Nachrichten

Wer macht sich stark für die Belange der Freien Tanz- und Theaterschaffenden? Welche Änderungen gibt es bei der GEMA? Wie kooperieren die Verbände untereinander? Aktuelle Nachrichten für Interessierte!

Thüringer Theaterverband: #MEHRWERT FREIE THEATER!

Der Thüringer Theaterverband fordert strukturelle Maßnahmen zur Stärkung der freien Theaterszene und ein Produktionshaus der Freien Darstellenden Künste in Thüringen. Anlässlich der anstehenden Landtagswahlen in Thüringen formuliert der Verband jene landespolitischen Maßnahmen und Ziele, die für eine nachhaltige Entwicklung der Freien Theaterszene in Thüringen erforderlich sind.

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Koalition der Freien Szene: Zu wenig und zu spät

Die Koalition der Freien Szene (Berlin) kritisiert angesichts der Haushaltsverhandlungen in einer Presseerklärung die anhaltende Unterfinanzierung der freien Szene Berlins, während zugleich Mieten und damit auch Produktionskosten steigen. Zwar seien für den Kulturhaushalt im Senatsentwurf 2020/21 Erhöhungen um 12 Prozent vorgesehen, davon profitieren würden jedoch vor allem Angestellte von Kulturinstitutionen, deren Gehälter steigen. Das sei für die freie Szene aber zu wenig. Die Presseerklärung ist zu finden unter: www.koalition-der-freien-szene-berlin.de

LAFT Berlin: Stellungnahme zum Entwurf des Doppelhaushalts Kultur 2020/21

Der LAFT Berlin hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der er u. a. eine starke Förderstruktur für freie Künstler*innen fordert, um selbstbestimmte künstlerische Entwicklungen langfristig zu sichern und soziale Absicherung zu ermöglichen. Auch die kontinuierliche dezentrale künstlerische Arbeit – vor allem im Bereich Kinder- und Jugendtheater – muss mehr unterstützt werden, um die kommunalen Strukturen in Berlin zu stärken.

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EAIPA: (K)ein EU Kommissariat für Kultur?

Der Europäische Dachverband der Freien Darstellenden Künste (EAIPA) äußert anlässlich der soeben vorgestellten EU Kommissarinnen und Kommissare und deren Resorts große Besorgnis, da kein Resort für Kultur mehr vorgesehen ist: Kunst, Kultur, kultureller Austausch, Kreativwirtschaft sind ein wichtiger Bestandteil der europäischen Identität und Wertschöpfung. Kunst und Kultur werden von den Menschen, die in der EU leben, unter den wichtigsten Faktoren genannt, wenn es um die Frage nach einer europäischen Identität geht. Kunst und Kultur definieren immer die wesentlichen Merkmale, um ein positives Bild Europas zu beschreiben. 

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ITI hat eine neue Vizepräsidentin

Martine Dennewald, seit 2014 künstlerische Leiterin des internationalen Festivals Theaterformen Hannover und Braunschweig, ist neue Vizepräsidentin des ITI. Sie folgt auf Kay Wuschek, Intendant des Theaters an der Parkaue - Junges Staatstheater Berlin, der das Amt seit zehn Jahren bekleidete. Weitere ITI-Vizepräsidentin ist und bleibt Bettina Sluzalek, Chefdramaturgin der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Präsident des deutschen ITI- Zentrums ist Joachim Lux, Intendant des Thalia Theater Hamburg.

ITI und IGBK: Brief an Europaparlament »Kultur in Europa stärken«

Kultur als festen Bestandteil in den Prioritäten des Europäischen Parlaments (EP) zu verankern, ist eine der Kernforderungen, mit der sich das deutsche ITI-Zentrum und die Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) in einem gemeinsamen Schreiben an die deutschen EP-Abgeordneten wenden. Die EP-Exponent*innen seien gerade angesichts erstarkter Gegenkräfte aufgerufen eine »Vision von Europa zu verteidigen, in der die Kultur frei, offen, vielfältig, allumfassend und demokratisch« sei, heißt es in dem Schreiben.

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Berliner Festspiele: Workshops beim Forum des Tanztreffens der Jugend 2019

Die Bundeswettbewerbe der Berliner Festspiele bieten wie jedes Jahr im Forum des Tanztreffens vom 20.-27.09.2019 diverse Praxis-Workshops an und es sind noch einige Plätze frei! Das Forum des Tanztreffens der Jugend richtet sich an Tänzer*innen, Tanzvermittler*innen, Choreograf*innen, tanzerfahrene Theatermacher*innen und Studierende. Es untergliedert sich in Praxis, Dialog und Fokus. Das diesjährige Forum setzt zwei Themenschwerpunkte.

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Bureau du Théâtre et de la Danse: Ausschreibung französische Gastspielförderung

Das Bureau du Théâtre et de la Danse (BTD) fördert deutsche Veranstalter*innen, die französische Gastspiele organisieren. Um eine bessere Übersicht der deutschlandweiten Projekte das ganze Jahr über zu haben und somit die Fördergelder gerechter zu verteilen, führt das BTD ab 2020 ein neues Verfahren ein. Gastspielförderungen müssen in Zukunft mit einem neuen Antrag auf Gastspielförderung beantragt werden. Anträge können das ganze Jahr über eingereicht werden, wobei drei Abgabefristen gesetzt sind: 30. Oktober 2019, 28. Februar 2020 und 30. Juni 2020. Ferner ist für 2020 ein Fokus auf den Bereich Objekt-, Figuren- und Puppentheater geplant. Wer sich in diesem Rahmen mit einem Projekt bewerben möchte, muss den Förderantrag bis zum 31. Dezember 2019 eingereicht haben. Mehr unter https://institutfrancais.de/kultur/theater-tanz/gastspiele-produktion

Jahresarbeitsprogramm 2020 zur Umsetzung des Programms KREATIVES EUROPA veröffentlicht

Für das Teilprogramm KULTUR stehen ca. 78,8 Mio. Euro an Haushaltsmitteln zur Verfügung. Dabei entfallen auf den größten Förderbereich insgesamt 48,4 Mio. Euro. Das sind somit ca. 3,8 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Rund 100 Kooperationsprojekte sollen unterstützt werden. Wie im letzten Jahr werden die bisherigen fünf Prioritäten für Kooperationsprojekte durch zwei weitere ergänzt: 1.) Interkultureller Dialog und soziale Integration von Migrant*innen und Geflüchteten sowie 2.) Kulturerbe, anschließend an das Europäische Jahr des Kulturerbes 2018. Die Ausschreibung für Projekte, die nächstes Jahr starten, soll im vierten Quartal 2019 erfolgen.

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Creative Europe Desk: Restplätze beim Seminar zur EU-Kulturförderung, 24./25.09.19, Berlin

Lust auf ein Kulturprojekt mit europäischen Partnern? Schon mal von KREATIVES EUROPA KULTUR gehört, aber keine Ahnung von der Antragsstellung? Genau darum und um vieles mehr geht es in unserem eintägigen Seminar »KREATIVES EUROPA fördert KULTUR - wir erklären wie!«. Das Seminar richtet sich an Kulturschaffende aus allen Sparten mit und ohne EU-Erfahrung! Bei Interesse an einem der beiden Tagesseminare in Berlin: Weitere Informationen und Anmeldung.

Vermittlungsangebote/Formate/Impulse für Unterzeichner*innen-Institutionen der Erklärung der VIELEN e. V.

Umgang mit rechter Rhetorik, rechten Positionen und Angriffen: Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus, Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum e. V. (apabiz), Kleiner Fünf, Aufstehen gegen Rassismus - Stammtischkämpfer*innen, Das Progressive Zentrum. Diversifizierungs- und Weiterbildungsangebote für Kultureinrichtungen: DIVERSITY ARTS CULTURE - Berliner Projektbüro für Diversitätsentwicklung, Projekt »Vielfalt entscheidet« von Citizens for Europe (Beratung & Erhebungen zu Diversity im Kultursektor), Initiative für Solidarität am Theater (ISaT): Workshop »HOW TO BE AN ALLY – SOLIDARITÄT PRAKTIZIEREN« und allgemeine Reflexions- und Weiterbildungsangebote: Institut für diskriminierungsfreie Bildung (Seminare, Prozessbegleitung, Coachings, Materialentwicklung), www.glokal.org (machtkritisch-systemische Beratung, Workshops, Prozessbegleitung, Mediation, Publikationen zum Thema dekolonisierte Gesellschaft), Phönix e. V. (Antirassismus- und Empowerment-Training), Landesantidiskriminierungsstellen, Antidiskriminierungsnetzwerk des TBB.