Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

DeutschPlus: Broschüre »Vielfalt intersektional verstehen. Ein Wegweiser für diversitätsorientierte Organisationsentwicklung«

Was bedeutet Diversität im Kontext von Organisationen? Welche Herangehensweisen gibt es, dieses Konzept im Sinne von Antidiskriminierung umzusetzen und dazu zu nutzen, gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen? Wie kann dabei die Expertise und Erfahrung von zivilgesellschaftlichen Selbstvertretungsorganisationen einbezogen werden? Welche Gelingensbedingungen müssen gegeben sein? Diesen Fragen widmet sich die Broschüre von DeutschPlus, einem ressourcenbasierten Kompetenznetzwerk, das interdisziplinär ausgerichtet ist und Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und der Zivilgesellschaft vereint.

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Handreichung »Alles nur Theater? Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts«

Am 14. Februar 2019 präsentierte Bianca Klose, Projektleiterin der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Berliner Bürgermeister und Kultursenator Dr. Klaus Lederer und dem Gastgeber und Intendanten des Deutschen Theaters, Ulrich Khuon, die neue MBR-Handreichung »Alles nur Theater? Zum Umgang mit dem Kulturkampf von rechts«. In dieser finden sich konkrete Tipps zum Umgang mit rechten Veranstaltungsstörungen, öffentlichen Provokationen, Drohungen oder parlamentarischen Anfragen.

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Keynotes zum Bund-Länder-Kulturverhältnis von Dr. Wienands, Amtschef der BKM, und Dr. Brosda, Vorsitzender der Kulturministerkonferenz der KMK

Wie ist es aktuell um die Kulturpolitik von Bund und Ländern bestellt? Wie kann die kulturpolitische Zukunft in der Bundesrepublik aussehen? Was wird kommen: Umfänglichere Kulturhoheit der Länder, ein Bundesministerium für Kultur oder gemeinsame kulturpolitische Perspektiven in neuer Form? Am Montag, den 28. Januar 2019, wurden diese Fragen und mehr anlässlich der Veranstaltung »Wachgeküsst — Gemeinsame Perspektive für eine Kulturpolitik von Bund und Ländern« der Staatsbibliothek zu Berlin, der Kulturstiftung der Länder und des Deutschen Kulturrates im Wilhelm-von-Humboldt-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin diskutiert.

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Heinrich-Böll-Stiftung: Moralische Anstalt 2.0: Über Theater und politische Bildung

Die Heinrich-Böll-Stiftung fragt sich in hoch politisierten Zeiten, inwieweit es auch im Theater Möglichkeiten politischer und kultureller Wirksamkeit gibt. Die aktuelle Broschüre Moralische Anstalt 2.0: Über Theater und politische Bildung betrachtet das Verhältnis von Theater und politischer Bildung in der Gegenwart. Die Texte der neun Autorinnen und Autoren werfen Schlaglichter auf beispielhafte wie aktuelle Debatten um politische Bühnen- und Aktionskunst.

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Buch-Tipp: Erste Hilfe für die Künstlerseele. Stressbewältigung, Kommunikation und Konfliktlösung im Kulturbetrieb

Künstlerinnen und Künstler stehen in Theatern, Opern, Orchestern und anderen Kulturinstitutionen unter hohem Druck: Konkurrenz, ein hohes Maß an Konfliktpotenzial, viel Kritik, herausfordernde Regie- und Führungspersönlichkeiten und kurze Zeitverträge sind nur einige der Belastungen, mit denen sie konfrontiert sind. Trotz dieser widrigen Arbeitsumstände werden kontinuierlich künstlerische Höchstleistungen gefordert. Die Trainerin Christina Barandun leistet mit Tipps und praktischen Übungen »Erste Hilfe« und zeigt in ihrem Ratgeber, wie Kunstschaffende in ihrem komplexen kreativ-chaotischen Arbeitsumfeld besser mit Stress und psychischen Belastungen umgehen, wie sie ihre Ressourcen erkennen und stärken und ihre Kommunikations- und Konfliktfähigkeit verbessern können.

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Der Deutsche Kulturrat legt Positionspapier zur kulturellen Erwachsenenbildung vor

Erwachsene in unterschiedlichen Lebenslagen und Situationen machen den größten Teil der Bevölkerung in Deutschland aus. Von 82,8 Millionen in Deutschland lebenden Personen sind 72,78 Millionen Erwachsene. Diese große Gruppe von Menschen hat auch ein Anrecht auf kulturelle Bildung! Kulturelle Bildung für Erwachsene trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei, sie ist somit ein wichtiger Bestandteil der Selbstbildung. Sie ermöglicht Teilhabe und wirkt durch ihre Bindungskraft der Vereinzelung entgegen.

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Der BFDK erklärt sich solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen in Dresden!

Den BFDK erreichte am 6. Februar 2019 der Offene Brief von vielen Akteur*innen der Dresdner Kunst- und Kulturszene, die mit Sorge die Entwicklungen in ihrer Stadt verfolgen. In unserem darauf Bezug nehmenden Schreiben an den Oberbürgermeister Dirk Hilbert heißt es: »Der elementare Anteil der Kunstschaffenden an der Gestaltung einer vitalen und pluralen Stadtgesellschaft ist in vielen Kommunen erkannt worden und durch entsprechende Maßnahmen gewürdigt worden. Der Wegfall der geplanten Fördersummen für zahlreiche Projekte aus den Bereichen kommunaler Kultur, Soziales, Kinder- und Jugendhilfe und Gleichstellung in Dresden ist ein herber Schlag für die Menschen, die sich seit Jahren und Jahrzehnten, teils unter prekären Bedingungen, unter anderem für kulturelle und künstlerische Grundversorgung engagieren, Kunst gestalten oder im Bereich der Kulturellen Bildung aktiv sind.

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NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste: Leitbild zur Arbeit kommunaler Initiativen der Freien Szene (NRW)

Der Arbeitskreis Kommunale Initiativen, 2017 vom NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste initiiert, versammelt Vertreter*innen kulturpolitisch ausgerichteter lokaler Netzwerke. Kommunale Initiativen machen mit ihrer Arbeit die vielfältige Freie Szene vor Ort in ihrer Gesamtheit handlungsfähig und sichtbar. Ein gemeinsames Leitbild der im Arbeitskreis vertretenen Initiativen zeigt das Selbstverständnis und zentrale Handlungsfelder auf.

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Aktualisierung Informationsschrift Nr. 9 zur Künstlersozialabgabe

Die Künstlersozialkasse hat ihre Informationsschrift Nr. 9 zur Anwendung des Abgrenzungskataloges für im Bereich Theater, Orchester, Rundfunk- und Fernsehanbieter, Film- und Fernsehproduktionen tätige Personen aktualisiert! Auf Empfehlung des Geschäftsführers des Landesverband Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg, Alexander Opitz und Rechtsanwältin Sonja Laaser hat die Künstlersozialkasse ihre Informationsschrift dahingehend ergänzt, dass der Abgrenzungskatalog für im Bereich Theater, Orchester, Rundfunk- und Fernsehanbieter, Film- und Fernsehproduktionen tätige Personen bei Freien Tanz- und Theaterschaffende nicht ohne weiteres anwendbar ist.

ERKLÄRUNG DER VIELEN: Es werden immer mehr!

Die ERKLÄRUNG DER VIELEN, die am 9. November des letzten Jahres in Berlin, Dresden, Hamburg und Nordrhein-Westfalen gestartet ist, wächst bundesweit. Stand 31. Januar 2019 kommen Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Celle, Frankfurt am Main, Halle, Lüneburg, Mannheim, Mecklenburg-Vorpommern, Oldenburg, Region Nordwest, Rostock, Schleswig-Holstein und Thüringen hinzu. Vorbereitungen zu Erklärungen gibt es auch in Sachsen, Osnabrück, Wien und Warschau.

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