Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Eckhard Mittelstädt in Jury für neues KSB-Programm berufen

Auf seiner Sitzung am 15. Juni 2020 verabschiedete der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes (KSB) mehrere Vorhaben im Gesamtumfang von 14,6 Mio. Euro. Dazu gehört ein komplett neues Förderprogramm in Höhe von 3,7 Mio Euro bis 2026 zur Stärkung des Kinder- und Jugendtheaters. Mit »Jupiter – Darstellende Künste für junges Publikum« soll dieser für die Zukunft des Theaters eminent wichtige, aber in der öffentlichen Wahrnehmung unterrepräsentierte Bereich gezielt gefördert werden. In die Jury für die Projektförderung wurde unser langjähriger Leiter des Programms »tanz + theater machen stark«, Eckhardt Mittelstädt, berufen. Wir gratulieren sehr!

Mehr

dfp, UNIMA und VDP: Masterplan Figurentheater

Die bundesweit tätigen Organisationen Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst (dfp), Union International de la Marionnette, Zentrum Deutschland (UNIMA) und Verband Deutscher Puppentheater (VDP) rufen zur Mitarbeit am »Masterplan Figurentheater« auf. Um die inhaltliche Ausrichtung des Masterplans Figurentheater zu konkretisieren, wurden Arbeitsgruppen gegründet, deren Aufgabe es ist, Potenziale des Puppen-, Figuren- und Objekttheaters in Deutschland zu beschreiben und Visionen für dessen Weiterentwicklung zu entwerfen.

Mehr

Stellungnahme des BUZZ zur Wiederaufnahme des Proben- und Spielbetriebs

Der Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus (BUZZ), Assoziiertes Mitglied des Bundesverbands Freie Darstellende Künste, hat am 16. Juni 2020 eine Stellungnahme zur Wiederaufnahme des Proben- und Spielbetriebs veröffentlicht. Darin wird an die kulturpolitischen Vertreter*innen auf Bundes- und Landesebene appelliert, einheitliche und umsetzbare Regelungen für Bühnen- und Probenräume festzulegen.

Mehr

TPZAK | ZAK Zirkus- und Artistikzentrum Köln: Fortbildungsangeboten 2020

Das 30monatige Fortbildungsangebot setzt sich aus zwei Abschnitten zusammen: Der Grundlagenfortbildung (12 Monate) und der Vertiefungsfortbildung (18 Monate). Eine Teilnahme ist sowohl am Gesamtangebot als auch an den beiden einzelnen Fortbildungen möglich. Sie besteht aus wöchentlichen Kursabenden (Do, 19 bis 22 Uhr), ca. 22 Wochenendterminen und 2 Kompaktwochen. Starttermin: 15. August 2020

Mehr

Gemeinsame Erklärung zum Weltumwelttag

In einer emeinsamen Pressemitteilung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Kultusminister-Konferenz, dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Deutschen Landkreistag bekennen sich diese Institutionen zu mehr Engagement für Klimaschutz in der Kultur. Hierauf hatten sich alle Beteiligten bereits im Rahmen des 12. Kulturpolitischen Spitzengesprächs am 13. März 2020 im Bundeskanzleramt verständigt. Ungeachtet der beispiellosen kulturpolitischen Herausforderung durch die Corona-Krise wollen sie die entscheidende Rolle der Kultur für das Erreichen globaler Nachhaltigkeitsziele stärken.

Mehr

Kreatives Europa Kultur: Auswahlergebnisse für Kooperationsprojekte 2020 veröffentlicht

Am 03.06.2020 veröffentlichte die EACEA die Ergebnisse der 8. Antragsrunde für europäische Kooperationsprojekte. Aus 391 Einreichungen (davon 70 für Große und 321 für Kleine Kooperationsprojekte) wurden 113 Projekte ausgewählt (20 Große und 93 Kleine Kooperationsprojekte). Damit vergibt die Europäische Kommission über 47 Millionen Euro an Kulturprojekte in Europa und fördert die grenzübergreifende Zusammenarbeit im Kultur- und Kreativsektor. Es werden insgesamt 42 deutsche Organisationen in 36 verschiedenen Projekten mit über 1 Million Euro gefördert.

Mehr

tanzhaus nrw soll für 18,5 Millionen Euro modernisiert werden

Das tanzhaus nrw soll saniert und mit einem Neubau erweitert werden. Das Projekt mit geschätzten Gesamtkosten von rund 18,5 Millionen Euro, wird von der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt mit 6,15 Millionen Euro die Hälfte der Kosten für den Neubau. Die geplanten Maßnahmen dienen nicht nur der Instandsetzung und Modernisierung des seit 1998 als Tanzhaus in Betrieb gegangenen Gebäudes. Das Haus könnte zukünftig nicht nur eine Bühne für regionale und überregionale Choreographen und Performance-Künstler sein, sondern auch als Produktionsstandort fungieren.

Mehr

NRW KULTURsekretariat: Broschüre zur Konferenz SYNERGIZE! Culture in Democratic Action

Die Dokumentation der Konferenz SYNERGIZE! Culture in Democratic Action: The Socio-Political Impact of International Networks and Cultural Relations liegt nun vor, in der eine Reihe von Fragen wie welchen Einfluss haben internationale kulturelle Beziehungen auf ein demokratisches Zusammenleben, wie wichtig ist die persönliche Begegnung und wie können wir interkulturelle Netzwerke erweitern und für alle zugänglich machen besprochen wurden. Die Broschüre zur Konferenz skizziert die Redebeiträge und Diskussionen zu diesen Leitfragen und ist hier abrufbar.

Mehr

Deutscher Kulturrat: Neue Studie »Frauen und Männer im Kulturmarkt – Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage«

Corona hat alles verändert und Corona hat vieles sichtbar gemacht. Dass die Seuche innerhalb von wenigen Tagen die ökonomischen Bedingungen der Künstlerinnen, Künstler und der kleinen kulturwirtschaftlichen Unternehmen zum Zusammenstürzen bringen konnte, zeigt, wie dünn das Eis der ökonomischen Absicherung der Frauen und Männer, die im Kulturmarkt arbeiten, ist. Auf 470 Seiten schaffen Gabriele Schulz und Olaf Zimmermann mehr Klarheit zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in den Kulturberufen. Die Studie kann bis zum 14.06.2020 zur Subskription zum Preis von nur 19,80 Euro (inklusive Versand) hier vorbestellt werden. Danach kostet sie 24,80 Euro. Der Versand erfolgt ab dem 15.06.2020.

Mehr

LAFT Berlin: Gemeinsame Pressemitteilung der Berliner Kunst- und Kulturlandschaft – Rettet JETZT die Vielfalt und die Zukunft von Kunst und Kultur!

Am 25. Mai 2020 fand erneut eine Sitzung des Ausschusses für Kulturelle Angelegenheiten zur Situation der Berliner Kulturlandschaft unter den Bedingungen der Pandemiebekämpfung statt. In der Anhörung sprachen Janina Benduski (LAFT Berlin), Silvia Fehrmann (Rat für die Künste) sowie Zoë Claire Miller (bbk Berlin). Anlässlich der Sitzung, initiierte der LAFT Berlin die Veröffentlichung einer gemeinsamen Pressemitteilung der Berliner Kultur- und Kunstlandschaft, um auf die Dramatik der Situation, insbesondere auch für die ungeförderten oder wenig geförderten Kulturorte sowie für die freien Künstler*innen und die Solo-Selbstständigen aller Berufe und Branchen, hinzuweisen.

Raimund Hoghe erhält 2020 den Deutschen Tanzpreis

In Zeiten wie diesen ist nahezu nichts gewöhnlich. Unser gesellschaftliches System befindet sich im Wandel, ebenso wie der Kunst- und Kulturbereich einen immensen Wandel erfährt. Da ist es nur passend, dass mit dem diesjährigen Deutschen Tanzpreis ein Künstler geehrt wird, der, wie es Jury beschreibt, »nie versucht hat, das System zu bedienen, sondern es mit ungewöhnlichem Mut und persönlichem Einsatz zu verändern.« Raimund Hoghe, der in den achtziger Jahren als Dramaturg am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch arbeitete und seitdem als Choreograf und Tänzer, aber auch als Filmemacher und Buchautor tätig ist, wird mit dem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Mehr