Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

KIWit-Traineeprogramm in BKM-geförderten Kunst- und Kulturinstitutionen

Ab September 2019 beginnt die Stiftung Genshagen mit einem zehnmonatigen Traineeprogramm, das zum Ziel hat, Menschen mit Einwanderungsgeschichte bei ihrem Berufseinstieg in öffentlich geförderte Kulturinstitutionen zu unterstützen. Neben der Stärkung der Trainees eröffnet das Programm große Chancen für die gastgebende Kulturinstitution: Multiperspektivität wird gefördert, Raum für neue Narrative und andere ästhetische Ausdrucksformen wird geschaffen.

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Fördermittel für Freiwilligendienste sichern: Träger und Einsatzstellen aufgerufen

Die Bundesförderung für die pädagogische Begleitung in den Freiwilligendiensten (FSJ und BFD) wurde 2018 angehoben, um gestiegene Kosten z. B. für Personal und Bildungshäuser zu kompensieren. Die Erhöhung sollte bei entsprechenden Haushaltsmitteln dauerhaft zur Verfügung stehen. Der aktuell vorliegende Eckwertebeschluss der Bundesregierung sieht dies nicht mehr vor. Um dem entgegen zu wirken, rufen die Zentralstellen in den Freiwilligendiensten zu verschiedenen Maßnahmen auf.

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Kulturpolitische Gesellschaft: Kulturförderung in ländlichen Räumen

Bei dem TRAFO-Ideenkongress in Halle an der Saale im September 2018 war die Kulturpolitische Gesellschaft Partnerin für die inhaltliche Ausgestaltung eines von vier Themenräumen – demjenigen zum Thema Kulturförderung. Nun wurden die Ergebnisse der Diskussionen veröffentlicht, und TRAFO leitete daraus Empfehlungen für künftige Kulturförderung ab. Die Kulturpolitische Gesellschaft hatte über ihre Regional- und Landesgruppen ihre Mitglieder eingeladen, Thesen zu zentralen Themen der Kulturförderung zu formulieren und zu diskutieren.

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LAFT Berlin: Neue Empfehlungen zu Honoraruntergrenzen

Auf der Mitgliederversammlung des LAFT Berlin im April 2019 wurde eine neuerliche Erhöhung der Honoraruntergrenzen-Empfehlung beschlossen: Der LAFT Berlin empfiehlt für Projekte, die ab 1. Mai 2019 konzipiert werden, eine Honoraruntergrenze von 2.490 Euro/Monat bei Vollzeit-Beschäftigung über mind. 12 Monate (mit KSK-Mitgliedschaft) bzw. 2.875 Euro/Monat (ohne KSK-Mitgliedschaft).

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Zentrum für Darstellende Kunst (ZDK) in Chemnitz eröffnet

Das Zentrum für Darstellende Kunst (ZDK) will die Kunst- und Kulturszene im sächsischen Chemnitz stärken. In seinem KRACH-Raum will das ZDK lokale und internationale freie Theatermacher*innen versammeln, sie in Workshops weiterbilden und in Residenz-Programmen an Chemnitz heranführen und ihnen Projekt-, Probe- und auf mittlere Sicht auch Aufführungsorte bereitstellen.

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Theater der Zeit: Neuerscheinung »Theater in der Provinz. Künstlerische Vielfalt und kulturelle Teilhabe als Programm«

Wenn vom Theater die Rede ist, geht es meist um den urbanen Raum. Aber auch vorm Deich, auf dem Land und zwischen den Metropolen spielt sich Dramatisches ab – von Menschen für Menschen, in Bürgerhäusern und auf Dachböden, in Kirchengemeinden und auf Marktplätzen. Das Theater in der Fläche ist Spielort von Landesbühnen und Tourneetheatern sowie Amateurtheatern und freien Ensembles.

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Presse- und Informationsamt der Bundesregierung: Theaterpreis des Bundes verliehen

Bereits zum dritten Mal hat Kulturstaatsministerin Grütters den Theaterpreis des Bundes verliehen. Bei der Festveranstaltung im Konzertsaal des Theaters Gera wurden elf Bühnen für ihr herausragendes Programm ausgezeichnet. In ihrer Rede hob Grütters die einzigartige Theaterlandschaft Deutschlands hervor, in der »man nicht erst in die nächste Großstadt fahren muss, um Theaterkunst auf höchstemNiveau zu erleben.« 119 Theater aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich für den Theaterpreis des Bundes 2019 beworben. Elf von ihnen hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters nun im thüringischen Gera ausgezeichnet.

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Performing Arts Programm Berlin: »Freies Arbeiten. Kollektiv, Vernetzt, Solidarisch«. Ein Handbuch zu Arbeitsstrukturen in den freien darstellenden Künsten

Bereits seit 2013 fördert das Performing Arts Programm Berlin den Austausch und die Zusammenarbeit der Szene und vernetzt die Berliner freien darstellenden Künste in einer neuen Art und Weise. Dabei wird Praxiswissen entwickelt und weitergegeben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt seit der Gründung des Programms auf der Bestandsaufnahme von neuen, solidarischen Arbeitsformen in der freien Szene und auf der Wissensvermittlung der dazugehörigen strukturellen und rechtlichen Grundlagen. 2018 setzte der Fachtag »Freies Arbeiten – Modelle, Strukturen und Zukunft« den Auftakt für die Arbeit am nun vorliegenden Handbuch. Ziel war es, anhand von Beispielen sowohl die Heterogenität von Arbeitsmodellen in der Szene aufzuzeigen als auch bereits erprobte Strukturen als Anregung erstmals für andere zur Verfügung zu stellen. Sieben Modelle freier Zusammenarbeit liegen nun in Form von Porträts vor und werden ergänzt durch juristisches Grundlagen-Wissen sowie verschiedene thematische Texte.

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Theatertreffen beschließt Frauenquote von 50 Prozent für 2020 und 2021

Die Jury des Theatertreffens hat sich gemeinsam mit der Theatertreffen-Leiterin Yvonne Büdenhölzer dazu entschlossen, für die Festivalausgaben 2020 und 2021 bei der Auswahl der zehn bemerkenswerten Inszenierungen eine Frauenquote von mindestens 50 Prozent in der Regieposition umzusetzen. Regiekollektive, die sich mehrheitlich aus Frauen zusammensetzen, werden in die 50 Prozent der Frauen einbezogen.

Berliner Festspiele: Johannes Nussbaum erhält den Alfred-Kerr-Darstellerpreis 2019

Der diesjährige Juror des Alfred-Kerr-Darstellerpreises Franz Rogowski traf seine Entscheidung nach Besuch der neun beim 56. Theatertreffen gezeigten Inszenierungen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis für die herausragende Leistung einer jungen Schauspielerin/eines jungen Schauspielers im Rahmen des Theatertreffens geht in diesem Jahr an Johannes Nussbaum für seine schauspielerische Leistung in der Aufführung Das große Heft nach dem Roman von Ágota Kristóf.

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