Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Theater Wrede: Aufruf zur Untersützung von flausen+

flausen+ ist ein Forschungs-, Förderungs-, und Vernetzungsprogramm. 2011 wurde es in der Freien Theaterszene als ein Stipendienprogramm gegründet. Bis jetzt konnten 38 Forschungsstipendien mit 164 Stipendiat*innen ermöglicht werden. Nun wurde flausen+ für eine Bundesförderung vorgeschlagen. Damit könnten künftig Forschungsstipendien in allen Bundesländern angeboten werden.

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Die neue IETM-Generalsekretärin heißt Ása Richardsdóttir

Ása Richardsdóttir wird ab dem 1. Februar 2019 die Position der Generalsekretärin des IETM übernehmen. Ása ist derzeit Direktorin von Ice Hot Reykjavík 2018, der halbjährlichen Nordic Dance Platform, Projektbotschafterin des Nordic Culture Fund und langjähriges Mitglied des IETM.

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Exil-Dramatiker*innenpreis 2018 geht an Alexandra Pâzgu

Der exil-Dramatiker*innenpreis 2018 wurde an die in Rumänien geborene, in Wien lebende Autorin Alexandra Pâzgu für ihr Stück »fluss, stromaufwärts« verliehen. Seit 2007 unterstützen die WIENER WORTSTAETTEN die exil-Literaturpreise, eine Initiative des Vereins exil, mit einem Preis in der Kategorie »Drama«. 2018 wurde der exil-DramatikerInnenpreis erstmals in Kooperation mit dem Schauspiel Leipzig ausgeschrieben. Er wird künftig alle zwei Jahre mit einem Preisgeld von 3.000 Euro vergeben. Das ausgezeichnete Stück wird vom Schauspiel Leipzig uraufgeführt.

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Neues Jahrbuch für Kulturpolitik 2017/2018 erschienen

Das soeben erschienene Jahrbuch enthält überwiegend Beiträge des 9. Kulturpolitischen Bundeskongresses »Welt.Kultur.Politik – Kulturpolitik in Zeiten der Globalisierung« aus dem Jahr 2017. Thematisiert wird das zunehmende Ineinandergreifen ökonomischer, politischer und kultureller Prozesse in der globalisierten Welt.

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Neues Qualifizierungsprogramm 2019 des Fachbereichs Tanz der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW online

Der Fachbereich Tanz verlegt ab 2019 seinen Schwerpunkt auf Weiterbildungen im Bereich Community Dance. Daneben gibt es Qualifizierungen in den Bereichen Tanzvermittlung, Dramaturgie für Tanzproduktionen von und mit Kindern und Jugendlichen (in Kooperation mit dem Bundesverband Tanz in Schulen und dem Tanztreffen der Jugend), Laban/Bartenieff Bewegungsstudien, Performance und künstlerisch-systemische Therapie.

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Fonds Darstellende Künste initiiert Sonderprogramm KONFIGURATION

Mit dem Sonderprogramm KONFIGRATION nimmt der Fonds Darstellende Künste Vorhaben aus der Figuren- und Objekttheaterszene mit dem Schwerpunkt Digitalisierung in den Blick und befördert 2019/20 Projekt- und Inszenierungsvorhaben, die auf der Ebene der Spielmaterialien digitale Technik und Devices einbeziehen und/oder gesellschaftliche Fragen der Digitalisierung thematisieren. Im Wissen um eine Anzahl von Künstler*innen im ländlichen Raum hat der Fonds ein gestaffeltes Antragsvolumen mit jeweilig differenzierter Kofinanzierung aufgestellt, um auch in kleineren Gemeinden und Regionen mit geringer Kulturförderung die Antragsvoraussetzungen zu erleichtern. Die Antragsfrist endet am 2. Mai 2019.

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Einladung zur Pressekonferenz: Berliner Erklärung der Vielen

Am 9. November 2018, 10.00 Uhr, findet im Max Liebermann Haus, Pariser Platz 7 in Berlin eine Pressekonferenz zur Veröffentlichung der BERLINER ERKLÄRUNG DER VIELEN statt. Mehr als 90 Berliner Kulturinstitutionen sowie deren Berliner und bundesweite Verbände und Organisationen haben die Berliner Erklärung der Vielen gezeichnet. Mit dieser wird der Zusammenhalt in Kunst und Kultur als Teil des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen rechtspopulistische sowie völkisch-nationale Strömungen artikuliert. Aktive der Berliner Kulturlandschaft und ihre Interessensverbände setzen mit ihr  ein gesellschaftspolitisches Signal, das in unsere tägliche Praxis eingreift: Wir – die unterzeichnenden Institutionen und Verbände aus Kunst und Kultur – zeigen gemeinsam, berlin- und bundesweit, Haltung für Toleranz, Vielfalt und Respekt und verpflichten uns, aktiv und nachhaltig dafür zu arbeiten.

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TTIP durch die Hintertür?

Letzte Woche haben sich Verhandler und Experten aus der EU und den USA getroffen und über die geplanten Vereinbarungen zur regulatorischen Kooperation gesprochen. Schon seit Sommer 2018 laufen die Vorbereitungen für ein neues Handelsabkommen zwischen der EU und den USA – kurz: TTIP durch die Hintertür! Ende Juli hatten EU-Kommissionspräsident Juncker und US-Präsident Trump verkündet, eine Abschaffung aller Zölle, nicht-tarifärer Handelshemmnisse und Subventionen auf industrielle Güter (mit Ausnahme von Autos) anzustreben. Auch der Handel solle ausgebaut werden.

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Deutscher Kulturrat: Neuerscheinung Inklusion in Kultur und Medien

Auf 72 Seiten werden in dem neuen Dossier des deutschen Kulturrates Inklusion in Kultur und Medien Antworten auf die Frage »Wie inklusiv ist der Kultur- und Medienbereich?« gesucht und gefunden. Themen sind dabei Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Deutschland, Pioniere der inklusiven Kulturarbeit, Kulturarbeit der Aktion Mensch, inklusive Bildungsarbeit in Kultur und Medien, Quoten für Menschen mit Behinderungen in Kultur und Medien, inklusives Museum, Konzept »Design für Alle«, Darstellung von Vielfalt und Behinderung in Computerspielen, barrierefreie Architekturplanung, Musik und Inklusion, Bibliotheken ohne Barrieren, Hörfilmproduktionen sowie Inklusion in Film, Fernsehen und Theater.

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