und Sanierungen finanziert werden, um die kulturelle Infrastruktur zu stärken und die Grundlage für neue Ideen, Innovationen und Entwicklungsprozesse zu schaffen.

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Stiftung SPI Berlin: Fortbildung zur Fachkraft für theaterpädagogische Stückentwicklung und spielpädagogische Zugänge

Die Weiterbildung vermittelt für die Leitung solcher Gruppen und Prozesse aktuelle methodische Vielfalt durch unterschiedliche Zugänge: Innovative Ansätze u. a. zur Stückentwicklung, Präsentation von Aufführungen, Vor- und Nachbereitung von Theaterbesuchen, thematisch verankerter Spielförderung und individuelles Coaching ermöglichen es, ein persönliches Profil für das eigene Praxisfeld zu entwickeln. Das Angebot richtet sich an Tätige in sozialpädagogischen und soziokulturellen Arbeitsfeldern und Erzieher*innen in Kita, Hort, Jugend- sowie Jugendkulturarbeit.

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Wortwechsel: Wie viel institutionalisiertes Geld braucht und verträgt die Freie Szene? von Theresa Ziegler

Soziale Sicherheit und freie Kunstschaffung sind für freie Künstler*innen in Österreich keine Selbstverständlichkeit. Die Abhängigkeit von Institutionen und zu wenig Fördergelder drängen viele in die Armut. In ihrem Artikel führt Theresa Ziegler an verschiedene Meinungen zu dieser Thematik heran. Inge Gappmaier, Sara Ostertag (Vorstandsmitglieder der IG freie Theater), Ulrike Kuner (Geschäftsführerin der IG freie Theater), das freie Performancekollektiv Darum. Darstellende Kunst und Musik und Günter Riegler (Kulturstadtrat Graz) stellen ihre Positionen dar.

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Empörung in der Berliner Tanzszene: Versprechen aus dem Koalitionsvertrag nur teilweise eingelöst

Statt mit den 6 Millionen Euro, die im einjährigen partizipativen Prozess »Runder Tisch Tanz (RTT)« errechnet wurden, soll die Tanzförderung in Berlin mit nur rund 700 000 Euro aufgestockt werden. Strukturell und institutionell lässt sich damit nicht die Kunstform Tanz in der Hauptstadt stärken. Deshalb fordern Tanzschaffende in einem offenen Brief mit 130 Erstunterzeichner*innen auf der Plattform change.org und der Kampagne »Dance for millions of reasons« (#dance4millions) die Umsetzung der Forderungen des Abschlussberichts des RTT. Zur ersten Protestaktion soll es bei der Eröffnung des Festivals »Tanz im August« am 9. August 2019 kommen.

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